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iwii baut...

Dieses Thema im Forum "Anlagenvorstellungen" wurde erstellt von iwii, 16. September 2019.

  1. TT-Frank

    TT-Frank Foriker

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    Kann das sein, dass Ihr ein wenig aneinander vorbei diskutiert. Die Fotos von @PaL zeigen Strecken vom 21. Jh., @iwii baut aber im 19. Jh. Da gab es mit Sicherheit andere und vor allem weniger Normen.
     
  2. iwii

    iwii Foriker

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    Auf meinen Filmchen kann man ab ca. 1920 recht deutlich den "breiten" Aufbau sehen. Davor scheint der Gleisbau sehr viel variabler zu sein. Ich denke mal, das wird im Wesentlichen mit der Vereinheitlichung unter der DRG zusammenhängen.
     
  3. V180-Oli

    V180-Oli Foriker

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    Wohl eher damit, dass die Geschwindigkeiten, Zuggewichte, Achslasten und Ansprüche an den Oberbau stiegen. Ebenso werden wohl diverse Schlussfolgerungen aus Unfällen und dergleichen das bewirkt haben.
     
  4. PaL

    PaL Foriker

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    Na klar gabs da jeweils andere Normen, aber am Gleisbau Grundsätzlich hat sich wenig geändert. Was anders ist, kommt aus den verschiedenen Schwellentypen - so ist ein Gleisbett mit Holz- oder Stahlschweller immer niedriger als bei Betonschwellen (deswegen greift man auch heute noch bei höhenmäßigen Engstellen auf solche Schwellen zurück, da nun mal 30cm Schotter unter die Schwelle müssen).

    Schau Dir alte Fotos von Bellingrodt & Co an, da sieht man keinen gravierenden Unterschied zu heute.
    Im Gegensatz fällt auf, dass im Bereich von Bahnhöfen selten einzelnen Gleisbett-Formen ausgebildet werden sondern der Schotter auf OK Schwelle durchgezogen ist.
     
  5. iwii

    iwii Foriker

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    Der Bereich zwischen den Bahnhofsgleisen wird noch aufgeschüttet. Ich bin mir nur nicht schlüssig, ob einen oder zwei Millimeter. Jetzt muss erst mal der Boden im BW aufgehübscht und mit dem Bahnhof "verbunden" werden, der fällt optisch nun extrem ab.
     
  6. iwii

    iwii Foriker

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    vorher / nachher

    40.jpg 41.jpg
     
  7. iwii

    iwii Foriker

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    Das gezielte Arbeiten mit der groben Kelle kostet doch einiges an Überwindung, aber mit ein wenig Deko wird es...

    50.jpg 51.jpg

    Dazu vielleicht ein paar persönliche Erfahrungen:
    • Vom Schotterkleber bin ich weg. Eine Weißleimmischung hält zwar nicht so gut, aber das Erscheinungsbild wirkt in meinen Augen nach dem Trocknen sehr viel natürlicher. Auch dunkeln die Materialien nicht so stark nach.
    • Zum Auffüllen des Bodens zwischen den Gleisen wollte ich wertvolles Bastelmaterial sparen und habe diese mit Pappstreifen aufgefüllt. Das war eine blöde Idee, da das Material beim Übergießen mit Kleber aufquillt und sich bei Berührung in seine Bestandteile zerlegt. Ein weiterer Versuch erfolgte mit Polystyrolplatten. Das funktioniert grundsätzlich gut, allerdings sind die Übergänge problematisch, da man x-mal nachstreuen muss, bis die Kanten verschwinden. Ich werden also flache Aufschütten zukünftig doch mit Sand oder Schotter machen.
     
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  8. HoKe

    HoKe Foriker

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    Die Aufschüttung zwischen den Gleisen, steht mir auch noch bevor.

    Wird auch eine Mischung aus feinem Sand, welchen ich sehr dunkel nachfärbe, etwas grober Sand, wenig Schotter und kleine begraste Flächen.

    VG
    Holger
     
  9. rsz

    rsz Foriker

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    Ich verwende zum Auffuellen von Zwischenraeumen --> Moosgummi, in schwarz.
    Der haelt gut mit Holzkaltleim, laesst sich super schneiden - und vor allem: Gleislagen lassen sich vor dem Schneiden "eindruecken", d.h. vorzeichnen.
    Stellplaetze fuer die Gebaeude kann man exakt freilegen.
    Farblich muss man eh drueber...
    So sieht es bei mir aus:
    Moosgummi_3.jpg Moosgummi.jpg Moosgummi_2.jpg

    Die Hoehe ist uebrigens 2 mm, passt ziemlich gut zur Schwellenhoehe.
    Kanten kann man super anfasen...
    Man darf aber nix Schweres oder Kantiges drauf liegen lassen:
    Das macht Dellen und Abdruecke, fuer die mir beim besten Willen keine plausible Modell-Erklaerung mehr einfaellt...
     
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  10. HolgerH

    HolgerH Foriker

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    Ich nutze dafür Balsaholzplatten in entsprechender Stärke.
     
  11. WolfgangTT

    WolfgangTT Foriker

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    Ich nehme zum Ausfüllen und für Geländegestaltung Wellpappe von Konsumgüter-
    Verpackungen, gibt es in Stärken ab 2mm aufwärts, kann man auch übereinander
    kleben. Und die Oberfläche ist beschichtet, so dass sie gut mit Holzkaltleim
    verklebbar sind, ohne sich zu verziehen und zu quellen.

    Viele Grüße Wolfgang
     
  12. iwii

    iwii Foriker

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    Alle Übergänge eingepasst.

    60.jpg

    Danach wanderten 1,5kg Schotter in die Gleise.

    61.jpg 62.jpg 63.jpg

    Das Stellwerk bekam seinen endgültigen Platz. Da es sich schon im Bereich der Rampe befindet, musste der Boden ausgeglichen werden.

    80.jpg 81.jpg 82.jpg

    Nach dem der Schotter trocken war, verschwand ein Teil schon wieder unter einer Schicht Sand.

    64.jpg 65.jpg 66.jpg 67.jpg 69.jpg

    Jetzt bekommt langsam ein Gefühl für die Proportionen...

    68.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Februar 2021
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  13. Stedeleben

    Stedeleben Foriker

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    Mmh, es ist sicher eine Geschmacksfrage, aber für meinen Geschmack kollidiert die liebliche Architektur des Stellwerks mit der der anderen Bahnhofsgebäude. Bei mir wäre sein endgültiger Platz anderswo gewesen.

    [Bastelkiste oder so.]
     
  14. iwii

    iwii Foriker

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    @straube - auf den Schotterkleber zu verzichten, war doch zu optimistisch. Nach ein paar Tagen bröckelt der Schotter doch arg. Ganz umsonst war es trotzdem nicht. Durch den Weißleim lassen sich verirrte Schotterklümel von den Schwellen einfach entfernen. Und da die Basis halbwegs hält, lässt sich der Aufbau entspannt in Form bringen und die Steinchen sortieren, was im ungeklebten Zustand gruselig bis unmöglich ist. Am Ende kommt nun doch wieder Schotterkleber drüber. Der Sand hält hingegen problemlos. Ich werde mal mit den zwei Klebedurchgängen weiter experimentieren.
     
  15. Roene13

    Roene13 Foriker

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    Moin @iwii. Lass dich bezüglich deiner Gleisbettung nicht verwirren. Je nach dem welche Bahn und welchen Zeitraum du genau darstellen möchtest, war mal mehr oder weniger Schotter um die Schwellen herum. Was mitunter auf Nebenbahnen zu sehen war, würde @PaL ohnmächtig werden lassen. ;)

    Nebenbahnquerschnitt Direktion Erfurt

    Auf sächsischen Hauptbahnen hat man dagegen oft gar keine Schwellen gesehen. ->Kötzschenbroda

    Für meine sächsische Nebenbahn Bj. 1893 habe ich mich an der Bauvorschrift für "Bettungsprofile für vollspurige Nebenbahnen" vom 1. Oktober 1892 orientiert. Da lagen auch nur 25 cm, bzw. an den Stoßschwellen nur 15 cm Schotter neben den Schwellenköpfen. Das sieht dann folgendermaßen aus:

    upload_2021-3-1_1-14-42.png

    Oder wer es sich in Echt betrachten möchte, macht einen Ausflug ins Jahr 1911 zur Burg Kriebstein.

    Gruß René

    P.S. Und im Bahnhofsbereich hat man in Epoche I oft gar keinen bzw. wenig Gleisschotter gesehen, da war das meiste mit Sand aufgefüllt.

    Kamenz 1901

    Frankenberg 1903
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. März 2021
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  16. iwii

    iwii Foriker

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    @Roene13 - Danke. Genau an solchen Bildern habe ich mich orientiert. Mir ist es wichtig, dass es so aussieht wie, nicht dass es baut ist wie. Das funktioniert in unserem Maßstab eh nicht zufriedenstellend. Leider war es damals mit der Farbe noch nicht so weit her, so dass man in dem Punkt nur raten kann.
     
  17. PaL

    PaL Foriker

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    Hallo René,

    jetzt verwirrst Du aber.

    Wenn Du Nebenbahn baust und auch Nebenbahn fährst, dann kann man sicher mit einem derartigen Oberbau leben.
    Von diesen kleinen Nebenbahnen oder Kleinbahnen gab es viele, die Delitzscher Kleinbahn als ein Beispiel sogar in meiner Nähe. Nur sollte man beachten, dass da schon zu frühen Zeiten die ELNA der fetteste Brummer war.
    Damit passt auch der ganze Aufbau zusammen, der sogar meist nur gekiest war.

    Will man jedoch eine T20 oder 2x 56 mit langen Kohlezug oder eine 03.10 fahren, kommt dieser Überbau ganz schnell an seine Grenzen bzw. ans Wandern.
    Dafür hatte Otto Lueger (woher Deine Skizze stammt) ganz andere Oberbauformen angedacht.

    Auf dem Damm gestützt mit Mauer

    Mit ausreichend Überschüttung und seitl. Schotter

    zweigleisige mit ausr. Schotter

    Ich finde Nebenbahn und Kleinbahn auch extrem interessant, aber da geht mir wie iwii, ich will auch mal die richtig dicken Dampfer aus der Vitrine fahren lassen und dafür sollte es auch passend aussehen.
     
  18. iwii

    iwii Foriker

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    Der Durchgangsbahnhof und die "Hauptstrecke" sind entsprechend gebaut - meine ich zumindest. Die Bilder in #1545 und #1549 zeigen ja den Endbahnhof für die Bimmelbahn nach Oberwald. Da fährt eher was in der Größenordung T3.
     
  19. iwii

    iwii Foriker

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    Apropos Durchgangsbahnhof - Eindruck von S(t)and der Dinge...

    01.jpg
     
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  20. Stardampf

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    Im Gegensatz zur Lok sieht der Sand richtig gut aus.
    Beides freilich noch zu sauber...
     
  21. Fahrdienstleiter

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    Ich bin echt begeistert von Deiner Arbeit. Bitte immer weiter machen und berichten. Ich möchte sooooo viel von Dir abschauen.
     
  22. Phil

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    Da kann ich mich nur anschließen!
     
  23. Fahrdienstleiter

    Fahrdienstleiter Foriker

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    Ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll.

    Dieser idyllische Bahnhof vermittelt jetzt schon so ein Gefühl von einem warmen bis heißen Sommertag. Die Schüttung der Bahnsteige knirscht ein wenig beim Umherlaufen. Vielleicht hat man den Weg zum Bahnhof durch einen Kiefernwald zurückgelegt. Überall Kiefernzapfen und Nadeln. Erinnert mich an Urlaube aus meiner Kinderzeit in Brandenburg oder Meck-Pomm.

    Vielen Dank dafür.
     
  24. iwii

    iwii Foriker

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    Jetzt wo du es sagst. An einer Stelle ist mir die Erde aufgerissen. Ich überlege, ob ich es so lasse... :gruebel:
     

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    jasch Foriker

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    Ich gehe mal paar Schritte zurück.
    Ich habe meinen ganzen Aufbau in folgenden Schritten gemacht:
    - braun eingefärbtes Wasser-Spüli-Ponal Gemisch auf Modul gebracht
    - in dieses feuchte Bett Lehm/Erde- Staubgemisch eingestreut
    Das ist der Grundaufbau, sozusagen die Erdschicht. Nach dem Trocknen:
    - Sand und Erde dünn aufgestreut
    - Kleinschlag als Randweg aufgebracht
    - Schotter aufgebracht und Schotterbett ausgeformt
    - stumpfen Rundpinsel (ca. 10mm im Durchmesser) genutzt zum "stopfen"
    (Klar ist ein langwieriger Prozess, lohnt aber)
    - vorsichtig mit entspannten Wasser eingenebelt
    - mit Spritze Leim-Wasser-Entspanner Gemisch vom Rand her eingebracht, man kann genau sehen bis wo es einzieht und dort dann weiter, bis alles durchtränkt ist
    Das Leimwasserentspannungsgemisch ist von "Langmesser" der Schotterkleber und passender Zusatz aus selben Hause. Bin damit sehr zufrieden. Aber eine Anwendung reicht nicht. Es sind mindestens 2 Durchgänge von Nöten. Wo nur Erdschicht zu behandeln war reicht auch das Ponal-Wasser-Spüli Gemisch.
    Ist bei der Begrünung nicht anders, dort verwende ich auch verschiedene Leimsorten.
    Probieren, ist halt so.;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. März 2021
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