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Heris Mc4i-44

Geöffnet noch nicht. Es schein allerdings, dass man das Gehäuse seitlich abspreizen kann. Ich guck am Freitag mal genauer nach.
 
Ja einfach spreizen, dann löst sich der Boden.
 
Ich habe heute mal einen der Waggons geöffnet. Wie Birger bereits schrieb wird der Fahrzeugboden durch aufspreizen des Gehäuses ausgerastet. Wie hoffentlich im Bild zu erkennen, ist der Waggonboden mit mehreren Rastnasen im Fenster"glas" eingerastet. Das Fensterband ist von innen in das Gehäuse geklebt. Die Inneneinrichtung ist "nur" gesteckt.
20171116_175659.jpg
Zum Thema Hochbeinig habe ich mal nachgemessen:
Beim Modell beträgt der Abstand von Schienenoberkante zu Unterkante Gehäuse 8,5mm. Dies macht im Orginal 1020mm.
Laut der Zeichnung aus "P&S Wagner Reisezugwagen-Archiv 1" beträgt der ausgemesse Abstand in der Skizze 953mm.

Die Differenz beträgt somit 67mm was im Modell 0,55mm entspricht.

Allerdings scheint der Akkukasten zu fehlen. Wobei ich nicht weiß, ob der an jedem Wagen in dieser Art verbaut war. Die Wagenrahmen stammten ja von unterschiedlichen Reisezugwagen.
 
Hi Döbi,
gibt es eine Vorbereitung für die Beleuchtung, wie z. B. Bleche in den Drehgestellen für die Achslagerung?
An der Inneneinrichtung kann man ja eine Aussparung für die Beleuchtungsplatine erkennen.
 
Vorbereitet sind sie meiner Meinung nach nicht. Die Achsen sind ohne Bleche im Drehgestell gelagert.
Ein Beleuchtungseinbau ist allerdings machbar. Ich würde PeHo Messingbuchsen mit Anschlussdraht verwenden und die Kabel durch die innere Öffnung, wo die Feder der Kulissenführung eingehängt ist, durchführen.
Mit mittig isolierten Achsen kann man den Strom über acht Punkte leiten.
2017-11-17 10.08.33.jpg

Wer möchte kann die Auflagefläche der Drehgestelle um 0,55mm abfräsen um die Wagonhöhe anzupassen.
2017-11-17 10.15.31.jpg
 
Kulisse und Kupplungsaufnahme funktionieren einwandfrei.

Daniel

Hallo,

Ich finde die Kulisse hat viel zu viel längs- und höhenspiel, für Fleischmannkupplungen war der Wagen so nicht geeignet.
Da musste ich das Spiel erst beseitigen.
Auch konnten die Drehgestelle in Kurven nicht ausdenken, ohne dass sie an den Kupplungsschacht stoßen, wenn die Kupplung nicht ausgelenkt wird (als letzter Wagen z.B.).
Das ließ sich mit schnitzen aber schnell beheben.

Frank
 
Des weiteren kann man eine der beiden Lichtmaschinen entfernen.
Ich empfehle die Rechte, wenn man vor dem Wagen steht.
Dafür kann in der Nähe der Verbliebenen ein Batteriekasten montiert werden.
 
Danke, Döbi, fürs Demontieren deines Wagens.

Dafür kann in der Nähe der Verbliebenen ein Batteriekasten montiert werden.

Wenn ich die wenigen Bilder im Netz richtig interpretiere, war ursprünglich ein kurzer Batteriekasten verbaut. Bei den Dienstwagen teilweise aber auch der Längere und auch weitere Kästen.
Nur ganz Ohne hab ich jetzt noch nicht gefunden.
 
Die Bilderflut im Netz ist eher Ebbe.
Dienstwagen findet man schon aber sonst doch wenig. Da hilft die Literatur schon eher.

Auf der mir vorliegenden Zeichnung würde ich das auch als kurzen Batteriekasten interpretieren.
Eine alte Donnerbüchse könnte einen Kasten spenden.
Oder ähnliches.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bleibt doch mal easy...
Es wurden nur wenige Mc4i in Dienst gestellt. Schon dadurch hält sich die Bilderflut in Grenzen.
Fakt ist auch, dass es nur wenige Bilder gibt.
Einsatz im Reiseverkehr - eher nicht... Ausnahmen - o.k. - aber ich hasse besondere Erkenntnisse.

Aus meiner Sicht gab es Einsätze im Rahmen der Lokkolonnen. Aber später - eher nicht.

FD851
 
#88 Lokkolonnen
da war der Mci4 wohl eher im Bereich der Lazarett-Züge zw. D und SU und zurück, will sagen Richtung Osten mit kranken Sowjetsoldaten,zurück sogar mit kranken deutschen Kriegsgefangenen.

mfg
fp
 
Ich kenne genau EIN Foto von Mci/Mc4i als Laz-Zug in der Nachkriegszeit.

"...zurück sogar mit kranken deutschen Kriegsgefangenen..."
>>> Daran mag ich nicht wirklich glauben. Spart mir bitte eine lange Erklärung, dass ist mit wenigen dürren Worten nicht zu erklären.
Nur als Denkanstoß: Gab es Entlassungen aus der NVA, wenn man so krank war, dass man nur unter medinischer Begleitung transportfähig war?

FD851
 
Kriegsgefangenschaft vs. NVA
da solltest Du noch mal tief in die Geschichtsbücher gucken oder mit Leuten reden, die dabei waren.
Bei der NVA ging das bei entstandener gesundheitlicher Dienstuntauglichkeit sogar sehr schnell.

mfg
fp
 
Meine jüngste visuelle Erinnerung bezüglich des planmäßigen Einsatzes des Mci-43 als komplette Zuggarnitur geht auf die Sommerferien 1969 zurück. Damals waren die Mci zwischen Arnstadt und Schleusingen als komplette Zugarnitur im Einsatz, gmeinsam mit Donnerbüchs-Garnituren und der 94.5-12.
Da war ich damals mit meinen Eltern im Urlaub (Schleusingen).
Um meinen eigentlichen Kirchturm (Zittau) waren D21 unterwegs...

Zum Mc4i-44: Es wurden nur 63 Wagen in Dienst gestellt. Einige verblieben als Kriegsverlust - wie viele das waren, bleibt offen. Aus den Verlusten aus Sicht der DRB/DR generieren sich auch die Wagen, die z.B. in SZD-Besitz in den Laz-Zug-Verkehr Deutschland - Brest kamen.
Die DB baute die Mc4i zu Autotransportwagen um. Wie viele? - keine Antwort.
Damit erübrigt sich eigentlich die Frage nach dem Einsatz im öffentlichen Personenverkehr... Durch die offenen Übergänge ergaben sich Rückfragen bezüglich der freien Verwendbarkeit der Wagen. Also Fragen viele, Antworten wenige.
Geschichtsbücher helfen da nicht weiter...

FD851
 
Zuletzt bearbeitet:
Die DB baute die Mc4i zu Autotransportwagen um. Wie viele? - keine Antwort.
Weshalb keine Antwort? Die Literatur schreibt recht einheitlich von vier MC4i-44, die zu MPw4yg-60 umgebaut wurden. Einer von denen erlebte noch die Umzeichnung mit UIC-Nummer samt neuer Gattung MDyg 982.

Zwei der MC4i-44 verblieben bei den ÖBB: Verlust aus Sicht DR(B)/DB? Verbleib vermutlich als Spantenwagen.
 
@ Mika,
Du weißt doch, dass die DB nicht so mein Ding ist...
Was ich aber sagen wollte ist, dass bezüglich der Mc4i bei 63 in Dienst gestellten Exemplaren abzüglich der Kriegsverluste (darin wären u.a. die bei der SZD in den Verkehr gekommenen 1435mm-SZD-Laz-Wagen enthalten), aufgeteilt auf die späteren DR und DB nicht mehr viel Fleisch am Knochen sein würde...

Sicher, man könnte da einen einzelnen Mc4i in einen Personenzug von A nach B einreihen. Auf einer hoch belasteten Strecke wäre er ein Hindernis gewesen - aufgrund des verlangsamten Fahrgastwechsels.
Im Schnellzugverkehr - da bleiben die offenen Bühnen ein Thema.
Vielleicht wird mancher Foriker das ja anders sehen, aber...
Die DR hat bei der Einführung der K-Züge und deren Ergänzungswagen für den Laz-Verkehr nach Brest allerhand "Klimmzüge" gemacht bzw. machen müssen. Weil eben nicht von Anfang an z.B. für das militärische Begleitkommando geeignete Schnellzugwagen als Unterkunftswagen in der ausreichenden Zahl zur Verfügung standen, liefen da z.B. ganz am Anfang im D1072 "Oppeln" für die militärischen Begleiter als Unterkunftswagen. Wenn da Mc4i irgendwie verfügbar gewesen wären, wäre keiner auf die Idee mit dem späteren Hkm gekommen - militärgeschichtlich völlig undenkbar.

Mit den nur 4 zu MPw4yg-60 umgebauten Wagen spricht vieles dafür, dass auch bei der DB Mc4i nicht im Überfluss vorhanden waren.
Ich denke, dass wir hier alle vom Sturm im Wasserglas reden.
Der Mc4i ist ein ganz auffälliger Erlkönig in der Geschichte der deutschen Personenwagen. Es ist schön, dass es ihn Dank SM und Heris nunmehr auch in 1:120 gibt. Aber ihm ist in jeder denkbaren Epoche ein 100%-iges Erlkönigdasein zuzuweisen.

Für Freunde der EPIIc ist der Fronturlauberzug ein Thema. O.k. - das passtdann schon...
Für später bleibt nicht viel - aus meiner Sicht am ehesten noch der Einsatz in SZD-Laz-Zügen im Zeitraum 1945 bis 1952.
Ich freue mich, dass es den Mc4i als Modell - auch in 1:120 - gibt. Eben halt ein Erlkönig als Erlkönig. Aber planmäßiger Einsatz im Nachkriegs-Reiseverkehr? Aus meiner Sicht eher nicht...

FD851


PS: Trotzdem, das Modell hat Heris richtig gut gemacht. Und ich hoffe drauf, dass Heris auch noch den Heizwagen der Kriegsbauart analog zu 1:87 auch in 1:120 in der gleichen Qualität macht.
 
hallo in die Runde
ich bin neu hier und habe mir die ganze Sache hier mal durchgelesen
nun ich habe mir in Dresden auch ein 3er set zugelegt und heute mal auf die Gleise gestellt........leider bin ich nicht zufrieden mit den Laufeigenschaften
ich habe verschiedene Kupplungen getestet,peho und auch Tillig Bügelkupplung und auch die Steifkupplung von Tillig
leider wird jeder Bogen und fast jede Weiche zum Problem weil immer einer von den drein entgleist
wo muss ich da noch nachfeilen ?
bin über jeden rat dankbar

mfg Udo
 
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