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Modellankündigung Tillig Neuheiten 2026

Eure Armut kotzt mich an! :p

Auf welchen Niveau sind wir hier eigentlich angekommen... Ein vernünftiger Austausch und eine Sachliche Diskussion sind immer gut und gerade das Thema Preise ist ein sehr SENSIBELES. Fakt ist jeder kann für sich selber Entscheiden was in seinen Heimatbahnhof rollt. Ich finde die Neuheiten als einen guten Mix aber auch ich bin bei Einigen Modellen an dem Punkt das Kaufe ich nicht mehr für das Geforderte Geld.​


Mit etwas Geduld und auch Glück ein zwei Jahre warten und dann kaufen oft über 40 % Preisgünstiger wenn die Modelle liegen bleiben. Und was ich nicht habe bringt mich auch nicht um. Für mich ist es ein Hobby. Es wird nur verdammt schwer Nachwuchs zu Generieren und für das Hobby zu Begeistern. Tillig muss aufpassen das es den Bogen da nicht überspannt, weniger Absatz kann nicht immer höhere Preise RECHTFERTIGEN.
Dazu kommt das Händlersterben in der Fläche und gerade gut Fachgeschäfte werden Immer weniger. Es gibt Mittlerweile gute Alternativen mit Piko und Roco und das wird auch viele andere Modellbahner dann eher in diese Richtung ziehen. Gerade Ältere Modelle wie eine BR 56 kann man doch mit Sicherheit Günstiger Anbieten zu mahl ja da auch Neukonstruktionen andere Mitbewerber Anstehen. Aber 279,- Uvp ist schon der Hammer. Ich stelle für mich auch fest das selbst bei guten Fachhändlern die Modelle immer öfter und schneller in den Abverkauf kommen damit sich was bewegt...
 
Ich will mal zurück zur Neuheitenauswahl kommen und mal meine persönlichen Wunschmodelle benennen. Als Zeitschriftenmacher freue ich mich über viele der diesjährigen Tillig-Neuheiten. Als "TT-Betriebsbahner" habe mich aber in meinen Sammelgebieten ein wenig beschränkt. Man kann halt nicht alles haben oder machen, selbst wenn man es möchte. Und offen gesagt bleiben bei mir trotz Beschränkung fast schon zu viele Themen, mit denen ich mich dann immer noch beschäftige. Für mich eine große Freude ist der formneue Pwg pr14. Der findet zum Beispiel in der Epoche I-Variante zu mir. Ich habe zwar einen von PSK aber da in den letzten Jahren ja doch eine ganze Reihe KPEV-Güterwagen aufgelegt wurden und es inzwischen auch mehrere preußische Güterzugloks gibt, brauche ich nun noch mindest zwei neue Packwagen. In Epoche III findet das Modell auch zu mir. Ich wollte ursprünglich nie mit Epoche III anfangen. Doch hier sind in den letzten Jahren viele neue Dampflokmodelle auf den Markt gekommen, die es beim Vorbild nicht mehr in meine bevorzugte Epoche IV geschafft haben. Ursprünglich sollten die Loks auf meiner Epoche IVa-Anlage als Museumsloks zum Einsatz kommen, doch nun spendiere ich ihnen nach und nach auch ein paar passende Wagen. Die Neuauflage der Silberlinge in Epoche IV nebst "Hasenstall"-Steuerwagen werden die DB-Fahrtage auf meiner Anlage bereichern. Es wird Viele hier überraschen, dass ich mich auch für die moderne Bahn erwärme. Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz klar, warum mir nicht wenige das nicht zutrauen. Die im letzten Jahr formneu erschienenen Doppelstockwagen gibt es nun endlich auch in der normalen Version von DB Regio. Und so passen diese bei mir als 3-Wagenzug zusammen mit der neuen 245 wunderbar auf die Nebenbahn. Aber auch der vierachsige Rungenwagen Ros 643 und der vierachsige offene Güterwagen Ealos-t 058 der DB AG passen ebenfalls hervorragend in das Güterverkehrskonzept meiner Nebenbahn in Epoche VI.
 
Was hat dies mit Armut zu tun?

Darf ich auflösen? "Was ist Satire"?

Die KI-Zusammenfassung irgendeiner Suchmaschine schrieb:
„Eure Armut kotzt mich an“ ist der Titel einer Kolumnen-Sammlung von Michael Sailer (später auch als Buch veröffentlicht), der Spruch selbst wurde in Medien und Popkultur aufgegriffen und dient als provokantes Motto gegen geistige oder materielle Armut, stammt aber aus Sailers Werk und wird von einigen als ironisch oder satirisch verstanden.
 
Mit etwas Geduld und auch Glück ein zwei Jahre warten und dann kaufen oft über 40 % Preisgünstiger wenn die Modelle liegen bleiben.
Die Vergangenheit zeigt, dass das in TT nur selten passiert. Mehr als die üblichen Rabatte, die es auch schon bei Verkaufsstart gibt, sind meist nicht zu holen. Das liegt vor allem daran, dass mit der UVP die Prozente für die Händler nicht mitsteigen. Folglich legen sich die Händler immer weniger ins Regal, was gleichzeitig die produzierten Mengen weiter sinken lässt. Eine Spirale ohne Ende, die im Gegenzug die Preise stabil hält. Selbst gebrauchtes TT wird für den Neupreis gehandelt (nicht nur angeboten). Wobei ich den Gebrauchtmarkt an gutem TT-Zeug sehr überschaubar finde im Vergleich von vor 5 Jahren. Bei mir ist es mittlerweile so: es muss was Altes gehen, bevor was Neues kommt. So sammelt sich auch nichts mehr an, was nur in den Kartons versauert.

Gruss, iwii
 
55 Euro, das sind ja 110 Mark; 220 Ostmark und 1100 Ostmark auf dem Schwarzmarkt!
...wenn du so rechnest, müsste der Liter Benzin ca. 7,5 ct kosten - und wie ist die Realität?... :gruebel:
 
Als bekennender "Bundesbahner" freut es mich natürlich, dass es mit der BR 003 auch wieder ein neues Triebfahrzeug für uns gibt. Leider hat es Tillig wieder einmal nicht fertig gebracht, dem Kunden ein neues Triebfahrzeug in digitaler Ausstattung anzubieten. Nach der 50 hatte ich grosse Hoffnung, dass der Marktführer endlich aufwacht und die Entwicklung anderer Anbieter der jüngeren Vergangenheit nachvollzieht. Daß dem mit einer m.E. fragwürdigen Begründung ( jedem Käufer sein individuelles Decoderfabrikat ) nicht erfolgt, lässt mich nicht unbedingt den Willen oder die Kraft zur Innovation bzw. Weiterentwicklung des Produktportfolios erkennen. Da passt die schleppende Überarbeitung alter Modelle für mich absolut in's Bild. Allenfalls das drehen an der Preisschraube, das beherrscht man in Sebnitz gut. Alte Produkte teuer verkaufen, das erinnert mich sehr stark an die Vorgehensweise meiner eigenen Arbeitgeberin, an der der Wettbewerb zwischenzeitlich mal flinken Fusses einfach vorbei gezogen ist. Bis auf die FAD155 habe ich zum ersten Mal überhaupt nichts vorbestellt, weil ich erst abwarten
werde, wie sich die realen Strassenpreise entwickeln werden. Eine 003 zum Vorbestellpreis nebst Sounddecoder plus Einbaukosten ( nicht jeder ist ein Filigrantechniker ) treiben den Preis des Modells schon deutlich über die Gestehungskosten vergleichbarer, voll ausgestatteter
Komplettangebote sowie vergleichbarer H0-Modelle. Das musste ich mir auch erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Dennoch: Der Fa.Tillig für das Modellbahnjahr 2026 wirtschaftlichen Erfolg und den Erwerbern der Neuheiten viel Spass damit!
Fast vergessen zu sagen: Dieser Post gibt nur meine eigene Meinung wieder. Möge ein jeder seine eigene haben.....;);)
 
Was mich aber umhaut: Die alten Startsets kosteten im Herbst 184 EUR UVP. Für die neuen Sets sind nun 279 EUR UVP veranschlagt. Das ist schon in ganz schön gewaltiger Sprung nach oben. Ob sich Tillig damit einen Gefallen tut? Spontankäufe von Start-Sets dürften damit noch seltener werden.
Und gibt es von Piko in H0 mit Gleisoval, einer 119 und 3 Wagen für etwa 135,- €, UVP 155,- € (57138).
Oder sogar das 57154 für 112,- €, UVP 135,- €.-
Wie wird sich da ein Käufer wohl entscheiden?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie wird sich da ein Käufer wohl entscheiden?
Also mich interessiert nicht, wer der Gewinner ist. Die Hersteller werden sich schon was mit ihrem Angebot denken. Solange es günstige Einsteigersets gibt, ist noch nicht alles verloren. Dem Neueinsteier ist die Marke egal. Wenn nicht, greift er zu Märklin.

Gruss, iwii
 
Einsteigersets sind das eine, dann müssen noch weitere ansprechende, kostengünstigere Modell kommen. Wenn das beim Anfänger läuft, wagt er sich auch an höherwertige Modelle und auch an digitale Dinge.
 
Thema Preise. Mal ganz ehrlich. Wie begann denn bei euch das Hobby Modellbahn? Bei mir war es mein Vater der meinem Bruder und mir (oder vielleicht doch eher sich selbst?) eine TT-Anlage baute. Preiswerte Startpackungen kamen dabei nicht zum Tragen (obwohl es ja zum Beispiel die 92er als Startlok mit nur 2 Achsen gab). Und auch die Preise waren heftig. Ich habe mir als Schüler mühsam meine Wunschmodelle zusammen sparen müssen. Klar, ein zweiachsiger preußischer Personenwagen kostete nur 5,50 Mark aber nach der Einführung der Metallradsätze verteuerten sich zum Beispiel die vierachsigen Rekowagen deutlich auf 14 Mark. Während ich aber für Loks und Wagen noch gerne sparte, fleißig Altstoffe zum Sero brachte und auch andere Möglichkeiten bezahlter Arbeit gerne dafür nutze, sah es bei Gleisen und vor allem Weichen dann ganz anders aus. Für mich als Schüler waren zu DDR-Zeiten Gleise und Weichen sauteuer. Ich hab sie mir trotzdem gekauft, weil mich das Modellbahnhobby interessiert hat. Und ich wiederhole gerne das, was ich unter #202 etwas spaßig formuliert habe: Wenn man klein anfängt und sich nach und nach die Dinge anschafft, kann man auch bei der heutigen Preisgestaltung mit der Modellbahn anfangen. Wer natürlich als Anfänger gleich eine Dachboden-Anlage bauen will und dafür 20 lange Reisezüge und 14 Güterzüge braucht muss entweder reiche Eltern haben oder erstmal im Lotto gewinnen. Aber das war früher auch nicht viel anders, wird eben nur allzugerne heute vergessen. Ist zumindest mein Eindruck. Oder vielleicht zählte ich ja damals auch nur zu den armen Mitbürgern???
 
Mal ganz ehrlich. Wie begann denn bei euch das Hobby Modellbahn?
Zu Weihnachten mit dem Set 01131. Das zweite Set war ein DB-Set mit einer V200 und einer roten V36. Keine Ahnung, wo meine Eltern das her hatten.
Für mich als Schüler waren zu DDR-Zeiten Gleise und Weichen sauteuer.
Das stimmt. Ich habe ewig mit mir gerungen, eine DKW zu kaufen. Allerdings waren seinerzeit die Antriebe mit dabei, was die Sache ein Stück weit relativiert.
Aber das war früher auch nicht viel anders, wird eben nur allzugerne heute vergessen.
Ich denke, früher war das Angebot überschaubar und langfristig konstant. Man konnte also auch mal längere Zeit auf ein Modell sparen. Heute gibt es eine riesige Auswahl, die meist nur kurz verfügbar ist. Damit steigt der innere Druck, sich nicht mehr alles leisten zu können. Letztlich spiegelt die Debatte ein psychologisches Problem der Überflussgesellschaft. "Nein" zu sagen und damit glücklich zu sein, ist nicht einfach.

Gruss, iwii
 
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