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Erhalt, Stilllegung, Verfall und Abriss von Bahnanlagen 2021

Dieses Thema im Forum "Vorbildinformationen" wurde erstellt von Simon, 28. Februar 2021.

  1. sv_de

    sv_de Foriker

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    Ein Blick auf das EG des alten Bahnhofs Spandau.
     

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  2. Schraube

    Schraube Hersteller

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    Bahnhof Holzhau steht vor dem Abriss

    Wie ich kürzlich erfahren habe wird das Bahnhofsgebäude in Holzhau wohl noch im Herbst 2021 abgerissen werden. Es war lange in privatem Besitz ohne nennenswerte Pflege zu erfahren. Zuletzt hausten noch mindestens zwei Personen ohne Strom, Wasser oder sonstige Infrastrukturanbindung in dem Gebäude, bis es vor einiger Zeit an die Gemeinde fiel (Details mir unbekannt).

    Die Gemeinde bot das Gebäude "kostengünstig" zum Verkauf an. Bedingung war u.a. ein Nutzungskonzept welches der Gemeinde sinnvoll dienen sollte sowie die Zusage binnen 2 Jahren mit umfangreichen Sanierungs- und Sicherungsarbeiten zu beginnen. Man dachte bspw. an einen Fahrrad- und Skiverleih oder andere Infrastruktur. Meines Wissens fand sich kein Käufer. Die Mittel zum Abriss des Gebäudes sind im Gemeindehaushalt bereits eingeplant.

    Bei einer letzten Besichtigung am 05.06.2021 sowie Gesprächen mit Ortsansässigen konnte ich in Erfahrung bringen, dass Teile des Daches bereits eingestürzt seien und allgemein der innere Gebäudezustand noch sehr viel schlechter sei als das Äußere vermuten lasse. Die Decke zwischen Dachgeschoss und OG ist zumindest in Teilen so marode dass sie nicht mehr betreten werden kann. In Dachstuhl und Mauerwerk sitzt der Schwamm. In der jüngeren Vergangenheit waren bereits Teile des Daches in Richtung der Gleise abgestürzt, weswegen ein Teil des Gebäudes eingerüstet und mit Netzen verhangen werden musste.
    Das Nebengebäude sieht ähnlich schlimm aus.
    Rettbare Utensilien gibt es praktisch nicht mehr. Die Bahnhofsuhr am Gebäude, welche lange Jahre noch defekt über die Gleise wachte, ist bereits entfernt worden. Das Gebäude enthält Unrat, aber soll keine Eisenbahnutensilien gleich welcher Art mehr beherbergen. Im Nebengebäude steht noch ein alter Waschkessel, der würde sich ganz hübsch als Pflanzkübel im Vorgarten eignen. Ansonsten ist hier leider sprichwörtlich der letzte Zug längst abgefahren...

    Anbei Bilder vom 05. Juni 2021.


    Hauptgebäude
    P1140368.JPG P1140372.JPG P1140365.JPG P1140378.JPG P1140383.JPG P1140390.JPG

    (Hinweis für die Nachwelt: die Dachgaube ist eine spätere Ergänzung. Original war die nicht auf dem Gebäude.)


    Nebengebäude
    P1140392.JPG P1140396.JPG P1140357.JPG P1140358.JPG P1140360.JPG
     
  3. Dampfossi

    Dampfossi Foriker

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    Vielleicht sollte ich schnell noch ein paar Bilder vom Riesaer Bahnhofsgebäude machen ... der Umbau der Gesamtanlage is in vollem Gange ...
     
  4. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Moin,
    in Ziltendorf (Dorf) sind die Sanierungsarbeiten (fast) fertig.
    Die Bahnanlagen wurden komplett erneuert - leider schlecht ins Bild zu setzen, im Umkreis von einigen 100 Metern kann man nicht anhalten....

    Freilich fehlt schon länger das Empfangsgebäude.... die Gleisanlage wurde aber komplett erneuert.

    Eisenhüttenstadt hat jetzt einen neuen Bahnsteig - freilich ohne Dach und der Zugang ist auch eher .... gewöhnungsbedürftig. Während in Berlin manche S oder U-Bahnstationen mehrere Lifte haben, wollte man sich bisher hier nicht mal einen leisten.

    Grüße Ralf
     
  5. HeizerSiggi

    HeizerSiggi Foriker

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    Bei meinem Besuch in Wünsdorf konnte ich noch die Reste vom alten Bahnhof Wünsdorf-Waldstadt fotografisch festhalten. Derzeit entsteht dort ein dreigleisiger Bahnhof mit einer Fußgängerunterführung. Der bisherige Halt des RE aus Dessau/Stralsund auf Gleis 7 bleibt weiter erhalten. Wünsdorf war ja der Bahnhof der sowjetischen Streitkräfte in der DDR. Hier war das Oberkommando der Roten Armee ansässig. Ein wenig ist von dem Empfangsgebäude noch zu sehen. Ich denke aber, nach dem Umbau wird davon nichts mehr stehen bleiben.
     

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  6. GunTT

    GunTT Foriker

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    heut im Bläddl:
     

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  7. Nordländer

    Nordländer Foriker

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    Die Verwandlung des ehemaligen S-Bahn-Haltepunktes Seehafen-Nord zum Entladeterminal für Tesla & Co schreitet voran. Die Fundamente für die Entladerampe sind gegossen. Die Unterführung unter der Straße "Am Seehafen" ist fertig. Arbeit steckt noch in den Stellflächen für die Neufahrzeuge. Da wohl 2021 mit keinen Tesla aus Grünheide zu rechnen ist, bleibt noch ein bisschen Zeit ;)

    IMG_1101.jpg

    IMG_1112.jpg

    IMG_1117.jpg
     
  8. FB.

    FB. Foriker

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  9. Dampfossi

    Dampfossi Foriker

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    Auch in Riesa schreitet was voran. Nämlich der Abriss der Blechbrücke.
    Ursprünglich als kurze Variante des Arbeitsweges zwischen Riesa und dem Industriegebiet Gröba gedacht, später hauptsächlich als Zugang für das dort ansässige Stahlwerk genutzt, nun marode und aufgrund der industriellen 'Umgestaltung' offenbar überflüssig.
    Das Staats/Europa-Säckchen gab immer mal wieder etwas Kleingeld zur Reparatur und letztendlich nur noch zur opulenten Sperrung und Sicherung
    her, eine Komplettsanierung oder gar Neubau war schnell vom Tisch. Jahrelang gab es nich einmal das Geld für den Abriss, im Rahmen der nun folgenden Umgestaltung des Bahnhofes und des Ausbaus der ICE-Strecke wurde aber was locker gemacht ... und das war's ...
    Schade, denn der Weg war bei Fußgängern und Radfahrern beliebt und bot einen unglaublichen Blick über das Bahnhofsareal, überspannte die Brücke doch die gesamten Gleisanlagen.
     

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  10. kollega_123

    kollega_123 Foriker

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    Gibt es denn Informationen ob in Holzhau ein neues Empfangsgebäude gebaut wird?
    Ich dachte die Verlängerung nach Moldava sah ganz gut aus?
     
  11. Schraube

    Schraube Hersteller

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    Es wird nach derzeitigen Plänen keinen Ersatzbau geben. Ein gläsernes Wartehäuschen für die Reisenden steht schon seit Jahren, das reicht für den aktuellen Bedarf und vermutlich sogar falls die Strecke je wieder verlängert werden sollte. Holzhau wird dadurch als Ziel ja nicht wichtiger.

    Das mit der Verlängerung bis Moldau ist aber selbst in der aktuellen optimistischen Stimmung mehr Wunsch als Realität. Die Pläne werden seit Jahrzehnten immer wieder hochgeholt. Es gab schon so viele Absichtserklärungen, Bekundungen und Wünsche auf beiden Seiten. Immer mal wieder wurden auch symbolische Handlungen unternommen.

    Nur auf tschechischer Seite kam es bislang zu größeren Taten (Streckensanierung statt Stilllegung nach Erdrutsch, Sanierung Bahnhofsgebäude Moldau). Das ist aber zu einem guten Teil dem Denkmalschutz der Anlagen und damit europäischen Fördergeldern geschuldet, weniger der Absicht zum Lückenschluss.

    Auf deutscher Seite ist noch rein gar nichts großes passiert. Geredet wird viel und ich würde mir sehnlichst wünschen, dass es dazu kommt. Aber ganz realistisch betrachtet sind die Hürden dafür sehr hoch. Und dieser Wunsch wird längst nicht von allen geteilt, es gibt auch viel Widerstand.
     
  12. FB.

    FB. Foriker

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    Hallo miteinander
    -auf halber Strecke zwischen Holzhau und Moldava war ein Bahnhof mit Gaststätte ---war ich vor Jahren mal---gibts den noch??
    fb.
     
  13. Bksig 516

    Bksig 516 Foriker

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    Du meinst den alten Bahnhof von Hermsdorf-Rehefeld?

    Dort verbrachten wir als Lehrlinge der DR 1984 ein paar schöne Tage mit der Lehrlingsgruppe. Die Unterkunft war im alten EG. Die Jungs schliefen unten und die Mädels oben. Bier haben wir uns abends in einer großen Kanne aus dem Alten Zollhaus geholt. Wir sind die 10 km bis nach Altenberg rüber gewandert. Zurück ging es mit dem Bus.

    Mathias
     
  14. Schraube

    Schraube Hersteller

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    @FB. da gibt es zwei Möglichkeiten. Du meinst entweder den schon genannten Bahnhof Hermsdorf-Rehefeld oder den Bahnhof Teichhaus.

    Ersterer war seit der Streckenunterbrechung ab 1945 Betriebsendstelle. Er hat längst keine Gleise mehr, beherbergt aber neben empfehlenswerter >Gastronomie und einem Hotel< eine Menge Eisenbahn-Krempel. "Museum" wäre für den detailverliebten Vorbildfreund vielleicht zu viel gesagt, aber man kann etliche Versatzstücke, Modelle (H0), ein paar alte Signale und andere Sachen anschauen. Und den Empfangssalon des Geenichs! Dieser hat bis heute erhaltene Deckenmalereien. Seine Majestät stieg dort gerne in die Kutsche um, um in sein nahegelegenes Jagschloss zu reisen.

    Das >Teichhaus< bietet ebenfalls Gastronomie, in den letzten Jahren unter wechselnder Führung. Früher gab es dort auch einen >Haltepunkt<.

    Mein Tipp: Mal von Dresden per Bahn bis Altenberg fahren (Müglitztalbahn), Fahrrad oder Wanderstiefel mitnehmen. Von dort bis Moldava / Moldau und dann immer an der ehemaligen Muldentalbahn entlang. Über Hermsdorf-Rehefeld und Teichhaus kommt man so bis Holzhau, wo man wieder in den Zug hüpfen kann. Alternativ noch bis Rechenberg runter, dort im Brauereimuseum ein, zwei Fässchen Proviant mitnehmen und anschließend in Bienenmühle in die Bahn. Via Freiberg kommt man so zurück nach Dresden und hat seine Runde komplett.
     
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  15. FB.

    FB. Foriker

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    Hallo miteinander
    das wird wohl Hermsdorf Rehefeld gewesen sein an den Salon für den Geenich erinnere ich mich
    -von Zittau aus ist die Runde etwas aufwendig-wenn man über Dubi will wird es ganz schwierig.
    fb.
     
  16. 120bernd

    120bernd Foriker

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    Heute mal einen Tripp in die alte Heimat gemacht.
    Während der Bahnhof Bad Salzungen zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut/ aufgestockt wurde.

    20210710_105331.jpg

    das Raw Meiningen zum Museum wird,

    20210710_135036.jpg

    verfällt Oberhof immer weiter.

    20210710_143141.jpg
     
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  17. Nordländer

    Nordländer Foriker

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    Ehemaliger Haltepunkt Perwenitz der Osthavelländischen Kreisbahnen (Strecke Nauen - Velten). Der Personenverkehr wurde 1963 eingestellt. Der Güterverkehr folgte 1964. Aber schön, dass man dieses Kleinod in den letzten Jahren restauriert hat. Der Gebäudetyp wurde bei mehreren Kleinbahnen in Brandenburg genutzt. Im Havelland (Osthavelländische Kreisbahnen, Westhavelländische Kreisbahnen) kamen gelbe Ziegel zum Einsatz. In der Prignitz (Westprignitzer Kreisringbahn, Pollo) kamen rote Ziegel zum Einsatz. Nach dem Vorbild Dallmin aus der Prignitz gibt es bei MaKaMo ein Kartonmodellbogen auch für TT.

    IMG_1342.jpg
     
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  18. schnerke

    schnerke Foriker

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    Weil ich heute mehr oder weniger zufällig dran vorbei gekommen bin, hier ein paar Bilder der Hubbrücke Karnin:

    IMG20210726113020.jpg IMG20210726113701.jpg IMG20210726113943.jpg IMG20210726114001.jpg IMG20210726114116.jpg IMG20210726114158.jpg

    Gruß Jan

    Edit: Hier noch ein Panorama dazu:

    IMG_20210726_215648.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juli 2021
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  19. Bahndamm51

    Bahndamm51 Foriker

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    Immer noch imposant! Wer weiß, wie lange noch.
     
  20. Luedi

    Luedi Foriker

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    Letzte Woche in Warnemünde. Das Stellwerk steht noch.

    Lüdi
     

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  21. 7:21 Uhr

    7:21 Uhr Foriker

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    Mahlzeit, heute soll die Brücke der ehemaligen Strecke Freiberg - Halsbrücke, die nahe Ortsausgang Richtung Dresden über die B 173 führt, demontiert werden. Die Gleise sind seit Jahren weg, vom ehemaligen Bahnhof Freiberg Ost stehen nur noch Gebäude. Die Brücke sei für den Straßenverkehr hinderlich (es blieben gelegentlich Lkw stecken).
     

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    Zuletzt bearbeitet: 6. August 2021
  22. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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    Dann müßten noch viel mehr Brücken abgerissen werden.
     
  23. Armin A

    Armin A Foriker

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    Hallo
    Ein Bahnhof ist immer ein Abbild einer Stadt oder Ortschaft und es kommt darauf an , ob die Politik vor Ort was für die Bahn und ihre Gebäude übrig haben . Wenn nicht , dann ist der Geiz zum Geldverdienst größer und viel Kulturgut verschwindet für immer . Bisher fehlen mir Gebäude von Bahnhöfen , die in den 50er\60er Jahren entstanden sind und auch hier und da schon wieder Geschichte sind, leider .

    Glück auf
    Armin Ahlsdorf
     
  24. Taschentroll

    Taschentroll Foriker

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    Wenn LKW unter einer vier Meter hohen Brücke stecken bleiben, ist offensichtlich nicht die Brücke zu niedrig, sondern der LKW zu hoch. In § 32 StVZO ist klar und deutlich festgelegt: "Bei Kraftfahrzeugen, Fahrzeugkombinationen und Anhängern einschließlich mitgeführter austauschbarer Ladungsträger (§ 42 Absatz 3) darf die höchstzulässige Höhe über alles folgendes Maß nicht überschreiten:4,00 m". Die Begründung für den Brückenabriss klingt willkürlich für mich, aber leider ist es ja offenbar zu spät.

    PS: Was mich auch ärgert: So alt scheint der Beton der Brückenlager doch gar nicht. Das riecht mir doch nach Korruption, dass diese Brücke abgerissen wird. Da gewährt jemand seinem Amigo einen Gefallen zu Lasten des Steuerzahlers.
     
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  25. Carsten

    Carsten Foriker

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    Da habe ich doch erst letztens Pläne zum Wiederaufbau der Strecke gelesen. Das war es dann wohl.
     
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