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TT-Board Was ist das eigentlich: Ein Blog?

von Lokwolf · 19. Februar 2018 ·
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  1. Ein Blog ist zuerstmal die Abkürzung von "Weblog". Ein Weblog ist eine Art Tagebuch. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "Netzaufzeichnung" oder "Netztagebuch".
    Die Idee dahinter war und ist simpel: Jeder, der früher etwas ins kleine Büchlein für sich oder die Nachwelt verzeichnet hat, kann dies ja auch im Internet machen. Inwieweit er das dann allen zugänglich macht, ist in seiner Hand.

    Während anfangs dieses Format vor allem bei Forschern sehr beliebt war, da sie dadurch ihre Ergebnisse und Gedanken unkompliziert dokumentieren konnten, wurde es mit wachsender Popularität des Internets für die breiten Massen interessant. Zu Beginn des Jahrtausends wurde es mit der Einführung des Programms "Wordpress" sehr populär und auch professionell genutzt. Neben den inhaltsbasierten Content-Management-Systemen (CMS) haben sie sich im Laufe der Zeit als bequeme Verwaltung udn Veröffentlichungsmethode von Inhalten im Internet etabliert. Jeder kommt damit täglich in Berührung, wenn er auf z.B. Zeitungsverlagsseiten surft. Heute wachsen Blogsysteme und CMS mmer weiter zusammen oder ergänzen sich.

    Ebenso hat sich in den letzten Jahren der Trend entwickelt, Forensysteme, wie dieses hier, mit CMS oder Blogsystemen zu erweitern. Das ist eine Antwort auf das Aufkommen der Sozialen Netzwerke wie Facebook, die beliebige Inhaltsquellen mischen und anzeigen. Reine Forensysteme können nur ein bestimmtes Darstellungsformat - den Diskussionsfaden. Das schränkt aber die Darstellung von Inhalten ein - etwas was CMS und Blogsysteme besser können. Daher haben fast alle Forensysteme heute Erweiterungen für CMS, Blog oder Artikelsysteme. Alles mit dem Ziel, Inhalte auerhalb der Diskussionsstruktur darzustellen.

    Wo sind die Vor- und Nachteile eines Blogs gegenüber einem reinen Forensystem?

    Foren dienen der Diskussion.
    Das ist eine Menge und deshalb waren sie Mitte der Nullerjahre überall anzutreffen. Heute werden sie durch die Sozialen Netzwerke ein wenig angegriffen, sodass ihre Zahl in den letzten Jahren abgenommen hat. Für alle sachbezogenen Foren gilt das nicht. Die erfreuen sich großer Beliebtheit.
    Das Diskussionsformat hat aber auch Nachteile. Eine Information kann nicht strukturiert vorgehalten werden. Kaum ist ein Thema eröffnet, wird es - gewollt - diskutiert und meist auch irgendwann zerredet. Das ist bei allgemein gehaltenen Diskussionen auch gewünscht, bei Vorstellungen von Eigenbauten oder zum Festhalten von speziellen Informationen wird das schnell unübersichtlich. Oft wird am Ursprungsthema vorbei diskutiert und endet dann nicht zielführend. Auch Streit kann schnell entstehen, vor allem wenn sich der Threaderöffner aus seiner Sicht unberechtigter Kritik ausgesetzt sieht.
    Eine weitere, kaum lösbare Herausforderung, stellt die Dauer der Editierbarkeit dar. Um eine Diskussion nicht zu zerstören, muss es eine zeitliche Begrenzung der Editierbarkeit geben. Das ist aber für eine redaktionelle Inhaltsbearbeitung hinderlich.

    Ein Blog löst das auf. Der Inhalt bleibt in der redaktionellen Hoheit des Autors. Das heißt auch, dass er alles wieder löschen kann, wenn er das möchte. Er kann jederzeit den Inhalt des Blogs verändern, neue Bilder nachladen oder austauschen und das Layout anpassen.
    Er kann auch bestimmen, ob er Kommentare udn Rezensionen zulassen möchte oder nicht.
    Das Blogsystem bietet die Möglichkeit beliebig viele Blogs - speziell zu den Themen von Interesse - anzulegen. Das führt zu einer Ordnung und leichten Wiederauffindbarkeit der Daten. Nebenher werden die Einträge Kategorien zu geordnet und können mit "Schlagworten", sogennanten Tags, versehen werden, um das Auffinden noch leichter zu machen.
    Um die Sache abzurunden, können Blogeinträge auch zu Serien zusammengefasst werden. Thread können in Blogeinträge und Blogs in Threads umgewandelt werden. Letzteres leider nicht ganz verlustfrei, da Blogs mehr Informationen enthalten als Threads.

    Das Erstellen von Blogs ist einfach. Im Folgenden werde ich das System vorstellen und zeigen, wie man damit arbeitet. Das wird dem Einen oder Anderen die Angst vor dem Benutzen nehmen, so hoffe ich.

    Über den Autor

    Lokwolf
    Knut (alias Lokwolf), kümmert sich aus altruistischem Reflex seit 13 Jahren um den Haufen hier.
    sascha, V180-Oli, TT18375 und 9 anderen gefällt das.

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