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Kreisfahrers Stümpereien

...die Hitzeentwicklung beim Bohren...
Kannst Du mit ein paar Tropfen Schmieröl (was gerade zur Hand ist) bekämpfen.
Bohrst Du oft in Stahl und kommt noch drehen / Fräsen dazu, empfehle ich Kühlschmiermittel. Das gibt's fertig oder als Konzentrat zu kaufen, bzw. in fast jedem metallverarbeitenden Betrieb, wenn man eine Flasche mitbringt :happy: . Dosieren (als Minimalkühlung) mit der Spritz- oder Sprühflasche.
Für selteneren Einsatz empfiehlt sich Bohr- und Schneidöl. Deutlich teurer, aber speziell beim Gewindeschneiden (vorher 90° ansenken!) in Stahl empfehlenswert.
Sparsam dosieren mit dem Pinsel.

P.S.:
Was hast Du für Stahl benutzt, der sieht irgendwie nicht nach Baustahl aus?

PPS.:
Die Hütte hat was.
Das Einzige was mich daran stört, ist die Farbe der Eindeckung des Firstes. Nimm Abrieb und Artefakte einfach als erste 'Alterung' hin...
 
P.S.:
Was hast Du für Stahl benutzt, der sieht irgendwie nicht nach Baustahl aus?

Meinst Du die Hebelschere? Da sieht der genutzte Stahl sehr nach Aluminium aus (Würde bei den vorgesehenen Materialien, die damit geschnitten werden sollen, auch vollkommen ausreichen.) :) !
Übrigens - Aluminium kannst Du gut mit Spiritus kühlen beim Bohren und beim Gewindeschneiden. Ich gebe immer ein paar Tropfen auf die Stelle, die bearbeitet wird (also nicht volle Pulle mit der großen Pulle!). Der Vorteil ist, dass der Spiritus anschließend verdunstet.

Selbst gebautes Werkzeug zieht offensichtlich gar nicht.

Das ist schade, weil gerade das besonders interessant ist. Vielleicht könnte man einen separaten Thread für sowas eröffnen?! Ich glaube sogar, solch einen Thread gibt es hier schon. Ich selbst habe in der letzten Zeit eher in "Grobmotorikerwerkzeug" zum Bau von Holzkisten/ Modulkisten investiert:
  • selbstgebaute Werkbank
  • Spanntisch mit horizontalen Matchfit-/ Microjig - Spannvorrichtungen für die Werkbank
  • Halteleisten für den Umgang mit der Tauchsäge
  • Bohrtisch für Wabeco-Bohrständer
  • Fräshilfen/ Frässchablonen
  • Frästisch
  • gedruckte Winkel für Montagehilfen
usw.

@Kreisfahrer

Dann hätte ich noch eine Frage zu der kleinen schicken Bude:
  • War das eine Druckvorlage, welche Du dann ausgedruckt und zusammengebaut hast, oder war das eher ein fertiger "Bastelbogen"?
Siehr auf jeden Fall sehr gut aus! Mit den Artefakten würde ich umgehen, wie Stardampf das vorgeschlagen hat.
 
Danke für die wertvollen Tipps.

@Stardampf
Was hast Du für Stahl benutzt, der sieht irgendwie nicht nach Baustahl aus?
Mit Stahl hätte ich das nie versucht. Es ist deutlich leichter zu bearbeitendes Aluminium (wie @F-Rob_S erkannt hat). Für echten Metallbau bin ich nicht ausgerüstet und das Metall, dass ich bearbeite ist meistens ca. 120 fach kleiner als im Orginal, was vieles vereinfacht :biggrin:
Aluminium ist auf der Größe und bei den Kräften völlig ausreichend.

Das Einzige was mich daran stört, ist die Farbe der Eindeckung des Firstes.
Könnte man ändern, gäbe da auch passende Texturen, für Scratch Builds, aber OOB war für einen reinen Test völlig ausreichend.

@F-Rob_S
Es ist immer ein schmaler Grad zwischen Zeitaufwand für das eigene Werkzeug, welches genau den eigenen Bedürfnissen entspricht und Zeitersparnis und Geldaufwendung bei Kauf von der Stange.
Aber gerade Schablonen und Montagehilfen drucke ich mir inzwischen genau passend auch sehr oft selber. Da hat der 3D-Druck einiges dramatisch verändert. Das Lager für den Hebel musste ich auch konstruieren und drucken, da ich einfach kein passendes Teil gefunden habe.

War das eine Druckvorlage, welche Du dann ausgedruckt und zusammengebaut hast, oder war das eher ein fertiger "Bastelbogen"?

Scalescenes stellt Druckvorlagen bereit. D.h. man braucht die Möglichkeit zum hochwertigen Ausdruck. Da muss ich auch noch experimentieren, wie geschrieben, damit die Druckartefakte verschwinden.
Die kleine Hütte ist eine Gratisprobe und dann auf 1:120 skaliert.

Mit den Artefakten würde ich umgehen, wie Stardampf das vorgeschlagen hat.
Die kommen ja vom Druck selber. Im Türsturz, am First und an der Schornsteinkappe sieht man es besonders deutlich und auch in den Dachschindel. Aber auch im Bild vom Innenraum unten. Das ist alles sehr streifig. Das geht besser.

Spiritus sollte man heutzutage nicht mehr für die Aluminium Bearbeitung verwenden, wurde bei uns auf Arbeit vom Arbeitsschutz schon vor Jahren abgeschafft.
Was ist der Grund? Brennbare Flüssigkeit, oder Gesundheit, oder reagiert da was unschön miteinander?


Zum Abschluss für alle noch ein Bild vom Innenraum. Sogar mit gestalteter Decke. Einfach weil es scheinbar kaum mehr Aufwand ist (der Umriss wäre ja sowieso nötig und die Dachrinnen) und machbar ist.

Innenraum.jpg

Wo man es aus dieser Perspektive ziemlich deutlich sieht: Einige Kanten hätte ich gern schärfer gefaltet, aber dann hätte ich dem Druck noch mehr geschadet.
 
@Kreisfahrer , @mcpilot

Wahrscheinlich ist es wohl der Arbeitsschutz. Spiritus verdampft recht schnell, die entstehenden Gase sind explosiv und es gibt "Verpuffungen". Deshalb ist die Nutzung von Spiritus beim Grillen verboten. In dieser Kombination (Spiritus und Grillen am Holzkohlegrill) sind böse Unfälle, teilweise sogar mit tödlichem Ausgang, passiert. Das Problem ist, dass viele Experten direkt aus der Flasche in die Flamme nachgießen. Aufgrund des Gases um die Flasche herum hast Du schnell einen gefährlichen Flammenwerfer.

Wir hatten vor langer Zeit in der Lehrausbildung noch Spiritus zum Kühlen bei der Bearbeitung von Aluminium genutzt. Allerdings hatten wir die Bearbeitungstelle nur leicht mit einem Pinsel "betropft" und nie mit einer Flasche auf die Bearbeitungsstelle gespritzt. Ich könnte mir vorstellen, dass auch hier Experten den "Trick" mit der Flasche anwenden ... und es gefährlich wird, wenn das bearbeitete Material sehr warm wird. Sowas (nutzen der Flasche) passiert jedem Bastler bestimmt auch, wenn er selbst "trieft" oder abgelenkt wird.

Dann nehmen wir doch lieber das Schneidöl ...
 
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