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BR 50 Altbau von Tillig

Hallo, auch bei mir ist nun endlich die 50 eingezogen und dreht seit 2 Tagen zuverlässig ihre Runden. Die Zugkraft ist für Heimanlagen völlig ausreichend. Ich habe nichts zu meckern. Ich erfreue mich täglich und erinnere mich dabei an die Planeinsätze der Zwickauer 50849 nach Schwarzenberg. Man, waren das Zeiten, danke Tillig!
 
Mal eine kleine Bemerkung zur 50 2740:

Hier wurde erwähnt, daß sie diese eckigen Windleitbleche, wie eine Altbau-52 hatte. Ich habe aber mindestens ein Bild, wo dem nicht so ist. Also wurden anscheinend nicht nur Tender ab und an mal getauscht ;-)

Derzeit entsteht nämlich die 50 2740, 50 1195 und die 50 1002 in meinem Bastelzimmer.

MfG Cargonaut
 
50 2740

Hallo,

die 2740 hatte mindestens seit 1978 Windleitbleche mit Rand und zum damaligen Zeitpunkt auch eine Quetschesse.

Gruß Siggi

Edit.: Ein Schneepflug hing auch noch dran.
 
Tillig-50.0-31 so auch noch in EP-IV?

Die Frage ist nicht so ganz leicht und erst recht nicht pauschal zu beantworten.
Betrachtet werden müssen folgende Kriterien, die modellmäßig relevant sind:
-[FONT=&quot] [/FONT]Anzahl der Kesselaufbauten
-[FONT=&quot] [/FONT]Form der Sandkästen
-[FONT=&quot] [/FONT]Führerhaus
-[FONT=&quot] [/FONT]Frontschürze / Umlauf.

Das Tillig-Modell ist
-[FONT=&quot] [/FONT]vierdomig
-[FONT=&quot] [/FONT]hat aus Pressblech geschweißte Sandkästen
-[FONT=&quot] [/FONT]das Standard-Führerhaus mit seitlichen Dachlüftern
-[FONT=&quot] [/FONT]eine Frontschürze über die gesamte Breite
-[FONT=&quot] [/FONT]einen ungekürzten Umlauf.

1939 bis 1941 waren die Kessel der 50.0-31 aus St47K, Ende 1941 kehrte man zum üblichen St34 als Kesselbaustoff zurück. Keiner der St47K-Kessel hat wegen der von St47K ausgehenden Betriebsgefahr die EP-IV erlebt – d.h. alle nicht rekonstruierten 50-er besaßen St34-Kessel. Die Kessel sind äußerlich nicht zu unterscheiden – aber es gibt Auswirkungen des Baujahres auf das Aussehen, weil eben Ende 1941 schon recht nah an den ÜK-Kesseln war. Viele dieser Kessel besaßen keinen Speisedom mehr.

Die ursprünglichen, gegossenen Sandkästen der 50 finden sich an den St34-Kesseln kaum noch. Die „Sandkastenbauform“ des Tillig-Modells ist so also durchaus die „Volumenvariante“...

Unter dem „Restbestand“ der 50.0-31 fanden sich FH aller Varianten. Hier muss man einfach nur von Fall zu Fall vergleichen.

Verkleinerte Frontschürzen waren in EP-IV eher die Regel als die Ausnahme – mit der Breitenredizierung bzw. dem Entfall der seitlichen Frontschürzen verbesserte sich insbesondere die Zugänglichkeit zu den Kolbenschiebern.

Wer also eine 50.0-31 in EP-IV mit möglichst wenig Auswand will, wird einfach nicht drum herum kommen, möglichst viele Fotos auszuwerten. Und die Anzahl der infrage kommenden 50-er wird sich in ziemlichen Grenzen halten.
Die beiden „prominentesten“ 50.0-31 der DR, die 50 849 und die 50 1002 sind für die Umkennzeichnung des Modells schon ganz gut geeignet.
Allerdings taugen die Wagner-WLB eigentlich nur für Museums- bzw. Traditionslok – als normale Betriebsmaschinen hatte beide Witte-WLB. Die WLB zumindest der 50 1002 sind deshalb auch keine „originalen“ 50-er Ohren, sie stammen im Falle der 1002 vom der 01 207 (?). Wer bezüglich der „Ohren“ genau sein will, muss die WLB tauschen...

Ansonsten ist schon etwas Umbau angesagt – wenn es nicht explizit eine Traditionsmaschine in Form einer der beiden genannten Großohrigen sein soll...

FD851
 
Danke Dir,

da kann ich getrost ne Epoche III nehmen.
Was es in der Epoche IV nicht gab, gibts bei mir in Epoche II/III, das aber nur bei Dampfern
 
schöne Aufstellung, Burkhardt.
Mir fallen in den 80ern auch nur die 1002 und 1849 ein - ich hab vor, mir (irgendwann im nächsten Jahr) die 1002 zu machen. 01er Bleche - entweder von Tillig oder aber (vermutlich die bessere Alternative) von Dietrich Heede (falls ich mich nicht verguckt hab).

Die Altbauloks, von denen ich Fotos mit EDV-Nummer kenne, haben i.A. zurückgeschnittene Schürze, Witte-Bleche und z.T. Quetschesse (bis '78). Mal sehen, was mit der DB-50er als Vorlage in dieser Richtung geht ...

Übrigens - die Aufbauten (Dome, Sandkästen) an Tillig's Altbau-50er sind Einzelteile, also eventuell austauschbar :traudich:
 
Um die Geschichte mit den Revisionsklappen bzw- türen in der Front nochmal zu verdeutlichen, hab ich ein kleines Bild angehängt.

Daraus gehen die 5 Standardvarianten hervor:

1. verschmälerte Seitenschürzen, dadurch Entfall der Revisionsklappen

2. Variante der 50 Reko (bzw. Altbau mit Witteblechen) - horizontale Öffnung der Klappen

3. Variante der 50 Reko (bzw. Altbau mit Witteblechen) - vertikale Öffnung der Klappen

4. Variante der 50 Altbau (mit Wagnerblechen) - horizontale Öffnung der Klappen

5. Variante der 50 Altbau (mit Wagnerblechen) - vertikale Öffnung der Klappen.

Weiterhin gibt es natürlich noch genug Sonderfälle (z.Bsp. nur einen Vorreiber, andere Nietenanordnungen usw.)......



Ob man es nun zur Vorbildauswahl bei der Modellumsetzung heranzieht muss jeder selbst entscheiden.

Ich selbe habe z.Bsp. keine Probleme bei diesbezüglichen Kompromissen, wenn ich von der Vorbildlok kein aussagekräftiges Foto vorliegen habe (aber auch nur dann :img:).
 

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  • 50er Fronten als jpg.jpg
    50er Fronten als jpg.jpg
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@ Rene,
Du weißt aber schon, dass die 50 1001 keine DR-Lok war?


50 1001 Konitz 15.01.1941 * Abnahme Schichau 3426
50 1001 Konitz 01.01.1943
50 1001 Bromberg Hbf 30.06.1944
50 1001 Gütersloh 09.02.1946
50 1001 Hildesheim 01.07.1950
50 1001 Braunschweig 22.05.1966
50 1001 Braunschweig 05.07.1967 ausgemustert


FD851





 
Na da passen ja folgende Bilder von 1982 bei DSO perfekt:

http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?17,3194426,page=28
--> 2. Foto von oben - ohne Spitzenlicht und mit rotem Handrad a.d.RKT
--> 6. Foto von oben - ohne Spitzenlicht und ohne Glocke!

.... und von der Seite bwnossen.de:
http://www.bwnossen.de/LINKS/dampf.html
--> mal mit, mal ohne Spitzenlicht, jedoch nie mit Glocke! Dafür aber messingfarbene Handräder an den Dampfdomen.

.... und ebenfalls 1982 bei europabahnen.de:
http://www.europabahnen.de/print.php?popup2=Staatsbahnen&tabelle=staatsbahnen&ausgabe=Mai 2008&id=26
--> ohne Spitzenlicht und ohne Glocke.

In der einschlägigen Lektüre hab ich gestern auch ein Bild von 1978 gefunden, welches die Lok schon ohne Glocke zeigt.
Und leider ist auch die Rev.-Tür in den Fronten anders, aber vielleicht verschmerzbar.
 
Hallo,

hatte die 1002 nicht auch einen Scheibenradsatz als Vorläufer?
Ich weiß aber nicht mehr von wann bis wann das war.
 
Habe ich doch schon - ein wenig. Auf den ersten Blick ist es möglich, auch wenn es noch andere Kesselvarianten (Domfolgen) gibt. Nur die Sanddöme sind etwas anders (geschweißt, genietet).
Bin ich so kompromissbereit? Prinzipiell ja...
 
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