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JUKs neue Modul - Anlage

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Der Fels ist aus Styropor? Kannst du bitte mal eine Nahaufnahme machen?

Hallo Hammy,

natürlich der Unterbau (siehe auch hier ).
Der Fels selbst wurde mit einer Geländebaumasse verarbeitet, die ich vor unzähligen Jahren mal in Leipzig auf der "Modell und Hobby" erstanden habe. Die Truppe die das seinerzeit vertrieb hieß "ML-Landschaftsbau" - scheint es aber nicht mehr zu geben.
Nach dem Austrocknen wurde der Fels dann noch farblich modifiziert.

Hast du die Büsche fertig gekauft oder selbst gebastelt?

Nein, da musste ein Laubbaum eines tschechischen Herstellers (der gute Bäume immer auf Börsen verkauft) herhalten. Die "Rankpflanzen" stammen von Heki (Blätterflor).

"Telefonbuchmethode" - noch nie gehört. Ich nutz die "Zeitungsmethode". ;)

Die Methoden werden nicht grundsätzlich voneinander abweichen :) . Ich kenne da auch noch die "Toilettenpapiermethode" oder die "Haushaltsrollenmethode".
 
Hallo zusammen,

obwohl durch Leuna (und die Vor- und Nachbereitungen dafür) etwas weniger Zeit blieb, ist der Bau am 4. Modul weitergegangen.
Mittlerweile hat das Gelände einen ersten Anstrich erhalten, ist das Gleis geschottert und die weitere Landschaftsgestaltung beginnt.

1. - Blick auf die Burg im Hintergrund und das Nebenbahngleis
2. - Die Burg und der Felssporn
3. - Die Natur erkämpft sich ihren Platz zurück
4. - Touristen erobern das Terrain
5. - Der Burgfried mit der "Chursächsischen" Flagge
 

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Hier noch einige weitere Impressionen vom Modul Nr. 4:

1. - Herr Meyerhofer darf mal wieder den Erklärbar spielen
2. - Blick in den Innenhof der Burg
3. - am Felssporn vorbei führt der Weg zum nächsten Modul
4. - Hier am Ende des Moduls beginnt ein kleiner See zu wachsen
5. - Landschaftsgestaltung am anderen Modulende
 

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Hallo zusammen,

da in den letzten Tagen immer wieder Anfragen zur Geschichte der Burg Hohestein gestellt wurden, habe ich den Heimatforscher Prof.Dr.Dr. Mumenschatz gebeten, für die geneigte und interessierte Leserschaft eine Kurzchronik der Burggeschichte zur Verfügung zu stellen, die nachfolgende veröffentlicht werden soll:

Die Anfänge der Burg Hohestein (gelegentlich auch „Hohe Stein“ genannt), die auf einem Felssporn errichtet wurde, reichen in die 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts, die Zeit der Besiedelung des Erzgebirgsvorlandes zurück. Die mittelalterliche Burg war nicht sehr groß. Die ersten Besitzer waren kaiserliche Dienstleute (Ministralen). Aus dieser Zeit ist lediglich der Bergfried erhalten.1375 wechselten Burg und Herrschaft in den Besitz der Benediktiner, die Teile der alten Wehranlage abrissen und die Burg fast in Gänze neu errichteten. Die mittelalteriche Gesamtanlage und ihre Untergliederung in die Hauptburg, eine Vorburg und zwei Zwingeranlagen ist leider fast nicht mehr zu erkennen. Erhalten sind neben dem Bergfried aus der 1. Burg lediglich Teile des Palas, der Küche und der Schmiede. Die tatsächlichen Ausmaße der Anlage wurden im 20. Jahrhundert durch archäologische Grabungen erforscht und teilweise im Gelände sichtbar gemacht.
Über Jahrhunderte bildete die Burg Hohestein den namensgebenden Mittelpunkt im sächsischen Amt Hohestein.
Obwohl ein Siegfried von Hohestein seit den 1190er Jahren mehrmals erwähnt wird, ist nicht sicher, ob die Burg bereits vor 1200 errichtet wurde. Ihre erste Erwähnung erfolgte 1195 in einer wettinischen Urkunde. Auch im frühen 13. Jahrhundert erscheint der Name der Herrschaft Hohestein mehrmals in Urkunden.
1283 ist das Jahr der ersten Erwähnung der Burggrafen von Vitzingen als wettinische Lehnsnehmer der Hoheburg. 1296 wird der offensichtlich bevorzugte Wohnort Dietrichs II. von Vitzingen ausdrücklich "castrum Burggravii Hoheburg" genannt.
Durch Heirat kam die Anlage 1329 an Otto von Eichendorf, dessen Nachfahr Albrecht II. sich durch Finanzsorgen dazu genötigt sah, die Herrschaft Hoheburg am 10. März 1375 an die Benediktiner zu veräußern. Diese verpfändeten ihre neuerworbene Grundherrschaft bereits vier Jahre später an Zschaslaw von Schönfeld für 1500 Schock Freiberger Groschen über eine Zeit von fünf Jahren. Da dieser sein Geld nicht zurückerhielt, wurde Hoheburg wettinisches Amt und Zschaslaw von Schönfeld sein Amtmann. Am 28. Oktober 1467 nahm der Graf von Hohestein die Burg im Handstreich. Was ihn dazu bewegt, konnte bisher noch nicht ergründet werden. Zwei Jahre lang blieb er unbehelligt, ehe 1469 kursächsische Truppen die Abwesenheit des Grafen zur Rückeroberung nutzten.
Die Anlage ging 1470 gegen Zahlung von 4000 Gulden als Pfand an den politisch einflussreichen kurfürstlichen Ratgeber und Oberhofmarschall Hugo IV. von Schlenkwitz (1435–1490), der ab 1470 umfangreiche, 12 Jahre währende Aus- und Umbaumaßnahmen einleitete. Diese Arbeiten betreute der Oberlandesbaumeister Bertram von Ostfalen, einer der bedeutendsten Architekten seiner Zeit in Mitteleuropa. Doch allzu lange konnte sich Hugo IV. von Schlenkwitz nicht an der Hoheburg erfreuen. Nach langwierigen Verhandlungen vor dem Landesgericht erging 1488 der Beschluss, dass er die Burg gegen Rückzahlung seiner 4000 Gulden Pfandsumme und weiteren 4000 Gulden als Entschädigung für Baukosten diese an Herzog Albrecht von Sachsen zurückzugeben habe.
Wieder verwalteten Vögte das nunmehr herzogliche (albertinische) Amt Hoheburg. 1503 brannte die Hoheburg völlig aus, Unachtsamkeit in der Küche war die Ursache. Die Brüder Heinrich und Götz von Ende auf dem benachbarten Kreibstein nutzten die Gunst der Stunde und tauschten ihre Herrschaft gegen die Hoheburger Grundherrschaft ein.
Als kurfürstliche Truppen 1547 während des Schmalkaldischen Krieges die schwach besetzte Burg plünderten und niederbrannten, verkaufte Heinrichs Sohn Wolf von Ende Schloss und Herrschaft Hoheburg für 60.000 Gulden an die drei Herren Georg, Hugo und Wolf II. von Schönburg, die damit ihre umfangreichen Besitzungen im oberen Tal der Zwickauer Mulde erweiterten. Diese wollten die ruinierte Anlage wieder aufbauen – scheiterten jedoch an den Kosten. Seit dieser Zeit ist die Anlage sich selbst überlassen.


Ergänzend dazu muss noch gesagt werden, dass das Hissen der Chursächsischen Flagge auf dem Burgfried sowohl von der örtlichen Parteigruppe der SED als auch von der Nationalen Front und des FDGB missbilligt werden. Hier, so der einhellige Tenor, werde einer Epoche der Geschichte gehuldigt, die von Ausbeutung, Unterdrückung, Kriegen und Vernichtung geprägt sei.
Nur der persönliche Einsatz des 1. Sekretärs der Bezirksleitung der Partei, Hans Hohstein, der zudem noch örtlicher Vorsitzender des Vereins für Denkmalpflege und des Vereins für Heimatgeschichte innerhalb des Kulturbundes der DDR ist, ermöglicht die Präsentation dieser Flagge.
 
IHallo zusammen,

bevor ich mich heute Nachmittag auf den Weg nach Koblenz mache, um dann morgen im Domecar-Wagen des Rheingoldes am Rhein entlangzufahren (Bilder kommen, versprochen) – möchte ich noch über Neuigkeiten aus dem Raum Eichendorf-Süd berichten:

Auf Grund fehlender Kapazitäten beim städtischen Amt für Grünflächenpflege muss man sich in Eichendorf-Süd gänzlich auf die Pflege der innerörtlichen Grünflächen konzentrieren und überlässt die Randgebiete der Natur (ungewöhnlich in Zeichen des Verschönerungswahns, aber nicht änderbar). Was dabei herauskommt, sieht man in den Bildern im Beitrag.

Ganz im Gegensatz dazu hat es die Heimatfreunde im örtlichen Kulturbund geschafft, an exponierter Stelle eine neue Schutzhütte für Spaziergänger und Wanderer aufzustellen. Gegen eine geringe Gebühr von 5 Mark können müde Wanderer (nach Voranmeldung natürlich) sogar in der Hütte nächtigen. Auch ein alter Kanonenofen wurde schon besorgt, allerdings ist dieser noch nicht installiert worden.

Schaut man ein wenig weiter nach rechts, ist Revierförster Fuchs (welch treffender Name) gerade dabei die Fällarbeiten seiner Angestellten zu kontrollieren. Dabei ertappt er gerade seinen besten Mann, Herrn Krüger, wie er sich an einer kerngesunden Fichte zu schaffen macht. Dies wird wohl Konsequenzen haben. Zum Glück sind die Anderen mit der Beseitigung des Windbruches, der im vergangen Frühjahr durch eine Windhose den kommunalen Forst ereilt hat, beschäftigt. Als „großes Glück“ („Geschenk des Himmels“ ist gerade nicht so angesagt), erweisen sich die zwei Kaltblüter-Stuten (Charlotte und Elisabeth) bezeichnen, die freundlicherweise von der LPG (T) „18.Juli“ zu Rückearbeiten zur Verfügung gestellt wurden (das der Vorsitzende, Herr Knolle dafür Brennholz für seinen Kamin erhält, muss ja keiner wissen.) Normalerweise dienen die beiden Stuten dazu, am 01. Mai den Demonstrationswagen der LPG zu ziehen und am Kindertag mit der Kutsche des ehemaligen Gutsbesitzers die Kinder durch den Ort zu fahren.

Aus Gründen des besseren Verständnisses werden die Räumarbeiten zeitlich verdreht dargestellt.
 

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Hallo zusammen,

in den letzten Tagen bin ich wieder ausgiebig zum Weiterbau des 4. Moduls gekommen. Als Erstes habe ich mich dem Weiterbau des rechten Modulrandes gewidmet. Herausgekommen ist ein kleiner Weiher, der sogar einen Fischbesatz sein eigen nennen kann und eine kleine Szene, deren Einzelteile aus einem Geschenk meiner ehemaligen Kollegen stammen. Letztendlich wurde die Vegetation vervollständigt.
 

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Ach herrje, JUK.
Die teuren Koi-Karpfen in so nem verwilderten, Schlangenverseuchten Tümpel?????
Da stellt sich bei mir, als Besitzer von den Fischis in 1:1, die pure Panik ein. Da fehlt ja nur noch mein neuer Erzfeind, der blöde Graureiher. :robinhood
Oder sollen das womöglich Riesen-Rotfedern sein?
Egal, jedenfalls ist es ein Super Hingucker und sehr toll gebaut.
Gefällt mir!
 
Hi JUK,

haste Fein gemacht! :allesgut:
Was mir besonders Gefällt, auch wenn es vielleicht nicht beabsichtigt war oder ist, die Magmaablagerungen am Burgberg im Hintergrund. Auf #110 Bild drei besonders gut zu sehen.:fasziniert:
 
Mir gefallen besonders die Fische und die Teichgestaltung ;)

Also wie kann man bloß diese edlen Koi zu simplen Fischen herabstufen! Schlimm genug, daß japanische Edelkarpfen in so einem zur wilden Müllkippe verkommenen Tümpel zwischen ausgefahrenen Schmalspurtrassen ihr Dasein fristen müssen statt in der leise plätschernden meditativen Bachlandschaft eines noblen Sushi-Restaurants! :)
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die wohlwollenden Beiträge - spornt an, auch die nächsten Abschnitte mit Sorgfalt und Details anzugehen.

....Woher oder woraus sind die Fische? Find ich:fasziniert:.

railfan2000 - die Fische stammen von Busch - aus der Packung "Kleintiere" (HO) und musten nur noch entsprechend farblich behandelt werden.


Ach herrje, JUK.
Die teuren Koi-Karpfen in so nem verwilderten, Schlangenverseuchten Tümpel?????

Simon, Koi-Karpfen in der Wachei, Epoche IV in der DDR - ich bin doch nicht der Besitzer vom "Waffenschmied" in Suhl, der möglicherweise Beziehung zu solch edlem Getier hatte.
Nein, das sind arme Fische, die irgendeiner hier ausgesetzt hat - und die sich nun den kleinen Weiher ,mit anderem Getier und Altreifen teilen müssen - leider.
Die Idee mit dem Graureiher ist aber nicht schlecht - leider gibts den noch nicht in 1:120 :)
 
Hallo JUK,

den Graureiher kann mehr sehr gut aus Fimo basteln. Die "Maße" bekommt man aus dem Internet und dann einfach loskneten ;) Der Reiher ist ja auch kein so kleiner Vogel, sodass er auch in TT nicht zu friemlig wird :D

Viele Grüße Martin
 
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