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Wiedereinsteiger - nach 30 Jahren

Wenn man bereit ist, einen - eventuell großen - Teil seiner Fahrzeuge über einen möglicherweise längeren Zeitraum nicht zu nutzen, kann man das auch strecken. Es muß aber jeder für sich entscheiden, ob er dazu bereit ist. Im Falle eines Neu- oder Wiedereinsteigers kann man diese Situation aber von vornherein vermeiden.
 
Ja, Digital ist teurer und man begibt sich in Abhängigkeit von Chipliferanten. Das sollte hier aber nicht der Grund sein.
Analog ist einfach einfacher :) So wie es verkabelt wird, so ist es dann auch geschalten. Keine Firmware, keine Protokolle, keine Sprache, keine Updates, keine Software. Einfach nur anschließen und Spaß haben.

Wenn ich mir eine Bahn im Stile der 70er und 80er Jahre aufbauern will, gehört zu einem authentischem Bild natürlich auch, eine analoge Steuerung. Kein Bock auf Digital. Rauch und Tonsignal ist mir völlig brille - leuchten muss es! Möglichst einfach, möglichst analog. Heute ist man von so viel Digitaltechnik umgeben, dass ich hier ganz bewusst eine analoge Anlage nach klassischen Vorbild aufbauen will. Soll ja auch Leute geben, die auch heute auf analoge Synthesizer stehen ;-)

Worauf ich aber kein Bock hab, ist Bahnhofsgebäude in Wochenlanger Klebearbeit zusammenzuschustern - gibts sowas auch fertig? Ich will mich aufs Terraforming und die Trassierung konzentrieren.

Der erste Probekreis ist aufgebaut und es läuft alles nach Plan - juhuu.
Roco Lok mit umgerüsteter Tillig-Kupplung mit Tillig-Wagen, am Piko-Trafo :) Jetzt muss noch der Weichenantrieb, das Lichtsignal und das Relais verbaut werden. Und die Wagen müssen noch mit der Innenbeleuchtung versehen werden. Dann kann ich alles wieder abbauen und hoffentlich bald nach FFM umziehen und da anfangen richtig aufzubauen. Zudem vertragen sich Katze und Modelleisenbahn ja auch nicht unbedingt. Der erste Schritt ist aber jedenfalls gemacht.

Beauftrage mein Bruder noch, das alte DDR-Zeugs bei meinen Eltern mal zusammenzusuchen was noch da ist. Vielleicht kann man ja noch was von den Wagen oder so retten, wobei da dann die Kupplungsfrage ansteht. Aber so bin ich erstmal sehr zufrieden und gehe heute mit einem breiten Grinsen ins Bett.
 
@GeoTeknique

Bezüglich der Kupplung alter BTTB-Modelle: Tillig bietet seine Fallhakenkupplung auch in der Version mit Schlitzaufnahme an, so dass man seine alten Schätze problemlos mit diesen ausrüsten kann: alte Kupplung raus, neue Kupplung rein.

Bezüglich Analogbetrieb: Richtig so! Auch das hat seinen Charme.
 
Ja, Digital ist teurer und man begibt sich in Abhängigkeit von Chipliferanten. Das sollte hier aber nicht der Grund sein.
Analog ist einfach einfacher :) So wie es verkabelt wird, so ist es dann auch geschalten. Keine Firmware, keine Protokolle, keine Sprache, keine Updates, keine Software. Einfach nur anschließen und Spaß haben.
Fürn Anfang Decoder rein, aufs Gleis stellen und losfahren, lediglich ab dem zweiten Modell eine andere Adresse vergeben. Da hast du nur 2 Kabel am Gleis und kannst mit jedem Modell fahren ohne analog abgeschaltete Abschnitte. Je weiter man ist, desto aufwändiger wird es bei analog oder digital.
 
und man begibt sich in Abhängigkeit von Chipliferanten.
Wenn man sich nicht auf einem bestimmten Decoder eines bestimmten Herstellers festlegt, ist das Thema eher philosophischer Art.

Analog ist einfach einfacher :) So wie es verkabelt wird, so ist es dann auch geschalten. Keine Firmware, keine Protokolle, keine Sprache, keine Updates, keine Software. Einfach nur anschließen und Spaß haben.
Ich weiß nicht, woher das kommt. Ich habe sehr viel weniger Kabel unter meiner digitalen Anlage als damals bei meiner analogen Anlage. Eine Ringleitung für den Fahrstrom, eine Ringleitung für das Zubehör und ein Loconet-Kabel. Der Rest sind nur kurze Kabel zwischen den Decodern und Weichenantrieben bzw. den Gleisbesetzmeldern und dem zugehörigen Gleis.

Wenn ich mir eine Bahn im Stile der 70er und 80er Jahre aufbauern will, gehört zu einem authentischem Bild natürlich auch, eine analoge Steuerung.

Na dann go for it. Von dem ganzen Thread bleibt dann in der Praxis nur die Frage, ob digitale Loks auf einer analogen Anlage fahren können - was ja geklärt ist.

Gruss, iwii
 
Kurze Frage noch - der Trafo ist der Piko 55000 Trafo für H0-Systeme. Macht das keinen Unterschied zu einem TT-Trafo? Ich hab gesehen, der bringt satte 2,4A Leistung. Das dürfte ja dann auch die Frage beantworten, wie ich lange und beleuchtete Züge steuern kann :)
 
Hmmm, laut Handbuch geht der Piko bis 16V.
Aber offenbar fehlt mir ein Zubehöranschluss mit Wechselstrom wie ihn das Tillig Zubehör verlangt. Der hat hier nur zwei Gleichstromausgänge. Na super. Kann ich ja die Weichenschaltung gleich vergessen? Das Lichtsignal kann Gleich- als auch Wechselstrom verarbeiten.
 
Da gibt es u.a. von Modellbau Schönwitz einen "Sicherheitstransformator Trafo 16V".
 
Konstant 16 V DC, 0,5 A - keine 14V Wechselspannung
Kann ich damit trotzdem die Tillig-Weiche schalten oder ist die dann evtl. kaputt?
 
Zumindest scheint schonmal die elektronische Weichensteuerung über das Analog-Pult zu funktionieren - ob auch im Sinne des Erfinders erschloss sich mir nicht.

Hey, hat tatsächlich alles funktioniert. Auch Dank der entsprechenden Literatur wie: Ins richtige Gleis :) Goldwert die Hefte.

Ein Gleisoval mit totem Abstellgleis. Schalte ich die Weiche der Hauptstrecke auf Durchzug, schaltet das Relais den Stromkreis für das 'Licht-Blocksignal'. Komischerweise will der schwarze Pol des Signals den Positiv-Anschluss am NT (andersrum geht es nicht). Wie auch immer - es läuft. Jetzt wäre noch die Sperrstrecke einzurichten. Aber das Material hab ich noch nicht gekauft. Das Prinzip hab ich nun wohl langsam verstanden. Allerdings ist das Thema Gleichspannung und Wechselspannung nachwievor verwirrend - wohl auch der unzureichenden techn. Doku geschuldet.

Dann kann ich ja nun endlich beruhigt ins Bett gehen und mich morgen an die Innenraumbeleuchtung wagen.
 
Hallo Zusammen, da ich auch quasi Wiedereinsteiger nach längerer Abstinenz bin fand ich den treat hier ganz passend für mich.
Ganz kurz zu mir: - Zonenkind Bezirk Leipzig.
- Wahlthüringer (quasi Zwangsrekrutiert -> "... ein ring sie zu knechten...")
- Wieder zur Modelbahn gefunden durch Dachbodenräumung und meinem Jüngsten.
Zum Thema:
Ich habe mich nach diversen Lektüren, Forenbeiträgen und Youtube für Digitaltechnik entschieden.
Zunächst mal mit ner Piko SmartControl light. ist die preiswerteste Variante und quasi ne DaisyII wie sie Tillig oder Uhlenbrock anbieten.
Bei den Loks war noch ne Alte BR 86 Bttb und ne E-Lok der CSD vorhanden. Jede Menge Wagen naja quer Beet eben.
Schienen mussten auch neu her und da habe ich mich für Tillig Flexgleis entschieden.
Loks fand ich die "neuen" Piko Loks analog Variante am besten denn dort kann man immer noch einen Decoder nachrüsten. Einen Trafo im herkömlichen Sinne nehm ich für das Zubehör ( Häuserbeleuchtung usw. her). Bei den Weichen war ich froh, dass ich mich für digital entschieden hatte denn ein Standard Weichenantrieb geht neu bei ca. 14€uro los. mit nem Digikeijs Servo-Decoder und 4 Servos komm ich bei 4 weichen mit 10€ pro weiche hin. Das mal dazu.
 
Nein gibt es nicht unter anderem Namen. Auch wenn der ursprüngliche Entwickler der selbe ist, ist es eine andere Firma. Was den Preis angeht, bleibt es dabei, für 10 Euro pro Weiche wird es nicht mehr geben. Wäre ja bescheuert wenn Karst den gleichen Fehler begeht wie Digikeijs.
Sieht man doch wo man dann landet.
 
naja die 10€uro sind ja auch runtergerechnet also 4x servo plus 1x 4024 alternativ eben

Uhlenbrock 67800 - Servodecoder​


ab 27,38 €* plus 4x

Tams Elektronik 70-05113-01 - Servo Tower Pro SG 90​

ab 3,90*

ginge auch noch

aber grundlegend geb ich Dir Recht, durch den Mangel an diversen Materialien gehen die Preise gerade Richtung Decke
 
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