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Die Babelsberger V180/V200/V240 Familie

Die 201 kam 1977 von Neustrelitz nach Oebisfelde und ging 1980 nach Magdeburg und von da 1981 zum Umbau. Also muß das sie Zeit sein, in der Berthie dran geschraubt hat.
 
hallo,

... 1966 erfolgte die Umnummierung in V 180 059 samt Umlackierung von creme/blau auf creme/rot, zugleich waren die Loks aber immer noch zu schwer, sodaß drei Loks als Sechsachser gebaut wurden. Es waren dies die V 180 201, die V 240 001 und die V 180 203 (alias V 200 203). ...

lg Hans
Diese Aussage ist, in dieser Form, auch nicht richtig.
Die V 180.0 (Dienstmasse 78t) und V 180.1 (78,7t) waren, im Gegensatz zur V 180.2-4 (93,6t) nicht zu schwer.
Es ging, im wesentlichen darum die Achsfahrmasse von 19,5t auf unter 16t zu reduzieren und die Maschinen auf leichteren Oberbau verwenden zu können.

mfg tommy
 
Ich bin gerade ein wenig stutzig geworden, weil ich auf zwei BR 118 gestoßen bin, die die Nummer 204 tragen...zum einen 204 der VEB Leuna-Werke Walter Ulbricht, die Piko umgesetzt hat (Art. Nr. 47294)...zum Anderen die 204 der VEB Chemische Werke Buna, die aktuell ja bei der WFL ihren Dienst verrichtet.
Hat da jemand nähere Imformationen über beide Lokomotiven (warum, weshalb, wieso)?

bleibt gesund
JD
 
Es gab beide. Die unterscheiden sich von ihren 6achsigen Schwestern nur durch die fehlenden Heizkessel, damit für Reisezüge nur bedingt brauchbar. (Ehemals) Leuna 204 gibts auch noch die fährt hier im Südharz Güterzüge.

Grüße

André
 
Es gab beide. Die unterscheiden sich von ihren 6achsigen Schwestern nur durch die fehlenden Heizkessel, damit für Reisezüge nur bedingt brauchbar. (Ehemals) Leuna 204 gibts auch noch die fährt hier im Südharz Güterzüge.

Grüße

André
Danke für die Info Andre...ja die Leuna 204 und 205 fahren bei der ITB. Tillig hatte die 205 der ITB ja 2020 als Einmalauflage gebracht.

keep green
JD
 
Beide Fahrzeuge hatten/haben unterschiedliche Eigentümer. Und, wie jeder Eigentümer seine Fahrzeuge nennt, ist ihm selbst überlassen.
Wie schon gesagt, die Unterschiede beider Fahrzeuge zu den Loks der DR bestehen im Wesentlichen nur in der fehlenden bzw. vorhandenen Zugheizung und der vom Hersteller herabgesetzten Höchstgeschwindigkeit.

Lothar
 
Buna hatte seinerzeit 4 angepasste Maschinen bekommen (201-204) und Leuna derer 5 (201-205). Trotz der selben Nummern waren sie über die unterschiedlichen Anschriften seitlich auf der Bauchbinde zu unterscheiden ("VEB Chemische Werke Buna" und "VEB Leuna Werke Walter Ulbricht" (wenn ich das noch richtig im Kopf habe)) .
Jörg
 
@mattze70 Da hab ich die beiden verwechselt, die blaue 205 stand bis vor kurzem im Bw Nordhausen. Allerdings ist sie da seit letzter Woche verschwunden. Ich weiss allerdings nicht ob sie wieder hergerichtet wird oder ob sie vielleicht schon verschrottet worden ist.

Grüße

André
 
Hier findet man auch die Preise:
Tillig-ET
Beim Suchen in der Liste muß man beachten, daß verschiedene Begriffe verwendet werden (Zurüstteile, Zurüstt. und ZRT). "Zurüstbeutel" ist in der Liste nicht zu finden, "118" auch nicht. Die Nummer 200570 findet man mit "ZRT" oder "V180", da gibt es mehrere Treffer.
 
Andererseits gibt es die 1,8mm- und 9mm-Griffstangen beinahe wie Sand am Meer auch bei anderen Modellen bzw. es bleiben immer welche übrig. Der Kuppelhaken ist Bestandteil des "Einheitsspritzlings" und mehr Teile bekommt die V180 nicht.
(Bremsschläuche passen ohnehin nur bedingt bei Fahrbetrieb.)

MfG
 
Ich habe mal eine Frage zur BR 118. Hat eventuell noch jemand die Geschwindigkeiten der Schaltpunkte Marschwandler 1 und Marschwandler 2.
Kann mich leider nicht mehr daran erinnern.

Vielen Dank Thomas
 
Die KI sagt
Zitat:
"In den dieselhydraulischen Lokomotiven der Baureihe 118 (V 180) der Deutschen Reichsbahn kommen Strömungsgetriebe (meist Typ GSR 12/5,1 oder GSR 30/5,7) zum Einsatz. Die Umschaltung zwischen den Gängen (Wandlerstufen) erfolgt automatisch in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und der Motordrehzahl.
Die typischen Geschwindigkeiten für die Schaltpunkte bei einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h sind:
Umschaltung Wandler 1 auf Wandler 2: ca. 45 km/h bis 55 km/h.
Umschaltung Wandler 2 auf Wandler 3 (falls vorhanden): ca. 80 km/h bis 90 km/h.
Details zum Getriebe
Wandler 1 (Anfahrwandler): Optimiert für hohe Zugkraft beim Anfahren und im niedrigen Geschwindigkeitsbereich.
Wandler 2 (Marschwandler 1): Übernimmt im mittleren Geschwindigkeitsbereich (ca. 50–85 km/h), um den Wirkungsgrad zu verbessern.
Wandler 3 (Marschwandler 2): Wird bei Getriebetypen mit drei Wandlern für den Schnelllaufbereich bis zur Höchstgeschwindigkeit zugeschaltet.
Die exakten Schaltpunkte variieren leicht je nach Belastung der Lokomotive und der eingestellten Fahrstufe, da die Steuerung das Getriebe erst umschaltet, wenn der Wirkungsgrad des nächsten Wandlers höher ist als der des aktuellen."
Zitat Ende.

Aber ähnlich habe ichs in Erinnerung aus meiner Ausbildung
 
Aus der DV 931, Teilheft 62, Baureihe 118.0 bis 118.1 von 1977:
Abschnitt 2.3.4. Strömungsgetriebe,
L 306 rb.
Wandler I max. 62 km/h,
Wandler II max. 100 km/h,
Wandler III max. 120 km/h.

Die Schaltpunkte sollten also etwas darunter liegen. Mehr steht leider nich drinne.

Edit:
Ha, stehen doch drinne.
Schaltpunkte bei Vollast:
118.0 - 53 bis 66km/h und 89 bis 100 km/h.
118.1 - 52 bis 59km/h und 91 bis 106 km/h.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor allem die zu gezeigte V240 020 war wohl nur ein Traum,
Nein, die DDR-Industrie zeigte nur, was sie leisten kann und für entsprechendes Geld liefern könnte. Gebraucht wurden die V180 in den gebauten Varianten, auch noch zusätzlich eine 3000 PS - Lok in Massen zu bauen war schlicht weg jenseits der Möglichkeiten der DDR-Industrie. Technisch hätten sie es gekonnt, aber die Produktionskapazität war schlicht weg nicht vorhanden. Deshalb schien es eine gute Idee zu sein, den Nachfolger der 2000-PS-Klasse in Rumänien bauen zu lassen. Das hätte auf dem Papier auch das rumänische Problem gelöst, Industriegüter aus der DDR bezahlen zu können. Das die 119 am Ende kein so toller Wurf wurde, steht auf einem anderen Papier. Nur, die DDR war an der Kapazitätsgrenze bei der Lokproduktion und brauchte Eloks. Zeitgleich auch noch ein paar hundert zusätzliche Dieselloks der 3000 PS - Klasse für den Eigenbedarf zu bauen war einfach nicht drin.
 
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