Basierend auf meinen früheren Umsetzungen der Gepäckwagen 905-153, 905-152, 99-01-85 und 99-01-83 wurde der letzte dieser Baureihe von Gepäckwagen entwickelt. Natürlich waren es am Ende nicht nur die anderen Fenster und Türen, die angepasst werden mussten. Irgendwie war alles doch ein Stück anders als davor. Einige Teile sind verbessert, Kupplungen und Innenwand sind mit denen der Vorgängerfahrzeuge austauschbar.
Zu den Dateien gab es bereits vor einer Weile den Hinweis -- sie sind auf Thingiverse und Printables zu finden. Es gelten die üblichen Regeln für private, nichtkommerzielle Nutzung. Ich war in der letzten Zeit anderweitig beschäftigt, so dass sich die Fertigstellung meiner Wagen etwas hinzog.
Standard-N-Radsätze mit 5,6 mm Raddurchmesser und 14,5mm Achslänge funktionieren. Bilder von 1985 sowie von irgendwann zwischen 1949 und 1959 zeigen Speichenräder, Fotografien von 1981 zeigen Vollräder. In meinen Modellen habe ich zunächst selbst gedruckte Speichenräder mit reduziertem Profil (TTm_and_N_wheel_Star7_v03_thin_Star7_1.5mm_axle.stl) auf alten 14,5mm-Achsen gesetzt. Zu finden ist die Druckvorlage der Räder bspw. hier auf Printables.
An der Schiebetür werden die angedeuteten 0,4-mm-Löcher für die Griffe aufgebohrt und anschließend ein 0,3-mm-Draht eingesetzt.
Die TTm/N-Kupplung_L10Y.stl passt; es können aber auch andere Längen aus der Sammlung verwendet und mit je einer M2,5-Schraube am Wagen befestigt werden. Persönlich schneide ich alle Gewinde nach und wachse die Gewinde der Schrauben.
Es sind zwei mögliche vorbereitete Positionen für die Innenwand vorgesehen. Eine eindeutige Festlegung nach dem Vorbild ließ sich nicht finden, da der Wagen leider nicht bis heute überlebt hat und die Fotografien nicht eindeutig sind. An Wand und Dach ist dafür etwas Material zu entfernen, um die Wand einzupassen.
Die Fenster sind aus Deckfolie von Ringbindungen zugeschnitten und mit UV-Resin eingeklebt. Der offene Wagen erhielt etwas Ladegut aus meinen früheren Projekten.
Während ich beim geschlossenen Exemplar mittig Gewicht eingefügt habe, musste es beim offenen Wagen ins Dienstabteil und hinter eine Wand aus Koffern. Alternativ findet sich im Rahmen auch noch etwas Platz.




Kenning, Ludger (2022): Damals bei der Selketalbahn. Das Meterspurnetz zwischen Gernrode, Alexisbad, Harzgerode, Straßberg, Stiege, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle in der Reichsbahnzeit. Nordhorn: Verlag Kenning.
Zieglgänsberger, Gerhard; Röper, Hans; Roeper, Hans (1989): Die Selketalbahn. 3., bearb. u. erg. Aufl. Berlin: Transpress Verl. für Verkehrswesen (Transpress-Verkehrsgeschichte).
Zu den Dateien gab es bereits vor einer Weile den Hinweis -- sie sind auf Thingiverse und Printables zu finden. Es gelten die üblichen Regeln für private, nichtkommerzielle Nutzung. Ich war in der letzten Zeit anderweitig beschäftigt, so dass sich die Fertigstellung meiner Wagen etwas hinzog.
Standard-N-Radsätze mit 5,6 mm Raddurchmesser und 14,5mm Achslänge funktionieren. Bilder von 1985 sowie von irgendwann zwischen 1949 und 1959 zeigen Speichenräder, Fotografien von 1981 zeigen Vollräder. In meinen Modellen habe ich zunächst selbst gedruckte Speichenräder mit reduziertem Profil (TTm_and_N_wheel_Star7_v03_thin_Star7_1.5mm_axle.stl) auf alten 14,5mm-Achsen gesetzt. Zu finden ist die Druckvorlage der Räder bspw. hier auf Printables.
An der Schiebetür werden die angedeuteten 0,4-mm-Löcher für die Griffe aufgebohrt und anschließend ein 0,3-mm-Draht eingesetzt.
Die TTm/N-Kupplung_L10Y.stl passt; es können aber auch andere Längen aus der Sammlung verwendet und mit je einer M2,5-Schraube am Wagen befestigt werden. Persönlich schneide ich alle Gewinde nach und wachse die Gewinde der Schrauben.
Es sind zwei mögliche vorbereitete Positionen für die Innenwand vorgesehen. Eine eindeutige Festlegung nach dem Vorbild ließ sich nicht finden, da der Wagen leider nicht bis heute überlebt hat und die Fotografien nicht eindeutig sind. An Wand und Dach ist dafür etwas Material zu entfernen, um die Wand einzupassen.
Die Fenster sind aus Deckfolie von Ringbindungen zugeschnitten und mit UV-Resin eingeklebt. Der offene Wagen erhielt etwas Ladegut aus meinen früheren Projekten.
Während ich beim geschlossenen Exemplar mittig Gewicht eingefügt habe, musste es beim offenen Wagen ins Dienstabteil und hinter eine Wand aus Koffern. Alternativ findet sich im Rahmen auch noch etwas Platz.




Literatur
Bethke, Matthias; Finke, Wolfgang; Schweers, Hans (2003): Die Fahrzeuge der Harzer Schmalspurbahnen. Südharz-Eisenbahn, Gernrode-Harzgerode Eisenbahn, Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn, Deutsche Reichsbahn, Harzer Schmalspurbahnen. Aachen: Schweers und Wall.Kenning, Ludger (2022): Damals bei der Selketalbahn. Das Meterspurnetz zwischen Gernrode, Alexisbad, Harzgerode, Straßberg, Stiege, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle in der Reichsbahnzeit. Nordhorn: Verlag Kenning.
Zieglgänsberger, Gerhard; Röper, Hans; Roeper, Hans (1989): Die Selketalbahn. 3., bearb. u. erg. Aufl. Berlin: Transpress Verl. für Verkehrswesen (Transpress-Verkehrsgeschichte).