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Modellbau Wismarer Schienenbus – achteckig, lang und breit ( VT 133 509 und VT 133 510 )

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Nachdem ich schon Erfahrungen mit dem Bau des VT 133 513 (im Bildhintergrund) gesammelt hatte, lotete ich mal meine Möglichkeiten aus, was an dem Schweineschnäuzchen noch zu verbessern war. Da gab es doch einiges an Luft nach oben!

Bei einer Überarbeitung bot sich auch die Möglichkeit, eine andere Variante zu wählen. Der Schienenbus mit dem längeren Wagenkasten und größerem Achsstand sollte es werden. In dieser Bauform wurden von der DR übernommen der VT 133 509, 510 und 515, wobei Fotos von den letzten beiden nicht aufzutreiben waren.

Die Grundkonstruktion an sich mit den gefrästen Teilen aus Polystyrol und dem pmt-Fahrwerk wurde beibehalten.

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Der Achsstand passt nahezu perfekt, allerdings sind die Radscheiben zu groß. Hier entschied ich mich, ein Teil der Radscheiben vom Wagenkasten verdecken zu lassen. Vom Durchmesser her kleinere Räder hätte ich montieren können, allerdings wäre dann kaum noch der Durchblick unterhalb des Fahrzeuges möglich gewesen. Die ersten Bilder zeigen die Entstehung des Wagenkastens, der Achshalterblenden und des Daches.

Bau-Fotos VT 133 509 (3).JPG Bau-Fotos VT 133 509 (4).JPG Bau-Fotos VT 133 509 (5).JPG

Nicht so ganz zufrieden war ich mit meinen Motorvorbauten aus Holz. Mittlerweile bot sich bei einem Hobbyfreund die Möglichkeit, einen Drucker für diese Teile zu nutzen. Da dieses Gerät ein recht einfacher „Würstchenleger“ ist, wurden die gedruckten Teile mit Ätzteilen für die Lüftungsöffnungen sowie Draht und kleinen Blechen aufgewertet. Die Vorbauten wurden mit dem tragenden Rahmenteil und dem Stoßbügel als Baugruppe zusammengeklebt.

Bau-Fotos VT 133 509 (6).JPG Bau-Fotos VT 133 509 (7).JPG

Durch den Bau von diversen Beiwagen mit Schiebetüren nach Wismarer Vorbild habe ich ein wenig meine Technologie geändert. Die Seitenwände haben im Bereich der Aussparungen für die Türen 2 Hilfsstreben, die erst nach dem Zusammenkleben des Gehäuses entfernt werden. Damit ist eine exakte Ausrichtung der Teile untereinander leicht möglich. Die Schiebetüren fertige ich grundsätzlich separat. Damit umgehe ich die Schwierigkeiten beim Abkleben und Lackieren der Vertiefungen, ebenso lassen sich die Zierliniendecals leichter anbringen. Meist fertige ich je eine Tür mehr und verwende dann die am besten gelungenen. Hier sieht man schon die einzelnen Bauteile, nur das Gehäuse ist noch nicht vollständig lackiert.

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Nach der Farbgebung des Gehäuses kommen auch hier die Zierlinien dran. Durch die noch fehlenden Türen lassen sie sich schön „um die Ecke“ legen. Und weil aller guten Dinge bekanntlich drei sind, habe ich die gesamte gedankliche Arbeit mehrfach genutzt. Anschriften, Griffstangen, Scheibenwischer, Leitern usw. vervollständigen die Modelle.

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Der VT 133 509 entstand in den Varianten der frühen 50er sowie der 60er Jahre. Da gab es doch einige Vorbildfotos, mit welchen sich die Unterschiede nachvollziehen ließen. Der dritte Triebwagen ist der VT 133 510 geworden.

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An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Hansi und Jan für das Konstruieren und Drucken der Vorbauten und das Einstellen der Decoder, an Grischan für die geätzten Lüftungsimitationen sowie an den Hallenser für das gemeinsame lustige Rätselraten bei den Anschriften und das Zeichnen dieser.


Abschließend habe ich für Euch noch ein paar Bilder, welche die Triebwagen in typischer Kleinbahnumgebung zeigen.

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Neueste Rezensionen

Pros: Super geworden....
Die sehen echt super aus, weiter so.

Kommentare

Wie immer ein tolles Modell und das auch noch hervorragend in Scene gesetzt!
 
Ich bin immer wieder vom neuen beeindruckt wenn Du hier etwas vorstellst ! :applaus: :respekt:
 
Nicht nur das Modell, auch die Anlage haut mich um. Kiesbettung, tolle Bäume, der Eindruck von Ruhe und Weite, ländliche Details. Wunderschön und Danke fürs Teilen!
 
Der Bloqeintrag wird mir immer wieder vorgeschlagen und jedes mal möchte ich ihn wieder liken...
 
Dieser Modellbau entzieht sich jeder Kritik. Ich liebe es, wenn Leute mit einfachen Mitteln so tolle Dinge basteln. Kaufen kann jeder, aber das hier?

Nur eines läßt mir keine Ruhe: Das Wort "achteckig". Ich zähle im Grundriß immer zwölf. Was mache ich falsch?
 
Der Grundriss bezieht sich nur auf den Wagenkasten ohne die Vorbauten. Im Gegensatz zu den rechteckigen Wagenkästen gab es im Normalspurbereich noch die breiteren mit eingezogenen Stirnseiten.
 

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Autor
Christoph MT
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