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BR 50.35 von Tillig

Dieses Thema im Forum "Rollende Modelle" wurde erstellt von Willy12, 8. August 2007.

  1. norgust

    norgust Foriker

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    Heisst das jetzt, dass es die richtigen (Farbe + Form) Kuppelräder für der SM Sondermodell gibt und nur beim Zusammenbau irgendetwas schief lief und nun all diese Räder "eigentlich verfügbar" sein müssten?
     
  2. TT Sammler

    TT Sammler Foriker

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    also fast so wie beim gealterten Post- bzw. Packwagen ... Faltenbalg statt Gummiwulst und dann nachgeliefert.
    Gruß Thomas
     
  3. K. Habermann

    K. Habermann Foriker

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    Zur Baureihe 84

    Guten Tag,

    um klarzustellen, wie unpassend die Radsätze der BR 84 für die Br 50/52 sind, möchte ich hier die äußere Ansicht der Radsätze der BR 84 beschreiben.

    Es gibt ein paar Regeln für das konstruktive Gestalten der Dampflok-Trieb- und Fahrwerke, die zunächst klar sein müssen:
    1. Treibachsen sind nicht seitenverschiebbar! Dies begründet sich darin, dass die Pleuelstange (Treibstange) immer sauber fluchten muss, um nicht einen Maschinenbruch zu verursachen.
    2. Der Ausgleich der hin- und hergehenden Massen möge direkt in der Ebene des Angriffspunktes geschehen. Das ist bei einer Dampflok in aller Regel nicht möglich. Deshalb erfolgt selbst bei einer Zwillingslok ein Ausgleich über beide Maschinenseiten, der zu einem Versatz der Gegengewichte aus der Position genau gegenüber der Treib- bzw- Kuppelzapfen führt. Bei Maschinen mit Innentriebwerken gibt es die Möglichkeiten des direkten Ausgleichs durch entsprechende Gegengewichte, die in der Kropfachse integriert sind, so bei österreichischen und tschechoslowakischen Konstruktionen, wie 310 oder 476.1, oder der Ausgleich findet ebenfalls im Radkörper statt wie bei den deutschen Einheitsloks. Das führt dann zu den bekannten "massiv verschobenen" Gegengewichten wie bei der BR 44.

    Bei der 84 sieht es also so aus, dass aufgrund der Seitenverschiebbarkeit der A-, B-, D- und E-Achse nur die C-Achse Treibradsatz sein kann, auch für die Mitte. Auf den Kuppelachsen greifen damit als hin- und hergehende Massen nur die Kuppelstangen an. Entsprechend sind die Gegengewichte rechts etwa 3° nach vorn, links 3° nach hinten verschoben. Die Treibachse weist einen gegenseitigen Versatz der Treibzapfen/Kröpfung auf von rechts vor links vor mitte: 120°/120°+NIz/120°-NIz. Die Gegengewichte sind zum Ausgleich der Mitte rechts ca. 15° nach vorn, links ca. 15° nach hinten verschoben. (Genaue Maße kann ich wegen nicht vorliegender Beschreibung nicht angeben, die Angaben basieren auf einer der Beschreibung entnommenen, publizierten Zeichnung, NIz = Neigung Innenzylinder.)

    Die rechte eilt der linken Maschinenseite mit 120° vor; auch deshalb sind die Radsätze nicht für eine Zwillingslok wie BR 50/52 mit 90° Versatz geeignet.

    Beste Grüße

    Klaus
     
  4. 152 032-9

    152 032-9 Foriker

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    Was den letzten Punkt - Versatz um 120 Grad bei der Dreizylinderlok - betrifft, sollte es daran bei gesteckten Radscheiben nicht scheitern.

    Hat die betreffende 50 also die gleichen Radsätze oder nur die gleichen Radscheiben wie die 84?
    Selbst wenn, wäre das auch wegen des unterschiedlichen Versatzes nicht korrekt, da aber die Augen der meisten Menschen enger zusammen stehen als die eines Pferdes, dürfte kaum jemand beide Lokseiten zugleich sehen.

    MfG
     
  5. FD851

    FD851 Foriker

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    Nein - die Radscheiben unterscheiden sich.
    Beim Zweizylinder stehen Treibzapfen und Mitte des Gegengewichtes genau gegenüber, also 180° Versatz, nein - exakt um 177 bzw. 183° versetzt (geometrischer Hintergrund: 360°/2). Beim Dreizylinder sind das 120° (360°/3).

    FD851
     
  6. Mika

    Mika Foriker

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    Das stimmt noch, danach hört's leider auf. :(

    Das gilt nur unter speziellen Voraussetzungen:
    Bei TILLIGs 84 sieht es anders aus: http://www.tt-pics.de/data/media/5/br_84_007__dr__ep.iii.jpg, ähnlich dem Vorbild: http://www.mueglitztalbahn.de/bilder/br84/zeichnung1gr.jpg

    Beim Modell ist das
    gut zu erkennen. Die Gegengewichte sind keinesfalls 1/3 nach vorn bzw. hinten aus der 180°-Lage verdreht. Ob das jetzt 15° oder 20° sind, mag ich nicht schätzen. 60° sind es jedoch nicht. Diesen Versatz sieht man ganz gut an der angesprochenen ÖBB 310: http://www.vlaky.net/upload/images/reports/003926/05.jpg Bei der Neubau-310 war das Detail leider unterhalb des Rahmens: http://www.railcolor.net/index.php?nav=1000001&lang=1&file=siem_21523_93&action=image&position=

    Wenn ich Klaus richtig verstehe, ist das nicht so. Die Momente der drei Treibstangen sind so weit ausgeglichen, dass die zwei Gegengewichte in den Rädern den Rest erledigen. Dafür reichen die o.g. ~ 15° Verdrehung gegenüber der sauberen Opposition.
     
  7. K. Habermann

    K. Habermann Foriker

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    Guten Abend,

    Ja, Du verstehst mich richtig. Die gilt allerdings nur für den Fall, dass ein Einachsantrieb realisiert ist, wie eben bei 84 oder der 18.0 oder 19.0 (sä XVIII H XX HV). Bei einem Zweiachsantrieb wie bei nahezu allen anderen Einheitsloks, also 01/03.10, 44, 45, 61 002, 85 laufen eben beide Treibachsen für sich so "unrund", dass die "massiv verschobene" Lage der Gegengewichte herauskommt. Bei reinen Kuppelachsen, wie bei 44, 45, 85 die A-, D- und E-Achse liegt jedoch das Ausgleichsgewicht wieder nahezu gegenüber dem Kuppelzapfen.

    In der Skoda-476.1 war es so, dass dies eine 3hv-Lok war, äußerer Kuppelzapfenversatz 90°, die Mitte durch eigene Gegengewichte selbst ausgeglichen. Man sah ihr "von außen" also die Mehrzylindrigkeit nicht an und konnte beim späteren Umbau auf 2h die Radkörper weiterverwenden ...

    Beste Grüße

    Klaus
     
  8. mr.doublet

    mr.doublet Foriker

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    Ich habe die Kuppelradsätze der 1. oder 5. Achse auch für 2. und 4. Achse verwendet, da für mich die Optik so besser passt. Die ursprünglich von der 84 stammenden Räder hatten deutlich zu große Gegengewichte.

    Vorbildlicher wäre aber, wenn die Gegengewichte der 1. und 5. Achse nochmal einen Tick kleiner wären, wie die der 2. und 4. Achse. Diese Version gibt es aber leider nicht im Tilligbaukasten, zumindest nicht mit den filigranen Speichen der jüngeren Dampflokgeneration.
     
  9. Per

    Per Foriker

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  10. mr.doublet

    mr.doublet Foriker

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    Ja, sehe ich auch so, sonst könnte man das Loch für den Zapfen nicht sehen.
     
  11. RAW-Wolf

    RAW-Wolf Foriker

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    Ich sehe das so:

    Das ist die direkt angetriebene Achse, der Zapfen wird dort weggelassen, weil diese weniger Spiel im Antrieb hat als die anderen. Der Zapfen würde erhebliche Tumulte in der Kuppelstange verursachen.
    Die Lok ist nach dem Aufgleisen vorwärts geschoben worden, bzw. zuletzt rückwärts gefahren.
    Das ist bestimmt die überarbeitete Variante, wo die Haftreifen diagonal auf der 3. und 5. sind, da dreht die 4. frei. Die Radscheibe muss nicht verdreht montiert sein, die Spiele im Getriebe sind in der Summe etwa so groß. Man muss dann je nach Richtung vergleichen. Ursprünglich sind die HR beidseitig auf der 4. gewesen, da dürfte das im Betrieb kaum aufgefallen sein.
     
  12. kollega_123

    kollega_123 Foriker

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    Ich habe ein Problem mit meiner Spiele Max BR 50 36.
    Wir war die Lok beim rausnehmen aus der vitrine aus der Hand gerutscht.Fährt zwar völlig normal,auch der Sound funktioniert aber auf dem Gleis lag jetzt eine kleine Feder.Ich hab das Gefühl das auch der Abstand zum Tender irgendwie zu gross ist.
    Weiterhin ist einsichtbarer Spalt zwischen Rahmen und Führerhaus.
    Andere Frage noch:Ist es normal das die Lok Spiel hat beim bewegen von rechts nach links ?Da ich mich nicht selber herantraue wäre die Frage ob ich die Lok doch lieber zu Tillig einschicken sollte oder hat jemand eine andere Idee?
     
  13. 015andi

    015andi Foriker

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    Hi kollega_123,

    das ist bestimmt die Feder an der KKK zwischen Tender und Lok,

    wenn Du das Führerhaus na oben abziehst dann müsstest Du schon sehen wo die Feder hin kommt.
    Hatte das so mal an der 52er, ist ja der gleiche Rahmen.
    Das Führerhaus musst Du etwas auf spreizen.
    Wenn nichts gebrochen ist bekommst Du das sicher selbst gerichtet.

    Gruß

    Andreas
     
  14. 18201

    18201 Foriker

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    @015andi: Nur das Führerhaus abziehen reicht nicht. Um an die Kulisse zu kommen muss auch der Kessel entfernt werden!
    @kollega_123:Es scheint als ob das Führerhaus auch nicht richtig eingerastet ist wenn du einen Spalt zwischen diesem und dem Rahmen hast. Erläutere mal genau was du mit "die Lok hat Spiel" meinst oder besser noch einfach mal 1-2 Bilder von deinem Anliegen einstellen.
     
  15. Dampfossi

    Dampfossi Foriker

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    ... und mach mal 'n Bild.
     
  16. 015andi

    015andi Foriker

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    Hast recht Stefan,

    hab eben mal geguckt, die Erinnerung ist manchmal trügerisch.

    Andreas
     
  17. kollega_123

    kollega_123 Foriker

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    So anbei die Fotos. Man kann den Spalt an der linken Führerhausseite aber nicht richtig sehen.Ist ca. 1,5mm. Und auf der rechten Seite bündig.
    Mit dem Spiel meine ich wenn ich die Lok vorsichtig mit den Fingern hin und her bewege das habe ich bei anderen Dampfern nicht.
     

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  18. 18201

    18201 Foriker

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    Alles klar. Durch den Sturz ist der ganze hintere Teil (Führerhaus,Kessel,Umlauf) ausgerastet und dadurch ist auch die Kulisse ausgehakt und die Feder rausgefallen. Da hilft nur eins - 1x demontieren. Folgende Schritte solltest du probieren: Rauchkammertür entfernen und die Sicherung, die den Kessel am Fahrwerk hält, heraus ziehen und den Kessel nach hinten bewegen um ihn vom Umlauf zu trennen. Dann Umlauf wieder in seine richtige Position bringen und die Kulisse samt Feder einsetzen. Dann Kessel hinten am Umlauf wieder einrasten und dann vorn wieder befestigen. Ich sehe du kommst aus Hilbersdorf. Ist das bei Freiberg oder vielleicht das in Chemnitz gemeint?
     

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  19. HieRonnyMus

    HieRonnyMus Foriker

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    Reko 50.35 in H0

    Guten Morgen,

    beim Stöbern im Netz zum Thema der aktuellen Tillig BR 50 3520-9 in Spurgröße TT bin ich auf folgende Seite gestossen die ich euch nicht vorenthalten möchte:

    http://zweirad-juergens.de/seitenaltmarkeisenbahn/Reko 50 3520.html

    Hier sieht man sehr schön wie unterschiedlich die Reko 50.35 waren.

    Der Kollege in H0 hat sich auch sehr viel Mühe gegeben. Daumen hoch!

    Grüße
     
  20. jasch

    jasch Foriker

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    Hallo,
    Es gibt ja schon Besitzer der neuen BR 50.35.
    Könnte der Besitzer der Maschine http://treffen.tt-pics.de/details.php?image_id=15138 die Rev. Daten hier mitteilen.
    Diese Lok in diesem Zustand wie sie auch hier abgebildet ist: 50 3520-9 existiert erst ab dem 10.03.1989.
    Vorher hatte sie Gusssandkästen. Schade, wieder eine falsche Ausführung. Dabei ist gerade diese Maschine sehr gut dokumentiert und für jeden nach zu lesen.:biene:
    Ging es ja gerade in diesem Basteltread um solch eine Lok.
    Passt nun doch nicht.
     
  21. mr.doublet

    mr.doublet Foriker

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    Am 29.2.84 soll die letzte Untersuchung gewesen sein.
     
  22. mr.doublet

    mr.doublet Foriker

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  23. sv_de

    sv_de Foriker

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    Das ist doch die Lok mit Beheimatung Bw Blankenburg, Rbd Halle - besser geht's nicht, selbst mit Guss-Sandkästen.
     
  24. reko-dampfer

    reko-dampfer Foriker

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    Schuppen 2
    Tja, komischerweise hat selbiger Hersteller sein Epoche3 Modell der 95 045 richtig mit Rbd Magdeburg, Bw Blankenburg beschriftet.
    Und bis zur Umstrukturierung nach der "Wende" gehörte das Bw Blankenburg immer zur Rbd Magdeburg.
    Aber vielleicht liegt ja Firma Tillig hier wieder ein ominöses Foto vor.
    Nun ja, die meisten wird dies Kleingedruckte wohl eh
    nicht interessieren.
    Wichtiger wäre mir (da ich eh umbeschriften will) wenn die nächste Serie (momentan ist das Modell herstellerseitig ja "nicht verfügbar" gelistet ) mal ordentlich und sauber zusammengebaut zur Kundschaft geliefert wird.
    Auf diese "Spalttabletten" hab ich keinen Bock mehr.
     
  25. sv_de

    sv_de Foriker

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    Lustigerweise schreibt der meb über die Lok:
    "Das TT-Modell für die Epoche IV ist authentisch beschriftet."

    Denen liegt wohl auch ein Foto vor.
     

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