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BTTB-Loks wieder fit machen!

Auch das wird bei der Zeuke/BTTB-Konstruktion zum bekannten ruckartigen Anlaufen führen - eins kommt zum anderen ...
Glaube ich nicht. Das ruckartigen Anlaufen kommt meiner Meinung nach von den "Fahrtrafos" wie F2. Da springt die Spannung
von Stufe 0 zu Stufe 1 um ca. 2V, deswegen das ruckartige Anfahren.
Ich habe einen Fahrspannungssteller (pulsierende vollweggleichgerichtete Wechselspannung), der kontinuierlich
die Spannung ab 0V abgibt und dadurch gibt es keine Sprünge sondern ein sanftes Anfahren.

Grüße Wolfgang
 
Ich habe in die BR81 und BR92 die Stepup Stepdown Wandler von Matthias mit 2x 0,3F Supercaps (ähnlich einem Staco) verbaut, jetzt laufen die auch im Kriechgang (Fahrstufe 1 von 126, CV2=2 Kühn N25) durch alle Weichenstraßen.
 


Ich habe im stummiforum Kontakt zu Matthias aufgenommen, dort ist auch die Schaltung beschrieben.
Es gibt die Platine in drei Größen, die aktuell kleinste Platine ~8x9mm habe ich verbaut, die genügt für TT, der Ladevorgang dauert ca. 30sec bei den 0,3F Supercaps.

 
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Obwohl die Zahnräder zueinander alle etwas Spiel haben, merkt man beim Drehen mit den Fingern deutlich wie die Zähne kämmen.
Das kam vom kleinen Ritzel des Stufenzahnrades auf dem Zwischenzahnrad. Ich hätte gedacht, etwas mehr Spiel sichert leichtgängigen und ruhigen Lauf. Denkste!
Habe den Abstand verkleinert, sodass es hier kaum noch Spiel in den Flanken gibt.
Das spürbare Kämmen ist jetzt verschwunden.
Die Lok lässt sich nun mit sanften Fingerdruck auf einer Unterlage schieben, alles dreht sich butterweich und das Getriebe läuft nun mit dem kleineren Spiel ohne fühlbare oder hörbare Auffälligkeiten.
Aufgrund fehlender Erfahrungen hätte ich das eher andersherum erwartet.

Restarbeiten stehen an: 2 mm Gewinde bohren, Zwangspause, es fehlt der ... :boeller:
 
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Läuft!

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Die Paradedisziplin ist eindeutig langsam fahren! Mir ist die Lok schon zu langsam. Der erste Fahrversuch war sehr laut. Am Fett lag es nicht weil ... Mit Fett an der Schnecke war dann Ruhe.
Nett der freie Durchblick durchs Führerhaus und hinten am Rahmen. Werde morgen die Geschwindigkeit messen.
Das Resultat trüben die eiernden BTTB-Radsätze. Mit etwas Glück ist nur eine der Achsen Hauptverursacher. Eine war von einem älteren Modell mit genietetem Gestänge. Ein schnarrendes Geräusch stört. Zwar kein Vergleich zum kernigen BTTB-Original aber trotzdem unschön. Das klärt sich hoffentlich noch. Die Haube sitzt stramm und spielt den Geräuschverstärker, da lässt sich aber leicht noch was nacharbeiten. Vielleicht ist es das "normale" Geräusch des Motors.
 
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Das Getriebe ohne Motor, ohne Schnecke habe ich zum Testen geschoben. Der Motor ist jetzt erst montiert worden.
 
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Vollgas am Modell:

9 sek für einen Meter,
6,6m pro min
0,4km pro Stunde

Macht in Echt das 120fache: 48 km/h

Ist am Modell echt langsam! Da dauert die Dorfhalse einmal rum eine Ewigkeit ...

Habe das BTTB-Schwestermodell (schon das "Gute" mit 4-Eckmotor) nochmal zum Geräuschvergleich fahren lassen.
Da ist das leise Gesumme des gezeigten Umbaumodells jammern auf hohem Niveau! Dennoch, nahezu geräuschlos wäre noch schöner!
Vom Rundmotormodell will ich gar nicht reden.
81 und 92 sind beim Krach nicht zu toppen und meine Rundmotor-Exemplare fahren auch alle ganz besonders schlecht im Vergleich zu anderen BTTB-Modellen. Die BTTB-Viereckmotor-81 ist, trotz ihrer drei Stirnräder, besser. BTTB-Modelle mit nur zwei anstatt drei Zahnräder im Stirnradgetriebe laufen erfahrungsgemäß besser und leiser.

Meine originale BTTB-Viereckmotor-81 braucht für den Meter nur 3 sek - das wären dann so etwa 150km/h. :cool:
Sie ist auch die Leichteste. 6 Zweiachser in der Wendel zieht sie nur noch mit halber Geschwindigkeit, weil sie permanent durchdreht.

Meine Umbaulok ist komischerweise etwas schwerer, dreht mit dem selben Zug nicht durch. Bergauf und bergab fährt sie erfreulicherweise gleich schnell.
 
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Macht in Echt das 120fache: 48 km/h
Ist am Modell echt langsam! Da dauert die Dorfhalse einmal rum eine Ewigkeit ...
Hi teetee,
so viel Arbeit in so ein schlichtes Modell zu stecken..... Hochachtung und Respekt. Und irgendwie ist die Lok zwar sichtlich in den 60ern Jahren konstruiert. Aber wenn man so etwas bis heute hegt, pflegt und fahrtechnisch optimiert... um so besser.

Ich melde mich hier eigentlich auch nur wegen einer kleinen Beobachtung:

48 km/h findest Du langsam?

Sieht vermutlich auch wirklich langsam aus.
Ich bremse alle meine Modelle auf die umgerchnete Vorbildgeschwindigkeit, maximal 10 Prozent schneller..... Das genaue Vorbild der BTTB 92er habe ich zwar nirgends gefunden,
aber es gibt ja doch jede Menge ähnliche. (siehe etwa "BR 92" in Wikipedia.) Und siehe dort: die fuhren fast alle nur 40 km/h, einige 45 km/h und wohl eine tatsächlich sogar 50 (Rennsemmel) Insofern liegt Dein Modell präzise in der NEM. In Bezug auf Geschwindigkeit ist die Lok damit top vorbildgerecht ;-)

Viel Spaß damit
Michael

lg
Michael
 
Klingt, als hättest du jetzt eine prima Rangierlok :happy:
Schnell konnten die alten Konstruktionen ja schon immer, nun klappt es auch mit der Fahrkultur...

Poldij
 
@FB. - freilich, aber schnell fahren musste sie auf den Nebenbahnen im Thüringer Becken auch nicht, dafür sicher gegebenenfalls ordentlich was wegziehen. Das sollte eine Rangierlok auch können. Insofern ist an dem Befund, dass das umgebaute Modell nun auch gut zum Rangieren taugt, doch nichts auszusetzen.

Martin
 
48 km/h findest Du langsam?

Das Ding bewegt sich auch bei Vollgas kaum vom Fleck. Langsames Rangieren geht gut und ist fast geräuschlos.
Ich war gespannt, was die Messung/Rechnung an Vorbild-kmh ergibt und habe auf etwa 20kmh getippt.
Respekt, dass es fast 50 kmh sind! Oder stimmt meine Rechnung nicht?

Ich habe mir zwei schneller drehende Motor-Varianten bestellt. Selbst mit dem 12000er Motor ist die Lok mit 6sek auf einem Meter immer noch halb so schnell wie das BTTB-Modell. Dann liegt originalgetreue Geschwindigkeit auf etwa 60% Reglerstellung.

Die Umbau-Idee ist über ein Jahr alt. Zahnräder, Zubehör und Motoren gibts aber noch bei den Anbietern.

Hier im Forum gab es immer wieder einige sehr interessante Versuche an diesen alten Loks. Getriebemotoren, Stirnrad-Vorgelege, Motorumbausätze...
Alle diese Versuche waren teuer oder aufwändig und man war sich einig über die Nachteile und dass diese vorhersehbar waren.
Ich fand aber kein einziges Umbaubeispiel, wie es eigentlich sein sollte.
Ob es sinnvoll ist, an diesen alten Dingern herumzubasteln keine Ahnung.

Mir hats Spaß gemacht - habe mir noch drei Materialsätze bestellt. Eine gut erhaltene "Museumslok" zum Umbau liegt hier noch rum.
Jetzt wo klar ist was gebraucht wird und wie einfach es geht, ist es nicht aufwändiger als Bausatz-Weichen basteln.
 
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Ob es sinnvoll ist, an diesen alten Dingern herumzubasteln keine Ahnung.

Mir hats Spaß gemacht
Dann war es sinnvoll.
Zudem konntest Du Erfahrung sammeln, das ist immer gut.
 
Ob es sinnvoll ist, an diesen alten Dingern herumzubasteln keine Ahnung.
Was wären die Alternativen? Im die Vitrine stellen? Wegwerfen? Zurueck in die dunkle Kiste?
Die "Dinger" haben wenig finanziellen Wert, es gibt Hunderte, die o.g. Schicksale erleiden. Warum nicht mal einer was anderes ermöglichen?
Mir gefällt's!
 
In der Steigung:
Min R 310, 3%, 16 Plast-Radsätze, 10 Modmüller
ca 90g Lokgewicht, keine Hafträder,
Die schwierigsten Stellen in den Steigungen,
im Kriechgang wie ein Traktor gehts aufwärts.

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S-Kurve R310 und über 310er Bogenweichen

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Überall kann sie sanft anfahren, Prima!
 
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Ich habe so etwas ähnliches ja auch schon mal vor Jahren gemacht. Einfach , weils Spaß macht. Nach der finanziellen Sinnhaftigkeit darf man da nicht fragen. Ich muss sagen, dass mir deine Lösung noch besser gefällt als meine damalige. Führt mich fast in Versuchung, das auch mal nachzumachen:)
 
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