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Modellbau Freelance kann auch Spaß machen, oder die Entstehung von Oberlichtwagen

von Kalle · 3. Dezember 2018 · ·
Kategorien:
  1. verwendete Materialien:
    Gehäuse von Jatt, Artikel 62011
    Fahrgestelle BTTB von den Bci Wagen
    Peho-KKK
    Peho-Buchsen mit Kupferlackdraht
    Peho stromführende magnetische Kupplung
    Beidseitig stromführende Achsen von Modmüller
    Lichtleiste von E-Modell
    Figuren, Kleinteile aus der Bastelkiste
    Farben von Elita
    Decals von Hartmann Original


    Hier mal meine künstlerische Interpretation von Oblichtwagen, wie sie in einem Museumszug laufen könnten. Durch Zufall habe ich drei Wagenkästen aus Messing erhalten. Auf einem Teil der Platine stand Jatt, Artikelnummer 62011. Im Netz und im Board konnte ich keine weiteren Hinweise dazu finden.
    Es wäre ja schade gewesen die Gehäuse in der Bastelkiste liegen zu lassen, also mal schauen was daraus gemacht werden kann. Prämisse war diesmal, den Aufwand und auch die Kosten überschaubar zu halten. Das ist es nicht so genau mit der Vorbildtreue nehme, kommt mir hier natürlich entgegen.
    Als erstes mussten geeignete Fahrwerke gefunden werden. Im Lieblingskaufhaus habe ich dann drei BTTB-Wagen gekauft. Die Fahrwerke wurden mehrfach zersägt und an die Gehäusekästen angepasst.
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    Alles wurde mit 2-K Kleber zusammengesetzt, inkl. der neuen KKK. In die Achslager kamen wieder Peho-Buchsen mit Kupferlackdraht.
    Ich hatte mir in den Kopf gesetzt diesmal auch den Peron der Wagen zu beleuchten. Damit das alles flackerfrei funktioniert, musste noch die stromführende magnetische Kupplung von Peho verwendet werden.

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    Jeder Wagen hat dann noch einen Spannungsspeicher 16Volt/220yF erhalten.

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    Für die Beleuchtung der Wagen habe ich Reststücke von den Beleuchtungsplatinen von E-Modell verwendet. Ein passender Vorwiderstand wurde mit 3 Kiloohm gewählt. An die Platine habe ich dann kleine, supergoldwithe LED´s, Typ 0405 mit Kupferlackdraht angelötet. Durch ein kleines Loch, welches ich in den Wagenkasten gebohrt habe, wurde die LED dann jeweils auf den Peron herausgeführt.
    Für die Inneneinrichtung kam gewöhnliche Pappe und Balsaholz zum Einsatz.
    Nun mussten noch die Wagenkästen lackiert werden. Wie immer verwende ich hier die Elitafarben. Eine Mischung aus lichtgrau und stahlgrau, sowie ein rotbraun. Das Dach wurde tiefschwarz lackiert.
    Die Decals stammen von Hartmann Original und fanden sich noch von einem früheren Projekt in der Bastelkiste.
    Alles in allem, habe ich wieder ein paar schöne Bastelstunden verbracht und mit nicht mal 10,00EUR pro Wagen halten sich die Kosten auch in Grenzen. Ein schickes kleines Zügelein ist allemal entstanden, auch wenn es sich nur an das Vorbild anlehnt.

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    Über den Autor

    Kalle
    ist in den hohen 40ern, seit 30 Jahren vom Mobavirus befallen und hat immer noch Spaß daran
    SebastianTT, TT-Falk, lichti und 16 anderen gefällt das.

Kommentare

  1. Per
    Dann hast du die Ätzplatine aber sehr günstig bekommen, da kann man die auch zum "Basteln" verwenden.
  2. BR 53 0001
    Hallo Kalle

    Na da haste Dir ja schon früh einen "Nicolausbesuch" gesichert!
    Auch, und weil ich keine Ahnung von Wagen dieser Epoche habe, finde ich Deine Interpretation sehr gelungen.
    Einzig, mir wäre die Innenbeleuchtung doch zu hell!
    Wenn man sich mal überlegt daß zu dieser Zeit noch überwiegend Gas - oder Petroleumlampen im Einsatz waren, wäre hier weniger mehr.

    Beste Grüße aus dem Bärliner RAW,

    Dirk
    1. Kalle
      Hallo Dirk,

      ist doch der Museumzug. Hat doch bei der Restaurierung im Jugendprojekt der Lehrlinge des Bw Lpz. schon eine bessere Beleuchtung bekommen. Die Helligkeit täuscht auf den Bildern auch ein bisschen.
      VG
      kalle
  3. Stedeleben
    Das sind ja wunderschöne Modelle geworden, ganz nach meinem Geschmack! Bitte weitermachen und mehr zeigen! :)
  4. Luedi
    Wirklich schöne Wagen geworden. Das "Freelance" würde ich gar nicht so betonen. Sie sehen doch sehr realistische aus.

    Lüdi
  5. Kalle
    Danke. Mich würde interessieren, ob Jatt die Wagen jemals geliefert hat. Vielleicht hat jemand noch einen alten Jattkatalog. Wie schon geschrieben, auf der Platine stand Jatt 62011.

    VG
    kalle
  6. IoreDM3
    Feine Sache!
    Die Kleinen sehen richtig gut aus.

    ;)
    IoreDM3
  7. HolgerH
    Kann mich den Vorrednern nur anschließen! :applaus:
  8. Luedi
    Die Wagen waren im Jago-Katalog drin und sind wohl auch ausgeliefert worden. In der Galerie habe ich welche gefunden, wie den (Jago-Wagen) hier. Ich bin der Meinung auch mal welche gesehen zu haben. Das Set hat m.M.n. über 100 € gekostet.

    Lüdi
  9. Luke
  10. Kühn
    Nein, Jatt war in Vorbereitung. Nach meinem Wissen wurde ein kompletter Zug in Länderbahnlackierung und ein Zug unlackiert zur Spielwarenmesse in Nürnberg, kurz vor der Übernahme von Tillig, noch gezeigt. Der unlackierte Zug wurde von mir zusammengebaut und wurde bei der Messe beschädigt, als eine Glasplatte der Vitrinen auf den Zug und einem Bekohlungskran viel. Auch eine von mir gezeigte TT Messeanlage mit Lokschuppen, Drehscheibe und zwei Pendelstrecken wurde dort erstmalig gezeigt. Die Anlage ist von Tillig mit übernommen worden. Was aus ihr geworden ist, kann ich nicht sagen.
    Den beschädigten Zug konnte ich wieder richten und man kann Bilder davon in meinem Treat hier im Forum sehen.

    Um-und Eigenbauten von Kühn aus Wittenberg

    Ich habe noch zwei Ätzplatinen von dem Zug, da Jatt Leute gesucht hat, welche den Zug schnell für ihn zusammenzangeln sollten. Ich sollte dazu eine Bauanleitung verfassen. Leider war die Übernahme durch Tillig schneller und das Projekt verschwand in die Versenkung. Ich kenne insgesamt 20 Ätzplatinen, wo immer 3 unterschiedliche Wagen dazu gehörten. Fahrwerke aus Messingguss und einige Kleinteile aus Messingguss gehörten ebenfalls dazu.
    Der Zug sollte im Premiumsektor vertriebenen werden. Ich glaube um die 700€ sollte er kosten, aber das kann ich nicht mehr genau sagen. Im Katalog von Jatt war er auch schon angepriesen worden.
    Es sollen auch sehr wenige Züge verkauft worden sein, welch damals wahrscheinlich Dietrich Heede zusammengebaut hatte. Er war ja bei Jatt mit im Beirat und war an der Entwicklung der Wagen mit eingebunden.
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