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Widerstandsachsen

Du meinst bestimmt Widerstandsachsen :biene:
Mit dem großen Widerstand wie auf dem Bild dort laufen die aber sehr unrund ! Ich hatte schon Probleme mit SMD-Widerständen.


Holger
 
@Holgi

Ich hab da auch schon einmal kurz mit rumgespielt, testhalber ohne echten Erfolg. Aber nicht weiter verfolgt da Thema noch nebensächlich ist.
Allerdings hab ich die SMD gleich parallel gegenüber gelötet um der Unwucht aus dem Weg zu gehen.

flic
 
Ich kenne da Profis die lösen das Problem mit Leitlack. Etwas Übung dann bekommt man das wohl auch hin. ...

Gruß ebahner
 
@Arcon

So richtig an eine Unwucht glaubte ich bei den im Verhältnis "schweren" massiven Modmüller auch nicht. Aber Vorsicht war die Mutter der Porzellankiste...

flic
 
Ich kenne da Profis die lösen das Problem mit Leitlack.
Gruß ebahner

Das möchte ich fast bezweifeln. Immerhin sieht man auf Leiterplatten auch nur seltenst Leitlack, dafür viele Widerstände.

Da spricht auch nix dagegen, geht superschnell - den Widerstand mit Sekundenklebergel schräg aufgeklebt und später mit Silberleitlack hinterher.
Und das Ergebnis ist immer exakt gleich.

Ergänzung: Das LUK-Angebot sieht in meinen Augen aber nicht gerade professionell aus.
 
Auf einer HP habe ich schon einen Bericht über 'spontane Selbstentzündung' von mit Widerstandslack präparierten Wagen gelesen. Es wurde über mehrere Brandschäden berichtet. Nach Ersatz durch mit Widerständen präparierte Radsätze sollen keine Brände mehr entstanden sein...
 
@Frontera
Auch bei den üblichen Stromfühlerschaltungen analog sind solche Achsen im Einsatz.

@Stardampf
Hast Du vielleicht eine grobe Orientierung, auf welcher HP das stand? Bei google habe ich zumindest nix gefunden auf die Schnelle. Wir setzen im Club auch jede Menge Achsen mit Widerstandslack ein, ohne Probleme gehabt zu haben.

@ all
Ein Problem sehe ich noch bei der Verwendung der großen/normalen Widerstände: in einigen Wagen dürften sich dabei Achse und KKK oder Anbauten bei Drehgestellen in die Quere kommen. Aus dem HO-Bereich fallen mir dazu einige Beispiele ein, wo es in meinem Club zu Problemen kam (RoLa als eines davon). Mit SMD hatten wir noch nicht weiter probiert.
Im Übrigen kann man mit Graphit-Lack vom großen C oder explizit dafür hergestellten Widerstandslack (www.gahler.de) ziemlich zügig ordentliche Ergebnisse bekommen, egal welche Spurweite man nun braucht.

MEcler
 
HEUREKA!
Die Bilder mit den Brandopfern gibt's auf Seite 10 der MIBA bzw Blatt 6 des PDF.
Es handelte sich hier (siehe Text) um eine chemische Reaktion zweier unterschiedlicher Leitlacke, die zur Lichtbogenbildung führte.
 
Widerstand ... immer gut ;-)

Etwas daneben aber vielleicht nicht uninteressant.
Um versuchsweise einen Block/Abschnitt als besetzt zu melden OHNE gleich ein Lok drauf abstellen zu müssen, habe ich mir überlegt einen Widerstand auf die Schiene zu legen.

Ich als Laie stelle mir das einfach vor (auch gerade dann wann man hier mitliest). Widerstand bleibt doch Widerstand? Mit und ohne Räder.

Ist das so richtig und in welcher Größenordnung müsste so ein Widerstand ausgelegt sein?
 
Da gemessen wird, ob ein Strom fliesst ist es unerheblich woher der kommt.
Anhand der ungefähren Gleisspannung und der Empfindlichkeit deines Besetztmelders lässt sich das ausrechnen.

Überschlagsmäßig kann man das mit einem LED Rechner bestimmen.
oder selber rechnen: z.b. 16 Volt / 0,010A (10mA) = 1600 Ohm
Je höher der Widerstand, desto weniger Leistung vom Booster wird verbraten. Am besten testen, bis wann der BM noch anspricht und dann darunter bleiben.
2,2 KOhm dürfte ein guter Startwert sein.


Holger
 
Ich habe in den Achsen überall 10 Kiloohm Widerstände verbaut. Diese werden wohl auch als guter Mittelwert empfohlen.
Funktionobelt prächtig.

Nur so zum Testen kannst Du so gut wie jeden Widerstand draufpacken, weils ja nicht darauf ankommt, keine Züge fahren und die Booster im Testbetrieb auch nicht bis zum Äußersten ausgereizt werden.

Mein Vorschlag: Nimm eine olle alte Lok ohne Kardanwelle und Motor. Die Beleuchtung sollte aber noch funktionieren. Du siehst, ob Strom fließt wegen der Lampen und siehst sie per Besetztmeldung und vor allem, siehst Du sie auch wenn darum geht, wieder einen Zug fahren zu lassen. So ein Ding lässt sich zwecks Test der Belegtmeldeabschnitte auch gut über die Anlage schieben - so jedenfalls meine Erfahrung.
 
HallO!
Zum Test der S88 Rückmelder mit extra GBMs (gleiche Schaltung wie jf und Holgi) hatte ich auch einzelne 10KOhm Widerstände genommen, die waren auch noch niederohmig genug, es hätte auch hochomiger sein können. Es hängt aber auch von den Stromfühlern ab, also lieber selber testen.
Mfg Uller
 
Ich hol das aus aktuellem Anlaß mal wieder hoch. Da ich ja für meine TC-Versuchsanlage nun auch die Achsen umrüsten muß, will ich hier mal meine kommenden Erfahrungswerte darlegen.
Es gibt ja nun die verschiedensten Aussagen ob mit Widerstandslack oder nicht gearbeitet werden soll. ich hab mir vom großen C mal so ne Pulle kommen lassen und auch SMD Widerstände in 10, 12 und 15 KOhm. Ich hab vor jede 2te Achse auszurüsten. Heute abend fang ich noch an. als Arbeitsgrundlage nehm ich mal diesen Bericht. http://www.nbf-worms.de/assets/applets/Belegtmeldeachsen.pdf
Mal sehen wie unterschiedlich die Belegtmelder reagieren.
 
Na denne mal los, bevor ich die Bestellung abschicke! Ne, will nich drängeln, aber ein paar praktische Werte wären schon hilfreich.
Mit Widerstandslack (Gahler&Ringstmeier) hat's bei mir nicht so gut funktioniert, die Werte streuten ziemlich stark trotz des Versuchs eines möglichst gleichbleibenden Auftrages. Außerdem veränderten sich die Werte noch nach Tagen danach.
 
Ich habe GBMs von Litfinski, Holgi und Xteq verbaut. Alles am S88-Bus. Verbaut nur 10 kohm SMD-Widerstände. An jedem Wagen 1 Achse. Funktioniert hervorragend und geht schnell.

Widerstände mit Sekundenklebergel aufgeklebt und am nächsten Tag mit Silberleitlack mit Achse und Rad verbunden. Fertig.

Ich persönlich würde es wieder so machen.

Ich kenne aber auch nette Modellbahner, die arbeiten sehr erfolgreich mit Grapfitspray von Conrad....
 
Vom Logischen tendiere ich definitiv zu SMD-Widerständen. Meine "Testversuche" waren allerdings wenig aussagekräftig. Die Höhe des Widerstandswertes scheint jedoch Anlagenabhängig. Manche sind mit 15k zufrieden, bei Anderen klappt es erst mit 10K zufriedenstellend. Auch ist der Widerstandswert Verbraucherabhängig. Ein beleuchteter Wagen vs. unbeleuchtet... Erfahrungswerte sind also nicht so einfach zu pauschalisieren.

Ein perfekter Lötpunkt scheint mir allerdings praktikabler zu sein als die Klebstoff/Leitsilber-Lösung.

flic
 
Widerstand nach Norm

Hallo,

hat denn hier keiner Ahnung, es gibt doch für alles 'ne Norm. Und da steht 15 kOhm je Achse. Falls da einige Besetztmelder nicht ansprechen, liegt's nicht an mir oder der Norm. Aber mich wundert gar nichts mehr, wenn Tester nicht wissen, dass TT mit 12 V läuft oder Hersteller von Digitalzentralen auf die Frage nach der Höhe der Gleisspannung antworten, dass die bis 4 A einstellbar ist. Au-au.

Roland

edit NEM 624... ist aber auch nicht sehr ergiebig
 
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