Im Sammel-Tread zu den meterspurigen Schmalspurbahnen hatte ich schon ein paar Worte zum Projekt gesagt. Jetzt ist er gedruckt, der offene Güterwagen 99-01-95 im Zustand um 1983 im Einsatz als Hilfstender beim Wiederaufbau der Strecke Straßberg-Stiege. Jetzt fehlt natürlich noch die 99 6101 davor aber warum sollte die auch nicht mal kommen?


Im Vergleich zu meinen bisherigen Güterwagen ist einiges an Feinheiten am sichtbaren Unterbau dazu gekommen, die auch noch etwas umständlich mit o.3mm- und o.6mm-Bohrer und Messingdraht nachzudekorieren sind.
Bei den Achsen setze ich dieses Mal auf 14,0mm, ich habe bei der Gelegenheit noch etwas mehr auf die Standardisierung geachtet und man staune, die NEM 314 hatte sich mal geändert. Die Radscheiben auf dem Foto sind 5,6mm im Durchmesser passen rein und laufen. Optisch wären kleinere Scheiben näher am Vorbild. Allerdings wären wir dann bei ca 50cm und 4,4mm. Ich denke 5mm sind eher handhabbar und ich habe deshalb eine STL dafür beigelegt.
Die Gefahr den Griff der Bremskurbel zu beschädigen, ist tatsächlich gegeben, ich habe zwar auch welche aus Messingdraht ersetzt -- wenn man schon Löcher bohrt, kann man da gleich weiter machen. Ansonsten steht der Teil der gesamten Kurbel noch mal als "Ersatzteil" zur Verfügung. Auf den Originalfotos war sie so schräg, "das muss so". Ich habe sie allerdings leicht gekürzt und die Kurbel mit dem Wagenholz verbunden, denn sie benötigt etwas Halt.
Die Lampen hatte ich zunächst separat mit Konsole geplant, allerdings war die Passverbindung so klein, dass ich sie nach mehren Anläufen direkt mit der Holzwand verbunden habe. Da kann man auch einfacher durch bohren und aus dem Kohlehaufen beleuchten. Die auf dem Foto rechte Lampe konnte bei Vorbild auf rot abgeblendet werden.
Die Schrauben für die Kupplung sind wieder M2,5 und ich empfehle gedruckte Gewinde nachzuschneiden und die Schrauben leicht zu wachsen, denn die Reibung auf Resin ist schon recht hoch.
Ich erhitze die Schrauben dazu kurz mit einer Pinzette über eine Kerzenflamme und halte das Gewinde gegen das Wachs der Kerze. Das Wachs zieht dann ins Gewinde. Überschüsse verschwinden beim "Nachschneiden" des Schaubengewindes.
Der Tender ist etwas umständlich zu drucken. Ich habe viele Supports manuell gesetzt, da der Automatismus gerne einige ins Material setzt. Hier mein Ausrichtungsvorschlag:

Ja, ich habe die Kurbel unten - diese Seite kommt zur Lok und ist weniger zu sehen, als die Lampen.
Die Dateien stehen wieder für die nicht-kommerzielle Nutzung auf Printables und Thingiverse bereit. Das Original ist inzwischen mit ein paar baulichen Änderungen und unter Zweitnutzung einer GMWE-Nummer (DR 99-62-65) bei der Hirzbergbahn in Georgenthal gelandet. Die freuen sich sicher über Unterstützung, falls jemand möchte und dazu in der Lage ist.
Auch wenn der Wagen mit reichlicher Sicherheit von der SHE kam, so hatte die GMWE ähnliche Wagen, um deren Modelle ich noch kümmern möchte. Der nächste in der Reihe, ist allerdings wohl nochmal derselbe in etwas früherem Zustand mit Holztüren, Bremsersitz usw. bevor ich zu den anderen Achshaltern schwenke.
Hier ist schon ein Teil der Änderungen der vor-1983-Version zu sehen:

Viele Grüße, Tomek


Im Vergleich zu meinen bisherigen Güterwagen ist einiges an Feinheiten am sichtbaren Unterbau dazu gekommen, die auch noch etwas umständlich mit o.3mm- und o.6mm-Bohrer und Messingdraht nachzudekorieren sind.
Bei den Achsen setze ich dieses Mal auf 14,0mm, ich habe bei der Gelegenheit noch etwas mehr auf die Standardisierung geachtet und man staune, die NEM 314 hatte sich mal geändert. Die Radscheiben auf dem Foto sind 5,6mm im Durchmesser passen rein und laufen. Optisch wären kleinere Scheiben näher am Vorbild. Allerdings wären wir dann bei ca 50cm und 4,4mm. Ich denke 5mm sind eher handhabbar und ich habe deshalb eine STL dafür beigelegt.
Die Gefahr den Griff der Bremskurbel zu beschädigen, ist tatsächlich gegeben, ich habe zwar auch welche aus Messingdraht ersetzt -- wenn man schon Löcher bohrt, kann man da gleich weiter machen. Ansonsten steht der Teil der gesamten Kurbel noch mal als "Ersatzteil" zur Verfügung. Auf den Originalfotos war sie so schräg, "das muss so". Ich habe sie allerdings leicht gekürzt und die Kurbel mit dem Wagenholz verbunden, denn sie benötigt etwas Halt.
Die Lampen hatte ich zunächst separat mit Konsole geplant, allerdings war die Passverbindung so klein, dass ich sie nach mehren Anläufen direkt mit der Holzwand verbunden habe. Da kann man auch einfacher durch bohren und aus dem Kohlehaufen beleuchten. Die auf dem Foto rechte Lampe konnte bei Vorbild auf rot abgeblendet werden.
Die Schrauben für die Kupplung sind wieder M2,5 und ich empfehle gedruckte Gewinde nachzuschneiden und die Schrauben leicht zu wachsen, denn die Reibung auf Resin ist schon recht hoch.
Ich erhitze die Schrauben dazu kurz mit einer Pinzette über eine Kerzenflamme und halte das Gewinde gegen das Wachs der Kerze. Das Wachs zieht dann ins Gewinde. Überschüsse verschwinden beim "Nachschneiden" des Schaubengewindes.
Der Tender ist etwas umständlich zu drucken. Ich habe viele Supports manuell gesetzt, da der Automatismus gerne einige ins Material setzt. Hier mein Ausrichtungsvorschlag:

Ja, ich habe die Kurbel unten - diese Seite kommt zur Lok und ist weniger zu sehen, als die Lampen.
Die Dateien stehen wieder für die nicht-kommerzielle Nutzung auf Printables und Thingiverse bereit. Das Original ist inzwischen mit ein paar baulichen Änderungen und unter Zweitnutzung einer GMWE-Nummer (DR 99-62-65) bei der Hirzbergbahn in Georgenthal gelandet. Die freuen sich sicher über Unterstützung, falls jemand möchte und dazu in der Lage ist.
Auch wenn der Wagen mit reichlicher Sicherheit von der SHE kam, so hatte die GMWE ähnliche Wagen, um deren Modelle ich noch kümmern möchte. Der nächste in der Reihe, ist allerdings wohl nochmal derselbe in etwas früherem Zustand mit Holztüren, Bremsersitz usw. bevor ich zu den anderen Achshaltern schwenke.
Hier ist schon ein Teil der Änderungen der vor-1983-Version zu sehen:

Viele Grüße, Tomek