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Gebogene Brücke???

Dieses Thema im Forum "Anlagengestaltung" wurde erstellt von 1964a, 29. Januar 2020.

Schlagworte:
  1. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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  2. TTDanielTT

    TTDanielTT Foriker

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    Wenn ich gebogene Brücken lese, fällt mir sofort der Berliner Hauptbahnhof ein.
    Dieser Liegt in einer Kurze, in der Ost-West Richtung.
     
  3. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Das ist statisch meist ein Polygon.
    Und ein Vieleck mit unendlich vielen Ecken betrachtet der Mathematiker als Kreis.
    Von weitem sieht manches entfernt aus…
    Grüße Ralf
     
  4. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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  5. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Müsste man mal von unten sehen… oder noch besser: Die Konstruktionspläne.
    Immerhin steht ja eine Stütze unter dem halben Bogen....

    Grüße Ralf
     
  6. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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    Ja, ohne Stützen geht es nicht.
     
  7. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Und wenn man jetzt von der Stütze zum Auflager (oder der nächsten Stütze eine Gerade denkt, evtl zwei, die die Gleislage gut erfassen…
    Bei Stahlbeton sieht man nicht unbedingt auf den ersten Blick, wie das Tragwerk funktioniert. Die Bewehrung ist ja nicht zu erkennen.
    Grüße Ralf
     
  8. Grischan

    Grischan Boardcrew

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    Da sind Stahlträger drunter und die sind gerade. Nur der Belag oben ist im Bogen verlegt. Geknickte Schienen wären ja auch blöd. Ist beim Viadukt in Königsbrück genauso.
     
  9. TTDanielTT

    TTDanielTT Foriker

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    Bei der Ost-West Verbindung, am Berliner Hauptbahnhof sind die Stahlkonstruktionen, unter dem Stahlbeton unterschiedlich lang.
    Innen natürlich kürzer und nach außen immer ein Stückchen länger.

    Gruß Daniel
     

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  10. Bksig 516

    Bksig 516 Foriker

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    Bei den Ergebnissen der realen Belastungstests vor der Inbetriebnahme gab es bei den Planungsingenieuren so machen Aha-Effekt. Alles jedoch innerhalb der errechneten und technisichen Toleranzen. So verschiebt sich der gesamte Bahnhof beim Bremsen eines einfahrenden ICE im Milimeterbereich. Ebenso bei Sonneneinstrahlung und Windbelastung.

    Probleme machen bis heute nur die so genannten Fugenübergangskonstruktionen ... kurz "FüK" genannt. Das sind 24 kleine Brückenkonstruktionen zwischen den einzelnen Fugen der großen Brückenkonstruktion.

    Bis zu 70 cm dicke Gussknoten wurden für eine solche Brückenkonstruktion bis dahin weltweit noch nie eingesetzt. Um den Bahnhof zur Fussball WM 2006 pünktlich in Betrieb nehmen zu können, wude das ursprüglich geplante Bahnsteigdach um 130 m verkürzt. 100 m auf der Westseite und 30 m auf der Ostseite. Die Reisenden leiden noch heute bei schlechtem Wetter darunter. Die bereits dafür gefertigen Stahlträger und die Glasscheiben wurden in den Viaduktbögen der S-Bahn zwischen Andreas- und Koppenstraße eingelagert. Diverse nicht eingebaute Stahlbinder der Bahnsteighalle sollen bis heute im Land Brandenburg bei Boxberg gelagert sein.

    Mathias
     
  11. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Moin,
    Ich habe an vertrauenswürdiger vor nicht allzu langer Zeit Stelle gelesen, daß die Bauelemente zur Vervollständigung des Dachs verschrottet wurden.

    So stand es im Sommer '19 offenbar in allen berliner Tageszeitungen, findet die große Suchmaschine.

    Grüße Ralf
     
  12. TTDanielTT

    TTDanielTT Foriker

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    Das stimmt @Ralf_2,
    Die fehlenden Bauelemente wurden verschrottet, da nach einer Überprüfung festgestellt wurde das es zu Aufwendig und zu Teuer wäre, das Hallendach zu vervollständigen.
    Als Ersatzteile konnten sie auch nicht dienen, da jedes Bauelement und jedes Glas nur einmal in die Konstruktion passte.

    Gruß Daniel
     
  13. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Moin,
    ja, da war man damals ganz stolz drauf, daß sich keine zwei Teile gleichen.
    Ein Konstrukteur "alter Schule" hat das anders gelernt. Im Zeitalter numerisch gesteuerter Maschinen ist das aber nicht mehr ganz so wichtig - man darf auf der Baustelle nur nix durcheinander bringen.
    Grüße Ralf
     
  14. LiwiTT

    LiwiTT Foriker

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    War das nicht (auch?) eine "Sparmaßnahme" wegen der aus dem Ruder laufenden Baukosten?
     
  15. E-Fan

    E-Fan Foriker

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    ´meine mich auch daran zu erinnern, dass das Dach in erster Linie aus Zeitnot nicht vollständig gebaut wurde. Jetzt weigert sich die Bahn wegen der dafür nötigen Sperrung des aller Gleise, das zu erledigen. Man hätte es ja im Zuge der ohnehin verschleißbedingt erforderlichen Gleisbauarbeiten vor einigen Jahren vollenden können, ist aber aus Laiensicht sicherlich viel zu einfach gedacht.
     
  16. Berthie

    Berthie Foriker

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    ...so ist es wohl. Die Teile lagern in der Koppenstr. und eine Vollendung wird als zu teuer angesehen. Lieber prozessiert man mit dem Architekten. :braue:
    Für die gut zahlenden Reisenden der 1. Klasse (denn die hält ausgerechnet dort) schickt man derweil Arbeitskräfte mit Schirm auf den Bahnsteig, damit die Herrschaften nicht zu feucht werden...
     
  17. mattze70

    mattze70 Foriker

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    1.Klasse fahren aber kein Geld für'n Regenschirm. :D
     
  18. LiwiTT

    LiwiTT Foriker

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    Hier (scrollen!) werden beide Gründe für die Hallenverkürzung des Berliner Hbf genannt.
     
  19. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Laut Presse (siehe oben) ist alles verkauft und verschrottet. In einer der Zeitungsmeldungen stand, daß die Bauteile "abgeschrieben" seien, und dann solche Sachen haben dann für den Betriebswirtschaftler keinen Wert mehr und machen folglich nur noch Lagerkosten und gehören dann eben weg. Das hat man sogar in der DDR so gehandhabt.
    Bei uns haben die Arbeiter haben dann die angeblich wertlosen Werkzeuge und Ersatzteile in Kabelkanälen und Heizungsschächten versteckt, die eigentlich in den Schrott sollten.
    Wenn man rechtzeitig bucht, ist die erste Klasse oft auch nicht sonderlich teurer, als normal. Wasserscheue können ja Züge nutzen, die durch den Tunnel fahren - den konnte man nicht einfach kürzen.
    Grüße Ralf
     
  20. Schorsch

    Schorsch Foriker

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    Die Decke in Berlin Lehrter Bahnhof (tief) ist auch nicht wie vorgesehen als gewölbeähnliche helle Konstruktion ausgeführt worden.
    Um den Bogen zum Thema zu bekommen: Die Strecke aus dem Tiefbahnhof in Richtung Gesundbrunnen führt über geschwungene Spannbetonbrücken.
     
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