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Weichenbausätze und deren Probleme

Dieses Thema im Forum "Gleise, Oberleitung, Weichen..." wurde erstellt von Tatra-Fan, 11. August 2005.

  1. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Das habe ich auch so gemacht und es funktioniert bei 42 Weichen seit gefühlt 10 Jahren.
    Wobei ich die Zuleitung von unten an die Schiene löte, damit sie im Schotter unsichtbar wird.
    Das geht auch im eingebauten Zustand nachträglich.
    Grüße Ralf
     
  2. teetee

    teetee Foriker

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    Das Löten ohne etwas kaputtzuschmelzen ist hier die Kunst. :respekt: Ich übe noch!
     
  3. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Ich stelle auf höchste Temperaturen (die Lötstation meint 450 Grad) und dann mit Schleifpapier die Stelle vorher säubern. Die Litze vorher verzinnen.
    Dann CR44 Lötpaste an die Schiene und nun kurz (und heftig) mit dem Lötkolben dran.
    Nie lange rumbraten, wenn’s nicht gleich hält, erst mal abkühlen, und dann noch mal (säubern).
    Als Qualitätskontrolle ruhig mal kräftig ziehen. Was gleich abreisst, hält eh nicht lange.
    Grüße Ralf
     
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  4. teetee

    teetee Foriker

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    Meine erste Weiche mit den besprochenen Details. Hier und da noch nicht so recht gelungen. Die häßlichen fetten 2mm Kabel, die Herzstückspitze und Flügelschienenenden später zum Herzstück elektrisch verbinden, müssen noch durch dünnere Kabel ersetzt werden. Eigentlich reicht auch ein Kabel wenn unter der Weiche schon verbunden wird. Die 1mm Zungenkabel sind hingegen fast unsichtbar. Vielleicht nehme ich auch einfach dünnen Kupferdraht anstatt Litze. Isolierung dann nur an den notwendigen Stellen.
    Die Trennstelle in den Flügelschienen sind mit einer 0,6mm Trennscheibe geschnitten. Die Trennstellen hinter der Herzstückspitze sind etwas zu schmal geraten. Ist vielleicht etwas zu gewagt! Die sieht man zwar kaum aber trennen sie auch dauerhaft? Vielleicht schneide ich die auch auf 0,6 auf. Der Kleber zwischen den Trennstellen soll isolieren und die Teile auf Abstand halten und gleich befestigen. Mit dem Verkleben ist der Stoß nach Beschleifen des Klebers auch schön "glattgespachtelt".

    Bogenweiche.JPG
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2018
  5. fredel64

    fredel64 Foriker

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    Ich hatte am Anfang 0,5 Kabel an gelötet. Bin jetzt mit 0,22 recht zufrieden.
     
  6. teetee

    teetee Foriker

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    Querschnit oder Durchmesser? Ich meinte den Durchmesser.
     
  7. Koch1

    Koch1 Foriker

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    @ teetee:

    Sieht doch eigentlich ganz gut aus.:)

    Beim Trennen wäre die Resinsäge die optisch bessere Wahl gewesen.
    Da sägt man zwar deutlich länger, dafür sind die Schnitte aber nur noch 0,1 mm stark.
    Zur Isolierung danach ein Streifchen Papier, Sekundenkleber einlaufen lassen und die überstehenden Reste wegschneiden.
    Hält und isoliert absolut sicher und ist später praktisch nicht mehr sichtbar.
    Die Trennung des Herzstückes war nach meiner Meinung aber unnötig, da es später ja sowieso zum nachfolgenden Gleis isoliert werden muss.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. März 2018
  8. fredel64

    fredel64 Foriker

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    Entschuldigung. Ich mein natürlich den Querschnitt.
     
  9. teetee

    teetee Foriker

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    Da hast du recht! An dieser Weiche wollte ich jedoch jeden cm nutzbares Gleis für den Abzweig rausholen.
    Ausserdem könnte es bei kleinem Herzstück möglich sein mit längeren Loks bei komplett ausgefallener oder noch nicht fertiger Herzstückpolarisierung schon fahren zu können. Diese Option finde ich interessant!
     
  10. teetee

    teetee Foriker

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    Ist eigentlich grundsätzlich von den beigelegten Neusilberstreifen abzuraten - sollte man lieber löten? (in meinen Fall Verbindung Zungen zu Aussenschienen)
     
  11. Norbert S.

    Norbert S. Foriker

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    Moin, ich habe löten bevorzugt, da dann an den Kontaktflächen nichts oxidieren kann. Sollte beständiger sein. Schönen Abend. Norbert
     
  12. Koch1

    Koch1 Foriker

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    Ich habe den komischen Befestigungskrallen an den Neusilberstreifen nie wirklich vertraut...
    Ich hätte sie zusätzlich noch anlöten müssen.
    Doppelte Arbeit also, da habe ich lieber gleich Kabel angelötet.
     
  13. Oli

    Oli Foriker

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    Hat jemand mit dem Weichenbausatz von DK-Modell in TTe Erfahrung gemacht ?
    Ist echt eine Preiswerte alternative zu anderen Anbietern in TTe.

    Grüße Oli
     
  14. Dampfossi

    Dampfossi Foriker

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    ... in Sebnitz anrufen und neue Weichenzungen bestellen, tütenweise. So hab ich das gemacht.
     
  15. quenti

    quenti Foriker

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    Hallo Zusammen,
    Nun möchte ich auch mal meine Lösung zum Vernieten der Weichenbausätze erklären.
    Ich habe mir vor ca. 18!!! Jahren eine Zange für das vernieten der Zungen gebastelt.
    Ich habe auf die Wangen der Zange ein U-Profil und unten einen Dorn gelötet.
    An die Seiten der Wangen einen Anschlag zur Begrenzung geschweißt.
    Im Erklären bin ich nicht so gut, an den Bildern sollte man es erkennen können.
     

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  16. Zilli

    Zilli Foriker

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    Schon mit bekommen, dass es diese Weichen eigentlich gar nicht mehr gibt?
    Bei den seit 2017 verfügbaren EW1 muss doch gar nichts mehr genietet werden.
     
  17. Koch1

    Koch1 Foriker

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    Aber die Idee mit der gebastelten Zange ist trotzdem gut.:zustimm:
     
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  18. teetee

    teetee Foriker

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    ( Auch wenn beide Zungen anliegend skizziert sind... )
    Im Gedenken an die Standard BTTB-Weiche mit R286mm werde ich mir eine aus Modellgleis und aus Flexzungen der EW2 nachbauen wenn das passen sollte.
    Der scharfe Abzeig sollte für den Lokschuppenbereich funktionieren. Mit dieser Weiche würde durch ihren größeren Winkel und 286er Radius in einen Kreis mit R310 noch gut was reingehen was eigentlich nicht geht.

    Ich hätte auch eine 15 Grad Flexsteg im Abzweig auf 286 verbiegen können, doch es ist die gerade Durchfahrt gewünscht. An den 15 Grad lässt sich ja leider nichts verbiegen!

    Die dunklen Schwellen sollen Lötschwellen werden. (Streifen aus Leiterplatten) Die Striche auf Lötschwellen und Gleisen sind elektrische Trennungen. Die Zwischenräume könnten mit Dekoschwellen aufgefüllt werden. An allen drei Enden würden sich 2-3 Werksschwellen gut machen.

    Wenn ich mich zurückerinnere waren diese Weichen aber schon zu BTTB-Zeiten doof - bei Vollgas sind die Loks umgekippt! :)
     

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    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2018
  19. 152 032-9

    152 032-9 Foriker

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    Es gab mal von einem ungarischen Hersteller Modellweichen exakt in der Geometrie der BTTB-Weichen. Höchste Ansprüche an Filigranität und Funktion durfte man damals nicht stellen, aber, wenn noch beschaffbar, vielleicht weniger aufwändig als ein kompletter Neubau.

    MfG
     
  20. teetee

    teetee Foriker

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    Das ist zu einfach! :gruebel:
     
  21. BR-92

    BR-92 Foriker

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    Hier mal zwei Selbstbauversuche.
    [​IMG]
    Unten, aus den 80-ziger Jahren mit verkupferten Stahlprofilen, Schwellenband, Suralin und Schotter aus Kaffeesatz.
    Oben, Anfang 90-ziger Jahre, vor Einführung von EW2 + EW3, mit Neusilberprofilen, Schwellenband, Polystyrolstreifen und Messingblech. Dazu wurde das Schwellenband von der Stellschwelle bis zum Herzstück geteilt und am Abzeiggleis ein neues Stück Schwellenband angesetzt.
    Am roten Pfeil ist der Drehpunkt der Weichenzunge. Fehlende Schwellen und Radlenker wurden aus Polystyrol nachgebildet. Die Schwellenaufteilung stimmt nicht genau, kann aber durch Einschottern kaschiert werden.
     

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  22. teetee

    teetee Foriker

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    Drehpunkt? Sieht eher nach Flexzunge aus!
    Ein echter Drehpunkt an der Stelle, bei durchgehenden Zungen, würde ein ja ein stellbares Herzstück ergeben !?
    Das wäre ja mal was!!
     
  23. BR-92

    BR-92 Foriker

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    Die Herzstückspitze war fest und aus Kunststoff. Die Weichenzunge war aus einem Schienenprofil und an beiden Seiten zurechtgefeilt, vorn flach und spitz auslaufend, an der Herzstückseite zum Radlenker geformt. Der Radlenker lag an der Herzstückspitze an, so ergab sich eine stoßfreie Lauffläche.
    Das Prinzip mit der dehbaren Weichenzunge und dem anliegenden Radlenker war damals in einer Bauanleitung im Modelleisenbahner beschrieben.
     
  24. teetee

    teetee Foriker

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    Soll bedeuten eine Resinsäge macht 0,1mm dünne Schnitte?
    Feinere und dünnere Sägeblätter für meine PUK-Säge https://www.hellweg.at/out/pictures/generated/product/1/1200_1200_75/426384-1.png habe ich noch nicht gefunden. An diesem Ding lässt sich das Blatt praktischerweise laubsägenmässig durch die Weiche fädeln. So lässt sich nachträglich innen was sägen falls nötig.
    Das Blatt ist aber noch zu grob - es hakt beim Sägen.

    Wieso hatten die damals schon meine Idee!:)
     
  25. ateshci

    ateshci Foriker

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