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Holgers Argument ist, dass die Züge bei der Einfahrt über meine Version der Weichenstraße größere Probleme haben werden als über die Gleisharfe vom Entwurf von iwii.

Kann das jemand bestätigen?
Vergiss bitte nicht mein Argument " Weichenantriebe müssen auch untergebracht werden" nicht.
 
Kann das jemand bestätigen? Oder hat jemand eine ähnliche Konstruktion wie ich, bei dem die Zugfahrten anstandslos funktionieren?
Ich habe zwei 8-gleisige SB mit ähnlicher Gleisgeometrie und Weichen EW2. Der Zugverkehr läuft problemlos. Die Zuglängen sind bei mir überwiegend zwischen 170 cm und 230 cm.
Ein weiterer kurzer SB mit 7 Gleisen und EW1 läuft nicht so gut, obwohl ich beim Bau auf genaue Gleisverlegung geachtet habe.
Trotzdem kommt es gelegentlich zu Entgleisungen. Leider hat hier der Platz für EW2 nicht gereicht.
 
Es ist aber zu sehen, dass bei den unteren Gleisen viel Nutzlänge verloren geht.
Wenn du die Ausfahrt nach dem gleichen Prinzip anlegst, haben alle Gleise die (fast) selbe Länge.
Ggü der Variante, dass an jedem Abgang (außer dem letzten natürlich) eine weitere Weiche hängt, verlierst du zwar etwas Nutzlänge, dafür hast du keine Doppel- und Dreifach-S, die andere Probleme bringen können.

Mathematik: bei der "linearen" Variante musst du immer (Einfahrt + Ausfahrt) über so viele Weichen wie Gleise vorhanden sind. Bei 8 Gleisen 8 Weichen.
Bei der "binären" Variante über 2x log2(Anzahl Gleise), bei 8 Gleisen sind das 6.
 
Ich würde es noch anders angehen:
Bei der Anordnung der Weichen bin ich bei Per, eine Gleisharfe hat zu viele Gefahrpunkte und ist auch unnütz lang.
Am rechten Ende würde ich aber neue Wege beschreiten:
Ich würde die einfahrseitig äußeren vier Gleise mit den möglichen vier Radien 'um die Platte herum' führen und mit den ausfahrseitig äußeren vier Gleisen verbinden. Das Selbe würde ich mit den inneren vier Gleisen machen. Das funzt freilich nur, wenn die Radien jeweils doppelt vorhanden sind und zwar übereinander.
Es wären also die äußeren vier Gleise um ca 30 mm abzusenken und die inneren um 30 mm anzuheben. :fragen:
Dafür wären alle Weichen auf der rechten Seite obsolet und es stünden acht durchgehende Gleise mit je ca. 8,5 m Länge zur Verfügung.
Platz für über 30 Züge!
Ein paar der Weichen könnte man ja für einige Stumpfgleise in der Kehre verwenden... :happy:

Zur Steigung:
Der ABF ist 4,80 m lang. Davon benötigt links die Weichenstraße ca 90 cm. Gehen wir auf der anderen Seite von ca. 1,20 m überbauter (=waagerechter) Länge aus, bleiben dazwischen noch rund 2,70 m für Steigung und sanfte Ausrundungen. Rechnen wir mit 2,40 m zwischen den (gedachten) Brechpunkten, kommen wir auf eine Neigung von 1:80 oder 1,25%, die auch mit langen Zügen beherrschbar ist.
 
Nur mal so als Anmerkung: Bei einer Verzweigung von 1:2 (Weiche) auf N Ausgänge (Gleise) benötigt man unabhängig von der Anordnung immer N-1 Verzweigungspunkte ( Weichen)
 
@madas
Das ist zwar richtig. Wenn ich mir aber die Entwicklung hier so angucke, bin ich -ehrlich gesagt- davon ausgegangen, dass diese Lösung dann doch etwas über das Machbare hinaus geht...
 
Vielleicht hilft das.

Danke. Ich bin aber jetzt der Empfehlung vom Heizer gefolgt und habe bei Korkshop bestellt.

Vergiss bitte nicht mein Argument " Weichenantriebe müssen auch untergebracht werden" nicht.

Ja, das habe ich im Blick. Eine Möglichkeit, um in dieser Enge zurecht zu kommen, wären entsprechende Stelldrähte.

Ich habe zwei 8-gleisige SB mit ähnlicher Gleisgeometrie und Weichen EW2.

Hast Du einen Plan / ein Bild von Deinem Schattenbahnhof?

Wenn du die Ausfahrt nach dem gleichen Prinzip anlegst, haben alle Gleise die (fast) selbe Länge.

Die Ausfahrt passt aber nicht zur Gleisharfe. Es geht dabei Nutzgleislänge verloren.

Sollte mit der Bowdenzuglösung dann auch kein Problem sein. Weichenantriebe alle an den Rand und mit den Bowdenzügen weiter zu den Weichen.

Ich glaube, da hatte ich bei Dir mal etwas gesehen. Das waren die Lösungen mit den Bowdenzügen. Hast Du auf die Schnelle einen Link zu Deinem Beitrag?
 
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