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Widerstandsachsen

Jo Roland, und was willst Du uns damit sagen? :fragen:
 
Nun ja, eine Aussage ist doch wohl die, daß ein GBM, der zwischen 12 und 18k NICHT anspricht, die NEM nicht erfüllt und tunlichst zu meiden ist. Hat natürlich mit dem Anbringen der Widerstände auf den Achsen nischt zu tun.
Aber das passiert ja in jedem Thread - ganz schnell fühlt man sich an den Spruch von K. Valentin erinnert.
Gruß vom Heizer
 
Hallo zusammen.

Ich habe, wie arcon auch 10 KOhm SMD-Widerstände auf die Achsen geklebt(Sekundenkleber) und mit Silberleitlack bestrichen. Hab aber nur 5 Minuten zwischen Kleben und Leitlack verstreichen lassen. Funktioniert auch prima. GBMs verwende ich von Viessmann, Litfinski und bmbtechnik.

Gruß haensgen39.
 
Hallo,

hat denn hier keiner Ahnung, es gibt doch für alles 'ne Norm.
...

Nun, der Dorfteich war, entsprechend der Norm, im Durchschnitt 1m tief, und trotzdem ist die Kuh ersoffen!


Je nach Anzahl der Widerstandsachsen, dem Widerstandwert und der Gleisspannung wird das GBM mit mit Strom "befeuert". Bei wenig Achsen und niedriger Gleisspannung reicht dann der fließende Strom nicht aus um mit 15K Widerständen das GBM durchzusteueren.
Dazu kommt in Abhängikeit noch der Aufbau und die elektrischen Eigenschaften des verwendeten GBM.


Eine Norm in den Raum zu werfen und alle als ahnungslos zu titulieren, naja...!

flic
 
Habt ihr schon mal daran gedacht das das "belegt sein nicht mkitkriegen" manchmal auch an der länge des Meldeabschnittes liegen könnte ?
Wenn der Abschnitt zu kurz ist und nur eine achse drauf is kann es schon mal zu problemen kommen ( dreck und zu wenig Kontaktdruck zwischen Räder und Schiene , bzw. Räder / Schiene brüniert ) . Wenn er aber 2m lang ist und zig achsen drauf sind wird der gesamtwiderstand immer kleiner und der einzelwiderstand fällt nicht mehr groß ins gewicht .
 
Na fein und was machen wir nun?
Ich hab mal mit 3 verschiedenen Widerständen getestet.
10, 12 und 15 Kilo, werden von beiden Gbm´s erkannt. Ich hab nur eine Achse so präpariert.
Was soll ich nun nehmen?
Zu Tobis Einwand, Du hast natürlich recht. Aber ich hab nicht und werde auch nicht solch kurze Abschnitte haben. Als lezter Wagen wird immer ein Beleuchteter laufen.
 
versuch doch 2 mal 10KOhm in Reihe, also 20KOhm.
Wenn alle Besetztmelder noch ansprechen kannst du sicher den 15KOhm verwenden. Ansonsten würde ich 12kOhm nehmen.

Holger
 
Das mach ich doch gleich mal.
 
Hi groeschi,

na wenn der 15kOhmer einzeln problemlos erkannt wird (auch beim Rollen???) dann den nehmen. Je hochohmiger ein einzelner Wagen gemacht werden kann, um so besser für den Gesamtstrom, den ein ganzer Zug "zieht". Aber wie gesagt, auch an kritischen Stellen sollte die Achse problemlos erkannt werden.

Der Holgi war schneller!
 
@Per

Du meinst wegen einer evtl. Unwucht?
Die Bedenken hatte ich auch mal und wir hatten das auch an anderer Stelle schon mal aufgeworfen.
Keine Angst, die paar Milligramm bringen z.B. die schweren Modmüller nicht aus dem Gleichgewicht :)
Hab das mal nachrechnen lassen, sind zwar "voluminös" im Verhältnis zum Rad, aber mit geringer Masse.

flic
 
Wenn der Abschnitt zu kurz ist und nur eine achse drauf is kann es schon mal zu problemen kommen ( dreck und zu wenig Kontaktdruck zwischen Räder und Schiene , bzw. Räder / Schiene brüniert ) .
Es soll aber auch ein einzelner (liegengebliebener) Wagen sicher erkannt werden. Haben die GBM nicht ein Zeitgglied, damit der Kontakt nicht prellt?
Eine Sekunde Verzögerung fände ich durchaus angemessen...
 
GBM selber wüsste ich jetzt nicht. Hier könnten vielleicht die Mikrocontroller-Experten was zu sagen, ob man das implementieren könnte als Parameter.
Aber in der Software ist sowas meist nach Belieben einstellbar.
 
Der Blücher hat eine Ansprech- und Abfallverzögerung. Einstellbar zwischen 25ms und 6,3751s.
Der eingestellte Wert ab Hersteller liegt im Ansprechen bei 25ms und im Abfallen bei 325ms und kann in beiden Einstellungen in Schritten zu ja 25ms geändert werden.
Beim Littfinski find ich dazu nix.
Nochwas zu LDT, gerade gelesen. Widerstandsachsen mit 5 - 10KOHm werden sicher erkannt, 18 KOhm gerade noch wenn die Achsen und Schienen sauber sind und der Wagen gut aufliegt. Littfinski empfiehlt beide Achsen auszurüsten. Ich werde es mit einer und 15KIlo versuchen.
 
Widerstandsgröße

Ich denke je kleiner der Widerstand ist desto besser. Dabei sollte man berücksichtigen, dass die 0603 SMDs 0,1W haben. Daraus resultiert nach dem Ohmschen Gesetz bei einer Spitzenspannung von 22V (15V~ am Booster/Zentrale) ein minimaler Widerstand von 4,8KOhm. Die Belastung des Boosters/Zentrale ist selbst bei großen Achszahlen vernachlässigbar gering. Eine Achse zieht also max. ca.4-5mA.
Wenn man also zwischen 6,8-12KOhm Werte auswählt, reduziert sich der Strom etwas und man ist auf der sicheren Seite bezüglich Erkennung der Achse und Belastung des Widerstandes.
Auch ist die Benutzung von 2 Widerstandsachsen sicherlich empfehlenswert. Lieber ein bischen mehr Strom verbraucht und sicher erkannt als ....
 
Jo, 2 Achsen sind bestimmt besser, mal sehen wie es von der Hand geht. Dann mach ich eventuell auch 2. Aber meine Meldeabschnitte werden nicht so kurz werden das eine Wagen vielleicht unerkannt drauf rumstehen könnte und einne Abfallverzögerung wird in der Software auch noch eingestellt. Ich denk 2s sollten hier reichen.
 
Die Belastung des Boosters/Zentrale ist selbst bei großen Achszahlen vernachlässigbar gering. Eine Achse zieht also max. ca.4-5mA.
bei 4mA und 125 Achsen (Wagen) ist das schon ein halbes Ampere. Das kommt im Abf einer größeren Anlage schnell zusammen.
Allerdings plant man eh mit einer gewissen Reserve.

Sind Gleise und Achsen dreckig (das soll im normalen Betrieb ja vorkommen), hilft leider auch kein kleiner Widerstandswert, sondern nur eine möglichst große Anzahl Leitachsen...
 
Boosterbelastung / Erkennung

@Stardampf

ich muss mal dumm fragen, was ist bitte ein Abf?

Ich hatte mit der Empfehlung in Richtung niederohmig eigentlich mehr an die Sicherheit der Erkennung der GBMs gedacht, da man ja nie genau weiß, wann die inneren Optokoppler reagieren. Einen sicheren Kontakt erreicht man bei so geringen Strömen sowieso nicht, da kommen schon mal ein paar Ohm Übergangswiderstand durch Staub o.ä. zusammen (deshalb auch 2 Widerstandsachsen).
Auch denke ich, dass bei der Boosterwahl z.B. 2-3A je Abschnitt und einer max. Stromaufnahme einer fahrenden Lok von vielleicht 0,2-0,4A (ohne Licht etc.), man schon eine gute Kombination finden kann, um die 0,5A der 124 Achsen zu verschmerzen.
 
Abf = Abstellbahnhof (Schattenbahnhof, Fiddle Yard), da steht viel rum.
Zehn Loks (je 20mA Ruhestrom des Decoders) und 100 Wagen (je 4mA) - alles ohne Licht - kommen da schnell zusammen, ein- und ausfahrende Züge sowie Beleuchtung kommen dazu...

Insgesamt gesehen werden wir im Verein wohl mit 10k zu experimentieren beginnen und uns dann entscheiden.
Wobei unsere Bedingungen sicher etwas extremer sind, als die der meisten Heimanlagenbesitzer. Wir wollen im Idealfall nur einen Boostertyp verwenden (Ausgangsspannung, Ausgleichsströme beim Übergang), der für möglichst alle Bereiche (Bahnhof, Strecke, Abfe) einsetzbar sein soll, ohne allzuviel Strom liefern können zu müssen, um die "Bratleistung" bei Unfällen mit 'unvollständigem' Kurzschluß gering zu halten.
Sicherheit geht vor!

Um mal unsere Dimensionen zu verdeutlichen:
Es geht um insgesamt rund 22m², 250m Gleis, 140 Weichen, 90 Züge und 100 eingesetzte Loks.
 
Irgendetwas mach ich falsch

aber nur was? :fragen:
Ich hab nun mal 10 Achsen versucht, das wird so nüscht. Eine hab ich nur mit Widerstandslak von Trix behandelt da bin ich jetzt bei 8 KOhm.
Die anderen haben einen 15KOhm SMD bekommen und dann mit dem Lack verbunden. Da kommen Ergebnisse zwischen 48 und 808 KOhm raus. Das kein Witz, paar mal gemessen und Gerät ist ganz.
Wo könnte der Fehler liegen?
Danke
 
Hallo Groeschi löte die Widerstände, doch einfach ein kleiner ordentlicher Lötpunkt ist hundert mal sicherer, an dieser Stelle wie der Lack.
 
Widerstandslack dicker auftragen.
In dem Bericht war aber auch von Silberleitlack die Rede, der ist niederohmiger und verbindet Widerstand mit Rad/Achse besser.

Holger
 
Hab mir schnell mal ne Lötstation gepumpt und siehe da, wie TT Klaus schon schrieb, das geht ganz gut. Nun hab ich wieder das Problem das der Blücher die 15KOhm sicher erkennt der LDT nicht. In dessen Beschreibung steht was zwischen 5 bis 10 KOhm. Na da werd ich mal die 10ner versuchen.
Ja Holgi, wer lesen kann, bla bla bla. Na klar, da hab ich mich vertan. Das könnte man auch nochmal versuchen.
 
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