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BTTB-Loks wieder fit machen!

Wie am besten die Einzelzahnräder zum Stufenzahnrad verbinden?
Löten, Sekundenkleber, Epoxi,
Duosan Rapid :)?

Für die problematische Einbauhöhe der Welle für das Stufenzahnrad siehe #296 hat sich eine Lösung gefunden. Achse auflegen, mit dem Lötkolben drauf, etwa halb einschmelzen, fertig.
Später da einkleben oder mit einem Niederhalter sichern.
 
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@Per Das Kleine ist mit Z10 verdammt klein.

Habe mir ein paar Minuten Zeit genommen - es gibt Fortschritte.

Zahnradtaschen im Bodendeckel seitlich erweitert:
BR81_Bodendeckel.jpg

Dadurch kommt das Schneckenzahnrad erfreulicherweise schön in die Mitte:
BR81_GetriebeKomplettVOben.jpg

Achse vom Stufenzahnrad oben, halb im Kunststoff versenkt.
BR81_GetriebeKomplettSeiteSeite.jpg


BR81_GetriebeKomplett.jpg

Der anfangs angedachte Messingblechrahmen von hier ist gar nicht nötig - das originale Chassis genügt, was die Sache vereinfacht!

Die eigentliche Aufgabe ist nur, ein genau platziertes Loch für die Zwischenradwelle mit dem Akkuschrauber zu Bohren.
Eventuell weitere, um mehr als zwei Achsen anzutreiben.
Im Gegensatz zu anderen Konstruktionen eine recht bescheidene Aufgabenstellung.
Fehlt noch ein Motorhalter.
Werde ich später sicher aus Blei gießen.
Die Seitengewichte aus dem Hut kommen aufs Chassis auf die Zwischenradwelle geklebt oder geschraubt.
Damit ist die Welle sicher befestigt.
...

Ich habe versucht dünne Scheiben zu finden. Bisher ohne Erfolg.
Nur eine Tüte innen 1,7 x 0,3 VA, blank gedreht für 36 € habe ich gefunden.
Ich hätte gern d 1,5mm x 0,1 zum Stapeln. Bei den Modellhelis gibts derartiges für die Blattlagerwelle, leider aber erst ab 2,5mm.
1,5mm ist schon exotisch!
 
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Dadurch kommt das Schneckenzahnrad erfreulicherweise schön in die Mitte:
Wenn der Motor und die Schwungmasse ausreichend Platz haben, kannst du auch den Motor leicht schräg stellen und damit das Schneckenrad seitlich verschieben.
 
Ich habe versucht dünne Scheiben zu finden. Bisher ohne Erfolg.
Nur eine Tüte innen 1,7 x 0,3 VA, blank gedreht für 36 € habe ich gefunden.
Ich hätte gern d 1,5mm x 0,1 zum Stapeln. Bei den Modellhelis gibts derartiges für die Blattlagerwelle, leider aber erst ab 2,5mm.
1,5mm ist schon exotisch!
So exotisch ist es nicht. 🤣
Dann eher in die andere Richtung --> schon mal einen Maulschlüssel mit SW100 in der Hand gehabt?
So, Spaß beiseite.

Ich habe eine Seite in meinen Lesezeichen die Dir helfen könnte:
Such mal auf dieser Seite, für Modellbauer eine gute Adresse. 😉

Oder auch hier:
 
Da ich leider diese Unterlegscheiben noch nicht habe, nach dem Erstversuch hier noch eine weitere 81 vorbereitet, die später fahren soll.
Das alte Zwischenzahnrad vorn ist noch zu sehen, hat aber keine Funktion mehr, kann weg, stattdessen Blei da rein.
Das Blech vorn bleibt, um den Hut normal wieder anzuschrauben.
Motorhalter ist hier ein Messingblech an ein geschlitztes 12x1 Kupferrohr angelötet. Der Motor sitzt darin bereits ohne Kleber recht fest.
Die sinnlos lang überstehende Adapter-Hülse an der Schnecke wird noch gekürzt.

BR81_rot_GetriebeumbauSeite.jpg

Bei diesem Chassis sind allen möglichen Zwischenzahnradbohrungen schon mal gebohrt.
Ich hoffe aber, dass nur ein ZZR - also 2 von 4 möglichen Antriebsachsen genügen.
So muss auch unten nur der mittlere Steg entfernt werden und die anderen beiden Stege mit den Muttern können bleiben. So kann der Bodendeckel wie original einfach wieder angeschraubt werden.
...

Ist die Verklebung der neuen Achszahnräder mit den Achsen eigentlich unroblematisch oder hält das eher schlecht?
Auch hier fällt mir nur Epoxi oder Schraubensicherungsmittel ein.
 
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Die eigentliche Aufgabe ist nur, ein genau platziertes Loch für die Zwischenradwelle mit dem Akkuschrauber zu Bohren.
Das ist schon eine Herausforderung! Ich würde mir das nicht zutrauen.
Die Bohrung muß präzise platziert und exakt senkrecht sein (der Rahmen liegt beim Bohren auf der Seite), damit die Zahnräder später sauber kämmen. Sonst klemmt es, oder macht zumindest Krach.

Insgesamt habe ich aber Zweifel, daß sich der Aufwand wirklich lohnt.
Die alten Schätzchen sterben meistens an ausgeschlagenen Achslagern...
 
Die Bohrung muß präzise platziert und exakt senkrecht sein
Das hat sich dank Bohrschablone als die einfachste Übung herausgestellt.
Das Zahnflankenspiel habe ich aktuell mit einer neuen 4mm dicken Stahlschablone noch etwas reduziert, um möglichst wenig Spiel im Antrieb zu haben.
Auf der Bohrschablone bekommen die Zahnräder ihren Probelauf und per Lupe kann man das Zahnflankenspiel noch kontrollieren.
Als ich den Bogen raus hatte, wie man eine Körnung und Bohrung "justiert" und das Loch auch exakt senkrecht in die dicke Bohrschablone reinbekommt, war der dritte Versuch einer Bohrschablone im Handumdrehen perfekt.

Diese Schablone lässt sich nun paßgenau und spielfrei in die originalen Achslager setzen, wird leicht hineingedrückt und dann wird freihändig unter der Ständerbohrmaschine gebohrt. Eine Seite, spiegelbildlich die andere, an allen Achslagerpaaren.
Ist ganz einfach und blitzschnell erledigt.

Es wird wohl auf mindestens drei angetriebene Achsen hinauslaufen. Ist ja problemlos möglich.
Stichwort Minderung des Kippens der Kuppelstangen.
Außerdem ist so das Drehmoment schon mal wenigstens auf drei geklebte Achs-Zahnräder verteilt. Es wird sicher etwas mehr Gewicht in die Lok reinpassen als original. Zusätzlich vorn im ehemeligen Getriebe, mittig und neben dem kleinen Motor.
Demnach wird auch eine entsprechende Belastung wirken.
Ich mache mir eher Gedanken um den Verschleiss der schmalen POM-Zahnräder.

Zweifel, daß sich der Aufwand wirklich lohnt.
Keine Ahnung, bis jetzt macht es Spaß! Alle vermuteten Probleme haben sich in Luft aufgelöst und alles passt ab Werk mit viel kleinerem Aufwand als gedacht. Man könnte diese Loks sackweise in kurzer Zeit umbauen.
Allerdings liegt die Tücke ja immer im Detail und noch ist der Nullserien-Patient nicht gefahren.
 
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Jemand aus unserem Forum hat in einer Zeuke oder Herr E70 sogar Kugellager verbaut.

Ein Problem mit eingelaufenen Lagern kann ich an meinem Uralt-Kram aus Kindertagen nicht erkennen. Die waren im harten weihnachtlichen Dauereinsatz. Wie viele tausend km ohne Pflege zusätzlich nötig wären, ist mir unklar.

Aber, ich habe welche hinzu bekommen, da ist das Verschleißbild tatsächlich zu erkennen!
Meine Behauptung: Die Eingelaufenen sind für den Umbau besser geeignet. Da liegt die Achse endlich mehr als nur punktuell auf.
Und der Verschleiss wird durch die Bohrschablone ja erfasst und die Zwischenzahnradbohrung wird passend zum Achslager logischerweise immer angepasst platziert. Daraus kann ich jetzt kein Ausschlusskriterium durch unlösbare Probleme an BTTB Loks erkennen!

Und falls man Achslager nachrüsten möchte, wenn hier ebenfalls eine Bohrvorrichtung zum Einsatz kommt, ist auch das Aufbohren für Gleitlagerbuchsen oder Kugellager in Serie und in Sekunden problemlos. Aus der Bohrschablone kann "rückwärts" ja die Achslagerschablone aufgebohrt werden.
(Es gibt eine "Masterschablone für die Vitrine". Daraus werden Kopien zur Verwendung erzeugt.)



... Ganz besonders interessannt finde ich den Umbau alter Zeuke-Metallrahmenloks!
Mir erscheinen diese metall-soliden Exemplare wertbeständiger, sobald diese vernünftig fahren.
 
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IMG_20231227_143323.jpg
Bohrungen der Schablone prüfen: Zahnräder aufstecken, Flankenspiel prüfen, Probelauf
(Die Kantengestaltung der Schablone wie auf dem Bild wird benötigt, wenn man auch zwischen 1. und 2. Antriebsachse bohren möchte. Da ist es eng für die Schablone, zwischen 3. und 4. Achse ähnlich.)

IMG_20231227_143520.jpg

Kontrolle der Paßgenauigkeit der Achsbohrungen in der Schablone mit Hilfe zweier Bohrer,
Sitzten hier spielfrei.

IMG_20231227_143514.jpg

Die Zwischenzahnradbohrungen am Modell sind hier schon erledigt.
Links ist auch schon eine Welle mit Zwischenzahnrad zwischen 2. und 3. Achse drin.
Sieht man auch noch ein Bild weiter oben.

IMG_20231227_143609.jpg

Sauber andrücken und Bohren, nur die aktuell oben liegende Seite des Modells.
Für die andere Seite alles umdrehen und wiederholen. So kann man frei Hand bohren bei korrekter Wellenflucht. Die Materialdicke der Schablone führt den biegsamen 1,5 mm Bohrer. Ständerbohrmaschine und Schraubstock sind hier zwar zu sehen, ich habe aber damit frei Hand gebohrt.
(Um Mißverständnisse auszuschließen: Die beiden 2mm Bohrer im Bild dienen nur der Veranschaulichung für die Fotos für das Anlegen der Schablone. Zb. zwei alte 2mm Waggon-Achsen sind praktischer, weil sie nicht nach oben stehen und nicht beim Bohren stören. )

Das war es eigentlich schon. Hiermit ist der anspruchsvolle Teil des Getriebeumbaus eigentlich schon erledigt.
Der Rest ist nur noch normale Bastel- und Montagearbeit.

Soweit so gut - weiter bin ich aber noch nicht gekommen, eine Probefahrt fehlt noch.
Ob am Ende alles funktioniert wie gedacht, ist noch nicht bewiesen. :gruebel:
 
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Wie stark (dünn) ist denn das Blech der Schablone? Sind die Bohrungen Passbohrungen? Wenn ja in/ mit welcher Toleranz?

Die Fragen stell ich mir, da ich mir vorstellen kann das durch die Länge der eingesteckten Wellen werden Abweichungen entstehen, die ein Klemmen im Getriebe verursachen werden.

Zumal das auch nicht lange halten wird in dem dünnen Kunststoff des alten Rahmens, soweit ich das beurteilen kann. Die Welle vom Zwischenzahnrad wird bald eine größerere Bohrung im Rahmen durch Wärme beim Schleifen der Welle erzeugen als Dir lieb sein wird.
 
Das Blech ist 4mm dick. Die Welle wird im Rahmen eingeklebt. Das Zahnrad dreht sich auf der Welle. Die ist außen glatt wie poliert.
... durch die Länge der eingesteckten Wellen werden Abweichungen entstehen, die ein Klemmen im Getriebe verursachen werden.
Wie soll das gehen? Die Welle steckt auf beiden Seiten im Rahmen.
Die gewünschte Flucht beim Bohren ergibt sich ja zwangsläufig durch das Umdrehen der Lok und analoges Vorgehen auf der zweiten Seite mit Schablone. Wie beschrieben wird nicht einfach durchgebohrt bis auf die andere Seite.
Und ob etwas schief geraten ist oder nicht sieht man. Und beim Probedrehen der Getriebe mit dem Finger merkt man ob es sauber läuft.

Auf Fotos anderer Getriebebasteleien ist zu sehen, dass man bei der Genauigkeit die Kirche im Dorf lassen kann.
Ich gehe mal davon aus, das gezeigte funktionierte auch. Jedenfalls wurde nichts Gegenteiliges geschrieben.
 
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Die gewünschte Flucht beim Bohren ergibt sich ja zwangsläufig durch das Umdrehen der Lok und analoges Vorgehen auf der zweiten Seite mit Schablone.
Dann müssen die Achslager aber auch auf beiden Seiten gleich weit (oder besser gleich wenig) abgenutzt sein.
Ich hatte früher Epasol EP11 in verschlissene Lager gefüllt. Mit einer entsprechenden Schablone könnte man sowas hier auch machen und (mittels Schablone) passend schleifen.
Aber was nimmt man statt EP11? Flüssigmetall? :nixweiss:
 
@teetee
Sorry, Ich komme beruflich aus dem Maschinenbau und dort sind bei Teilen die teilweise um die 90t bis 100t wiegen Toleranzen in Bohrungen bei 1/100mm möglich. Oder auch Führungen zu fertigen die auf 3000mm nur 5/100mm betragen dürfen.
Bin also was das angeht sehr voreingenommen.

Aber Du wirst das schon machen, also weitermachen. 👍
 
Nichts für ungut. Ich versuche halt mit einfachsten Methoden klar zu kommen.

Thema Achslagerverschleiss: Aus welchem Material ist eigentlich das Fahrgestell bzw. die Achslagerung, beispielsweise einer Tillig BR80 gefertigt?

Eine Achslagernachrüstung bei einem BTTB Fahrzeug stelle ich mir nicht ganz einfach vor. Die eigene Herstellung der Achslager erscheint mir durch ihre Winzigkeit nahezu unmöglich. Vielleicht ließe sich aus Peho-Buchsen was basteln.
Oder man klebt einfach eine U-förmige Metalleinlage ein. Passend maßhaltige Ausarbeitung der verschlissenen Achslager vorausgesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich leider diese Unterlegscheiben noch nicht habe, nach dem Erstversuch hier noch eine weitere 81 vorbereitet, die später fahren soll.
Das alte Zwischenzahnrad vorn ist noch zu sehen, hat aber keine Funktion mehr, kann weg, stattdessen Blei da rein.
Das Blech vorn bleibt, um den Hut normal wieder anzuschrauben.
Motorhalter ist hier ein Messingblech an ein geschlitztes 12x1 Kupferrohr angelötet. Der Motor sitzt darin bereits ohne Kleber recht fest.
Die sinnlos lang überstehende Adapter-Hülse an der Schnecke wird noch gekürzt.

Anhang anzeigen 485891

Bei diesem Chassis sind allen möglichen Zwischenzahnradbohrungen schon mal gebohrt.
Ich hoffe aber, dass nur ein ZZR - also 2 von 4 möglichen Antriebsachsen genügen.
So muss auch unten nur der mittlere Steg entfernt werden und die anderen beiden Stege mit den Muttern können bleiben. So kann der Bodendeckel wie original einfach wieder angeschraubt werden.
...

Ist die Verklebung der neuen Achszahnräder mit den Achsen eigentlich unroblematisch oder hält das eher schlecht?
Auch hier fällt mir nur Epoxi oder Schraubensicherungsmittel ein.
 
Heute gab es endlich ein paar Fortschritte. Das Fahrwerk hat seine neuen Zahnräder und die Schleifer sowie die Radreifen haben eine Reinigung bekommen. Das Zwischenzahnrad ist montiert, die originalen Stromabnehmer und die Gestänge. Unterlegscheiben und eine Adernendhülse dienen als Füllstücke zur axialen Positionierung der auf den feststehenden Wellen drehenden Zahnräder. Die Messingzahnräder habe ich zum Stufenzahnrad verlötet. Loctite hochfest gabs für die Fixierung der neuen Achszahnräder auf Achse 2 und 3, Schwungmasse, Schnecke und für deren Adapterhülse 2 auf 1,5mm.

BR81-92-Getriebeumbau.jpgBR81-92-Getriebeumbau2.jpg

Obwohl die Zahnräder zueinander alle etwas Spiel haben, merkt man beim Drehen mit den Fingern deutlich wie die Zähne kämmen.
Unerwartet spürbar ist auch der Widerstand der Radschleifer als diese montiert waren. Das hätte ich nicht gedacht!
Auch das wird bei den althergebrachten Zeuke/BTTB-Konstruktionen zum bekannten ruckartigen Anlaufen führen - eins kommt zum anderen ...
Ich hoffe das wird bei meiner Konstruktion anders sein - dank obenliegender Schnecke am Motor!
 
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