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Heris Mc4i-44

Dieses Thema im Forum "Rollende Modelle" wurde erstellt von H-Transport, 2. Oktober 2016.

  1. Döbi

    Döbi Foriker

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    Geöffnet noch nicht. Es schein allerdings, dass man das Gehäuse seitlich abspreizen kann. Ich guck am Freitag mal genauer nach.
     
  2. Birger

    Birger Foriker

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    Ja einfach spreizen, dann löst sich der Boden.
     
  3. JUK

    JUK Boardcrew

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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die schnelle Rückinfo.
     
  4. Mike

    Mike Foriker

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    Hallo,

    ich habe das Set im Dresdner Spielemax gesehen - und dort gelassen; alle Geländer schief dran und ob die im Original wirklich so "hochbeinig" waren, kann ich mir nicht vorstellen.

    Mike
     
  5. Döbi

    Döbi Foriker

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    Ich habe heute mal einen der Waggons geöffnet. Wie Birger bereits schrieb wird der Fahrzeugboden durch aufspreizen des Gehäuses ausgerastet. Wie hoffentlich im Bild zu erkennen, ist der Waggonboden mit mehreren Rastnasen im Fenster"glas" eingerastet. Das Fensterband ist von innen in das Gehäuse geklebt. Die Inneneinrichtung ist "nur" gesteckt.
    20171116_175659.jpg
    Zum Thema Hochbeinig habe ich mal nachgemessen:
    Beim Modell beträgt der Abstand von Schienenoberkante zu Unterkante Gehäuse 8,5mm. Dies macht im Orginal 1020mm.
    Laut der Zeichnung aus "P&S Wagner Reisezugwagen-Archiv 1" beträgt der ausgemesse Abstand in der Skizze 953mm.

    Die Differenz beträgt somit 67mm was im Modell 0,55mm entspricht.

    Allerdings scheint der Akkukasten zu fehlen. Wobei ich nicht weiß, ob der an jedem Wagen in dieser Art verbaut war. Die Wagenrahmen stammten ja von unterschiedlichen Reisezugwagen.
     
  6. JUK

    JUK Boardcrew

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    @Döbi,

    danke fürs Bild und die Beschreibung.
    Da kann man die Inneneinrichtung farblich behandeln und mit Licht sowie Preiserlein bestücken.
     
  7. mr.doublet

    mr.doublet Foriker

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    Hi Döbi,
    gibt es eine Vorbereitung für die Beleuchtung, wie z. B. Bleche in den Drehgestellen für die Achslagerung?
    An der Inneneinrichtung kann man ja eine Aussparung für die Beleuchtungsplatine erkennen.
     
  8. Döbi

    Döbi Foriker

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    Vorbereitet sind sie meiner Meinung nach nicht. Die Achsen sind ohne Bleche im Drehgestell gelagert.
    Ein Beleuchtungseinbau ist allerdings machbar. Ich würde PeHo Messingbuchsen mit Anschlussdraht verwenden und die Kabel durch die innere Öffnung, wo die Feder der Kulissenführung eingehängt ist, durchführen.
    Mit mittig isolierten Achsen kann man den Strom über acht Punkte leiten.
    2017-11-17 10.08.33.jpg

    Wer möchte kann die Auflagefläche der Drehgestelle um 0,55mm abfräsen um die Wagonhöhe anzupassen.
    2017-11-17 10.15.31.jpg
     
  9. Frank120

    Frank120 Foriker

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    Hallo,

    Ich finde die Kulisse hat viel zu viel längs- und höhenspiel, für Fleischmannkupplungen war der Wagen so nicht geeignet.
    Da musste ich das Spiel erst beseitigen.
    Auch konnten die Drehgestelle in Kurven nicht ausdenken, ohne dass sie an den Kupplungsschacht stoßen, wenn die Kupplung nicht ausgelenkt wird (als letzter Wagen z.B.).
    Das ließ sich mit schnitzen aber schnell beheben.

    Frank
     
  10. magicTTfreak

    magicTTfreak Foriker

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    Des weiteren kann man eine der beiden Lichtmaschinen entfernen.
    Ich empfehle die Rechte, wenn man vor dem Wagen steht.
    Dafür kann in der Nähe der Verbliebenen ein Batteriekasten montiert werden.
     
  11. mr.doublet

    mr.doublet Foriker

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    Danke, Döbi, fürs Demontieren deines Wagens.

    Wenn ich die wenigen Bilder im Netz richtig interpretiere, war ursprünglich ein kurzer Batteriekasten verbaut. Bei den Dienstwagen teilweise aber auch der Längere und auch weitere Kästen.
    Nur ganz Ohne hab ich jetzt noch nicht gefunden.
     
  12. magicTTfreak

    magicTTfreak Foriker

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    Die Bilderflut im Netz ist eher Ebbe.
    Dienstwagen findet man schon aber sonst doch wenig. Da hilft die Literatur schon eher.

    Auf der mir vorliegenden Zeichnung würde ich das auch als kurzen Batteriekasten interpretieren.
    Eine alte Donnerbüchse könnte einen Kasten spenden.
    Oder ähnliches.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. November 2017
  13. FD851

    FD851 Foriker

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    Bleibt doch mal easy...
    Es wurden nur wenige Mc4i in Dienst gestellt. Schon dadurch hält sich die Bilderflut in Grenzen.
    Fakt ist auch, dass es nur wenige Bilder gibt.
    Einsatz im Reiseverkehr - eher nicht... Ausnahmen - o.k. - aber ich hasse besondere Erkenntnisse.

    Aus meiner Sicht gab es Einsätze im Rahmen der Lokkolonnen. Aber später - eher nicht.

    FD851
     
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  14. knechtl

    knechtl Foriker

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    #88 Lokkolonnen
    da war der Mci4 wohl eher im Bereich der Lazarett-Züge zw. D und SU und zurück, will sagen Richtung Osten mit kranken Sowjetsoldaten,zurück sogar mit kranken deutschen Kriegsgefangenen.

    mfg
    fp
     
  15. Frank Buerge

    Frank Buerge Foriker

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    Moin...
    wo gibt es den Fotos ?
    Grüsse
     
  16. FD851

    FD851 Foriker

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    Ich kenne genau EIN Foto von Mci/Mc4i als Laz-Zug in der Nachkriegszeit.

    "...zurück sogar mit kranken deutschen Kriegsgefangenen..."
    >>> Daran mag ich nicht wirklich glauben. Spart mir bitte eine lange Erklärung, dass ist mit wenigen dürren Worten nicht zu erklären.
    Nur als Denkanstoß: Gab es Entlassungen aus der NVA, wenn man so krank war, dass man nur unter medinischer Begleitung transportfähig war?

    FD851
     
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  17. knechtl

    knechtl Foriker

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    Kriegsgefangenschaft vs. NVA
    da solltest Du noch mal tief in die Geschichtsbücher gucken oder mit Leuten reden, die dabei waren.
    Bei der NVA ging das bei entstandener gesundheitlicher Dienstuntauglichkeit sogar sehr schnell.

    mfg
    fp
     
  18. magicTTfreak

    magicTTfreak Foriker

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  19. FD851

    FD851 Foriker

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    Meine jüngste visuelle Erinnerung bezüglich des planmäßigen Einsatzes des Mci-43 als komplette Zuggarnitur geht auf die Sommerferien 1969 zurück. Damals waren die Mci zwischen Arnstadt und Schleusingen als komplette Zugarnitur im Einsatz, gmeinsam mit Donnerbüchs-Garnituren und der 94.5-12.
    Da war ich damals mit meinen Eltern im Urlaub (Schleusingen).
    Um meinen eigentlichen Kirchturm (Zittau) waren D21 unterwegs...

    Zum Mc4i-44: Es wurden nur 63 Wagen in Dienst gestellt. Einige verblieben als Kriegsverlust - wie viele das waren, bleibt offen. Aus den Verlusten aus Sicht der DRB/DR generieren sich auch die Wagen, die z.B. in SZD-Besitz in den Laz-Zug-Verkehr Deutschland - Brest kamen.
    Die DB baute die Mc4i zu Autotransportwagen um. Wie viele? - keine Antwort.
    Damit erübrigt sich eigentlich die Frage nach dem Einsatz im öffentlichen Personenverkehr... Durch die offenen Übergänge ergaben sich Rückfragen bezüglich der freien Verwendbarkeit der Wagen. Also Fragen viele, Antworten wenige.
    Geschichtsbücher helfen da nicht weiter...

    FD851
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018 um 21:53 Uhr
  20. Mika

    Mika Foriker

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    Weshalb keine Antwort? Die Literatur schreibt recht einheitlich von vier MC4i-44, die zu MPw4yg-60 umgebaut wurden. Einer von denen erlebte noch die Umzeichnung mit UIC-Nummer samt neuer Gattung MDyg 982.

    Zwei der MC4i-44 verblieben bei den ÖBB: Verlust aus Sicht DR(B)/DB? Verbleib vermutlich als Spantenwagen.
     

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