Kleinerer Akku bedeutet weniger Zellen,
Und weniger Masse, weniger Volumen, ... Auch nichts, was man gerne von der Bettkante schubst.
also deutlich höherer Ladestrom pro Zelle
Wie das? Der höchste Ladestrom kommt beim Rekuperieren und hier bestimmt die Leistungselektronik, wie viel zur Batterie gespeist wird (SoC, T, ...). Bei kleinen Akkus ist maximal die C-Rate höher, aber nicht der Ladestrom.
was den Kosten- und Umweltvorteil "kleinerer Akku" ruiniert.
Stimmt nur bedingt, wenn diese Kosten von Beginn an eingerechnet werden. Und das werden sie in aller Regel. So wie der Akkutausch bei BEV nach ca. acht Jahren. Mehr wird auch Stadler mit den aktuellen NMC-Chemien nicht schaffen, außer SoH < 0.8 ist zulässig. Um das zu erreichen, ist die Bruttokapazität im Fahrzeugbereich deutlich über der Nettokapazität (Katalogwert, nutzbar). Grob 10% gibt der Hersteller immer mit auf die Reise, die erst bei Absinken des SoH "freigegeben" werden: nutzbare DoD und/oder SoC erhöhen. Bedeutet aber im Umkerhschluss: größerer Akku, mehr Masse, mehr Volumen - zeitweise gar nicht genutzt, nur um die SOH-Kurve ganz flach zu halten.
Desweiteren kommt durch regelmäßigen Akkutausch Aktivmaterial zurück in den Kreislauf und kann mit besseren Eigenschaften (höhere Energiedichte, bessere/sicherere Elektrolyte...solid state, ...) wieder in neue Zellen gelangen und so das BEV/FCEV ein upgrade durch neue Packs erhalten.
Primär ging's mir im oberen Beitrag nur um den Sachverhalt, dass Nutzbremsen sehr wohl bei "Verbrenner" möglich ist, praktisch bei jedem FCEV genutzt wird. Ein
bischen Ausrollen kann man.
ist für FCEV deutlich zu kurz gedacht.