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Aller (digitaler) Anfang ist schwer? - Wie und wo fängt man an?

Dieses Thema im Forum "Digitale Bahn" wurde erstellt von Matthias, 30. September 2001.

  1. Matthias

    Matthias Foriker

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    An alle DIGITALer!
    Wie fängt man am Besten damit an? Soll man zuerst mit ´ner Startpackung und ROCO-Maus beginnen, und sich dann langsam an die Umrüstung der alten Lokomotiven wagen? Oder gleich voll auf Lenz, und mit den Lokomotivumbauten in´s "kalte Wasser" springen? Bräuchte mal ein paar Tips von alten Hasen!

    Vielen Dank
    Matthias
     
  2. Guest

    Guest Gast

    hallo matthias,

    hier spricht wirklich kein alter hase. aber als einsteiger (auch mit alten modellen von bttb) bin ich direkt digital losgegangen. und zwar mit lenz (derweil reicht mir das "compact" völlig aus). ich kann den sprung ins kalte wasser nur empfehlen.
    weil - und da war das "alte forum" noch nicht völlig vermüllt - mir gerade im tt-forum immer gut geholfen wurde.
    allgemein lässt sich nicht viel mehr sagen. außer, dass digital spaß macht. und wenn du konkrete projekte im auge hast: einfach posten - hier findest du auch die richtigen helfer.
     
  3. Guest

    Guest Gast

    Ob Lenz oder ROCO hängt davon ab was Du machen möchtest. Sicherlich ist Lenz sehr weit ausgereift und ausbaubar. Aber ROCO ist auch nicht zu verachten. Ich halte die Lokmaus als das derzeit am besten handhabbare Eingabegerät. Wenn man später auf Lenz umsteigen will, kann man zwar den Verstärker nicht weiter verwenden, aber die Maus immerhin nach zum Steuern (als Eingabegerät, nicht als Zentrale). Das compact unddie Lokmaus sind fast ebenbürtig. Mit dem compact kann man auch Schaltempfänger (für Weichen und Signale) ansteuern, mit der Roco Lokmaus nur Roco-Produkte.
    Ob compact, set 01 oder set 02 hängt auch wieder davon ab was Du machen willst. Auch Zubehör schalten? Automatikbetrieb? Wieviel Lokadressen? usw.
    Falls Du aus Berlin kommst, kann ich Dir beide Systeme bei uns im Verein vorführen.

    Torsten
     
  4. Raul

    Raul Foriker

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    Hallo Torsten,

    Gilt Dein Angebot die beiden Digitalsysteme vorzuführen auch für andere? Ich bin Berliner und will meine neue Anlage (in Planung) DIGITAL betreiben. Ich würde mir das gerne mal ansehen und Deinen Erfahrungen lauschen.

    Gruß Raul
     
  5. Guest

    Guest Gast

    Hallo Raul,
    klar gilt das Angebot auch für andere. Schicke mir doch mal eine Mail. tn@hurra.de
    Torsten
     
  6. Torsten

    Torsten Foriker

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    Auf der Messe in Leipzig haben wir am Stand vom AKTT (D22) eine komplett digital gesteuerte Modul-Anlage in TT aufgebaut, die auf dem XpressNet basiert und zu 99% mit Lenz-Technik betrieben wird. Aber auch die Lokmaus-2 ist im Einsatz. Wer es sich ansehen und mal testen will, sollte spätestens am 7.10. auf der neuen Messe in Leipzig erscheinen :))

    Gruß, Torsten

    PS: Es gibt deutlich bessere Regler als die Lokmaus - sie ist das einfachste Eingabegerät für das XpressNet (Roconet) und nicht sehr komfortabel - die "Mitte-Null-Stellung" ist sehr gewöhnungsbedürftig und macht keinen Spaß bei längerem Betrieb. Aber das ist meine persönliche Meinung.
     
  7. sven

    sven Foriker

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    Zu diesem Thema nun ein paar Fragen von einem Digital-Laien. Was müsste ich denn alles unternehmen, wenn ich beispielsweise eine Anlage von analog auf digital umstellen wollen würde? (So fern das überhaupt geht?) Ich habe drei getrennte Stromkreise, kann ich die dann zusammenlegen? Da ich die Loks einzeln ansteuern kann, sind dann auch die abschaltbaren Gleisabschnitte überflüssig? Ich hab gelesen, das auch Weichen usw. digital gesteuert werden können, werden dann die bisherigen Antriebe (Roco, Tillig) weiter genutzt, oder brauch ich dann komplett was neues? Wichtig ist bei dem ganzen natürlich Preis-Leistungs-Verhältnis, gibts da Empfehlungen?
     
  8. Torsten

    Torsten Foriker

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    Hallo Sven,

    Klar geht das - einfacher als Du vielleicht denkst!

    Genau so ist das, Du mußt alle Trennstellen entfernen und besitzt dann nur einen Stromkreis. Benutzt Du Wendeschleifen oder Gleisdreiecke mit der typischen Kurzschlußproblematik im analogbereich, mußt Du dort allerdings die Trennstellen drinn lassen. Aber das ist ein Spezialfall, da würde ich extra was schreiben wollen.

    Auch hier liegst Du richtig! Wie gesagt, Du benötigst KEINE Trennstellen mehr, nirgendwo !!

    Nein, die kannst Du alle weiterhin verwenden. Du ußt nur darauf achten, daß Du bei Motorweichenantrieben passende Decoder kaufst, die diese Antriebe unterstützen. Aber das ist alles handelsüblich.

    Für den Einstieg würde ich Dir als erstes eine Steuerung der Loks empfehlen, da Weichensteuerungen ins Geld gehen und ich keine gescheiten Weichenstellpulte kenne - die sind alle sehr kryptisch zu bedienen. Weichenstellung per Decoder lohnt auch nur bei teil/vollautomatischen Anlagen, wo z.B. ein PC die Steuerung übernimmt. Der muß dann Fahrstraßen legen usw. und das geht eben nur per Decoder an jeder Weiche. Für Heimanlagen mit überschaubarer Größe lohnt es aber nicht - maximal im nichtsichtbaren Bereich in Tunneln, wenn die Züge sich dort selber steuern sollen.

    Für weitere Infos kannst Du mir auch eine Mail direkt schreiben - kein Problem

    Gruß, Torsten
     
  9. Guest

    Guest Gast

    Hallo allerseits,

    ein paar Fragen drängen sich mir als "Digital-Zweifler" auch noch auf.

    1. Das Digitalsystem basiert meines Wissens nach darauf, daß ich jede Lok selbst steuere, daß heißt auch vor jedem Signal selbst anhalte. Mit anderen Worten, läuft es im 1-Mann-Betrieb darauf hinaus, daß nur noch ein Zug fährt - vielleicht kann man sich ja auch noch auf zwei Züge konzentrieren.

    2. Um das gerade geschilderte Problem zu umgehen, müßte ein Signal einen Impuls an die Lok geben, das ein Anhalten bewirkt. Welchen Aufwand bedeutet eine solche Installation (sowohl elektronisch als auch finanziell)?

    3. Wie sieht es denn mit dem Schattenbahnhof aus? Dort ist eine Zugbeeinflußung ja dringend notwendig. Welcher Aufwand (auch finanziell) entsteht denn da für einen 3-gleisigen Schattenbahnhof, der in beide Richtungen befahren werden kann?

    4. Ist folgendes Szenario demzufolge denkbar? Ich behalte die komplette analoge Schaltung von Weichen und ähnlichem Zubehör und verzichte zunächst mal nur auf den Verdrahtungsaufwand von einzelnen Fahr-Stromkreisen. (Unter der Annahme alle Loks wären digitalisiert.)

    5. Mal angenommen, die Digitalsteuerung überzeugt letztendlich doch, ist es sinnvoll mit einem Digital-Startpaket von Tillig zu beginnen oder sollte man lieber die Finger davon lassen? Sind ja auch um die 400,- DM wenn ich da richtig liege.

    Danke im Voraus für die Beantwortung der Fragen
    Michael
     
  10. Torsten

    Torsten Foriker

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    Hallo, ich will mal eine Antwort versuchen:

    Wie machst Du das im Analogbetrieb? Da regelst Du einen Trafo und eine Lok fährt los. Bei 2 wird es schon schwer und bei 3 hört es auf - im Digitalbetrieb ist das genauso. Digital ist doch von der Bedienung nicht anders als analog: Eine Kiste mit einem Drehknopf drauf, wonach sich eine Lok in Bewegung setzt, wenn Du den Regler aufdrehst.


    Wenn Du das Signal schon besitzt, ist der Kostenfaktor gleich NULL !!! Denn - sowohl Decoder von Lenz als auch die vom T. Kühn erkennen Analospannung am Gleis und bremsen dann entsprechend ihrer Programmierung ab. Also speist man über die internen Kontakte des Signals (bei HP0/HF0) einfach analoge Spannung entgegen der Polarität auf das Gleis und die Maschine bremst ab. Bei "Fahrt Frei" wird der Signalkontakt überbrückt und man kann so der Trennstelle wieder die Digitalspannung zuführen und schon beschleunigt die Lok wieder.


    Hier ist der Aufwand schon größer: jede Weiche braucht einen Decoder. Zusätzlich sind Gleisbestztmelder mit Rückmeldung nötig. Dies Rückmeldungen kann man auswerten lassen und die Weichendecoder bei bestimmten Zuständen auf dem Rückmeldebus bestimmte Aktionen ausführen lassen. Kosten kann ich da nicht konkret nennen, weil das immer auf die Menge und den Typ der gekauften Dinge ankommt. Das können wir aber mal in einer direkten Mail bereden.

    Genau das ist mein Tip für jeden Einsteiger. Fahrt erstmal digital die Lok´s, dann den Rest.

    Willst Du perspektivisch auch Weichen stellen, solltest Du auf ein gehobenes Set von Lenz zurückgreifen. Die haben einfach die vielfältigsten Komponenten für alle erdenklichen Fälle auf Heimanlagen. Willst Du aber auch zukünftig nur Deine Loks kaufen und bist auch noch scharf auf die Cargo-232, dann kaufe das Set von Roco.

    Bitteschön, gern geschehen

    Gruß, Torsten
     
  11. Guest

    Guest Gast

    Hallo Torsten,

    danke für die Beantwortung der Fragen, die aber zumindest noch eine neue Frage aufgeworfen haben. Etwas weiter "oben" in dieser Diskussion wurde gesagt, daß man einfach alle Trennstellen in den Stromkreisen entfernen soll. Gemäß Deiner Antwort auf meine 2. Frage müßten aber zumindest die Trennstellen für die Signale erhalten bleiben. Dann ist das Ganze schon viel logischer. Wahrscheinlich habe ich mich, da ein bißchen von den Werbeaussagen der Hersteller irritieren lassen.

    Kennst Du oder auch jemand anderes hier im Forum die eine oder andere Website, wo es ein paar Schaltbeispiele für die digitale Steuerung gibt. Also auch für Schattenbahnhöfe etc.

    Danke
     
  12. Torsten

    Torsten Foriker

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    Guten Morgen,
    da hast Du recht - wenn Du Signalbeeinflussung haben willst, mußt Du natürlich die Trennstellen an den Signalen beibehalten - und zwar beidseitig vor und direkt am Signal. In dem Beitrag weiter oben war nicht von Signalen die Rede, deshalb habe ich diese Möglichkeit dort nicht aufgezählt.

    Diese Steuerung funktionier übrigens in beiden Richtungen - wenn Du "von hinten" an das geschlossene Signal kommst, ist ja über die Relaiskontakte des Signals der davor liegende Abschaltabschnitt mit reiner Digitalspannung versorgt und Deine Lok fährt ohne Murren durch.

    Als Link kann ich Dir uneingeschränkt die englischen (!!) Seiten von Lenz empfehlen, die wesentlich besser und aktueller als die Deutschen sind. Klicke einfach auf http://www.lenz.com

    Trotzdem - nicht alle Funktionen und Möglichkeiten sind dokumentiert - die Geschichte mit dem Abbremsen bei Gleichspannung steht z.B. nirgends!!!

    Gruß, Torsten
     
  13. Guest

    Guest Gast

    (Geändert von JoergS um 20. Oktober 2001 22:21 Uhr)
     
  14. Guest

    Guest Gast

    Wenn Du das Signal schon besitzt, ist der Kostenfaktor gleich NULL !!! Denn - sowohl Decoder von Lenz als auch die vom T. Kühn erkennen Analospannung am Gleis und bremsen dann entsprechend ihrer Programmierung ab. Also speist man über die internen Kontakte des Signals (bei HP0/HF0) einfach analoge Spannung entgegen der Polarität auf das Gleis und die Maschine bremst ab. Bei "Fahrt Frei" wird der Signalkontakt überbrückt und man kann so der Trennstelle wieder die Digitalspannung zuführen und schon beschleunigt die Lok wieder.]

    Hallo Torsten,

    zunächst meinen Glückwunsch für die HP der Digitalzentrale. Kurz, Prägnant und Informativ. Eigentlich fehlt nur noch das "Wo".

    Aber weshalb ich schreibe: Kannst Du das oben zittierte bitte nocheinmal etwas laienverständlicher Formulieren?

    Zugbeeinflussung an Signalen: Genau da stecke ich derzeit beim Bau meiner Anlage u.a. fest. Wäre nicht die Verwendung eines ABS von Uhlenbrock eine gute Möglichkeit?

    Vielen Dank Jörg
     
  15. Torsten

    Torsten Foriker

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    Hallo Jörg,

    >zunächst meinen Glückwunsch für die HP der >Digitalzentrale. Kurz, Prägnant und Informativ. >Eigentlich fehlt nur noch das "Wo".

    Danke für die positive Bewertung - ein "WO" gibt es eigentlich nicht, weil die beiden "Macher" der Digitalzentrale keine zentrale Werkstatt unterhalten. Es wird in Kürze eine Kontakttelefonnummer und ein Fax geben - bis dahin treten wir auch nur im WWW in Erscheinung, weil alle anderen Kontaktwege noch offen sind.

    >Aber weshalb ich schreibe: Kannst Du das oben >zittierte bitte nocheinmal etwas laienverständlicher >Formulieren?

    Gut, schauen wir mal, ob ich das hinbekomme :))

    Analogtheorie: Willst Du eine Analoglok steuern, mußt Du dem Gleis eine Gleichspannung zuführen. Auf einer Schiene PLUS, auf der anderen Schiene MINUS. Willst Du die Fahrtrichtung ändern, polst Du am Trafo einfach PLUS und MINUS um.

    Digitaltheorie: Auf einem Digitalgleis liegt konstante Wechselspannung an, der die Steuersignale überlagert sind. Der Lokdecoder erzeugt nun aus dieser Wechselspannug eine Gleichspannung für den Fahrmotor und filtert die überlagerten Lokinformationen heraus. Diese Signale wertet er aus und erzeugt eine Gleichspannung mit PLUS und MINUS und gibt diese an den Fahrmotor. Willst Du die Fahrtrichtung ändern, schickst Du ein anderes Datensignal zu Lok, diese wertet das aus und der Decoder polt durch einen internen "Schalter" die Spannung um - die Lok fährt andersherum.

    Nun kann man der Digitallok aber noch mehrere Eigenschaften zuteilen - u.a. diese, wie sie sich beim Auftreten von Analogspannung verhalten soll (wie geschrieben, normalerweise liegt Wechselspannung am Gleis an). Man kann ihr sagen, sie soll bei Analogspannung einfach weiterfahren (damit wird quasi der interne Gleichrichterprozess und die Empfangsmöglichkeit für digitale Steuersignale abgeschaltet, die Lok läßt sich wie eine herkömmliche Analoglok steuern).

    Man kann ihr aber auch sagen: "Mit Analogspannung hast Du nichts am Hut". Genau diese Einstellung kann man nutzen, um die Züge durch örtlich gezielte Einspeisung von Analogspannung zum Stehen zu bringen.

    Denke Dir eine Strecke von A nach B. Damit eine Analoglok von A nach B fährt, muß an der rechten Schiene PLUS, an der linken Schiene MINUS anliegen (die Rückfahrt von B nach A eben umgedreht).

    Wir die Strecke digitalisiert, ist es ja erstmal egal, da Wechselspannung anliegt. Wenn Du aber zwischen A und B ein Signal hat, trennst Du das Streckengleis vor dem Signal auf. Dort entsteht ein quasi isolierter Abschnitt. Nun nutzt Du die in den Signalen eingebaute Relaismechanik und schließt wie folgt an:

    Ist das Signal auf "Fahrt FREI", überbrückt der Relaischaltkontakt die Trennstelle vor dem Signal und der isolierte Abschnitt bekommt Digitalspannung. Ist das Signal auf "Halt", bezieht der isolierte Abschnitt eine GLEICHSPANNUNG (!!) aus einem alten Analogtrafo - und zwar entgegen der Richtung. Du mußt also am RECHTEN Schieneprofil MINUS einspeisen und am LINKEN entsprechend PLUS. Eine Analoglok würde auf diesem Abschnitt nicht von A nach B fahren, sondern von B nach A - dies meinte ich mit Richtungsverkehrt.

    Für den Digitaldecoder ist dies das Zeichen: Bremse ab entsprechend der Programmierung (die Lok bleibt nicht einfach so stehen!!) und warte im Stillstand auf neue "Befehle". Wenn dann das Signal wieder aufgeht und durch den Schaltkontakt Digitalspannung in den Isolierabschnitt gegeben wird, bekommt die Lok wieder Fahrbefehle und beschleunigt, wie programmiert.

    ...ich hoffe, das war verständlich ausgedrückt....

    Alternativ kannst Du natürlich einen Bremsbaustein einbauen - den von Uhlenbrock kenne ich nicht. Wir selber nutzen den vom Lenz. Dieser Baustein liefert ein Digitalsignal mit Fahrstufe NULL - jede Lok, die dieses Signal empfängt, bremst digital auf Fahrstufe 0 ab und wartet, bis es neue Befehle gibt. Dieses FS0-Signal kannst Du natürlich auch anstelle der Gleisspannung einspeisen - kein Problem. Der Effekt ist der Gleiche.

    Einen solchen Bremstbaustein braucht man pro Anlage nur einmal, man verteilt dessen Ausgangssignal nur eben an alle Bremsabschnitte (kann z.B. auch ein Bahnsteig sein, wo Züge schön ausrollen sollen). Der Bremstgenerator selber erzeugt aber nur das Digitalsignal, welches nicht direkt verwendbar ist (fehlende Leistung) - Du mußt noch einen Verstärker einbauen, der dieses Signal auf ein Niveau bringt, das auch Loks verstehen. Somit ist ein Bremsgenerator zwar schön und sicher die Beste Lösung - hat aber auch Investitionskosten.

    Alles klar...

    Gruß, Torsten
     
  16. Guest

    Guest Gast

    Hallo Torsten,

    jetzt habe ich es besser verstanden. Irgendwie sollte ich wahrscheinlich mal etwas Theorie büffeln.

    Mit dem Bremsbaustein von Lenz war ein guter Tipp. Bei Uhlenbrocks würde ich für jeden Abschnitt einen benötigen... Eine gute Sache, jedoch wohl mehr für meinen Händler. Ich glaube, bevor ich weitermache, gehe ich nochmal in Deinen Artikel und in die Veröffentlichungen von Lenz und Tillig.

    An der Stelle ein Hinweis für alle anderen Interessierten: Es gibt von Tillig/Lenz zwei kleine, billige, bescheiden aufgemachte - unheimlich informative Heftchen:

    1. Artikel-Nr.: 09633 Mit dem Digitalsystem in eine neue Dimension
    2. Artikel:Nr.: Bedienungsanleitung für die Decoder LE077XF und LE010XF.

    Der Titel beim zweiten Heft ist irreführend, da darin hauptsächlich beschrieben wird, wie BTTB- und Tilligloks mit Decodern ausgerüstet werden können.

    Vielleicht ist für den einen oder anderen etwas dabei.

    Vielen DAnk für Deine Hilfe Torsten

    Viele Grüße Jörg S.
     
  17. Guest

    Guest Gast

    Hallo Torsten,

    so inzwischen ist bei mir auch ein stärkeres Interesse für die Digitalisierung da und damit stellt sich die Frage nach der Umrüstung bestehender Lokomotiven.

    Welche BTTB-Lokomotiven lassen sich problemlos umrüsten und welche nur unter größerem Aufwand? Mich würden besonders die BR130, E11, E42, BR 56, BR 250 interessieren.

    Der Einfachheit halber sei vorausgesetzt, daß alle Lokomotiven im Analog-Bereich zuverlässig ihren Dienst tun.

    Danke,
    Michael
     
  18. Torsten

    Torsten Foriker

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    Hallo Michael,
    die E11/E42 sowie die 130er sind prinzipiell kein Problem, wobei einschränkend gesagt werden muß, das Oberleitungsbetrieb nicht mehr möglich ist. Auch die Beleuchtung der E-Lok würde wegfallen, will man den Umrüstungsaufwand nicht deutlich erhöhen. Bei der 130er sind evtl. ein paar Fräsarbeiten am Gewicht nötig, kommt aber auf den Decoder an.
    Die 56er hat im Tender genug Platz und Du kannst dort fast jeden Decoder unterbringen - duch die feste Verbindung zur Lok ist es auch kein problem, die nötigen Kabel zu verlegen.
    Zur 250er kann ich nichts sagen - diese hatten wir noch nicht in den Händen. Aber ich gehe davon aus, daß es auch hier ein Problem ist und man genügend Platz findet oder schaffen kann, einen Decoder reinzubauen. Nur eben der Oberleitungsbetrieb ist immer ein Thema für sich und im Digitalbetrieb nicht nötig - nur zu Showzwecken eben sollte der Bügel oben sein. Spannung bekommt die maschine aber immer vom Gleis.

    Solltest Du doch "Angst" haben, schreibe mir eine p-Mail und wir klären eine Abwicklung über die Digitalzentrale.

    Gruß, Torsten
     
  19. Guest

    Guest Gast

    Hallo Torsten,

    danke für die Antworten. Das mit dem Oberleitungsbetrieb ist bei mir kein Thema, da die Oberleitung ohnehin ohne Funktion wäre, bei Digitalbetrieb erst recht.

    Probleme machen dann platzmäßi aber wahrscheinlich die kleineren Dampfloks (BTTB: BR81, 92 sowie die V36 und ähnliches...) - oder?

    Michael
     
  20. Torsten

    Torsten Foriker

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    Hallo Michael,

    Nein, auch dafür gibt es Lösungen :)) Gerade die V36 wird zu einem richtigen Rangierwunder....

    Gruß, Torsten
     
  21. Guest

    Guest Gast

    Hallo allerseits,

    ich schrieb gerade mal eine Mail an Roco, um mal "ganz frech" nachzufragen, wie es denn mit der Zugbeinflußung bei Signalen aus Herstellersicht aussieht. Schließlich erzählen die Hersteller ja, daß bei Digital alles ganz einfach ist. Darauf bekam ich folgende Antwort:

    "Sehr geehrter Herr Topf,

    aus momentaner Sicht funktioniert die Zugbeeinflussung von Signalen wie im Analogbetrieb, wobei für den Digitalbetrieb bei Durchfahrt durch diese Abschnitte oder Anfahrt in diesen Abschnitten keinerlei Nachteile entstehen. Das Abbremsen ist allerdings unter Nutzung der Decoderbremswerte noch nicht "gelöst". Das Bremsmodul LG100 von Lenz kann aus Datenstrukturgründen nicht genutzt werden, die doppelseitige Trennung und Einspeisung einer gegengerichteten Gleichspannung wirkt nicht auf alle Decodertypen. Bei diesem Thema ist jedoch davon auszugehen, daß Roco auf absehbare Zeit nach einer Lösung suchen wird!"

    1. Wer kennt dieses Datenstrukturproblem, daß da auftritt und kann das mal etwas näher erklären? Schließlich ist das sanfte Abbremsen gerade im Bahnhofsbereich eines der wesentlichen Dinge.

    2. Ist dann von einem Tillig/Roco-Startset eher abzuraten, d.h. es gibt ja auch noch Tillig-Startsets mit Lenz-Komponenten? Oder tritt das Problem auch bei Lenz selbst auf?

    Abschließend noch eine andere Frage, die wieder eher allgemeinen Charakter hat: Angenommen man besorgt sich so ein Tillig/Lenz-Startset. Welchen Komponenten benötige ich dann noch, um einen Computer anzuschließen. Wichtig ist, daß ich mit dem Computer auch die Weichen und (zukünftig) Signale stellen will. Reicht da neben dem Computer und der Software das Interface von Lenz aus?

    Wie immer schon mal ein großes Danke für die Beantwortung der Fragen im Vorraus,

    Grüße aus Dresden
    Michael
     
  22. Torsten

    Torsten Foriker

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    Hallo Michael,
    tja, da haben wir den Salat :))) Das von mir hier beschriebene Verfahren funktioniert tatsächlich nur bei einigen Decoderherstellern, zu denen eben Lenz und Kühn gehöhren - Roco offenbar nicht. Das ist schade, war aber zu befürchten.

    Für TT bedeutet dies aber erstmal keinen Nachteil, da im Startset von Tillig/Roco ein Lenz-Decoder in der 132/232 eingebaut ist (LE103XF). Und wenn ich bei Tillig die Nachrüstplatinen für moderne Loks kaufe, ist auch da ein Lenz-Clone drinn. Ja, und bei der eigenen Nachrüstung müßte ich dann eben aufpassen, welche Decoder ich kaufe :)))

    Zum Thema Interface ist das schwerer: Ich bin mir nicht sicher, ob das LI100 vom lenz als Interface auch mit der Schmalspur-Zentrale von Roco aus dem Startset arbeitet - beide bieten zwar XBUS (XPressNet) an aber wir haben selber schon bemerkt, das es dort doch feine Unterschiede gibt und nicht alle Geräte beliebig mischbar sind. Wenn Du also auf Nummer SICHER gehen willst, kaufe KEIN Roco/Tillig-Startset, sondern eines von Lenz. Dort kann man von einer absoluten Kompatibilität ausgehen.

    Vielleicht geht das LI100 doch mit ROCO - nur gestestet haben wir das nicht und halten uns deshalb zurück. Was aber funktioniert, ist der Anschluß des Weichenkeyboard von Roco an den XBUS vom Lenz. Du kannst also auch ohne Interface die Weichen mit einem Roco-Gerät steuern.

    Gruß, Torsten
     
  23. MHouben

    MHouben Foriker

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    Hallo alle zusammen,

    ich habe hier mitgelesen und hänge mich einfach mal hier dran.

    Zwei Anmerkungen. Das mit dem Gleichstrom funktioniert meines Wissens nur, wenn zwischen Gleichstrom und Wechseltstromkreis ein spezieller Baustein von Lenz eingebaut wird - ansonsten gibt es beim Überfahren einer Trennstelle Probleme (Die Meisten Locks ziehen ja noch wagen und wenn deren Räder dann die Trennstelle überfahren.......)
    Dieser Trennbaustein ist meines wissens aber - ähnlich wie der Bremsbaustein nur einmal nötig.

    Ich benutze den Bremsbaustein, der hat aber den echten nachteil, daß er in beide Fahrtrichtungen wirkt. Die Lok bleibt immer stehen, egal aus welcher Richtung sie kommt.

    Ich habe aber noch ein viel schwerwiegenderes Problem. Irgendwo wurde mal gefragt, ob es schaltpläne für Schattenbahznhöfe etc gäbe -- ich habe noch keine brauchbaren gefunden und bastel mir gerade nen Wolf.
    Problem. Ich will - auf eine falsch gestellte Weiche zufahrend - den Zug stoppen. Brauche dazu einen Gleisbesetztmelder, der bei Kontakt den Bremsstrom statt den Fahrstrom auf das Gleis bringt. Zunächst einmal. Ich muss beide Pole schalten (es gibt keinen gemeinsamen Rückleiter mehr) Na gut, der Mehraufwand lässt sich vertreten. Der Zug darf nie eine Trennstelle zwischen Brems-und Fahrstrom überfahren, die Trennstelle muß also weit hinter der 'Meldesstrecke' des Gleisbesetztmelder liegen. Ich habe also schon für eine Fahrtrichtung drei Gleisabschnitte die gezielt beschaltet werden müssen (= noch mehr aufwand).
    All das hatte ich mit einer halbwegs ordentlichen Schaltung gelöst.....
    und nun das hauptproblem. Der 'normale' von Völkner/Conrad angebotene Gleisbesetzmelder verträgt sich nicht mit digital. Der neue 'vierfach-Besetztmelder' kann zwar Digital - der hat aber vier Anschlüsse, die über eine Spannung versorgt werden, es ist unmöglich auf einen der Vier anschlüsse die Bremsspannung zu legen und auf den anderen drei betroffenen Gleisen nicht. Man müsste also für jedes Gleis einen vierfachbesetztmelder opfern.

    Beide besetzmelder sind übrigens auch nicht in der Lage anstatt des Wechselstromes im Brems-Fall plötzlich einen Gleichstrom zu verarbeiten. Man kann mit ihnen daher keine Bremsung auslösen.

    Der Belegtmelder von Lenz (natürlich doppelt so teuer) kann auch vier gleise, kann natürlich damit umgehen wenn plötzlich auf Bremsspannung umgeschaltet wird - speist sich aber aus der Schiene und lässt sich daher nicht über externe Speisespannung an und ausschalten. Er ist also immer scharf und kann nicht von einer Weiche an und ausgeschaltet werden. Auch damit komme ich also nicht am ziel.

    Vielleicht ist mir ja eine ganz einfache Sache umgangen,
    und wäre für jeden Hinweis dankbar.

    und natürlich würde das Ganze mit den Lenz -Geräten problemlos gehen, wenn ich auch die Weichen digital schalten würde. (Das ist mir aber doch schlicht zu teuer) im Ich bastel zur zeit an einer ziemlich aberwitzigen Schaltung um das zu umgehen. (Der nicht digitalgeeignete Belegtmelder von Conrad kann doch an Wechselstrom betrieben werden, wenn man als Speisetrom statt einer Wechselspannung doch eine Gleichspannung anlegt)-.

    Ich wäre aber für einen Sachdienlichen hinweis dankbar.

    mit freundlichen Grüßen

    Michael Houben

    (der neuerdings nachts von einer V60 träumt - mann war die schön, die der Ingo Schwätzer da in Remscheid hatte:)
     
  24. Guest

    Guest Gast

    Hallo allerseits,

    wie sich hier nun so langsam herauskristallisiert ist es ziemlich schwer einen preiswerten Einstieg in die digitale Welt zu finden, der dabei so offen ist, daß er später weiter ausgebaut werden kann. Wenn man Glück hat, dann kann man die Zentrale, die ja auch als Fahrregler dient später eventuell noch mal als zusätzlichen Fahrregler verwenden, alles andere ist neu zu kaufen.

    Versucht man ein offenes System zu bauen, daß man später dann mal erweitern kann, wird man relativ schnell arm. Wenn man nur mal schnell den Anschluß eines PC's in Betracht ziehen will, und zwar mit Rückmeldemöglichkeit (und damit fällt das compact von Lenz schon wieder aus), entsteht folgende Rechnung bei mir: Set 01 von Lenz (Zentrale, Handregler, Verstärker, Lokdecoder) für 900,- DM. Das Interface zum PC nochmal für 300,- DM. Dabei habe ich noch keinen Trafo (na gut, den habe ich schon) und keine Software für die Steuerung per PC.

    Außerdem fehlen noch die Schaltdecoder für Weichen, Gleisbestztmelder, die ganzen Rückmeldebausteine und bestimmt noch ein bißchen mehr. Und bis dato noch keine einzige digitalisierte Lok...

    Das läßt mich an den digitalen Gedanken, doch schon wieder etwas zweifeln... Oder sehe ich das etwas zu pessimistisch?

    Kennt jemand preiswertere Alternativen? Kennt jemand eine Freeware oder preiswerte Light-Version eines Steuerprogramms für den PC? Den die noch mal ca. 400,- DM für eine Steuersoftware sind kein wirklich überzeugendes Argument.

    Michael
     
  25. MHouben

    MHouben Foriker

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    Hallo nochmal

    Also vom Compact als Einstieg würde ich abraten. Nicht nur wegen der Erweiterbarkeit. Das läuft immer mit 16,5 Volt Ausgangsspannung und damit rasen mir die Loks zu schnell oder aber ich muß die Geschwindigkeitskurve extrem flach programmieren, was dann im Langsamfahrbereich aber zu extrem träger Reaktion auf Steuerbefehle führt. Meine (scheinbar etwas speziellen) Probleme in dieser Beziehung habe ich schon in einem anderen Thread gepostet.

    bleibt also das Startset mit einem Mit Handregler, Zentrale und Verstärker (der sich auch auf 11,5 Volt herunterschalten lässt) macht insgesamt rund 900 Mark Dazu kommt nochmal ein Verstärker, ein Bremsbaustein und ein weiterer Trafo, falls man Zugbeeinflussung realisieren will.

    So weit bin ich momentan und habe dafür - ohne PC-Steuerung rund 1200 Mark ausgegeben. Das wird dann aber auf lange Sicht reichen. Allenfalls muß im Endausbau der Anlage ein zweiter Verstärker und ein zweiter Fahrtregler her. Außerdem wird jede Lok wegen des Decoders 50 bis 70 Mark teurer .

    Dafür spart man bei großen Anlagen viel Kabelei für getrennte Stromkreise und abschaltbare Gleise sowie ggf den zweiten, dritten und vierten Fahrtregler.
    Ich reiße gerade fast ein drittel aller Kabel aus der Anlage heraus.

    Ach ja, die in meinem vorhergehenden Posting geschilderte Schaltung für einen Haltepunkt mit halbautomatischer Ausweichstelle für Zugbegegnungen hat in Analog-Ausführung rund 60 Mark gekostet. Gestern habe ich dank Uhlenbrock Gleisbesetzmeldern endlich eine Lösung für den Digital-Umbau gefunden. Die schaltung kostet jetzt rund 100 Mark. Auf lange Sicht wird also doch auch dieser Teil des Anlagenbaues doch noch etwas teurer als Analog.

    Wenn ich bedenke, daß die Anlage bei mir ja doch einige Jahrzehnte laufen und Spaß machen soll, wenn ich sehe, wie schön die Modelle digital anfahren und sich steuern lassen, lässt sich dieser Aufwand in meinen Augen gerade noch vertreten.

    Die komplette digigale Schaltung aller Weichen samt digitaler Rückmeldung wäre mir bei meinen bisher 23 Weichenantrieben (rund ein fünftel der geplanten Anlage) aber dann doch zu teuer geworden, die PC-Steuerung habe ich nicht nur wegen der Kosten verworfen, ich sitz beruflich schon genug vor der Kiste.

    mfgetc
    Michael Houben

    p.S. Wer Tippfehler findet, kann sie behalten :)
     

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