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Neue Anlage für Jugger

Jugger

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Biblis
Jetzt erst mal schauen ob ich den vorhandenen Plan (Platz vorhanden) in TT umsetzen kann.Wie tief sollte eigentlich bei einem U die Platte sein?Derzeit 60cm wollte als mindest Radius die 300m einhalten,oder?

das übrigens wäre der Plan welchen ich gerne wieder umsetzen möchte.
 

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Hi Jugger - herzlichen Glückwunsch zur Entscheidung

Noch ein Nachtrag zu Wolfgang (@WvR)

ganz so pessimistisch bin ich da nicht - das sehe ich eher wie @Luchs: mit etwas Geduld als Jäger und Sammler bekommt man ja doch fast alles, was man für DB-Betrieb der Epochen III-IV so braucht. Und manches wird ja doch auch immer noch neu konstruiert. (Tilligs angekündigte DB-Version der BR 78 wurde schon erwähnt ist aber doch eine laaaaange Geschichte von der niemand weiß, wann sie nun wirklich endlich kommt - wobei es sie in durchaus schöner Qualität von Jagoschinksi ja schon gab) Pikos BR 62 kommt auch in DB. Aber das sind natürlich alles Loks, der alten Vorkriegs-DR, die es danach bei DB UND DR gab. Davon werden ggf. als Nebenprodukt von DR-Modelle eben auch Varianten der DB hergestellt. Und inzwischen sind zum Glück die Zeiten vorbei, wo einfach nur ein DB-Keks aufgedruckt wurde, inzwischen werden auch andere Detailunterschiede meist konstruktiv umgesetzt.) Aber bei reinen DB-Modellen, die es wirklich nur im Westen gab wird es halt etwas schwieriger, wenn auch nicht unmöglich. Immerhin hat Kres ja auch erst vor einigen Jahren einen VT98 auf die Schienen gestellt, der sich wirklich qualitativ vor nichts verstecken muss.

Und klar, die alten Rokaler sterben langsam aus, aber warum soll ein später (oder gar heute erst) neu eingestiegener TT-Bahner nicht doch auch die Faszination der Epochen III-IV entdecken, wo es Dampfloks eben nicht nur als seltene Museumsbahn sondern auch noch im Regelbetrieb gab, richtige Güterschuppen und Rangierbetrieb.... Es gibt ja auch Modellbahner, die niemals selbst Epoche I oder II erlebt haben aber genau das nachbauen und kaufen.... Es hapert bei den TT-Herstellern meines Erachtens eher an Gespür für Marketing und Kundenbindung: Wenn unser Marktführer (der ja doch dutzende DB-Modelle im Angebot hat) auf der aktuellen Messe im Ruhrpott auf einer lieblosen Showanlage nur DR-Modelle vorführt ... kommt dort kaum jemand auf die Idee, es mal mit dieser in Bezug auf Größe und Maßstab so tollen Baugröße zu probieren. Kürzlich meinte ein Branchenkenner zu mir: Wenn Tillig auf allen West-Messen auf denen die Firma in den letzten Jahrzehnten ausgestellt hat, ein speziell auf westlichen Geschmack zugeschnittenes Startset zum Selbstkostenpreis (oder sogar drunter) unters Volk geschmissen hätte, pro Messe vielleicht gar 100 Stück, von denen jedes mal vielleicht je 10 Käufer dauerhaft beim Hobby geblieben wären, dann hätte man inzwischen mehr als doppelt so viele Kunden in diesem Bereich als man heute hat. Aber man hat selbst im westlichsten Westen seine DB-Modelle eher unauffällig zwischen DR-Kram versteckt, dem im Westen kaum jemand auch nur einen Blick widmete und sich in seiner Nische gemütlich eingerichtet.

Aber wie geschrieben. Es gibt doch mehr als ein Mensch normalerweise kaufen kann und das reicht durchaus für eine schöne Anlage. Und zum Gleismaterial: IWII hat schon beschrieben: Peco Code 55 sieht mit seinen 1,4 mm Höhe maßstäblich schön aus, hat aber ein nur eingeschränktes Angebot an Weichen etc. und die sind nach englischen Vorbildern, wobei dank Hornbys TT-Initiative ja auch Peco angekündigt hat, sein Programm weiter auszubauen. Zudem könnte man Peco Gleise mit weniger als 0,17 mm Höhenversatz auch mit TT-Filigran kombinieren (Code 60 mit Profilhöhe 1,57), wo es wirklich fantastische Weichen gibt.
Ansonsten ggf. mal einen Blick auf Gleismaterial von Kühn/Roco werfen (Profilhöhe 1,8mm), Tilligs 2,1 mm Höhe sehen für meine Augen aber wirklich nicht mehr zeitgemäß aus, lassen sich über Steckverbindungen mit Höhenversatz aber auch problemlos mit Kühn/Roco kombinieren.

lg
Michael
 
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Hi Jugger - herzlichen Glückwunsch zur Entscheidung.

Und @Jugger zum Gleisplan: Zunächst mal ein in meinen Augen durchaus stimmiges Projekt. Das hat in Bezug auf Gleislage, betriebliche Abläufe und optischer Wirkung wirklich viel schönes....
- allerdings mit einem kleinen und hoffentlich behebbaren Fehler: Der kleinste regulär von allen TT-Modellen befahrbare Kreis hat in Gleismitte 62 cm Durchmesser, der äußere einer Zweispurigen Strecke hat dann 70,6 cm .... Das heißt die Breite Deiner Anlagenschenkel sollte gut 80 Zentimeter betragen, sonst kommst Du nicht 'ums Eck' ... Schöner wird es, wenn man zumindest im sichtbaren Teil noch einen Parallelgleisabstand weiter auseinander geht im sichtbaren Bereich mit dem nächst größeren Radius plant und dann (halbe/halbe) einen Kreisdurchmesser von 75 Zentimter bekommt mit Schenkelbreite rund 85 Zentimeter...

Davon abgesehen könnte das so ähnlich durchaus klappen - aber ich vermute mal, dass iwii hier auch gerne mit planerischem Geschick ein wenig hilft :)
lg
Michael
 
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Siehste, jeder hat seine Prioritäten, wie er sein Hobby ausführt.
Jemanden aber die Freizeitbeschäftigung abzusprechen, wie Ralf es tat, weil man keine Zeit für Stammtische hat, ist etwas anderes als Prioitäten oder Vorlieben bei der Freizeitgestaltung.
Hat er das? Habe ich so nicht herauslesen können. Ich fand den Hinweis ganz lustig, dass man keine Freizeitbeschäftigung suchen muss, wenn man keine Freizeit hat. Das kommt mir irgendwie bekannt vor!

Aber ob TT die richtige Spur ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Solche Diskussionen gab es schon elend viele hier in diesem Forum.

Selbst bei Nutzung der "Spur der Mitte" hat man am Anfang immer das Bestreben, immer zu viel zu wollen. Ich muss @iwii zustimmen - der Plan nach #19 geht ebenso nach meiner unmaßgeblichen Meinung nicht auf bzw. er überzeugt nicht. Der angedeutete Bahnhof der 2gleisigen Strecke ist eher ein Haltepunkt an einer 2gleisigen Hauptstrecke. Der Haltepunkt hat dann zur Lokpräsentation noch eine Drehscheibe (oder wozu soll das sein?).

Man könnte den angestrebten Plan nach #19 mal als kleines Papp-/ Knetemodell erstellen. Dann würde wahrscheinlich noch auffallen, dass unten die 2gleisige Strecke irgendwie von der Nebenbahn und deren Endbahnhof für den zukünftigen Betrachter und Betreiber total verdeckt wird und man sieht die 2gleisige Strecke nachher gar nicht! Schade um den Aufwand des Bastelns der Strecke und der teuren Züge, die man beim Betrieb gar nicht sieht. Die Papp-/ Knetemodelle gefallen mir, ganz nebenbei bemerkt, besser als Hilfsmittel zum Einschätzen der zukünftigen Proportionen als eine 3D-Darstellung im Planungsprogramm. In der Software sieht man immer nur selbst gewählte Ausschnitte oder viel zu kleine Gesamtübersichten. Allzu schnell betrügt man sich dann aufgrund der ausgewählten Detailansichten.

Meine Vorschläge, wenn Kreisverkehr ein unbedingtes Muss ist:
(1)
Den Platz würde ich nutzen zur Darstellung von Landschaft und nur einem großen Bahnhof.

(2)
Auf der Fläche könnte, muss es denn wieder unbedingt eine 2gleisige Hauptbahn sein, eher eine 2gleisige Paradestrecke mit abzweigender Nebenbahn dargestellt werden. Der Nebenbahnbahnhof könnte dann etwas aufwändiger ausgeführt werden.
Anlagenbeispiel: Bahnmattze (leider nicht mehr "onboard").

(3)
Ein schönes Beispiel für eine 2gleisige Strecke mit Bahnhof ist die Anlage von @Rene Köppe (meine unmaßgebliche Meinung). Hier gibt es "nur" eine 2gleisige Strecke. Für eine abzweigende Nebenbahn war kein Platz.

(4)
Eingleisige Strecke (Neben- oder Hauptbahn - ist eigentlich egal) an einem Durchgangsbahnhof: Das Projekt Muldenberg von @Poeltt (... das ist für große Heimanlagen mein absoluter Favorit!!!). Hier gibt es eine eingleisige Strecke an einem Durchgangsbahnhof. Der Bahnhof schlängelt sich wunderschön über einen großen Teil der Anlage.

Ich bin eigentlich eher der Fan von kleineren Modul-/ Segmentanlagen, vor allem weil ich schneller zum Ziel kommen will, um mal einen fahren zu lassen :cool:. Außerdem gefallen mir bei Modulen/ Segmenten mehr die Proportionen von Landschaft und Strecken. Aber an Anlagen nach nach (2) ... (4) würde ich auf Ausstellungen verweilen können. Hier stimmen die Proportionen! Um die "typisch deutschen" Heimanlagen "2gleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn" auf 3-6m2 mache ich einen große Bogen.
 
Hallo zusammen

inhaltlich stimme ich F-Rob durchaus zu. Auch ich habe ja bei einem L von 6 mal 3 Metern schlussendlich beschlossen die zweigleisige Hauptstrecke 'nur' mit einem Abzweig zur Nebenbahn zu bauen.... Und ja, Juggers Bahnhof an der Hauptstrecke ist wirklich klein, - könnte aber funktionieren. Und logisch: Die Drehscheibe ergäbe da beim Vorbild absolut keinen Sinn. Bei der unten im 'Flusstal' gedachten Strecke hatte ich allerdings überlegt, ob dieser Schenkel evtl frei im Raum steht, so das man ihn von dieser Seite sehen könnte. Dann fände ich das sogar sehr schick!

Aber klar, wenn es darum geht vorbildensprechend zu bauen, hat der Plan eindeutig große Schwächen. Aber auch wenn vorbildähnliche Gleispläne aktuell absolut in Mode sind und auch ich genau das bevorzuge....
Von den betrieblichen Abläufen her könnte das von Jugger geplante zumindest grundsätzlich funktionieren. (da hetten wir hier in letzter Zeit einige eindeutig sehr viel problematischere Gleisplanideen. Und vielleicht möchte er es ja einfach so... weil er Drehscheiben schick findet, gerne eine hätte und ihm das wichtiger sein könnte, als echte Vorbildtreue.

Mich hat aber ein anderer Gedanke 'getriggert'. Iwii schrieb: das würde so platzmäßig eindeutig nicht funktionieren! Und das iwii Ahnung von Gleisplänen hat ist schon klar. Aber ich fragte mich doch: Ist das so? Wird der Platzbedarf von TT wirklich (auch von mir) so deutlich unterschätzt? Klar: Eine Schenkel-Breite mit 60 cm kann nicht gehen, 80 oder besser 85 Zentimeter müssen sein - aber das verändert im Zweifelsfall ja nicht die (möglicherweise begrenzte) Gesamt-Grundfläche.

Ich bin kein Gleisplanprofi und hatte auch nicht viel Zeit - aber ich habe mal auf die Schnelle in Winrail den Plan mit Tillig-Geometrie zusammengeklickt und kam zu dem unten eingefügten Ergebnis.

An einem Punkt habe ich minimal 'optimiert', habe die Bahnsteiggleise in eine sehr leichte Kurve mit Flexgleis Radius > 2 Meter gelegt um überhaupt eine Chance zu haben. (Meiner Erfahrung ist bei solch sanften Radien durchaus sogar noch kuppeln/entkuppeln möglich) Die sichtbaren Radien sind immer mindestens 353 bzw 396 mm. Im Linken und unteren Teil sogar bei minimal 41 bis 85 cm,

Ich habe fast durchgehend nur die längeren/schlankeren EW2 verplant. Nur eine EW1 und am linken Bahnhofsende zwei in der Praxis nicht ganz unproblematische Bogenweichen (die es von PECO noch nicht gibt) Wobei man die natürlich zur Steigerung der Betriebssicherheit geometrisch ähnlich auch aus Tilligs Flexweichen hinbekäme.
Die beiden Bahnsteiggleise der Hauptstrecke sind immerhin 120 und 150 cm lang, Wenn man rechts zwei Weichen durch eine (von Peco nocht nicht vorhandene) DKW ersetzt, würden es noch 15 cm mehr.

Und klar: insbesondere die Zufahrt zum kleinen BW sieht alles andere als elegant aus. Wenn man auch da die Tillig EW2 als Flexweiche nutzt und die passend als leichten Bogen baut. würde das noch etwas harmonischer. Wenn auch hier zwei Weichen durch eine DKW ersetzt würden, würde auch das noch sehr viel entspannter und 'eleganter'. Insofern ist der Plan noch lange nicht optimiert..... (ist wirklich in 15 Minuten zusammengeklickt) Und ob man wie hier hingeklickt wirklich die 30 cm Roco-Drehscheibe nutzen muss oder (wenn man schon eine haben will) eher eine kleinere etwa von Hapo .....

Wie gesagt, es ist noch lange keine finaler Gleisplan sondern eher eine Art 'Machbarkeitsstudie': Doch siehe da:
So rein prinzipziell könnte man den von Jugger skizzierten Gleisplan durchaus auf die von ihm angesetzte Fläche bringen.

1714126416705.png
Die hellgelbe obere Fäche sind exakt 2,60 mal 0,85 Meter
die Raster sind 1 Meter
Und die rechts noch als halbkreis angedeutete Abfahrt in den Schattenbahnhof käme wohl auch mit weniger als 3 Prozent Steigung aus, verläuft danach überwiegend in einer Geraden und sollte mit den hier möglichen Zuglängen daher ebenfalls problemlos funktionktioneren.

lg
Michael
 
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Wow ,bin begeistert.
Wahnsinn wie hier alle mitwirken ,freut mich.
Ja zu dem Thema von Ralf, sicher n ganz netter ,nee brauche niemanden der mir definiert wie man was wo tun und lassen kann. Alles gut ,glaube mir mit 55 als selbstständiger hat man durchaus den ein oder anderen Weg bestritten.
Bin mir meiner Sache(n) da sicher. Es stimmt aber auch, manches fängt man an und nach paar Jahren ist es dann doch (umstieg in eine andere Spur) erledigt. Finde das OK. Bin im Z Forum mit vielen befreundet und verkaufe da gerade meine Sachen.
Michael, großes Dankeschön an Dich. Mich freut es wenn sich jemand mit meinem Gleisthema befasst. Ich hatte mir den Plan damals selbst nach Vorgabe was ich denn haben möchte erstellen lassen. Fand das Prima.
Ja, seitliche schöne Strecke fällt eigentlich weg da nicht mehr sichtbar.
Evtl. könnte man diese mit dem vorderen Gleis tauschen (quasi Spiegelverkehrt).Wie gesagt, noch habe ich nur die Idee das so oder "ähnlich" umzusetzen,nehme Rat gerne an.
#Es ist doch so, egal wer oder was....keiner kann sagen was die Zukunft bringt. Deshalb jeder wie er möchte genießen und Spaß haben.
Mein Großbahner Kumpel in H0 sagt immer" meld dich in keinem Forum an, da sind oft..."
Mir ist in Foren schon geholfen worden und ich selbst konnte auch schon einigen helfen.
Also passt der Plan.
Was mich ärgert ,die Tatsache das ihr mich nicht vorgewarnt habt.
Derzeit steht das U so wie im Bild.Wäre es sinnmig die "neue" Paltte in größer auf die vorhandene 6mm Platte zu montieren(schrauben) oder doch besser alles runter und neue Platte? Ach ja,tiefe,um 80 sagt ihr?
Dann messe ich mal.
 

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Iwii schrieb, das würde so platzmäßig eindeutig nicht funktionieren!
Da fragte ich mich: ist das so? Wird der Platzbedarf von TT doch wirklich (auch von mir) so deutlich unterschätzt?
Die Grundfläche sind 2x2 Meter. Bei 80cm Tiefe pro Schenkel bleibt ein Zwischengang von 40cm. Egal wie man es dreht, es wird so nichts. Von 1:220 auf 1:120 braucht man nunmal die doppelte Fläche für das gleiche Ergebnis. Bei 3x3 Meter könnte man anfangen zu überlegen, ob man das irgendwie mit Einschränkungen und Selbstbauweichen unterbekommt. Als Vergleich: mein Raum ist 2,25m breit und ich habe mal 2 Meter abgesteckt . Der linke Schenkel ist 80cm, der rechte 75cm und oben 40cm.

01a.jpg

Gruss, iwii
 
hätte da noch ne Frage an die die es schon länger betreiben wie ich.
Möchte da keine E Bay Wissenschaft draus machen.
Habe mir ein Tillig Startset gegönnt (eigentlich nur wegen des Zuges).
Zentrale fahre ich ECOS,was kann man fürs neue Set ohne Zug verlagen bzw. bekommt man dafür?
Wieder Danke

iwii,Traumhaft was Du da hast.WOWWWW
 
Hi @iwii

kann es sein dass Du dich in Bezug auf Juggers Maße verguckt hast? Mit 2mal 2 Meter wird das wirklich nichts, klar - aber ich habe bei Jugger 2,6 mal 2,6 Meter Grundfläche gesehen, (wobei der im Plan untere Schenkel von den 2.6 nur 2 Meter nutzt. Insofern: Wenn ich das falsch gesehen hätte hast Du zweifellos recht, dann wäre das echt kaum zu machen. Aber mit 2,6 mal 2,6 Meter en wäre der Mittelgang sogar noch 1 Meter breit (bei den von mir favorisierten 85 cm Schenkelbreite auch noch 90 Zentimeter)

Hi @Jugger
Sorry, die Preise für Gleismaterial / Trafo habe ich echt nicht im Kopf.
Und ja, was Iwii da gebaut hat ist absolut klasse
Kannst Du uns bezüglich der genauen Maße bei Dir mal mal aufklären? (siehe oben?)

Und ansonsten: gerne geschehen - wobei was meintest Du oben, wir hätten Dich nicht vorgewarnt?

Was die Platte auf dem Foto betrifft. Sind das dort Z-Gleise?

Davon abgesehen: Tiefe von 80 ist pflicht: sonst passt kein Halbkreis um 'um die Kurve zu kommen'.
Und wenn Du 85 Zentimeter Breite hättest, vermeidest Du zumindest im sichtbaren Teil den kleinsten Radius 310 mm der wirklich nicht schön aussieht.

Im Prinzip könntest du theoretisch wirklich entsprechende neue Platten aufsetzen (und unten mit Streben versteifen) Aber wirklich schön/stabil/elegant wird das nicht. Und zumindest auf dem kürzeren Schenkel brauchst Du ja die (mindestens) 80 Zentimeter auch im Unterbau, damit die Gleise des Schattenbahnhofes dort um die Kurve kommen. Da wäre ohnehin kompletter Neubau angesagt.

Zudem: Es wäre wirklich klüger und extrem sinnvoll, erst mal den Gleisplan zu haben bevor Du das Holz baust.
Klar, Details der Weichenlage in einem Bahnhof kann man dann noch ändern und festlegen, wenn man wirklich die Gleise verlegt. Aber die Lage der Strecken sollte unbedingt vor Beginn der Holzarbeiten ziemlich präzise feststehen.

Und: wenn oben flächendeckend 'Platten' aufliegen, hast Du kaum eine Chance die Gleise im Untergeschoss zu verlegen. Dann stellen sich noch andere Fragen (aber in jeder Spurweite). Wenn Du ohne Wendel in den Untergrund willst, wirst du bei den entsprechenden Gleislängen und möglichen Steigungen gerade mal die minimal nötigen 8 Zentimeter Höhenabstand zwischen UG und 'Platte' bekommen, da sollte man schon überlegen, wie man dort später noch mit den Händen hinkommt und evtl. auch die Teile der oberen Platte, auf denen keine Gleise liegen, abnehmbar gestalten. (So ist das auf dem in meiner Signatur verlinkten neueren Segment, das 190 mal 80 bzw 90 cm misst - und letztlich nur ein fünftel meiner Gesamtanlage darstellt) Unten drunter ist das rechte Ende eines Hundeknochens mit vier Schattenbahhofsgleisen. Und von den rund 1,6 Quadratmetern Fläche sind circa 1,1 Quadratmeter der Oberfläche in zwei Teilen abnehmbar. Nur der Bereich, wo oben Gleise liegen ist fest. Alternative: Mit Wendeln in den Untergrund, Höhenabstand zwischen UG und OG circa 25 Zentimeter, im Untergeschoss genug Freifläche dass man von unten in den Schattenbahnhof eintauchen und mit den Händen dort arbeiten kann. Aber zur Gleisverlegung wäre selbst das eine üble Pfrickelei mit geringem Spaßfaktor. das reicht nur, um später doch mal eine Entgleisung zu entwirren oder zur Not eine kleine Reparatur am Gleis durchzuführen.

Und sorry, noch etwas: Denke nochmal über die Wahl des Gleissystemes nach. Peco hat schön niedrige Profile und ist sicher nicht schlecht. Aber wenn Du auf der begrenzten Fläche wirklich etwas ähnliches wie Deinen Gleisplan realisieren willst, dann wirst Du nicht umhin kommen, einzelne DKW einzusetzen (gibt es bei PECO noch nicht und ob/wann die kommt steht in den Sternen). Auch haben die Weichen von Tillig den Vorteil, dass sie in gewissem Maß Flexibel sind, so dass Du eine EW2 auch im leichten Bogen verlegen kannst, das spart wieder Platz und gerade weil man auf Deiner Fläche den Bahnhof im leichten Bogen bauen muss, wird dann der Gleisplan flüssiger/eleganter. Mit dem aktuellen Weichenangebot von PECO wirst Du leider an unüberwindbare Grenzen kommen, weil der Platzbedarf mit den vorhandenen Gleiselementen einfach größer wird.

Und sorry, dass ich so viel schreibe: Aber noch etwas: Wenn der linke, kürzere Schenkel an einer Wand liegt und sogar von einer Dachschräge fast abgedeckt wird, dann ist dieser Teil des Plans wirklich sinnlos:
Wie Du schriebst kann man versuchen, diese zweigleisige, tiefer gelegene Paradestrecke auch in den Vordergrund rücken - aber da dort ja auch das BW liegt und der Schenkel nur 2 Meter lang ist, bliebe kaum ein Meter Paradestrecke übrig. nicht schön.
Wenn Du den Grundgedanken Deines Planes dann trotzdem retten wolltest, gäbe es nur eine Chance: Das BW könnte man mit etwas umbau der Gleisanlagen auch auf den oberen (längeren) Schenkel legen (und nicht in die Mitte des U) Das wäre allerdings ein doch komplexerer Umbau des Planes, wobei das Grundprinzip wohl erhalten bleiben könnte.
(Und ja, nur als Hinweis für die sehr vorbildorientierten Gleisplaner) Das BW ergäbe für das Vorbild betrieblich überhaupt keinen Sinn, aber das muss es evtl ja einfach auch nicht)

lg
Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mich ärgert ,die Tatsache das ihr mich nicht vorgewarnt habt.
Derzeit steht das U so wie im Bild.Wäre es sinnmig die "neue" Paltte in größer auf die vorhandene 6mm Platte zu montieren(schrauben) oder doch besser alles runter und neue Platte? Ach ja,tiefe,um 80 sagt ihr?
Normalerweise sollte das kein Problem sein, wenn man es vernünftig baut. Aber die linke Anlagenhälfte mit der 2.Ebene sieht auf den ersten Blick zu niedrig aus. Auch wenn die TT Modelle da drunter durchfahren können, kann man nicht wirklich gut bis hinten hin reingreifen. Das solltest du ändern bevor du die Anlage endgültig baust.
Die Steigungen sollten auch maximal 3% betragen und die Anlage muss auch nicht überall sehr breit werden. Speziell in den Bögen wo du mehr als 90° die Richtung wechselst, brauchst du mindestens den R310mm, besser mit R356mm anfangen und dementsprechend da die Anlage breiter bauen als deine geplanten 60cm.
Durch das Versetzen der Schenkelenden kannst du auch jeweils eine Seite auf einen Meter oder mehr nach innen verbreitern und ein Stück weiter versetzt die andere Seite.
 
Michael,
was Du alles siehst. Es ist so, ich könnte quasi sinnvoll in die Schräge bis 2,8m breite gehen.
linker Schenkel wären dann 2,4m max und rechter Schenkel max 4,1m (hab da noch zig Meter, diese möchte ich aber nicht nutzen)
Derzeit sichtbares Material ist Z (ebenfalls Peco).
Würde gerne bei Peco bleiben(kann man die evtl. mit Tillig Weichen kombinieren?
Mein Problem was ich gerade habe, es macht durchaus Sinn es in andere Pläne Gleispläne zu ändern.
Hierzu fehlt mir die Erfahrung, deshalb hatte ich einem befreundeten Anlagenbauer in Z mit Wünschen und möglichen Umsetzungen gebeten mir einen Plan zu erstellen.
Diese Option habe ich jetzt leider nicht so.
Und ja, ich hatte mir schon Gleisplaner für für PC gekauft. Da dreh ich am Rad, komme ich auf nichts sinnvolles.
Wer evtl. so etwas anbietet mit guten Ideen und sinniger Umsetzung, sehr gerne. Möchte das auch nicht gratis haben.
Warnung war nur wegen der Vorfreude und der bereits eingetroffenen Bestellungen.
Gruß
 
@Jugger - Wie wäre es, wenn wir erst mal ein paar Grunddaten klären. Leg bitte die Höhe der Basisebene der Anlage fest. In dieser Höhe misst du die verfügbare Kantenlänge. Gib bitte den Winkel der Dachschrägen an. Dies ist u.a. für die höheren Ebenen, den Abstand der Gleise zur Wand und die Positionierung von Gebäuden wichtig. Hier bist du bei TT schnell mal 20cm über dem Straßenniveau, was den effektiv nutzbaren Platz für den Gleisplan weiter einschränkt.

Würde gerne bei Peco bleiben(kann man die evtl. mit Tillig Weichen kombinieren?
Wie schon gesagt, Tillig bietet das breiteste und flexibelste Gleissortiment. Es ist quasi der Standard, an dem sich alle Hersteller von Rollmaterial orientieren.

Am Besten alterst und schotterst du mal ein Stück Gleis von Peco und Tillig. Lege diese mit einem Wagen darauf nebeneinander und gehe dann 30-50cm weg. Überlege dir jetzt, ob der optische Unterschied groß genug ist, dass du die Nachteile durch die fehlenden Elemente im Gleisplan in Kauf zu nehmen willst. Sich ungesehen für ein Gleissystem zu entscheiden, halte ich für keine gute Idee.
linker Schenkel wären dann 2,4m max und rechter Schenkel max 4,1m (hab da noch zig Meter, diese möchte ich aber nicht nutzen)
Du sollest schon eine Endgröße festlegen und den Gleisplan daran ausrichten. Nachträglich rangestückelte Anlagenteile machen nur selten eine gute Figur.

Gruss, iwii
 
Hi nochmal

nur zur erklärung, ich habe mich gefreut, dass sich da jemand neu für TT entscheidet und dabei die klassische Epoche III im Auge hat - daher hänge ich mich hier gerade etwas rein :)

Aber mit Peco hast Du halt wirklich ein grundsätzliches Problem: Da gibt es inzwischen zwar kürzere und Mittellange Weichen (ähnlich EW1 und EW2 von Tillig) und eine Kreuzung. Damit kann man auch viel machen. Aber wenn es darum geht, möglichst Platzsparend zu bauen, dann hilft es ungemein, wenn man 2 Weichen (32 cm lang) durch 1 Doppelte Kreuzungsweiche mit halber Länge ersetzen kann. Die sind beim Vorbild aktuell zwar seltener zu finden, waren aber in den Zeiten der klassischen DB durchaus noch häufiger, sind da also durchaus Vorbildgerecht. Und wenn man zur Platzersparnis einen Bahnhof in einen Bogen setzen muss (was bei größeren Bögen sogar richtig schön aussieht) dann ist es optisch blöd, wenn mitten im Bogen plötzlich gerade Weichen hängen. Zudem wächst auch da dann der Platzbedarf wieder. Die Bogenweichen von Tillig sind bei manchen Loks zwar etwas entgleisungsanfällig - aber die EW2 als Bausatz kann man in eine Bogenweiche umformen - und die funktioniert dann ziemlich gut..... wenn Du auf wenig Fläche viel und trotzdem 'harmonisch' bauen willst, dann hilft die Vielfalt der von Tillig angebotenen Varianten doch ungemein!
Kombinieren von Tillig und Peho kann großräumig funktionieren. Ich baue den neueren sichtbaren Teil mit filligran Profilhöhe 1,5mm und dann im Schatten teilweise Tillig mit 2,1 mm - teilweise mit Kühn/Roco 1,9 mm. Das sind relativ wenige Übergänge. Aber wenn man zwischen Peho-Flexgleise nur 16 cm kurze Tillig-Weichen setzt . und das gleich mehrfach in einer Bahnhofsheinfahrt. Dann wird das bautechnische eine herausforderung und optisch... murks.
Man könnte zwar Peho auch kleinräumig ganz gut mit Filigran mischen.... Aber Filigran erfordert grundsätzlich auch ein wenig mehr Platz als Tillig und kostet doch auch spürbar mehr.

Was für ein Gleisplanungsprogramm hast Du Dir besorgt? Ich nutze Winrail, das ist so lala, reicht für mich. Iwii benutzt etwas anderes, dessen Namen mir gerade nicht einfällt. Solange es gleiche Programme sind, kann man Entwürfe natürlich per mail hin und herschicken.... das wäre ggf. hilfreich.

Und ja, Dein ursprünglicher Gleisplan geht mit einigen Kompromissen so gerade eben auf die jetzige Fläche (siehe meine Machbarkeitsstudie) Aber wenn die Paradestrecke in den innenschenkel des U wandern soll, damit sie wirklicih sichtbar ist - wird sie zwangsläufig leider sehr kurz - da kann man sei gleich weglassen.
Als ich gerade mal geschaut habe, ob man eine Verschiebung des BW in den oberen Schenkel daran etwas ändert, brachte das nur geringfügige Verbesserung weil es auch dann noch recht weit in den mittleren Teil des U hineinragen müsste.......
Wobei: Wenn oben in der Länge nur von 2,60 auf vielleicht gar 3 Meter käme.... sähe das wahrscheinlich auch schon wieder ganz anders aus.

lg Michael
 
...
Am Besten alterst und schotterst du mal ein Stück Gleis von Peco und Tillig. Lege diese mit einem Wagen darauf nebeneinander und gehe dann 30-50cm weg. Überlege dir jetzt, ob der optische Unterschied groß genug ist, dass du die Nachteile durch die fehlenden Elemente im Gleisplan in Kauf zu nehmen willst. Sich ungesehen für ein Gleissystem zu entscheiden, halte ich für keine gute Idee.

...

@Jugger
Da hat er wahr! Die größere Profilhöhe macht es nach meiner Meinung nicht. Wenn Du die Gleise einschotterst und alterst, ist der Unterschied nicht mehr so gewaltig - eher gar nicht mehr zu sehen. Ganz anders sieht es aber aus, wenn man auf vorbildnahe Gleise großen Wert legt und sich dann die Weichen anguckt. Davon wiederum gibt es bei Peco aber nur 2 unterschiedliche :( ...

Wenn Du großen Wert auf vorbildnahe Gleise und Weichen legst, dann kommst Du wohl oder übel nicht an TT-Filigran vorbei! Peco und alles andere ist dagegen Kindergeburtstag! Ob sich der Aufwand allerdings lohnt, musst Du selbst entscheiden; insbesondere weil man bei einer größeren Heimanlage eher von einem höheren Standpunkt auf die Anlage guckt und die Details der Gleise untergehen. Bei den Modulisten ist alles auf Augenhöhe - da hat man nämlich viel mehr davon!
 
So, ich habe nochmal
relativ schnell ohne ohne viel Feinschliff etwas zusammgeklickt

1714144527624.png
Das ist im Prinzip immer noch Dein Ursprungsgleisplan. Nur ist die Paradestrecke in die Innenseite des U gewandert und das BW vollkommen anders angebunden (und sicher noch suboptimal)

Aber ehrlich: Das was Dein Kollege auf der Fläche (in Spur Z?) gezeichnet hatte sieht in TT eben doch ziemlich gedrängt aus. Zumal klar: Nebenbahn habe ich auch gerne, aber als 2 Meter kurze Gerade direkt neben der Bahnhofsausfahrt ansteigend nur durch eine Mauer von der Hauptstrecke getrennt... und dann sofort um die Kurve und direkt in einen kleinen Bahnhof? So richtig schick ist das nicht.

Ich hatte gerade noch die Idee, den eigentlichen Bahnhof genau andersherum anzuordnen. Also schon auf dem längeren Schenkel oben, aber so dass die Paradestrecke dann dort im Vordergrund nach unten absinkt.... das BW in die linke obere Ecke wandert.... - wobei auch da (und grundsetzlich) jede 10 Zentimeter die die 'oben' mehr an Länge haben kannst, dem ganzen zum Vorteil gereichen.

1714146192970.png
Das hat auch den Vorteil, das die Nebenbahn deutlich mehr Strecke hat und man im verdeckten (Tunnel-) Bereich der Nebenbahn noch ein Ausweichgleis für Zugbegegnungen machen kann.
Der eigentliche Bahnhof gewinnt an Länge und er würde beidseitig weniger stark im Bogen liegen - oben rechts könnte auch noch eine kleine Güterverladerampe in den halbkreis hinein ragen, die vom Hauptgleis dann eben umfahren wird.
Das einzige was in dieser Variante etwas schwieriger wird: Da nun beide Enden des sichtbaren Kreises prinzipiell links unten enden, müsste man im Untergrund mit zwei großen Kurven erst einmal dafür sorgen, dass sich der Kreis wieder vernünftig schließt und dabei noch Platz für einen Schattenbahnhof entsteht. Da wird unterirdisch gut doppelt so viel Gleismaterial liegen müssen als in der Ursprungsversion.

Und grundsätzlich: Einerseits möchte ich Dir Mut machen - da geht schon einiges - aber andererseits wäre wirklich zu überlegen, ob das Gesamtpaket (Bahnhof + BW + Nebenstreke mit eigenem Endbahnhof) wirklich das ist, was Du dauerhaft willst - und vielleicht kommt iwii ja doch noch mit einer genialen ganz anders aufgebauten Idee um die Ecke

Und @iwii

zugegeben, die Profilhöhe ist allein nicht wirklich der 'bringer'. Auf meiner Anlage habe ich zwar durchaus das Gefühl, die zweigleisige Hauptstrecke aus Filigran-Gleis wirkt stimmiger als die älteren Teile mit Tillig-Material, aber das sind Nuancen. Dazu kommen für mich eben noch die (im Bereich der Weichen) Schwellenroste aus Echtholz (bei mir dann ja mit Betongleis kombiniert) Aber So gut bekomme ich Plastik einfach nicht lackiert) und die wunderbar harmonischen längeren Weichen..... Aber beides wäre bei PECO ja kein Thema. Warum Jugger so auf Peco fixiert ist, erschließt sich mir auch nicht so ganz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Peco Gleis lässt sich mit Tillig Gleis kombinieren. Ich baue auch mit dem Peco Gleis, bin zufrieden. Das die Tillig Gleis ist nicht mehr Zeitgemäß meine Meinung
 
Die langen, schlanken Weichen von TT-Filigran sehen zwar geil aus, fressen aber leider auch viel Platz.
 
Warum nur müsst ihr immer eure Rundum-Anlagen in den Vordergrund stellen?
Es geht auch mit Viel weniger Platz, Mein Zimmer ist aktuell 2,20 m breit, in einem Ikea-Regal steht hochgeklappt eine Gisag-Analge, um einfach mal einen fahren zu lassen oder dass die Enkelinnen Spass haben. (das freut dann auch den Opa)
Davor kommt ein Modulbahnhof in Normalspur
AnlageTT_2.jpg AnlageTT_1.jpg
unterm Fenster eine Kurve und auf der Gegenseite Strecke mit kleiner Wendeschleife oder auch Endbahnhof - Point to Point erhöht den Spielwert ungemein.
Das ganze dann auch noch auswechselbar gegen Schmalspur TTe - Module machen möglich!
AnlageTTe.jpg
(Die Couch und der Hometrainer stehen da inzwischen nicht mehr.)
Positivster Effekt dabei - Module einpacken, mit Freunden aufbauen und zusammen Spielspaß haben, jedes Jahr im Kraftwerk e.V. in Chemnitz und anderswo = Unbezahlbar
 
Warum nur müsst ihr immer eure Rundum-Anlagen in den Vordergrund stellen?
Tun wir das ? Gegenfrage: Warum müssen Modulisten bei jedem Thread, in dem ein Modellbahner gerne eine klassische Anlage bauen will, eure Modulkästen in den Vordergrund stellen ? Oder freundlicher ausgedrückt: Hier ist jemand, der aus Z sehr spontan neu in TT einsteigen will und offensichtlich eine (sehr) klassische Heimanlage bauen möchte. Schön, dass Du mit Gisag und Modulen glücklich bist. Schön das Du ihm diese Option noch einmal gezeigt hast. Aber falls er diesbezüglich nun doch andere Wünsche hat als Du? Dürfen wir ihm helfen, diese so gut es halt geht, in die Tat umzusetzen?

@Fred: stimmt, die langen Filigran-Weichen fressen 'viel' Platz, die 'verkürzten' sind immer noch fressen im Vergleich mit Tillig noch 'einigen' Platz, die 'kürzesten' von Filigran sind nur noch geringfügig 'länger' als EW2, aber (wenn man das mag) immer noch aus Echtholz. Und bezüglich der Länge kann ich ja nach Bedarf kombinieren.

@E18: Der optische Unterschied der Höhe ist vorhanden- Aber ja (wie iwiis Fotos zeigen) auch nicht spektakulär. Wie viel einfacher die Flexgleise von Peho zu verbauen sind, weiß ich nicht, da ich bisher nur Tillig, Kühn und Filigran gebaut habe. Wenn man weiß wie es geht, geht das aber doch recht gut.
Aber baust Du wirklich Weichen von Tillig so auf, dass jedes Stück Flexgleis dazwischen ggf. von Peho ist? Mit jedes mal 0,7mm Profilsprung und vermutlich auch in der Gesamthöhe (mit Schwellenrost) so unterschiedlich, dass man immer passend unterfüttern muss? Welche (exotischen) Schienenverbinder nutzt du da? (Ich kenne keine, mit denen das gehen würde) oder verlötest Du jedes einzelne Profil an den Übergängen? Und das sieht dann gut aus?
Klar. Wenn man die langen Strecken mit Peho Flexgleis baut und Weichenstraßen inklusive der benötigten kurzen Zwischenstücke konsequent mit Tillig, dann reduziert sich die Zahl der problematischen Übergänge, ... aber NUR die Weichen von Tillig und alles andere von PEHO? Das würde ich gerne mal auf Fotos sehen.

lg
Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte mal die Autorkorrektur ermahnen, Peco (Gleise) und Peho (Kurzkupplungen) zu unterscheiden. Tippfehler verwirren :irre:

Peco baut in anderen Spurweiten fein funktionierende Gleise, das neue TT-Gleis hält dem Vergleich hoffentlich stand.

Schon deswegen werd ich hier beim Anlagenbau zuschauen :icon_smil
 
Aber falls er diesbezüglich nun doch andere Wünsche hat als Du? Dürfen wir ihm helfen, diese so gut es halt geht, in die Tat umzusetzen?
Ach und Modulbahner dürfen dann nicht helfen?
Auch das ist eine Möglichkeit das Hobby zu leben, auch wenn es nicht in iwii's und deine Welt passt! Ein Rat in diese Richtung werde ich mir von euch nicht verbieten lassen!
 
Mit jedes mal 0,7mm Profilsprung
Das Peco-Profil kann man auch als Code 80 interpretieren, wo noch ein weiterer Schienenfuß dazwischen gesetzt wurde. Ich habe einmal etwas Peco mit Tillig verbunden. Als Verbinder habe ich Kühn genommen. Im "richtigen" Anlagenbau würde ich das aber etwas besser ausrichten, das war jetzt nur ganz schnell fürs Foto zusammengesteckt um zu zeigen, dass das eigentlich kein großes Problem ist.
IMG_20240426_193034.jpg IMG_20240426_193229.jpg

Peco <-> Kühn/ Roco mit den gestuften Verbindern war bei mir ziemlich fummlig. Hornby <-> Peco wiederum relativ problemlos. Einen kleinen optischen Vorteil bei Peco sehe ich noch bei den Schienenverbindern. Diese werden auf den unteren Schienenfuß gesteckt und verschwinden dann im Schotter.
 
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