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Grischans Bastelecke

Zum Glätten von Unebenheiten haben Hersteller feinmechanischer Sachen das Zeug früher zusammen mit abrasivem (kennt die „KI“ nicht - musst tausend mal ändern 🤣) Sand in eine Trommel, ähnlich Betonmischer, gesteckt.
Hinterm Wald nannte man das Verfahren einfach "Scheuern". So wurden bis zur "Wende" dort Fahrzeugkettenteile
entgratet und poliert.

Grüße Wolfgang
 
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Das Verfahren ist auch als Gleitschleifen bekannt. Man kann damit auch polieren. Z.B. mit Kugeln und einer Seifenlauge.
 
Nich mal Urmodelle? Nur Dateien?? Erstaunlicher Service...
Horbach bietet diesen niedrigschwelligen Zugang schon seit über 20 Jahren an.
Vermutlich geht das Überdrehen der Speichenräder nicht so gut wie erhofft...
Das klappt schon gut, aber man muss wissen wie und braucht die passende Maschinen, weil man sich sonst mehr oder minder die Pfoten bricht. Mit selbstgedrehten Stempeln im Drehfutter und dem Reitstock bekommt man das irgendwie hin, aber schön und vor allem reproduzierbar dürfte die größte Herausforderung sein.
Daher ist eine gut/voll ausgestattete DMT oder eine (äußerst seltene und voll ausgestattete) DT140x200 inkl. verschiedener Sechsbackenfutter durchaus das, was man hier benötigt.
Die Isolierbuchsen ohne Innenbohrung vorgefertigt in den Radrohling eingepresst und beim Bearbeiten des Spurkranzes gebohrt, sollte ebenso gut laufen wie eine fertig gebohrte Buchse und mit einem Fräser oder Drehstahl (PH Horn 105 oder deren Derivate auf asiatischen Handelsplätzen) nachbearbeitete Achsbohrung des Rohlings.
 
Haben selbst, vor etlicher Zeit, versucht Räder in Ätztec hnik herzustellen. War wirklich tricki, sie perfekt rundlaufend zu bekommen.
Habe ich auch gemacht und als gar nich so problematisch empfunden. Allerdings habe ich auf einen Radreifen verzichtet und nur die verlötete und überdrehte Oberfläche als Lauffläche vorgesehen. Keine Ahnung, wie lange das gut geht. Letztendlich sollen es Urmodelle für den Abguss werden.
Ich müsste das Projekt vielleicht mal wieder aus der Schublade holen …
Vielleicht wäre der 3 - Druck wirklich eine Alternative !?
Und das dann überdrehen? Wird (glaube ich) noch weniger haltbar.
Horbach bietet diesen niedrigschwelligen Zugang schon seit über 20 Jahren an.
Tja, das is ja interessant, mir aber völlig unbekannt. Als wir hier schon vor fast 10 Jahren über geätzte Radsätze diskutiert haben, war das jedenfalls kein Thema. Ich hatte mich dann mit einem Dienstleister auf einen Ur-Baum aus Ätzmodellen zum Abgießen geeinigt. Naja ... der Baum liegt hier noch rum ... die Idee steht aber nach wie vor im Raum ...

@Grischan
Ich hab das nie aus den Augen verloren und habe (voraussichtlich) vor, das Ganze rückwärtig auf eine rund Scheibe gleichen Durchmessers zu löten. Stabilisiert beim Drehen und lässt sich leicht wieder beseitigen. Die Rückseite lässt sich dann final auf Schleifpapier abziehen. So jedenfalls mein Plan ...
 
Um/ab 2010 herum hatte ich im Forum immer wieder mal darüber geschrieben, was und wie man bei Horbach fertigen lassen kann. 2019 gab's dann nochmal hier einen Hinweis.
Weiter oben stand noch die Idee vom Ausgießen der Achsbohrung mit 2K-Klebstoffen. Kann man machen, ist aber ziemlich aufwändig und wegen des geringen Durchmessers eine leidige Panscherei. Bei separat gefertigten Radreifen sieht das schon wieder anders aus.

@eXact Modell (Larry) dokumentierte in den letzten Jahren seine Arbeiten hervorragend und durch dessen Videos lässt sich sehr viel lernen.

Für Grischans Radsätze bleibt es meiner Auffassung nach wohl eher bei einer, bzw. zwei Isolierbuchsen pro Radscheibe.
 
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Um/ab 2010 herum hatte ich im Forum immer wieder mal darüber geschrieben, was und wie man bei Horbach fertigen lassen kann. 2019 gab's dann nochmal hier einen Hinweis.
O.k., aber in einem Rad-Thread hab ich's nich gelesen und auch "Ein Betriebsdiorama in Epoche I" fällt nich in mein Interessenbereich. Is also komplett an mir vorbeigegangen.
... Ausgießen der Achsbohrung mit 2K-Klebstoffen. Kann man machen, ist aber ziemlich aufwändig und wegen des geringen Durchmessers eine leidige Panscherei.
Dem muss ich widersprechen. Ein Loch in der Größe, dass es noch Isolierbuchsen aufnehmen kann, lässt sich ganz gut ausgießen. Man kann vielleicht (oder sicher) nich jedes Produkt nehmen und muss etwas probieren, aber mit dem richtigen Zeug is das weder ein Problem noch Panscherei. Es gibt Produkte in 1K und auch 2K, die auch nich unter der Bezeichnung "Klebstoff" sondern "Verguss" geführt werden. Eigene Erfahrung!
 
Kleineisen mal wieder
Hallo @Grischan,

bestände bei Dir grundsätzlich die Möglichkeit so etwas wie das hier zu ätzen??? Hättest Du Lust dazu?

Kleineisen auf 0,4mm Neusilberblech - Maße: 3,1x 1,5x0,4mm; Löcher jeweils - 0,4x0,4mm; Absenkung für Schiene 0,2mm um halbe Blechstärke 1,3mm breit für Code60 Schienenfuß

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Passende Nägel auf 0,6 mm Messingblech - äußere Kantenmaße, sprich der untere Teil vom Kopf 0,6x0,8mm. Schaft und oberer Teil 0,4x0,4mm.

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Hakenplatte - aus 2 Teilen. Obere 0,4mm Blech und 0,2mm Blech

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Vielen Dank.
 
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Was mit ätzen ist gar kein Problem. Mit den Blechstärken bist du allerdings eine Ausnahme. Ich ätze in der Regel 0,2 und 0,3 mm Neusilber. Zu Neusilber würde ich eh raten, da es bei gleicher Dicke feinere Strukturen zulässt. Wenn Du bei den Blechdicken bleiben willst, bist Du bei einer Mindestbestellmenge von 2 Blechen 200 x 300 mm von einem Film. ansonstn könne auch kleine Versuchsbleche mit auf meine Probefilme.
Den Nagel in der Form kann man nicht ätzen. Beim Ätzen wird von beiden Seiten graviert. Wird quasi an der selben Stelle graviert, entsteht ein Loch. Ich hatte ähnliche Kleineisen schon mal für Code 55 TTe geätzt. Da war der Nagel einfach flach. Bilder müssten sogar hier im Thread sein. Hab die zugehörige Brücke inzwischen verkauft, da ich kein TTe machen will.
 
Den Nagel in der Form kann man nicht ätzen. Beim Ätzen wird von beiden Seiten graviert. Wird quasi an der selben Stelle graviert, entsteht ein Loch.
Geht demnach nur mit mehrfachen belichten und ätzen. Gut dann würde ich den Nagel noch mal neu konstruieren und bei den Kleineisen eventuell die Löcher etwas verschieben.

Dann würde das 0,6er Blech entfallen und nur 0,2 bzw. 0,4 bleiben. Ganze Bleche sind kein Thema. Brauche ja eine etwas größere Menge.

Danke bis hier.
 
@madas
Du kannst den Nagel doch in der Höhe/ Länge hälftig auf 0,3 ätzen lassen und dann zusammenfalten. Und die 0,4mm Grundplatte aus 0,2mm Blech und dort wo oben auf Deinem Bild die Vorderkante ist umklappen um auf 0,4mm Stärke zu kommen.
Selbst die Hakenplatte wäre in einem Stück möglich, in Längsrichtung das obere Teil als 2 Hälften konstruieren und dann durch falten die 0,4mm Aufbau auf der 0,2mm Grundplatte erzeugen.
Bissel blöd zu erklären.
 
@jasch ja theoretisch ginge das auch, aber bei diesen kleinen Anmessungen wird man wahrscheinlich adelig, wenn man noch jedes Kleineisen biegen müsste.

@Per ich suche noch mal nach Mirconägeln. Vielleicht gibt’s da ja fertig was.

Der Haken und die Nägel sollen vorrangig auch die Schiene am Schwellenjoch befestigen und nicht nur Zierde sein
 
Ätzen kann man die Nägel schon. Es müssen halt drei Schichten geätzt werden und da hast Du mit Deinen Gedanken ein Alleinstellungsmerkmal.
Messingdraht könnte man prinzipiell auch in einer Matrize aus gehärtetem Stahl stauchen (in einer Triebnietmaschine oder Schlagpresse). Beides ist aufwendig und ob es die Erwartungen erfüllt, müsste man ausprobieren. Fragt sich nur wer Lust dazu hat, für einen Meter Gleis 900...1200 Nägel manuell herzustellen und zu verarbeiten...
In Messing gegossene Hakenplatten aus einer professionell gedruckten Urform (wie bei Dit Modell) dürfte bedeutend einfacher sein, oder man macht es so: Preußische Gleiswüste Epoche I KPEV - Steuerplatine Gleisstaubsauger
 
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Wenn Du eh ganze Bleche machst, brauchst Du mich nicht dazu. Einfach mal bei Exella.com belesen. Die Preise stehen auch dort. Ich helfe natürlich gern bei Anlaufschwierigkeiten.
 
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