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Was es nicht gab, wurde selbst gemacht! Eigenbaumodelle aus vergangenen Zeiten.

Dieses Thema im Forum "Rollende Modelle" wurde erstellt von Pit, 1. November 2018.

  1. IoreDM3

    IoreDM3 Foriker

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    Wiso kein Ätzen?
    Wer erzählt sowas?

    IoreDM3
     
  2. chap

    chap Foriker

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    ja, Platinen haben wir damals schon geätzt... Eisen3Chlorid an den Fingern war megaecklig...
    Aber ich hätte auch bis heute keine Idee, wo man vor 1990 0,3mm Messing- oder Neusilberblech mit Photobeschichtung hätte herbekommen sollen? Auch das Zeichnen ohne Computer und das Drucken der Filme...
     
  3. BR-92

    BR-92 Foriker

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    Der Modellbauer wird wohl damals Beziehungen zu einer Siebdruckwerkstatt gehabt haben, denn die verwendeten zur Herstellung von Siebdruckschablonen auch schon Fotokopierverfahren.
    Zur Modellbahnausstellung in Leipzig waren damals schon Gehäuseteile für E-Loks aus dünnem, geätzten Leiterplattenmaterial, mit der Nachbildung von Sicken, Lüftergittern und Fensterrahmen, ausgestellt.
    Es könnte damals von den Erbauern der Gotthardbahn gewesen sein.
     
  4. segel

    segel Foriker

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    Also ganz so war das nicht. Wer mittels Betriebsmöglichkeiten gebastelt hat, hatte alle diese Möglichkeiten an der Hand. Bei mir im Betrieb waren alle diese Techniken Usus. Mit der CNC wurden z.B. Nussknacker versucht. Selbstbau mithilfe der betrieblichen Möglichkeiten war an der Tagesordnung. Nur von Neusilberblech ist mir nichts bekannt.
     
  5. Thorsten

    Thorsten Foriker

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    Ja ja, "Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr rauszuholen."

    Thorsten
     
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  6. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Ja, früher nahm man Messing. Manche nehmen das immer noch.
    Ich hab gelernt, dass Neusilber besser zu verarbeiten ist und auch kleine Teile formstabil sind.
    Den Werkstoff gibt es schon länger, war auch verfügbar (die DDR 5Markstücke und größer) waren aus Neusilber.
    Grüße Ralf
     
  7. Stardampf

    Stardampf Boardcrew

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    O.k., so ganz mag meine Aussage nicht zutreffen.
    Allerdings dürfte die Anzahl derer, welche solche Möglichkeiten nutzen konnte, sehr überschaubar sein. Ziehen wir von denen noch (die Mehrzahl!) jener ab, die an der Modellbahn kein Interesse hatten, bleiben am Ende nicht viel mehr als ein paar Handvoll übrig. Inclusive diejenigen, die - mit Vitamin B und meist nicht unbeträchtlichen Kosten - nur indirekten Zugang zu solcher Technik hatten.

    Im Gegensatz dazu kann heute JEDER, der willens (und intellektuell/gesundheitlich in der Lage) ist, sich die notwendigen Fäihgkeiten anzueignen, diese Fertigungsverfahren nutzen.

    Davon konnte vor 20 Jahren nicht die Rede sein! Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, sich (CNC-)Drehbank/Fräse, 3D-Drucker und Lasermaschine in die eigene Werkstatt zu stellen und die dafür notwendigen Dateien selbst zu erzeugen.
     
  8. sternschauer

    sternschauer Foriker

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    Ja, das war schon z.T. krasse Selbstbedienung ohne Scham.
    Das Krokodil sieht faszinierend aus!
     
  9. Pit

    Pit Foriker

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    Energieversorgungswagen/ fahrbahres Unterwerk ??????
    Nächstes Modell. E-Lok NS oder SNCF ??????
     

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  10. HolgerH

    HolgerH Foriker

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    Fahrbares Unterwerk? Nicht schlecht!
    Irgendwo hier im Board gab es vor nicht langer Zeit Bilder und Informationen zu solchen Wagen beim Vorbild.
     
  11. H-Transport

    H-Transport Boardcrew

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  12. Luedi

    Luedi Foriker

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    Meine 35.10 BTTB:

    Als an ein neues Modell der BR 35.10 von Tillig noch nicht zu denken war, habe ich mich an das BTTB-Modell gewagt.
    Zwar handelt es sich hier nicht um ein Eigenbaumodell aber um einen Selbstumbau aus früheren Jahren.
    Folgende Änderungen habe ich durchgeführt:
    - Windleitbleche tiefer gelegt
    - Lokrahmen unter dem Umlauf ausgeschnitten
    - Frontlaternen mit schwarzer Farbe umrandet
    - Tender tiefer gelegt
    - Handstangen vorn und am Tender
    - farbliche Behandlung von Rahmen, Radnaben und Kleinteilen
    - neue Lokschilder aus Papier
    Später habe ich noch den Peho-Umrüstsatz und einen Vorläufer mit NEM-Aufname eingebaut.

    Sicherlich ist die Lok mit anderen Umbauten dieser BR hier im Board nicht vergleichbar, aber mir gefällt sie noch heute.

    Lüdi

    DSC09281.JPG DSC09280.JPG DSC09287.JPG DSC09288.JPG
     
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  13. Bahn120

    Bahn120 Hersteller

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    Um auf die Eigenbaumodelle zurück zu kommen, ich war mitte der 80iger von den Modellen der AG 7/11 Aschersleben beeindruckt. Modelle von E18 bis zur BR44, Vt137 und Schmalspur. Es gibt auch Abbildungen im MEB zu dieser Arbeitsgemeinschaft.
    So viel ich weiß, alles aus Messing und dann Feilen.

    mfg Bahn120
     
  14. Luedi

    Luedi Foriker

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    An diese Abbildungen kann ich mich auch erinnern. Sie waren ganz weit entfernte Träume für mich. Und heute: Bis auf die Schmalspurmodelle habe ich sie. War damals nicht mal zu erahnen.

    Lüdi
     
  15. Stardampf

    Stardampf Boardcrew

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    Die Aschersleber Anlage hat mich - damals noch auf einer Ausstellung im ehemaligen Maxim Gorki Saal im Hauptbahnhof Magdeburg - ebenfalls stark beindruckt, nicht nur von den Fahrzeuge her. U.a. gehörte Dietrich Heede zu den Erbauern.
    Chapeau!
     
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  16. Simon

    Simon Foriker

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    Gibts da irgendwo noch Bilder von, ausser in besagtem Modelleisenbahner?
    Genau dieses Heft fehlt mir leider auch, habe nur mal zwei Ankündigungsbilder des Berichts in einem anderen Heft gesehen.
     
  17. HolgerH

    HolgerH Foriker

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    Ich sah die Anlage mehrmals im Clubhaus Thale. Begeistert war ich als Harzbahnfan stets von der Schmalspurbahn. :)
    Bilder der Anlage wurden damals auch im Modelleisenbahn-Kalender gezeigt.
     
  18. tkmd2001

    tkmd2001 Foriker

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    Habe mal in meinen "Altlasten" gekramt. Da ist vor langer Zeit mal ein 5 teiliger Gliederzug entstanden. Das Gehäuse von der BR 251 entstand aus Teilen der 211/242, wurde aber nicht weiterverfolgt. Die 244 entstand nach einer Bauanleitung aus dem ME. Fahrwerk ist ein Modifiziertes einer 211, Drehgestellblenden von der 254, dto. das Gehäuse.


    Das mit den Bildern hat nicht so geklappt...
     

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  19. Luedi

    Luedi Foriker

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    Wow. Respekt. Teolle Modelle hast Du da gezaubert. Der Gleiderzug sieht sehr gut aus.

    Danke für's zeigen.

    Lüdi
     
  20. tkmd2001

    tkmd2001 Foriker

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    Danke. Zu seiner Zeit war es auch ein Hingucker. Jetzt stehen die Teile unter Denkmalschutz in der Vitrine
     
  21. segel

    segel Foriker

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    Prima, die E44 habe ich ähnlch gemacht. Nach dem Kauf der Tillig-Lok habe ich sie zerlegt.
     
  22. segel

    segel Foriker

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    Jetzt bin ich zum Zeigen meiner Selbstbauten kühn geworden.
    Ich wollte in den 80 ziger Jahren eine 6 achsige V180 besitzen.
    Also habe ich die Drehgestelle der Ludmilla, auch wennn sie anders gebaut sind, verwendet. Mehrfach habe ich schon alles andere mit Ersatzteilen aufgebaut, auch wie in diesem Fall.
    Das die Drehgestelleblenden eigentlich nicht passen, hat mich damals aber auch jetzt nicht umgehauen. Die BTTB-Loks waren eh mit vielen Kompromissen behaftet, heute ist es auch nicht anders.
    Gestern habe ich aus mehreren Motoren den leisesten herausgesucht, den heutigen Ansprüchen genügt des Geräusch noch nicht, aber ich bin zufrieden.

    IMG_1609.JPG
    Ende der 70 ziger Jahre habe ich ein Gehäuse der E7001 gekauft.
    Die anderen Teile waren nicht zu bekommen.
    Aus Teilen der V36 habe ich das Fahrwerk erstellt.
    Vor einigen Monaten habe ich das Fahrwerk nochmals neu gebaut. Sie hat furschtbare Fahreugenschaften. Ich habe dann den Motor durch einen FF050 getauscht. Die Geräusche sind dieselben. Die Getriebekonstruktion der Zeuke-Loks gibt einfach nicht mehr her. Die Drehzahl bis zur Schneckenwelle ist einfach zu hoch. IMG_1611.JPG
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2019
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  23. tkmd2001

    tkmd2001 Foriker

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    Die 118 wollte ich auch mal machen, scheiterte aber am vefügbaren Material
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Februar 2019
  24. LiwiTT

    LiwiTT Foriker

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    mal hier, mal da ;-)
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  25. segel

    segel Foriker

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    Ich habe meinen Umbau und meine 118 von Tillig mal nebeneinandergelegt: mit trüben Auge sind Unterschiede garnicht so groß, außer, dass der Umbau ein zu kurzes Gehäuse hat. Die 130 war eben auch zu sehr gekürzt.
    Bei meinem Umbau habe ich die Plaste-Gelenkwellen verwendet, sodaß auch hier das Geräusch geringer ist.
    Meine damals gekaufte 118 hat ein älteres Gehäuse mit anderen Farben. Das Getriebe klingt aber so wie bei der 130 nach meiner Kaffemühle.
    Komischerweise hatte ich zu DDR-Zeiten nie Materialprobleme. In damaligen KMST, in Stollberg , Gersdorf und Thum habe ich immer das nötige bekommen. Die Preise haben zum Basteln eingeladen. Jetzt lohnt sich oft nicht einmal eine Rep. Ich habe mit etlichen Teilen experimentiert, wollte z.B. einen SVT 137 mit dem Rahmen der 118 bauen. Meinen Wunsch nach dem SVT habe ich vor Weihnachten bei Kres erfüllt.
     
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