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V15's Bastelecke

Wenn kein Zinn drauf hält, ist die Oberfläche mit einer Oxidschicht verunreinigt, entweder putzen oder mit einer stärkeren Säure reduzieren.

gruss Andreas
 
Das kleine Teil auf dem Centstück ist von mir bereits zusammengelötet aus zwei Teilen. Wollte nur zeigen, dass ich es eigentlich kann, nur macht mir noch das flächige Verlöten Schwierigkeiten.

Ich habe versucht, die Oxidschicht mit ganz feinem Schleifpapier abzuschleifen und danach die Oberfläche entfettet.
Vielleicht war das schleifen nicht "tief" genug.
 
Säubere doch das Messing gründlich, aber schonend, mit einem Glasfaserradierer.

Viele Grüße Wolfgang

Ergänzung: Dann mit Brennspiritus nachputzen, daß auch der Schleifstaub weggeht.
 
Flächig Verlöten.... wird wirklich eine Frage der Temperaturführung sein. Das Material wird nur punktuell erwärmt und dann erreicht man auf der Fläche nicht die Schmelztempreratur des Lots.
Ist dann auch die Frage, ob das wirklich nötig ist, oder ordentlich punktuell verbunden für unsere Zwecke nicht auch reicht.
Schau Dir mal Edelstahlbauteile an - da wird meist auch nur sehr sparsam geschweißt - erfüllt aber dennoch seinen Zweck. Oder die PKW - eine Orgie aus Punktschweißungen - wenn man Glück hat hält das 30 Jahre über Stock und Stein.

Wenn man viel Wärme einbringt, wird die Handhabung schwierig und man muss mit Verzug und Schrumpfen rechnen - ich würde das möglichst vermeiden.

Um welche Bauteile geht es denn konkret? Ein par Bausätze habe ich auch schon zusammengelötet - das Problem hatte ich noch nicht.

Grüße Ralf
 
Flächig Verlöten.... wird wirklich eine Frage der Temperaturführung sein.
Sehe ich auch so. Du mußt genügend Wärme auf die Lötstelle bekommen, daß das Zinn dort fliest.
Du brauchst genügend Zinn an der Spitze und dieses Zinn bildet dann die Wärmebrücke
zwischen Kolbenspitze und Lötstelle.
Habe mit flächigen löten auch nicht soviel Ahnung, aber früher haben wir aus Cevausitstreifen Kästchen gelötet,
indem wir sie an den Kanten rechtwinklig voll verlötet hatten.
Wichtig auch der Hinweis von f.b., mit Resten zu üben.
Ist vielleicht Dein Lötkolben von der Leistung zu schwach?

Viel Erfolg Wolfgang
 
Zuletzt bearbeitet:
@Ralf_2: Schenke mal Deinem "par" noch ein "a". Det is bei dir immer falsch.
 
Gelötet mit elektronisch regulierten Handlötkolben.

Ich komme mal darauf zurück.
Bei dem Lötkurs, den wir hier mal hatten, gab es auch eine Lötstation, die zwar Punktlöten konnte, aber bei größeren Lötstellen versagt hat. Ursache war der Kontakt von Spitze zu Heizpatrone. Beim flächigen Löten ziehst Du viel Wärme aus der Spitze. Die muss dann die Patrone nachschieben. Wenn jetzt der Übergang zu klein ist, wird die Spitze zu kalt und du bekommst nicht genug Wärme in das Werkstück. Dann ist die Stelle schneller wieder oxidiert, als das Lötzinn drauf ist.
Bei besagten Kurs sind selbst die Profis mit der einen Lötstation zu keinem Ergebnis gekommen. Nach einem Wechsel der Station ging es dann.

Vielleicht an einem Reststück mal einen Vergleich anstellen mit einem guten alten ungereglten 80W Dachrinnenbräter. Wenn Du mit dem Lötkolben das Teil verzinnen kannst, dann liegt es nicht an deiner Reinigungsmethode.
 
Zeig doch bitte mal ein Bild von deiner großflächigen Lötung, damit man/ich sich/mir ein Bild von machen kann.
Ansonsten wie schon geschrieben, bei großen Flächen geht nix über Hitze.
Grüße Bernd
 
...ja, für mich war die ab 1961 auch neu... :totlach:

nee, nee "das Paar" war schon immer ein Dingwort (Substantiv), wogegen 'ein paar' ein Verhältniswort (Adjektiv) sein sollte.
So hab' ich es damals gelernt... ;)

P.S. Verb hieß damals noch Tätigkeitswort :lach:
P.P.S. Bandi kennt das auch noch so... ;)
 
Guten Abend die Herren,
da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Mit flächig verlöten meine ich, auf einer Fläche löten. Zum Beispiel auf einer Seitenwand eines Wagens, ein längeres Profilstück aufzulöten oder ähnliches.
Wie soll man da denn Punktlöten?
Wenn ich Lötpaste zwischen Teil und der Fläche mache, verbindet sich da nichts.

Werde mich mal nach einer anderen Lötstation umsehen und dann weiter versuchen. Übung macht den Meister.
 
Irgendwas ist bei Deiner Löterei faul. Lies nochmal die Beiträge durch.
Mit 150W lötet der Klempner kleinere Sachen an Dachrinnen.

Viele Grüße Wolfgang
 
Es gibt Bausätze, die mit dem Fotolack vom Ätzen ausgeliefert werden. Möglich ist auch eine partielle ungenügende Reinigung vor der Auslieferung.
Ich löte gerne mit 480 °C und immer auf einer Holzunterlage. Metall "frisst" die Wärme auf.
"Blödsinn" von der DIGI- Zentrale und/oder 0,8 mm Lötzinndraht mit Flussmittel.
Lötöl von Sommerfeld hat sich zum Löten dickerer Bauteile, zum Nachlöten oder für MS- Gussteile bewährt.
Zum reinigen der Spitze verwende ich Messinggespinst.

Vor jeglicher Beschichtung muss das Bauteil mit einem geeigneten Reiniger (warmes Fittwasser, Spiritus, Aceton) gründlich gereinigt werden. Was sich am besten eignet, hängt von persönlichen Erfahrungen und natürlich vom Werkstoff ab
 
Ich habe nicht heißer als 350°C gelötet und den/die Fehler woanders versucht zu finden.
Als nächstes, werde ich mal eine andere Lötstation versuchen und einen anderen Bausatz. Vielleicht ist das erkenntnisreicher😅

Den jetzigen Baustand werde ich mal ins Ultraschallbad mit Wasser und Spiritusmix legen. Vielleicht hilft das etwas.
 
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