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Digital welche Steuereinheit von welcher Firma

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Hallo,
habe mal ne Grundsätzliche Frage. Möchte demnächst auf Digital umsteigen. Meine Anlage besteht aus einer eingleisigen Hauptbahn und einer Nebenbahn, die in einer Kehrschleife verläuft und Bw mit Drehscheibe. Es sind ca. 25 Weichen und 12 Signale vorhanden.
Außerdem ein 6-gleisiger Schattenbahnhof. Ich möchte 2 Züge gleichzeitig verkehren lassen. Brauch ich ne extra Powerbox ?
Welche Steuereinheit von welcher Firma ist zu empfehlen ?
Da ich Neueinsteiger bin habe ich mich schon durch div. Literatur gearbeitet, bin dankbar für jeden Tip.

Gruß
Nico
 
Hallo Nico,

ich persönlich benutze Rautenhaus Digital und bin sehr zufrieden damit. Als selectrixkompatibles System verfügt es über den sicheren, schnellen Bus für den Selectrix bekannt ist, ist spielend leicht zu handhaben und vorallem vollkompatibel zu allen anderen Selectrixkompatiblen Produkten.
Für deinen Fall wäre auch eine Drehscheibensteuerung verfügbar und 2 gleichzeitig fahrende Züge sind auch ohne Booster kein Problem.
Wenn Du mehr wissen möchtest kannst Du mich ja persönlich anmailen.

Gruß
Stefan
 
Steuerung

kann dir das EasyControl von TAMS ELEKTRONIK
empfehlen, welches ich auch in gebrauch habe.
super preis-leistungsverhälnis, allerdings kein
eingebauter booster, gibt es aber für 50€ extra
auch bei tams, den b3. tams eigenes bustsystem
welches aber sehr gut funktioniert. die
mastercontrol hat ein paar super features, zb.
brauchst du dir keine loknummern merken, hast
eine datenbank eingebaut , wo du deinen loks
nahmen geben kannst.

grüße aus dem harz
dieter
 
Hi Nico,

Vorschläge wirst Du sicher so viele verschiedene bekommen, wie es unterschiedliche Systeme auf dem Markt gibt. Die einen mehr, die anderen weniger kompatibel, oder auch mehr oder weniger für Deine Zwecken geeignet.

Ein Allheilmittel gibt es wahrlich nicht, jeder empfielt "sein" System.

Eberswalde ist ja nicht weit von unserem Club wech, komm doch einfach mal an einem Clubnachmittag vorbei und probiers selber aus. Tipps und Hinweise sowohl Hardware-, als auch Softwaremäßig kannst Du Dir bei uns auf jeden Fall abholen.

Jan
 
Hallo,
ja, ich kann Dir auch Tams empfehlen. Habe sie mir gerade zugelegt und lerne auch gerade in Sachen Digitaltechnik, was mir zumindest hinsichtlich der Bedienung von TAMS keine Probleme bereitet. Schön ist auch, daß eine USB- bzw. serielle Schnittstelle schon vorhanden ist und man einen Rechner direkt anschließen kann. Hinsichtlich Preis/Leistung bin ich auch der Meinung, daß das ein günstiges System ist.
 
In Dortmund hat Tran eine neue Zentrale vorgeführt und verkauft. Booster drin, Computeranschluss drin, großes Display in der Steuereinheit (sieht so ähnlich aus wie die neue Rocomaus, ist aber keine und hat eigentlich auch nur so eine ähnliche Form). Alle Menüpunkte in Klartext! Kein kryptischen Anzeigen.Jede Lok kann einen Namen bekommen. Angezeigt werden kann auch der Stromverbrauch der Loks.
Herr Tran führte das vor. Man nimmt eine neue analoge! Lok und läßt die dann rumfahren (Nach entsprechender Einstellung ohne Brummen). Dann ein paar Tasten gedrückt und die Zentrale nennt einen den Stromverbrauch. Dann weiß man, was für einen Decoder man braucht und kann digitalisieren.
Das Teil sollte auf der Messe ca. 300 Eus kosten. (Auf der Homepage ist jedenfalls noch nichts). Genau habe ich da nicht hingehört, weil mir eine Zentrale eigentlich reicht.
 
Hi allemann,
In Dortmund hat Tran eine neue Zentrale vorgeführt und verkauft.
hmmm...
warum erfahren wir erst jetzt davon? :ballwerf:
ich persönlich benutze Rautenhaus Digital und bin sehr zufrieden damit.
Sicher wird das Selectrix-Format wegen seiner Stabilität und Geschwindigkeit zurecht gelobt, allerdings betreibt die Masse der TT-Bahner ihre digitalen Fahrzeuge im DCC-System.
D.h. Du hättest einen Inselbetrieb,
wenn Du mal eine Maschine auf der Anlage eines Freundes (oder Vereines, bei einem Stammtisch, Modultreffen o.ä) fahren lassen willst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß dort das DCC-System benutzt wird.

Ich schätze mal, die 'DCC-Rate' liegt im TT-Bereich bei über 95%...
 
@Nico,

auf jeden Fall ein Digitalsystem im DCC Format. Welches du für dich auswählst ist aber deine eigene Entscheidung. Wichtig ist nur das du den Funktionsumfang so einer Zentrale von Anfang an mit beachtest, wie z.B. Benötigst du eine Rückmeldung für den Schattenbahnhof über das Digitalsystem oder wird es mal Analog gemeldet. Fragen über Fragen die du nur selber dir beantworten kannst.

Selbstverständlich empfehle ich dir ein Digitalsystem, na das von Lenz! :freude:




Arcon schrieb:
(Auf der Homepage ist jedenfalls noch nichts).

Ein Digitalsystem wurde letzen Jahres von CT-Elektronik auf der Webseite angekündigt. Der Hinweis ist aber seit ca. Ende, Anfang des Jahres wieder entfernt wurden.

E103 schrieb:
Für deinen Fall wäre auch eine Drehscheibensteuerung verfügbar.

Eine Drehscheibe Digital ansteuern geht auch hiermit wunderbar.
 
Vielen Dank für Eure Hilfe. Es gibt eben viele Möglichkeiten, und jeder ist mit seiner Lösung zufrieden und kann sie empfehlen.
Da ich mir die Option einer Steuerung mit PC offen halten will,
gefällt mir die Uhlenbrock Intellibox ganz gut. Und wie schon erwähnt
möchte ich möglichst Decoder verschiedener Hersteller steuern können. Gibt es ein vergleichbares System zur Intellibox ?

mfg
Nico
 
PC steuern - da kenne ich mehrere Spezies, die Lenz Zentrale/Booster, Littfinsky Weichen- und Signaldecoder eingesetzt haben und damit sehr zufrieden sind. Von wem die Gbm waren - Blücher ? Muss Yves was dazu sagen. Software ist Freiwald Railroad&Co.

Drehscheibensteuerung gibt's auch für DCC - da war letztens was im Board, such mal danach.

I-Box - ja, die kann viel und wird von den Modulern ob des Loconet bevorzugt. Aber ob Du daheim sooo viel Variablität brauchst ? Wenn Du einmal bei guten DCC-Decodern angekommen bist, wirst Du sicher nicht hier und da vereinzelt Nischenprodukte einsetzen. Und dazu zähle ich Selectrix, so gut es auch sein mag. Jedoch hat sich DCC als Standard durchgesetzt und wie lange es Selectrix überhaupt noch geben mag, weiss keiner zu beantworten.

Also: willst Du PC-gesteuert fahren, dann mische die Komponenten nicht zu sehr (das gab schon böse Reinfälle). Da ist o.g. Lenz-Kombi 'ne gute Wahl (U.a. läuft damit die TT-Ost-West-Anlage).

Für manuellen Betrieb mögen dagegen viele Zentralen geeignet sein.
Tams, Tran sind da durchaus Alternativen zu Lenz, IB (und deren Derivaten Fleischmann-Twincenter (davon HÄNDE WEG !!!) und Piko Dingsda).

Hauptsache Du nimmst ein DCC-System. Denn das kommt mit ALLEN DCC-Decodern verschiedenster Hersteller klar: Kühn, Tran, ESU, Zimo, Uhlenbrock, Lenz, ...
 
HallO!
Ich habe zwar auch DCC zu Hause, aber zum Steuern und Rückmelden ist SX schon sehr gut.Sehr schnell und komplett genormt, d.h. es kocht nicht jede sein eigenes Süpchen wie bei DCC, da ist nur das Gleissignal genormt.
SX 2 steht auch in den Startlöchern (mehr Adressen + Fahrstufen).
Wenn man dann noch Decoder von Doehler+Hass (DHL100/160)nimmt kann man die Loks unter DCC + SX + Analog laufen lassen.
Bei Fragen können aber wahrscheinlich nur die N-Bahner weiterhelfen...
Von der IB und anderen Multiprotokollzentralen würde ich abraten, das Signalgemisch am Gleis bringt einige Decoder durcheinander (gerade die Multiprotokolldecoder, oder die denken sie sollen bremsen weil das Signal leicht asymmetrisch ist).
Das erste Problem lässt sich zwar durch Programmierung der Zentrale und/oder der Decoder beheben (d.h. Adresse an der Zentrale auf ein Protokoll festlegen, Decoder auch auf ein Protokoll festlegen usw)
Das zweite würde man an zwar an der IB durch einen extra Booster, der ein sauberes Signal liefert, erschlagen, aber den internen kann man dann nur zum Schaltdecoder (Weichen/Signale) steuern nehmen.
Mfg Uller
P.S.
Hier steht ne Menge zu Digial:
http://www.1zu160.net/digital/digital.php
dann links oben auf DCC oder SX klicken
 
digitalzentrale

um sich die steuerung über den pc offen zu halten würd ich auch wieder die EasyControl von tams empfehlen, USB und RS232 schnittstelle sind vorhanden. und für mich war der preis entscheidend,
bei fast gleicher leistung (der booster fehlt bei der tams zentrale) kostet sie nur die hälfte !!


grüße aus dem harz
dieter
 
Hi allemann,
entscheidend ist aber auch der Datenbus,
sprich die Kompatiblität der Geräte untereinander zu anderen Systemen. Wenn sich ein neues System (Datenbus, nicht Gleissignal!) durchsetzt - super!
Wenn nicht, hat man eventuell einen (vom Digitalsystem völlig unabhängigen) Fehlkauf getätigt, weil das System vom Erstanbieter nicht (schnell und) weit genug ausgebaut wird und andere Anbieter den neuen Datenbus nicht akzeptieren...
 
uller schrieb:
Von der IB und anderen Multiprotokollzentralen würde ich abraten, das Signalgemisch am Gleis bringt einige Decoder durcheinander (gerade die Multiprotokolldecoder, oder die denken sie sollen bremsen weil das Signal leicht asymmetrisch ist).
Wir fahren auf unseren Modultreffen seit Jahren mit der IB, und das problemlos. Den Motorolla-Modus (brauchen sowieso nur die H0er für Murkslin) kann (und sollte) man einfach abschalten, und das geht ganz einfach global mit einer Einstellung.
Irgendwann (spätestens, wenn Du den Regler für Adresse XXXX aufdrehst) musst Du mal festlegen, mit welchem Protokoll die Adresse (und damit der Multiprotokolldecoder) angesprochen wird (und wenn nix festgelegt wird, zieht das eingestellte Standardprotokoll der Zentrale - also auch eine Festlegung) - es gibt daher keinen Grund, das nicht sinnvoll zu entscheiden und offen zu lassen, ja es geht gar nicht anders. S.u.

uller schrieb:
Das erste Problem lässt sich zwar durch Programmierung der Zentrale und/oder der Decoder beheben (d.h. Adresse an der Zentrale auf ein Protokoll festlegen, Decoder auch auf ein Protokoll festlegen usw)
es macht keinen Sinn, einen Multiprotokolldecoder mit heute dem, morgen einem anderen Protokoll anzusteuern.
Der Grundweg ist doch: es wird erst das Standardprotokoll an der Zentrale festgelegt, und dann für alle "Exoten" (das sollte dann die Minderheit sein) das jeweilige Protokoll, über das sie erreichbar sind, zu definieren (das geht dann per Adresse).

uller schrieb:
Das zweite würde man an zwar an der IB durch einen extra Booster, der ein sauberes Signal liefert, erschlagen, aber den internen kann man dann nur zum Schaltdecoder (Weichen/Signale) steuern nehmen.
der interne Booster der IB taugt sowieso nicht soooo dolle, und zwar aus dem Grund: Booster, die auch Märklin Motorolla können, müssen ob der für dieses Protokoll eigenen Anforderungen eine andere Charakteristik haben, und sind damit für reinen DCC-Betrieb nicht so ideal geeignet wie reine DCC-Booster. Das hat (ohne jetzt tiefer ins Detail gehen zu wollen) mit der Signalkurve, dem Nulldurchgang beim Märklin-Wechselstromsystem und den notwendigen Flankensteilheiten für DCC zu tun. Dieses Problem haben aber ALLE Booster, die auch Märklin Motorolla können.
Deshalb ist der eingebaute IB-Booster für eine Heimanlage nicht unbedingt schlecht - nur für unsere grossen Modularrangements (150-200m Module, 15-25 Booster, 30-50 Handregler und ebenso viele Digitalloks im Einsatz) als Fahrbooster nicht geeignet.

Ist schon klar, dass das eine Philosophiefrage ist - wer von SX überzeugt ist, dem kann man DCC erzählen soviel man will, und umgekehrt ebenso. Ich will mit meinem Beitrag nur die "Bedenken" gegen die IB in anderes Licht rücken, da einige Aussagen m.E. so nicht korrekt sind und vermeintliche Probleme in der Praxis bei korrekter Benutzung und Einstellung gar nicht auftreten können.
Der Rest kommt mir vor wie das "Hörensagen" einiger Händler, die nur Lenz verkaufen und die Leute von dem bösen Gedanken "Multiprotokollzentrale" schnell wieder weg bringen müssen.

stardampf schrieb:
entscheidend ist aber auch der Datenbus,
sprich die Kompatiblität der Geräte untereinander zu anderen Systemen. Wenn sich ein neues System (Datenbus, nicht unbedingt Gleissignal!) durchsetzt - super!
Wenn nicht, hat man eventuell einen (vom Digitalsystem völlig unabhängigen) Fehlkauf getätigt...
wichtiges Argument: und da habe ich momentan bei Tams so meine Zweifel. Habe gerade mal fix die Webseite und die Doku durchgesehen: Tams spricht vom EasyNet, gibt keinerlei Kompatibilität zu anderen Herstellern und Standards bzw. Quasi-Standards (Loconet, Lenz XpressNet, SX, CAN-Bus etc.) an. Die Art des Anschlusses von Zusatzgeräten geht auch nur über extra Busverteiler, das sieht anders aus als bei den anderen Herstellern. Und selbst finde ich dort momentan nur einen der Zentrale ähnlichen grossen Regler im Angebot. Kein Walkaround-Regler, kein Funkregler, nix. Kann ja noch kommen, aber wer weiss das heute ? Kann auch wieder tot sein.

Hier hilft nur: vorher ausgiebig informieren.

Das neue Tran-System soll zu Lenz Buskompatibel sein (also XpressNet), damit passen auch Roco-Geräte. IB und diverse andere Geräte können mit dem offengelegten Loconet eine Vielzahl kommerziell erhältlicher und Eigenbaugeräte ansprechen. Zimo geht mit dem Industriestandard CAN-Bus (super guter schneller Bus !!) seit Jahren seinen eigenen Weg, aber auch dafür gibt's Zubehörhersteller.
 
Die Frage "welche Steuereinheit" ist nicht einfach zu beantworten. Willst Du digital fahren und schalten oder nur digital fahren? Willst Du die Anlage über einen PC steuern?
Hast Du viel Kohle übrig oder willst Du low-cost einsteigen?
Bei jeder Frage gäbe es eine andere Antwort.
Grundsätzlich: DCC ist der Standard in TT schlechthin. Man kann dennoch zuhause Selectrix fahren, wenn die Loks mit Multiprotokoll-Decodern ausgestattet sind.
Du kannst für kleines Geld (ebay) einsteigen, z.B. mit der Lokmaus 2 von Roco (DCC). Damit ist digitales Fahren möglich und (in Grenzen) auch das Schalten von Weichen; Einschränkungen: man kann Lokdecoder (die darin eingestellten Werte, also die CVs) nicht auslesen.
Das geht allerdings mit dem Compact von Lenz. Ist oft auch günstig zu bekommen und wird auch von Tillig vertrieben.
Wenn Du Weichen über ein Gleisbildstellpult schalten willst, dann empfiehlt sich die PC-Anbindung. TAMS liefert sie gleich mit, Uhlenbrock auch, aber Du brauchst in jedem Fall noch zusätzlich eine Steuerungssoftware. Kostet in der Regel auch Geld (rechne mal so mit ca. 250 € allein für die Software).
Es geht allerdings auch ganz anders, wenn Du nämlich den PC zur Erzeugung des Digital-Signals einsetzt. Dann brauchst Du zuätzlich nur einen Booster sowie ein Kabel für den Anschluss desselben an den PC. Das Ganze nennt sich DDL (für Linux) bzw. DDW (für Windows). Wenn Du einen unbeschäftigten PC übrig hast, dann ist dies ohne Zweifel die preisgünstigste Lösung. Man kann an den Gameport des PC dann Gamepads o.ä. anschließen und damit die Loks steuern oder aber mit Maus und Tastatur.
Ende des Jahres will Viessmann eine neue Zentrale (Commander) auf den Markt bringen, mit Display für ein Gleisbildstellwerk und Steuerungsoftware, und, und, und. Wenn das Produkt hält, was es verspricht, wird es die eierlegende Wollmilchsau werden und die Intellibox und alle anderen Systeme alt aussehen lassen - inclusive der Software-Produkte, die für teures Geld separat angeschafft werden müssen. WENN diese Zentrale tatsächlich hält, was der Hersteller verspricht - das ist die große Frage.
Willst Du sofort mit Digital anfangen, das Budget ist begrenzt und es steht kein separater PC (für DDL/DDW) zur Verfügung, dann sind für den Anfang die Lokmaus2 von Roco oder das Compact von Lenz keine schlechte Wahl, wenn man sie günstig (so für 50-100 €) bekommen kann...
...meint hobo
 
Hallo,
schau dir doch mal die Seite von Digirail an.
http://www.muet-digirail.de/modellbahn/public_html/

Hier kannst du dir den kompletten Produktkatalog runterladen, sowie eine detailierte Bedienungsanleitung der Zentraleinheit.
Zugegeben ist das Selectrixsystem von MÜT nicht das billigste, aber die Qualität macht sich bezahlt. Das System ist ausgereift und die Decoder waren zum Zeitpunkt meines Einstiegs die Besten am Markt.
Wie bereits geschrieben gibt es auch einen Multiprotokolldecoder, damit kannst du deine Loks auch bei DCC Kollegen fahren lassen.
Der DHL50 Decoder ist der kleinste der Welt, und genau den wirst du irgenwann mal brauchen (Köf von E-Fan):freude:

mfg
Gerd
 
wichtiges Argument: und da habe ich momentan bei Tams so meine Zweifel. Habe gerade mal fix die Webseite und die Doku durchgesehen: Tams spricht vom EasyNet, gibt keinerlei Kompatibilität zu anderen Herstellern und Standards bzw. Quasi-Standards (Loconet, Lenz XpressNet, SX, CAN-Bus etc.) an. Die Art des Anschlusses von Zusatzgeräten geht auch nur über extra Busverteiler, das sieht anders aus als bei den anderen Herstellern. Und selbst finde ich dort momentan nur einen der Zentrale ähnlichen grossen Regler im Angebot. Kein Walkaround-Regler, kein Funkregler, nix. Kann ja noch kommen, aber wer weiss das heute ? Kann auch wieder tot sein.
es wird definitiv von tams einen handregeler geben,
aber gleich morgen wird das natürlich nichts !!!
bin ja beruflich einmal die woche in hannover und
hol mir meine sachen immer bei ihm persönlich ab und da kommt man immer ins gespräch, daher kan ich euch garantieren das ein handregler kommt und
die kompatibilität zu anderen systemen (RAILCOM) wird auch ausgebaut .

grüße aus dem harz
dieter
 
Selectrix - Rautenhaus ...
007_Gerd schrieb:
... Das System ist ausgereift und die Decoder waren zum Zeitpunkt meines Einstiegs die Besten am Markt ....
Der DHL50 Decoder ist der kleinste der Welt, und genau den wirst du irgenwann mal brauchen (Köf von E-Fan):freude:
Zur Ergänzung:
Zimo's DCC-Decoder brauchen sich da sicher nicht zu verstecken, sind seit Jahren führend in Fahrkultur und Technik, und der Regelalgorhytmus arbeitet sehr feinfühlig und holt auch aus nicht optimalen Motoren super Fahreigenschaften heraus (so meine 254 von 1976 mit dem originalen Rundmotor, der MX61/2000 hat sie schon vor 5 Jahren nahezu lautlos schleichen lassen).
In die Köf passen auch problemlos und unsichtbar DCC-Decoder. Habe erst kürzlich wieder zwei Köf mit Tran DCX74 verheiratet, die beim letzten Modultreffen dann auch gleich ihre Lastprobefahrten absolvieren durften. Sieht man seitlich nix.
 
@dieter:
Handregler ist ganz wichtig !!
Railcom empfinde ich als nicht so unbedingt habenswert, auch wenn das immer wieder propagiert wird: für PC-Steuerungen unwichtig, weil der Computer sowieso genau weiss, wo der Zug gerade ist.

Aber genauere Angaben zu seinem Bus, eventuelle Kompatibilitäten und die Ansage, ob es Busadapter zu anderen Systeme geben wird, helfen sicher weiter. Hier sehe ich die grössten Hindernisse - und für mich die dicksten Gründe gegen das System (für mich persönlich).
 
Steffen E schrieb:
@dieter:
Handregler ist ganz wichtig !!
Railcom empfinde ich als nicht so unbedingt habenswert, auch wenn das immer wieder propagiert wird: für PC-Steuerungen unwichtig, weil der Computer sowieso genau weiss, wo der Zug gerade ist.
das kann man nicht immer genau behaupten. Man braucht da nur eine Lok irgendwo wegnehmen und woanders wieder aufgleisen, schon weis kollege Pentium nix mehr! Und das soll ja Railcom durch eine echte Rückmeldung vermeiden!
 
Hi allemann,
das wird aber ein teurer Spaß,
weil Du jeden Belegungsmelder "rückwärtskompatibel" für das ID-Signal des Decoders ausführen mußt. Da reichen dann die üblichen vier Dioden und ein Optokoppler + Transistor freilich nicht mehr aus und den Unterschied wirst du teuer bezahlen müssen.
Ich würde die Railcom-Sensoren nur sporadisch, z.B. hinter der Ausfahrt der Abf'e anordnen und den Rest der im Steuerungsprogramm implementierten Zugverfolgung überlassen. So oft wird der "große Gebieter" sein Programm doch nicht foppen wollen und dauernd mit den dicken Fingern auf der elektrischen Eisenbahn 'rumwurschteln...?
 
HallO!
@Stardampf bezüglich Railcom etc.:richtisch, würde teuer werden!
@Steffen E: Ich schrob das wegen dem Multiprotokolldecodern da ja gerade das Einsetzen der Loks bei Freunden etc nicht unmöglich sein soll und Sx nunmal doch nicht schlecht ist.
Zu Hause kann man schon die verrüktesten Programmierungen machen. Aber wer will sich das antun?
Wenn Ihr sowieso MM ausknipst, warum nehmt Ihr dann nicht eine Zentrale die nur DCC kann? Stichwort Digitrax (kenn ich aber nicht weiter, ausser Decoder...) Und eine ernst gemeinte Frage, da es im I-net des öfteren auftaucht, wie oft stürzt die IB ab ?
Ich habe übrigens auch eine Multiprotokollzentrale (DCC+MM) + X-Bus, nur kann die nur 28 Fahrstufen und suche deswegen Ersatz (etwas längerfristig), umsteigen werde ich deswegen trotzden nicht auf etwas komplett anderes, ausser DCC, das wird mir zu teuer.
Mfg Uller
 
HallO!
Häh!
Arnold 86200/86201, 119 Adressen, 28 FS, 10 Mehrfachtraktionen a (bis) 4 Loks,eine analoge Lok (grrr..),5 Funktionstasten, X-Bus plus MM IIC Bus, DCC + MM.Programmieren super einfach.Bei E-Bay ab 30,- Eumel, oder auch 130,- ; selber Schuld.
Das Interessante für LENZ und MM Nutzer ist aber glaub ich das Keyboard 86220, auch für Lenz X-Bus und MM, schaltet 256 Weichenadressen (nicht wie bei orginal MM 6040 nur 16), bei e-bay ab ca 45,-.
Interface von Lenz (LI100) schaltet nur Weichen korrekt, Loks machen Probleme ( scheint Fahrstufenproblem zu sein), Lenz Übersetzungsmodul (LC100) dito(liefert 128 FS?, Lenz konnte oder wollte mir nix sagen, einmal auf Vmax geht es nicht zurück (bei beiden) Eingabe per LM2 etc null Problemo.
Deswegen sag ich ja auch nur an einem Übeltäter halten.., obwohl gleicher Bus/Protokoll usw.Gerade deswegen wäre ein komplett genormtes Digitalsystem wünschenswert (ala SX..).
Mfg Uller
Edith: Ich vergas ein grossen Manko, Rückmeldung ist nur über HSI88 o.ä. möglich, an der Zentrale ist nix vorgesehen!
P.S.bei Railcom etc muss man noch beachten das auch die Zentrale den Spass unterstützt!
 
@Uller: Digitrax Chief ist auch vereinzelt im Einsatz. Ist aber durch den umständlichen Import und den nicht gerade kleinen Preis auch nicht allzu häufig. IB ist eben einfach leichter in D zu bekommen, und hat anstelle des recht gewöhnungsbedürftigen DT100 zwei Regler schon eingebaut.

Für uns war die Kombi aus DCC und Loconet (das ist frei) wichtig - es existieren viele Selbstbaukomponenten (Handregler - die sog. "Fred"s -und Booster), die genau das können, was wir wollen, und zudem noch kostengünstig herzustellen sind.

Absturz - also, wenn die IB keinen alten Softwarestand hat, macht sie uns selten Probleme. Auf den grossen Treffen (mit geschildertem Umfang) kommt es u.U. 1-2x vor, dass die Zentrale einen Reset braucht - wobei das vermutlich durch die Verkabelung mit einer Vielzahl von Steckstellen und hoher Loconet (LN) -Kabellänge verursacht wird, dass sich mal Blödsinn auf dem LN befindet.

Das LocoNet unterteilen wir auch in verschiedene Bereiche, das ist allerdings allein der immensen Ausdehnung und dem Strombedarf der vielen angeschlossenen Geräte geschuldet (die IB gibt dort 500mA her, deshalb pusten wir das mit einem RailSync-Booster auf und teilen das über Strombegrenzer (RSCLD) wieder in separate 500mA-Bereiche). Details dazu sind bei fremo.org im DCC-Bereich gut beschrieben, wer's also nachlesen mag: http://fremodcc.sourceforge.net/dcc_d.html.
Gerade im Boosterbereich verwenden wir zusätzlich andere Schaltungen als die Fremo-Kollegen, da wir einen Schaltungsentwerfer in unseren Reihen haben, der uns mit Stoff versorgt.

Als Zentrale hat aber auch schon mal eine Frankenzentrale und eine PCU2 gedient (wen's interessiert: mal danach googeln). Beide sind kostengünstige PC-gestützte DCC-Signalerzeuger auf Selbstbaubasis mit LocoNet. Für automatisches Pc-Fahren sind die allerdings nicht geeignet, es sei denn es baut jemand dort noch an der Software und sich zusätzlich was zum Schalten und Rückmelden.
 
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