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BR84 Tillig

BR 84 Tillig?

  • habe schon eine, bin zufrieden

    Stimmen: 142 28,9%
  • habe keine, finde das Modell in Ordnung

    Stimmen: 241 49,1%
  • habe eine, bin nicht zufrieden

    Stimmen: 66 13,4%
  • habe keine, finde, daß das Modell schlecht umgesetzt ist

    Stimmen: 42 8,6%

  • Umfrageteilnehmer
    491
Die Diskussion gab es doch erst bei Tilligs 78er. Kurz: beim Vorbild übernimmt das Gestänge die Kraftübertragung auf die Räder. Beim Modell geht das nicht mehr, da die Gestänge nur noch Deko sind. Als fahrender Modellbahner bevorzuge ich den Direktantrieb mehrerer Achsen, da dies nach meiner Erfahrung mehr Last und ein besseres Fahrverhalten ermöglicht.

Gruss, iwii
 
Bei den Piko-106, Arnold-58 und -95 hört man bisher wenig. Für mich der Beleg, dass es mit einem richtigen Werkstoff funktioniert. Sicherlich nicht mit "Klodeckelplaste" wie bei Tillig-V36 und Co. .
 
Diese Einachs-Antriebe sind halt billiger ...
Nur, wenn man sie auch billiger konstruiert. Sollen sie zuverlässig funktionieren, kann man sich weniger Toleranzen erlauben und muss sehr genau arbeiten. Und billiger ist oftmals nich wirklich günstiger ...
... und wo nichts ist, kann auch nichts klemmen.
Wo kein Zahnrad is, kann kein Zahnrad klemmen. Alle anderen vorhandenen Bauteile schon. Wenn das so einfach wäre ...
Ich bin froh, dass ich noch eine Kittler Allrad-BR95 mein eigen nenne.
Ich auch. Is sicher jeder, der noch eine hat.
Ist es dann nicht egal, wie die Achsen angetrieben werden, mit Zahnräder oder mit Gestänge?
Nein! Bei beiden Varianten spielt es schon eine Rolle, ob die Radsatzgruppe von der ersten oder letzten Achse, oder aber von der Mitte aus angetrieben wird. Wobei Zahnräder von Achse zu Achse noch weniger Spiel haben (sollten) als Kuppelstangen, die oftmals noch mehrteilig oder sehr flexibel sind, um die Seitenverschiebbarkeit der Achsen zu gewährleisten.
... beim Vorbild übernimmt das Gestänge die Kraftübertragung auf die Räder. Beim Modell geht das nicht mehr, da die Gestänge nur noch Deko sind.
Solange es Modelle gibt, bei denen das funktioniert, geht das, auch beim Modell. Dennoch auch ich bevorzuge den Direktantrieb mehrerer Achsen, bestehe aber nich darauf.
 
Das letzte Achszahnrad hätte man nun auch noch weglassen können, der Schrott fährt doch so wie so nicht.
 
Kann ich nicht bestätigen. Meine aus der dritten Lieferserie fährt bis heute einwandfrei ohne irgendwelche Reparaturen und das auch mit Sound.
 
Bei den Piko-106, Arnold-58 und -95 hört man bisher wenig. Für mich der Beleg, dass es mit einem richtigen Werkstoff funktioniert. Sicherlich nicht mit "Klodeckelplaste" wie bei Tillig-V36 und Co. .

Klar, die „Kritik“ an Tillig war jetzt unumgänglich…
Über die V36 habe ich bisher auch noch nix gelesen.
Übrigens sind gerade Klodeckel recht beansprucht. Ich würde die nicht so abschätzig bewerten.
Die große Mehrheit kauft ihre Modelle nicht mit dem Ziel, die wirklich einem Fahrbetrieb auszusetzen.
Auch H0-Modelle sind nicht bahnfest. Das MiWuLa baut grundsätzlich alle Antriebe um und auch das soll nicht ewig halten.
Grüße Ralf
 
Nun ja, Tilligs BR 84 wurde nicht ganz zu Unrecht dereinst verissen. Nun hat Tillig zwischen den Puffern fast alles neu gemacht. Letztlich bleibt die BR 84 ein Exote, der nur auf ein sehr eng begrenztes Einsatzprofil gedacht war und ein recht kurzes Leben hatte. Ich könnte jetzt den Kalauer anbringen, dass ich auf die Epoche-IV-Variante warte. Nur, die BR 84 hat die Epoche IV nie erlebt, war aber dennoch eine solide Konstruktion. Sie war nie dazu gedacht 1000-Tonnen-Züge über Steilstrecken zu befördern. Das Modell schafft es aber locker vorbildgerechte heimmodellbahnübliche Personenzüge über Heimanlagen zu kutschieren. Nicht jeder hat eine Turnhalle zur Verfügung, in der man die Großanlage bauen kann, also jene zweigleisige Hauptstrecke mit abzweigender Nebenbahn und einem Groß-Bw, die man sich wünscht.
 
Ich hatte auch mal eine Heimanlage.
Und habe es geschafft, meine erste V300 durch täglichen Gebrauch in etwa 6 Jahren zu verschleißen. Die hat noch nicht mal irgendwelches Gestänge.
Man braucht keine Turnhalle - untaugliche Konstruktionen können auch auf dem „Testkreis“ beweisen, dass sie zwar gut aussehen, aber nicht zur Benutzung gedacht sind.
Grüße Ralf
 
Letztlich bleibt die BR 84 ein Exote
Was aber nicht für den Umbau des Antriebes allein gilt. Immerhin ist bisher der aktuelle Antrieb unter den Tillig 95ern und unter den H0m-Modellen der Harzer Brockenloks und Harz-Bullen (99.2xx).
Der umgebaute Antrieb wird also sehr viele Modellbahnfreunde mehr erfreuen, wie diejenigen die auf eine 84 in TT warten.

Aber es ist genial wie die Lok jetzt schon wieder von einigen hier zerrissen wird, obwohl diese die neue Lok noch keinen mm haben fahren sehen. :fasziniert:
 
Bei mir liegt eine BR84 in ihrer Schachtel. Die Lok sieht zeitgemäß gut aus. Nach allem hier Gelesenen muss man wegen der Zahnräder Angst haben.
Warum alles neu konstruiert wird, verstehe ich persönlich überhaupt nicht.
Wahrscheinlich täten es Messingzahnräder statt Krümelplaste.
 
Das wäre natürlich klasse, wenn der neue Antrieb der 84er bei den "alten" Modellen passen würde.

Mal sehen ob wir dann auch eine Neuauflage der 95 und der 99er sehen werden.
 
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