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Wozu Drahtwickelung an BTTB Loks?

Dieses Thema im Forum "Hilfe - Es wird technisch!" wurde erstellt von SebastianTT, 14. Januar 2019.

Schlagworte:
  1. SebastianTT

    SebastianTT Foriker

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    An den alten BTTB Loks befindet sich immer zwischen Strohmabnahme und Zuleitung zu den Motorkohlen ein Stück gewickelter Draht. Wozu wurde das gemacht? Braucht man das, wenn man den Motor an einen Digitaldecoder anschließt?

    PS: bitte nicht über Sinnhaftigkeit der Digitalisierung alter BTTB Loks diskutieren :)
     
  2. harry71.ffm

    harry71.ffm Foriker

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  3. Bandi 60

    Bandi 60 Foriker

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    SebastianTT, soweit ich mal gehört habe, kann man diese Spulen auch durch einen Widerstand ersetzten.
    Spreche mal Berthie an, ich glaube der kann weiter helfen!

    MfG Bandi 60 + 3 !
     
  4. Bigfoot

    Bigfoot Foriker

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    Ich würde sagen, schau in die Anleitung vom Decoder. Bei manchen steht drin, Entstörelemente entfernen, bei anderen steht, drin lassen.
     
  5. mattze70

    mattze70 Foriker

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    Es gibt auch verschiedene Threads hier im Board, einfach mal suchen.
     
  6. segel

    segel Foriker

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    Diese Drossel dient der Funkentstörung. Eigentlich müsste dann noch ein Kondensator eingelötet sein. Beim Abreisen des Funkens am Kollektor der Motor entsteht durch die Motorinduktivität eine hochfreqente Störsrahlung . Diese Störstrahlung stört im Rundfunk und Fernsehbereich, aber auch angeschlossene Elektroniken. Die Schienen der Modellbahn stellen sogar noch eine gute Antenne dar. Eigentlich müsste die Betriebserlaubnis für Loks ohne diese Entstörmittel entfallen. Die Hersteller, auch von Modellbahnartikeln, sind angehalten, die EMV-Richtlinien einzuhalten.
     
  7. ateshci

    ateshci Foriker

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    Zu allererst:
    Durch die vorgeschaltete Elektronik des Decoders gelangt die Störstrahlung des Motors nicht mehr wie früher auf die 'Antenne' Gleisanlage.
    Zum Weiteren:
    Die eingebauten L-C-Entstörelemente sind so dimensioniert, dass sie Störungen im früher verbreiteten Mittel/Langwellenbereich des Rundfunks und den unteren Kanälen des Analogfernsehens unterdrücken. So gesehen ist deren Eckfrequenz so hoch, dass sie die Endstufe des Decoders nicht belasten und deshalb problemlos drinbleiben dürfen. Manche Hersteller ( nicht BTTB ) haben das aber durch eine X-Y-Kondensatoranordnung gelöst. Diese muss beim Digitalbetrieb entfernt werden, da sie die Endstufe bei den heute üblichen Frequenzen überlasten kann.

    Jetzt warte ich mal auf die Erfüllung der Prophezeihung von Karl Valentin.
     
  8. 1001-digital

    1001-digital Foriker

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    Hallo,
    ein Widerstand hat in der Motorzuleitung nichts zu suchen. Arnold hat sowas bei der BR130 in Spur N anfangs gemacht, mit dem Ergebnis, dass diese Widerstände sehr heiß wurden und die Motoren schlapp und kraftlos waren.

    Wenn man die Drosseln ausbauen will, müssen sie einfach mit einem Stück Draht gebrückt werden. In der Regel können sie aber einfach drin bleiben, ich hab noch keinen Fall erlebt, wo sie gestört hätten. Manchmal bietet es sich aber an sie rauszunehmen, um gleich die Trennung von Motor und Gleis vorzunehmen. An den motorseitigen Lötpads kann man dann den Decoder anschließen.

    Auch wenn der Decoder das Einstrahlen der Störungen ins Gleis verhindert, bietet es sich aber an, zumindest einen kleinen Kondensator (so um die 20 nF) parallel zum Motor zu schalten, besonders wenn es sich um ein älteres Modell handelt. Die Störspitzen aus dem Motor können die EMK-Messung des Decoders beeinflussen, die Lastregelung funktioniert dann nicht richtig. Der Kondensator saugt diese Spitzen ab und der Decoder kann die aktuelle Drehzahl des Motors besser ermitteln.
     
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  9. Per

    Per Foriker

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    Heute gibt es Drosseln, die sich optisch nicht von Widerständen (besonders SMD) unterscheiden. Vllt. ist das gemeint.
    Gut für Schiebelokomotiven :traudich:
     
  10. segel

    segel Foriker

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    Zum Löschen des Abrissfunken bzw. als Enstöreinrichtung gibt es mehrere Methoden. Mit passiven Bauelementen verwendet man Widerstände, Kondensatoren und Induktivitäten. Ein Widerstand kann dort eingesetzt werden, denn er dämpft die Störstrahlung. Es ist die einfachste, aber auch am wenigsten wirksame Methode. Manche Modellbahnhersteller haben Widerstände auch zur Anpassung der Motorspannung eingestzt.
     

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