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überarbeitete Schirmer BR64 (2021)

So, ich habe mir, dank der Beiträge hier nochmal die Lokomotive angeschaut. Das Gestänge ist auf einer Seite weich wie Butter und auf der anderen Seite eher etwas zu fest.

Also weder die eine Seite, noch die andere Seite stellt mich zufrieden. Damit hätte ich ehrlich gesagt nun nicht gerechnet.

Es gibt Momente, da sieht man den Wald, vor lauter Bäumen nicht.
 
Dann solltest du dir die Fahrwerke mal genauer anseh'n. Das Fahrwerk ist NICHT gleich geblieben!
 
...hmm - die passen aber nicht. (oder haben die auch nur sieben Speichen?)
Die der 62er wären auch in der richtigen Größe - aber denen... :gruebel: ...sind die 'Schirmer-Vorläufer'
(übrigens baugleich, mit denen der 24er/Gützold) haushoch überlegen... ;)
 
..oder haben die auch nur sieben Speichen?
Nee, die haben neun.
Hmmm:
Rocos 44 hat auch neun, die 86er wird auch neun bekommen. Ebenso die Piko 62er.
Genau wie Tilligs 86 und 52 (die nebenbei - wie die 64er - nur 15 t Achslast haben, die 44er freilich nicht).

Aber:
64 491 hatte (Bild auf Wikipedia) anno 2007 auch neun Speichen im Vorläufer 64 344 dagegen nur sieben.
Hier sieht man 64 393 mit 2x neun Speichen.
Es gab also beides...

64 415 hat vorne sieben und hinten neun Speichen: Kuxtu VIDEO!
 
...für 850er mit sieben Speichen nehme ich Schirmer/Gützold - für 850er mit neun Speichen, sind die von Tillig gar nicht so schlecht.
Bei der 44er Roco), der 62er (Piko) und bei der E95 sind die jeweiligen Vorläufer-Radsätze getauscht worden, weil - öhm - der Hersteller es nich so macht, wie ICH es mir vorstelle.
44er und E95 - sehen einfach grottig aus...
Piko bedeckt den Wellenstumpf mit (roter) Plaste - ICH will ihn aber bruniert - eine Macke, der Ep.II geschuldet...

P.S. nur, bei der E95 (Brawa) muß das Vorläufer-Lager ausgearbeitet werden.
Sie hat, von Hause aus, 1mm-Wellen - die anderen haben alle 1,5mm ...
 
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Hallo in die Runde,

ich habe auch so ein spätes Modell mit Glockenankermotor. Die Analoge Blocksteuerung (Gebhard) mit Impulsbreitenregelung kommt damit aber gar nicht zurecht. Somit parkt sie meist in der Verpackung.
Digital habe ich gar keine Ahnung, aber könnte nicht ein moderner Dekoder mit Analogerkennung eine Lösung dafür sein? Könnte man da auch das Geschwindigkeitsprofil im Analogbetrieb anpassen (Geschwindigkeit zur Analogen Eingangsspannung programmieren?)

Thomas
 
Nicht alle Decoder kommen mit Impulssteuerung klar. Und nicht alle mit Glockenanker. Welche :nixweiss:
Wenn du einen findest, sollte er sich als "Dolmetscher" für solche Fälle eignen. Wahrscheinlich wird das bekannte Problem mit der falschen Richtung und der höheren notwendigen Startspannung im Analogbetrieb keins mehr sein.
 
Manche Decoder schaffen den Analogmodus bei niedrigfrequenten ( 50..100Hz ) PWM-Impulsen, höhere Frequenzen haben bei allen von mir getesteten Decodern von Lenz bis Zimo zu gestörtem Verhalten geführt.
Niedrige PWM-Frequenzen sind für Glockenankermotoren auf Dauer tödlich.
 
Ich habe mich nochmal zu den Gebhardt-Bausteinen belesen. Prinzipiell arbeiten die Bausteine mit Gleichspannung. Nur beim Anfahren sind Pulse mit Netzfrequenz überlagert, damit ein besseres Anfahren unter Last möglich ist. Also keine reine PWM. Sollte so etwas mit einem Dekoder funktionieren? Kann man dann über den Dekoder die Geschwindigkeit der Lok im Analogmodus einbremsen?
 

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Gleichspannung mit überlagerten Pulsen in dieser Form sollte funktionieren. Nur muss der GS-Anteil schon um die 5V erreichen, damit sich was rührt .
 
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