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pr. T3/BR 89 - Tillig, Vorbild- und Modellthread

Dieses Thema im Forum "Rollende Modelle" wurde erstellt von MiTTstreiter, 4. Januar 2017.

  1. MiTTstreiter

    MiTTstreiter Foriker

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    Frage an die Vorbildexperten:
    Jatt hatte damals eine T3 mit niedrigem und mit hohem Kessel hergestellt. Welche Variante (anhand der Nr.?) macht Tillig?

    Danke für sachdienliche Hinweise.

    Gruß vom MiTTstreiter
     
  2. Berthie

    Berthie Foriker

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    ...da alle pr.T3 in die 7000er Nummernreihe kamen, ist das schwer zu beantworten.
    Erst bei der DR kamen die leichteren Typen (Gt 33.10) in eine 6000er Gruppe - die Tillig-Lok hat aber eh eine 89 7xxx -
    Den Abbildungen der Arbeitsstände lassen auf einen tief liegenden Kessel schließen ...
     
  3. R.P.

    R.P. Boardcrew

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    Moment, nicht ganz, in die 6000er kamen ehemalige Privatbahnloks bei der DR. Echte 7000er, also T3en, die noch zu DRG-Zeiten ihre Reichsbahnnummer erhalten hatten und die alle Ausmusterungswellen bei der DRG überlebt hatten, gabs in der Epoche III kaum noch. Bei den 6000ern gibt die 2. Ziffer Auskunft über die Achsfahrmasse. Also eine 89 61XX hat 11t, eine 89 64XX 14t, wenn ich mir alles richtig gemerkt hatte.
     
  4. Berthie

    Berthie Foriker

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    ...da auch die "Privaten" nach den Musterblättern (mit Detailänderungen) fertigen ließen, gibt es eigentlich keine unechten "T3" - aber mehrere Loktypen die ähnlich waren und allgem. fälschlich so bezeichnet wurden.
    Insofern hast du völlig Recht - aber das Feld ist komplizierter zu beackern...

    (die Fa. Tillig macht aber eh eine 89 7xxx und allem Anschein nach, mit tiefliegendem Kessel)

    P.S. sieht aus, wie 89 7323 >klick<
     
  5. Butzler

    Butzler Foriker

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  6. Per

    Per Foriker

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    Z.B. die Bismarck, welche bestimmt auch möglich wäre. Wenn nicht für Tillig, dann zumindest für Bastler.
     
  7. E-Fan

    E-Fan Foriker

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  8. BR 118 406

    BR 118 406 Foriker

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    ex. DR-KBS 632
    An einer "Bismark", z Bsp. 89 6020 hätte ich auch noch Interesse.
    Leider ist der Achsstand und die Kesselhöhe mit der T 3 nicht ganz identisch. Käme einer Neukonstruktion gleich.
     
  9. magicTTfreak

    magicTTfreak Foriker

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    Ich mecker jetzt hier nicht...aber eine 89 mit unten eingezogener/schräger Rückwand hätte mir besser gefallen.

    Also sagen wir es mal so, etwas mehr anderes aussehend als die von JATT ergäbe bessere Kaufchancen durch mich.
    Gibt oder besser gab da genug das ein ansprechenderes Vorbild für mich hätte sein können.
     
  10. Berthie

    Berthie Foriker

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    ...nö Chris, ich habe hier zwei Zeichnungen nach Musterblatt III 4e.
    Einmal mit gerader Rückwand (Lüp 8591, v. 4.Juni 1901) und einmal eingezogen (Lüp 8300, v. 21. März 1891) - aber beide haben Tritte vor den Zylindern und so lange Wasserkästen - ist also nicht das Kriterium... ;)
     
  11. axel wagner

    axel wagner Foriker

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    Butzler hat Recht .Das liegt auch nahe, wenn man Modelle von den zwei deutschen Bahnverwaltungen in der "EP 3" nachbilden will.
     
  12. E-Fan

    E-Fan Foriker

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    Die Tilligsche Variante scheint auf die Version von 1901 zurück zu gehen - da passt die gerade Rückwand wenngleich die eingezogene Variante gefälliger ist.
    Das ist übrigens auch mein Bezug @Berthie. Hab ja nicht behauptet das der Umbau nicht geht, sondern nur gesagt das die längeren Wasserkästen Baugeschick erfordern weil sie verlängert werden müssten um aus dem Tilligmodell eine Bismark zu machen. ;)
     
  13. R.P.

    R.P. Boardcrew

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    Wenn die Lok tatsächlich diese Nr. bekommt, ist es je nach Quelle eine des Bj. 1901 oder 1903 nach M III-4e (2) von Orenstein und Koppel mit 12t Achslast. Damit entspricht sie der Jatt-Bauart mit tiefliegendem Kessel. Bis 1945 war sie auf einer Kleinbahn in Westpreußen im Einsatz (Kreuz - Deutsch Krone), später bei der Kleinbahn-AG Wolmirstedt - Colbitz und wurde 1948 von der DR übernommen. (Quelle Deutsches Lok-Archiv). In Tfz. der DR 1950 wird die Lok als dem Bw Dresden Alt zugehörig angegeben, als ex Werklok. Im EK-Buch steht Bj. 1903 und war neben Dresden auch in Forst, Hilbersdorf und zeitweise in einer Braunkohlengrube tätig. Die Ausmusterung erfolgte am 02.07.1965 in Hilbersdorf. Nach dieser Quelle wiederum war die Lok nie in Wolmirstedt im Einsatz.

    Damit dürfte es sich beim Vorbild um eine falsch eingruppierte ehem. Privatbahnlok handeln, die eigentlich in die 89.62er Gruppe gehört hätte. Bei der KPEV oder der DRG dürfte die Lok allen Indizien nach nie im Einsatz gewesen sein.

    Zur 89 7324, gebaut bei Hohenzollern 1901, KPEV Altona 1873, bei DB 1950 im BW Minden ausgemustert, danach Werklok im AW Osnabrück.
     
  14. dimabo

    dimabo Foriker

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    Entschuldigung Berthie,
    Es ist 89 7327.

    Gruß Dieter
     
  15. 152 032-9

    152 032-9 Foriker

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    Im Vorwort zum Dampflokarchiv Bd. 6 "Regelspurige Privatbahndampfloks bei DR" schreiben Weißbrod/ Wiegard sinngemäß, daß zwischen 1945 und 1949 übernommene Privatbahndampfloks Nummern nach dem Bezeichnungsplan der DRG von 1925 erhalten haben.
    Das paßt auch insoweit, weil in den 1930 und 1940er Jahren von der DRG samt zugehöriger Bahn übernommene T3 und ähnliche Loks als 89 75xx einsortiert worden sind. Siehe dazu auch Dampflokarchiv Bd. 5.

    Ja, ist das nun der gut gemeinte Versuch der Fa. Tillig, eine DR Ep.III-T3 mit "echter" und nicht 6000er Nummer zu präsentieren?

    MfG
     
  16. R.P.

    R.P. Boardcrew

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    Interessanter Aspekt! Letztlich ist es egal, für jemanden, der die Lok halbwegs vorbildgerecht in der Ep. III einsetzen möchte, mag es von Vorteil sein, wenn sie möglichst spät ausgemustert wurde. 1965 ist insofern für eine T3 kein schlechtes Datum. Zumal es bei den wenigen "echten" 7000ern (quasi immer im Staatsbahndienst, KPEV -> DRG-> DR) angesichts der historischen Wirrnisse schwierig sein dürfte, eine solche zu identifizieren. Allerdings dürfte die 7568 mit dem Lebenslauf kaum im Streckendienst unterwegs gewesen sein. Das wäre bei einer "echten" 6000er womöglich eher wahrscheinlich, wenn sie nach Verstaatlichung weiterhin auf ihrer Stammstrecke im Einsatz war.
     
  17. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Zu den letzten T3 bei der Reichsbahn dürften die Loks gehören, die auf der Oderbruchbahn fuhren.
    Einigen hat man allerdings extra dafür einen Schlepptender verpasst.
    Das Heft zur Oderbruchbahn wurde von den Frankfurter Eisenbahnfreunden http://eisenbahnfreunde.transnet-ffo.de übrigens inzwischen online gestellt.

    Bei Loks, die so lange im Einsatz waren, wird man ohne Kompromisse nicht auskommen, sonst wird der Hersteller nicht froh, wenn er für jede Modifikation eingehen soll.
    Anpassungen werden dem kundigen Bastler vorbehalten sein.

    Scheint übrigens bei der P8 ähnlich zu sein - ich arbeite mich gerade durch das neue Buch… am Ende der Laufbahn war fast jede Lok ein Original.

    Grüße Ralf
     
  18. WBBE

    WBBE Foriker

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    Korrigiert.
    Original
    Unikat
    Oder einfach auf Deutsch: Einzelstück.
     
  19. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Hmmmm,
    was soll ich sagen? Wo er recht hat....

    Grüße Ralf
     
  20. E-Fan

    E-Fan Foriker

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    Dafür gab es zu viele Bauartvarianten.
    Selbst bei den Normalen Maschinen gab es von den Herstellern im Detail abweichende Ausführungen (auch sichtbar) was es prinzipiell aussichtslos macht sich auf eine Nummer und einer damit verbundenen Ausführung zu beschränken.
    Übrigens waren Ende März 1917 noch 906 T3 im Bestand der K.P.E.V.
     
  21. Dampfossi

    Dampfossi Foriker

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    Bis auf die 8000er ...
    Als Werklok könnte man auch eine 4000er oder auch 100er Nummer nehmen. Selbst 5000er kann man finden ...
    Auf jeden Fall!!!
    Jaja, mit ganz kleinen Kompromissen ...
    Nimm eine von JATT, da is das kein Problem. Naja, jedenfalls is'es machbar.
    Die Wasserkästen sind da weniger das Problem, allerdings brauch das Modell dann neuen Lack ...
     
  22. eisersdorf

    eisersdorf Foriker

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    Gäbe es später von Tillig die Oderbruchloks, wäre ich trotz der für mich falschen Epoche mehrfach dabei. Gab es nicht sogar zwei verschiedene Schlepptender?

    Ich denke, dass bspw. die 89 6009 für Tillig schon lohnenswert wäre.
     
  23. Kö-Fahrer

    Kö-Fahrer Foriker

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    Ja, die 89 6009 wäre vermutlich ein Kassenschlager. Wobei man sich bei Tillig nicht so recht an Museumsloks herantraut. Zumindest meiner Meinung nach wären doch 35 1019, 35 1097, gerade 86 1333 oder 50 3648 oder 50 3616 als Modelle machbar.
    Ob da nun jede Leitung mit Tilligs vorhandenen Formen stimmig sind, sei mal dahingestellt. Der gemeine TT-Bahner wird dies tolerieren bzw. es wird ihm gar nicht auffallen. Zumindest solange, bis die bekannten Ningelsäcke des TT-Boardes auf den Plan treten... ;-)
     
  24. Dampfossi

    Dampfossi Foriker

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    Nee, nich zwei, es waren fünf. 6009, 6222, 6223, 6224 und 6225.
     
  25. AG_2_67

    AG_2_67 Foriker

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    Er meinte nicht Anzahl der Loks, sondern Anzahl der Schlepptenderarten

    Zugelassen waren 3T12 und 3T16 ... ich kenne aber nur Bilder mit 3T12.

    Der Ausgabe "100 Jahre 89 6009" zufolge gab es bei der 6222 und 6224 sogar zeitweise 2achsige Tender
     

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