Vermutlich geht das Überdrehen der Speichenräder nicht so gut wie erhofft.... Ich hatte das Vergnügen schonmal für ne 3 stellige Anzahl Gußradscheiben für TT, aus Neusilber und Lauffläche sollte glaub 8mm Durchmesser werden. Die Maschine wurde je eingestellt und dann in 3 Arbeitsgängen rangetastet. Die Speichen dürften um einiges empfindlicher sein.
Aus dem Gedächtnis betrachtet......wie das lief.....
Die Angüsse der Rumänen sind völliger Mist. Das Material füllt die Kehle von Spurkranz zur Lauffläche. Die anderen seh'n besser aus. Versuch die Angüsse knapp abzusägen, ideal noch etwas verschleifen, sonst hakt dort der Meisel und die Speichen biegen sich. Zuerst auf der Lauffläche mit passend ausgedrehter Spannzange aufnehmen, ist hinreichend dick und stabil. Ggf. Freiheit für's Gewicht schaffen das nur die Außenseite der Lauffläche anliegt. Nun die Rückseite plan ziehen und auf Solldicke der Radscheibe, und den Spurkranz rund machen (Durchmesser). Neue Spannzange, Rad drehen, Rückseite zur Spannzange, sollte rund laufen. Nun die Achsbohrung aufdrehen !!, geringes Untermaß zur Isobuchse bzw. dem angedachten Material. Die Isobuchsen vorfertigen, Eindrücken. Rad wieder am Spurkranz spannen, Isobuchse hinten planen, Zentriebohrung für Achse setzen, geringes Untermaß. Rad wenden in gleicher Zange, Profil der Lauffläche mit entsprechendem Meisel drehen inkl. Kontur zum Spurkranz. Achsen fertigen, aufwachsen. Viel Erfolg, ich möchts nicht machen müssen...da entsteht bestimmt etwas Schrott dabei....