1. Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Frage zur Rokal E10

Dieses Thema im Forum "ROKAL-TT" wurde erstellt von coppy, 29. Oktober 2004.

  1. coppy

    coppy Foriker

    Registriert seit:
    3. Februar 2002
    Beiträge:
    1.106
    Ort:
    Leipzig
    Bewertungen:
    +102
    Ich bin in Besitz einer Rokal E10 gekommen. Allerdings fand ich den Aufbau der Lok etwas merkwürdig. Ein Drehgestell hat keinen Antrieb und wird durch zwei Aussparungen im Gehäuse gehalten, das andere mit dem Motor wird nicht dort im Gehäuse gehalten, obwohl die Aussparungen auch hier vorhanden sind. Gehalten wird dieses Drehgestell durch eine Schraube im Bereich des Bodenrahmens, welche in einer Art Kulisse läuft. Somit hat das Drehgestell etliche Millimeter "Höhenspiel". Ist diese Ausrüstung mit nur einem angetrieben Drehgestell und dem Höhenspiel korrekt?

    Besten Dank
     
  2. sehrie

    sehrie Foriker

    Registriert seit:
    21. Juli 2002
    Beiträge:
    795
    Ort:
    Berlin
    Bewertungen:
    +0
    ja, so verhält es sich > ist alles korrekt > die E10/E40 wurde ende der 50er konstruiert !! und leider in einem maßstab 1:110
     
  3. rokalisti

    rokalisti Foriker

    Registriert seit:
    6. August 2004
    Beiträge:
    292
    Ort:
    MUTG
    Bewertungen:
    +9
    Bei der ersten Modellreihe der E-10, E-40 und auch der V-200 mit Rundmotor wurden noch beide Drehgestelle mit Metallplatten in den Rahmenaussparungen gehalten. Mit Einführung der Einheitsmotoren 1961 musste man konstruktionsbedingt auf die Halterung verzichten, da der Motor mit den Zahnrädern eine Einheit bildet.
    Der Rundmotor hingegen wurde auf das Drehgestell gesetzt. Der Antrieb erfolgte über das Schneckengetriebe. Somit waren Motor und Getriebe entkoppelt und es war Platz für die zusätzliche Halterung. Bei Ebay wird gerade so ein Drehgestell angeboten.
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=81058&item=3757739617&rd=1. Das Bild ist nicht toll, aber man kann das Prinzip erkennen.
    Im Gegensatz zur V-200 wurden die Formen der E-10 und E-40 nicht mehr geändert und die Aussparung im Rahmen blieb erhalten.
    Der Motor wird somit auf der einen Seite durch eine Schraube gehalten, auf der anderen liegt jedoch das Gewicht des Motors auf der Stirnlampe, was ein erhebliches Höhenspiel verusacht
    Später hat man dieses Problem behoben. Bei der E-03 wird der Motor durch eine Schraube im Dach gehalten.​
     
  4. coppy

    coppy Foriker

    Registriert seit:
    3. Februar 2002
    Beiträge:
    1.106
    Ort:
    Leipzig
    Bewertungen:
    +102
    Nachmal E10

    Also ich habe einen anderen Motor in der E10 mit einem Stirnradgetriebe. Irgendwie habe ich den Eindruck, die Lok wurde aus verschieden Einzelteilen zusammengesetzt, siehe auch die Schleifspuren auf dem Motor

    Also dann
     

    Anhänge:

    • E10.jpg
      E10.jpg
      Dateigröße:
      26,3 KB
      Aufrufe:
      59
  5. Eifelleitwolf

    Eifelleitwolf Foriker

    Registriert seit:
    15. April 2003
    Beiträge:
    567
    Ort:
    NRW
    Bewertungen:
    +0
    Coppy, Du besitzt die neuere Ausführung mit Einheitsmotor (siehe Beitrag von Rokalisti).
    Da wird das Motor-Drehgestell mittels Führung durch das Ballastgewicht in der Mitte des Gehäuses gehalten. Das Ballastgewicht mit mit zwei kleinen Schrauben im Gehäuse, das Motor-Drehgestell mit einer größeren Schraub im Ballastgewicht festgehalten. Diese Schrauben fehlen auf Deinem Foto (im Hintergrund liegt wohl ein kleines Gehäuseschräubchen).

    Bei Deinem Modell bleiben also die Gehäuseaussparungen beim Motor-Drehgestell frei, das Drehgestell ohne Antrieb dagegen hat zwei Rastnasen für diese Gehäuseaussparungen.

    Du besitzt übrigens die allerletzte Ausführung (Baujahr ab 1968), erkennbar an den doppelschienigen Pantographen.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden