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Anlagenbau 007 Das Stellwerk

von HolgerH · 26. November 2017 · ·
Kategorien:
  1. blog029.JPG

    Zweiter Anlauf zum Thema "Stellwerk"!
    Da sich die Entscheidung für den Einsatz von Ein/Ein-Kippschaltern in Verbindung mit einem eben solchen Schalter zum Umschalten zwischen vorderem und hinteren Stellwerk als Flop erwiesen hat, wird nun doch die Variante mit Ein/Null/Ein-Wippschaltern gewählt.

    Auf der Bahnhofsseite der Anlage müssen die Weichen des Bahnhofs, die Signale und die Weichen des Schattenbahnhofss gestellt werden. Die Weichen des Schattenbahnhofs müssen aber auch auf der Seite stellbar sein. Bei falscher Schalterstellung würde es Kurzschlüsse geben, selbst mit einfacher Umschaltung zwischen den beiden Stellwerksteilen. Ein Ausweg wäre der Einsatz von Kontaktstift und Kontakten (im Internet gesehen und erfolgreich bei der Straßenbahnanlage meiner Partnerin eingestzt) oder der Einstatz von Tastern.

    Bei der Methode mit dem Stift müßte man rasch gut zielen :) und lange genug den Kontakt berühren. Bei den Tastern bräuchte man gleich die doppelte Anzahl. Und es sieht nicht so toll aus, zumindest mit den von mir gefundenen Teilen. Die Bedienpanele sollen nämlich mit auf die Platte und dürfen dafür auch nicht zu groß ausfallen.

    Die Wippschalter lösen alle Probleme.
    1.Wenn man es sich strikt angewöhnt, die Schalter nach den Zug- und Rangierfahrten in die Null-Stellung zu bringen, gibt es keine Kurzschlüsse. (<=== Das ist allerddings auch die Schwachstelle der gewählten Methode. Irgendwo müßte deshalb noch eine Sicherung eingeschaltet werden.)
    2. Die Zahl der Schalter halbiert sich gegenüber der sonst benötigten Tasteranzahl.
    3. Die Schalter lassen sich leichter und sicherer bedienen als mit dem Stift die Kontakte treffen.
    4. Die Schalter sind flach und sehen so auch recht elegant aus. Alternativ könnte man sicher auch Ein/Null/Ein-Kippschalter einsetzen, doch diese lassen sich leichter versehentlich verstellen.
    Weitere Vorteile gegenüber den anderen Möglichkeiten:
    5. Durch die Null-Stellung kann nichts passieren, wenn die Endabschaltung eines Antriebs versagen sollte.
    6. Man erkennt am Schalter die Stellung der zugehörigen Weichen, wenn eine "Fahrstraße" gelegt wurde. (Nach Zug- oder Rangierfahrt aber muß aber wieder auf "Null" geschaltet werden!) Die "Fahrstraße" ist natürlich nicht auf einen Blick ersichtlich, das ist aber auch nicht erforderlich bzw. besonders gewünscht.

    Die Weichen möchte ich vom Fahrziel aus "rückwärts" stellen. So will ich sicherstellen, daß ich einen Zug erst verkehren lasse, wenn sein Ziel festgelegt ist, so daß er auch im gewünschten Gleis ankommt. :)

Kommentare

  1. Per
    Entgültig?
    Zwei Löcher für die Taster (bzw. 4 inkl. LED) sind schneller gebohrt als ein Rechteck gefeilt (von der Quali mal ganz zu schweigen)
    Glaub ich nicht. Die Schalterstellung einzeln erkennt man bestimmt gut, eine Fahrstraße fällt dir aber bestimmt nicht gleich ins Auge.

    Da du die Schalter eh da hast, besorg dir nen Abfallstück dünnes MDF oder Sperrholz, pack die Teile da rein und probier mal, ob sich deine Vorstellungen in der Praxis bewahrheiten.
    1. HolgerH
      "Entgültig?"
      Wer weiß? :)

      'Ne bessere Lösung habe ich momentan jedenfalls nicht. Aber jemanden für die Einarbeitung der Schalteröffnungen! :) :) :)

      Die Betonung liegt übrigens nicht auf "Fahrstraße", sondern darauf daß die Weichenstellung erkennbar sein soll. Deshalb ja auch die "".

      "Zwei Löcher für die Taster (bzw. 4 inkl. LED) sind schneller gebohrt als ein Rechteck gefeilt (von der Quali mal ganz zu schweigen)"

      Stimmt, aber es gibt mehr Kontakte zu löten, die Panele werden flächenmäßig größer, die gedachten Taster stehen auch recht hoch. ...
  2. amazist
    Die Kippschalter mit Mittelloch, welche Du auch hast gibt es auch mit Mittelstellung Ein Aus Ein. Da brauchst Du kein viereckiges Loch machen und die Hebelstellung ist dann auch erkennbar.
    Gibt es auch Tastend dann (Ein) Aus (Ein) - in Klammern ist tastend, ohne Klammern ist rastend. >Auch mit 2 Wechslern< - da kannst Du noch logische Verküpfungen realisieren. zB. Fahrspannung abschalten in Abhängigkeit von der Vorwahl der Weichenstellung. Hier auch das >Datenblatt<
      HolgerH gefällt das.
    1. HolgerH
      Vielen Dank für den Hinweis!
      An solche Schalter hatte ich erst gedacht, eben auch wegen des einfach zu bohrenden Loches. Aber ich denke, da kann ich eher versehentlich etwas verstellen. Bei Wippschaltern nur, wenn ich da etwas darauf lege. Ich behalte es trotzdem 'mal im Hinterkopf. :)

      Die Kippschalter mit (Ein)/Null/(Ein) (tastend) hören sich interessant an. Den Katalog habe ich. 'Mal schauen.
      Da wäre der einzige "Nachteil", daß die Weichenstellung nicht ableitbar ist. Vorteile sehe ich in der leichten Montage, weniger Platzbedarf, wenig Lötarbeit, "Kurzschlußsicherheit" bei alleiniger Rückstellung auf "Nullpositionl".
      Ich wußte gar nicht, daß es solche Kipptaster gibt.
  3. andyrot
    Diese Taster bzw Umschalter mit Mittelstellung benutze ich schon seit etwa 2006 und sind immer sehr lange haltbar und lassen keine Wünsche für eine gute Sichtbarkeit zu.
    Viel Erfolg und toi toi toi
    1. HolgerH
      Ich habe mich nun für die Kipptaster ( (Ein)/Aus/(Ein) = tastend/Null/tastend ) entschieden.Dort sieht man zwar nicht die Weichenstellung, aber Kurzschlüsse sind ausgeschlossen. Und sie benötigen nur eine Bohrung, wobei sie relativ dicht gesetzt werden können. Kommt der Tatsache entgegen, daß ich die Stellpanele auf der Anlagenplatte unterbringen möchte.
      @Per: Doch nicht die Wippschalter gewählt!
  4. Per
    Dann kannst du die LED ja testweise anschließen und bei Gefallen noch ein paar Löcher bohren...
      HolgerH gefällt das.
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