Bisher hatte ich den Maßstab 1:45 beim bloggen (yeah!) gekonnt ignoriert, was auch an einer fehlenden Anlage lag.
Ich hatte in meiner alten Werkstatt noch ein Testbrett, aber das war mit der Geschichte. Ein Modulkonzept ist da aber bisher konnte ich mich nicht durchringen und für eine Spurweite entscheiden (0f auf 13,3mm wären immernoch ein Träumchen...).
Und auch wenn es sehr wenige Modelle zu kaufen gibt, wuchs meine Fahrzeugsammlung über die Jahre stetig und leider auch sehr wild. Geplant war ja mal eine Epoche I Anlage, angesiedelt in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts irgendwo in der Brandenburger Pampa, ausgeführt als Lenz'sche Kleinbahn. Inzwischen sind die überall vertretenden Sachsen, Österreicher, Briten und sogar Produkte aus DDR Produktion im Modell vorhanden und die Epoche I Eigenbauten werden zunehmend in anderen Maßstäben realisiert. Gleichzeitig nahm auch mein Langzeitprojekt "KS-Mallet" langsam Form an und wollte Auslauf, 2 hübsche blecherne Damen von einer der Kanalinseln kamen auch noch dazu. Von denen sieht eine nicht nur gut Aussieht, sondern läuft auch extrem "smooth" und ergänzt das auch noch mit analogen Lichtspielereien.
Aus einigen Versuchen zum Thema "Spur 0 in der Obstkiste" wurde nichts, aber viel fehlte nicht. Was mich auf die Idee einer Anlage brachte, die auf oder besser zwischen die vorbildlichen Schmalspurgleise passt. Ziel war es einen Lokschuppen, min. 1 Weiche und etwas Abstellfläche für Wagen, sowie Auslauf zu haben. Die weichen sollten dabei voll befahrbar sein, d. h. zwischen Weiche und Anlagenende sollte immer eine Loklänge passen, um auf zusätzliche Ansteckgleise verzichten zu können. Das führte erst zu diesem Gleisplan:
Nach Vorbild des Bahnhofs Plan in Südtirol entstanden (auch bekannt als "der Plan von Plan in 0e"), waren hier zu viele Gegenkurven und vor allen zu kurze Gleislängen das Problem. Die entstanden durch das massive Stauchen der Vorbildsituation. Was dann zu dieser vorbildlosen Variante führte.
Auch wenn ich hier im am unteren/vorderen Gleis mit einer bösen Gegenkurve zu kämpfen habe, habe ich auf der Basis weiter gemacht. Der Stummel unten dient eh nur zum Lok umsetzen.
Da ich rein analog unterwegs bin habe ich div. Gleise schaltbar gemacht um im Zweifelsfall einen 2 Lok-Betrieb zu ermöglichen. Die Idee ist an der linken Seite die Gleise weiter führen zu können.
Gekuppelt wird Vorbildlich:
Die Gleise entstanden im Eigenbau mit Code83 oder 100 Profilen. Die Geraden hatte ich bis dahin noch auf Halde, nur die Kurven mussten neu gebaut werden. Die Weichen sind von Peco und werden per Hand am Stellhebel gestellt. Aus deren Profil (100) ergibt sich dann auch der Mix, da ich einige abgehende Gleise hier mit den selben Profilen ausgeführt habe. Generell hätte ich hier auch gerne auf Code8x zurückgegriffen, die sind für die frühen Jahre passender. Generell sind Profilübergange immer nervig, was zum wilden Mix führte um mir zumindest einige davon zu sparen.
Wie gewohnt kam bei mir wieder eine Kiesbettung (aus regionalen Abbau; CO2 Neutral transportiert) zum Einsatz, garniert mit einer Priese feinstem sächsischen Schluff.
Gestalterisch bin ich wieder im Norden der Republik gelandet. Die Hochbauten entstehen im Eigenbau, mit Mauerstrukturplatten von Viessmann. Dabei handelt es sich eher um körnige Gewebematten, die sich, jenseits vom Klingenverbrauch beim Zuschneiden, erstaunlich gut verarbeiten lassen und eine angenehm natürliche Optik haben.
Auf die hier noch zu erkennenden Unterlagen unter den Mauerstücken habe ich später verzichtet. Die Fugen habe ich im Nachgang aufgerieben (was auch nicht die klügste Reihenfolge war, aber hey hinterher ist man immer Klüger).
Der Lokschuppen (mit nur 3 echten Wänden) war dabei mein erster Versuch
Es handelt sich um den Nachbau des ehem. Schmarsower Lokschuppen der Demminer Kleinbahnen. Ein weiteres Modell entsteht schon längere Zeit in gelb und 1:32 bei mir. Im hinteren Anlagenbereich entsteht außerdem noch ein Reliefgebäude nach Vorbild der Lenz'schen standard Empfangsgebäude mit Güterschuppen, aber ohne Güterschuppen
So wirklich sinnvoll scheint mir das Gebäude da nicht, es verdeckt aber den Hintergrund recht weitflächig und lässt das Anlagenende etwas sanfter erscheinen. Es wird wohl mal ein Verwaltungsbau. Viel mehr Gebäude wird es außer einem Brunnen und Kohlebansen aber nicht geben.
Hier experimentiere ich noch mit Bauart und Position. Wie man sieht ist es stellenweise etwas sehr eng. Insgesamt bin ich aber überrascht wieviel 0 man auf 75cm unter bekommt!
Anbei noch ein paar eher zufällige Bilder:
Die Lok passt zwar so garnicht, aber man muss sie erlebt haben
... beim Thema nicht passen: Who let the brits out?! Und was machen die alle in meinem Schuppen?!
Eins meiner absoluten Highlights in 0e, kam ende letzten Jahres ganz unverhofft ins Haus und war einer der Auslöser für das Pommersche Setting:
Der auch ein passendes Zugtier brauchte:
Die Mallet war dabei einer der Planungsgrößen auch, wenn die Lokalität so garnicht passt. Allein wie sich der Koloss langsamst durch die Kurven schlängelt ist immer wieder ein Fest, was dann auch zu vielen Kurven führte. Generell funktioniert das gesamte Anlagenkonzept nur durch Langsamkeit. Die Loks - bis auf die Diesellok auf Piko V23 Basis - reagieren analog sehr feinfühlig und sind nur langsam unterwegs. Das kuppeln braucht seine Zeit. Der Platz ist aber so beschränkt, dass mit den großen Loks nichtmal ein minimales Rangierspiel möglich ist (mit den kleinen gehts
), darum geht es hier aber auch nicht.... Das ist mehr eine Fingerübung für Material und Bautechniken und um endlich etwas befahrbares Gleis für meine großen 0e Loks zu haben. Mehr als einmal umsetzen war nicht geplant, das aber auf möglichst geringen Raum, mit möglichst viel Raum zum gucken und fahren.
Ich hoffe der Beitrag hat ein bisschen gefallen... in 1:120 lässt sich übrigens viel mehr auf 75cm bannen. Nur so als Idee
Ich hatte in meiner alten Werkstatt noch ein Testbrett, aber das war mit der Geschichte. Ein Modulkonzept ist da aber bisher konnte ich mich nicht durchringen und für eine Spurweite entscheiden (0f auf 13,3mm wären immernoch ein Träumchen...).
Und auch wenn es sehr wenige Modelle zu kaufen gibt, wuchs meine Fahrzeugsammlung über die Jahre stetig und leider auch sehr wild. Geplant war ja mal eine Epoche I Anlage, angesiedelt in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts irgendwo in der Brandenburger Pampa, ausgeführt als Lenz'sche Kleinbahn. Inzwischen sind die überall vertretenden Sachsen, Österreicher, Briten und sogar Produkte aus DDR Produktion im Modell vorhanden und die Epoche I Eigenbauten werden zunehmend in anderen Maßstäben realisiert. Gleichzeitig nahm auch mein Langzeitprojekt "KS-Mallet" langsam Form an und wollte Auslauf, 2 hübsche blecherne Damen von einer der Kanalinseln kamen auch noch dazu. Von denen sieht eine nicht nur gut Aussieht, sondern läuft auch extrem "smooth" und ergänzt das auch noch mit analogen Lichtspielereien.
Aus einigen Versuchen zum Thema "Spur 0 in der Obstkiste" wurde nichts, aber viel fehlte nicht. Was mich auf die Idee einer Anlage brachte, die auf oder besser zwischen die vorbildlichen Schmalspurgleise passt. Ziel war es einen Lokschuppen, min. 1 Weiche und etwas Abstellfläche für Wagen, sowie Auslauf zu haben. Die weichen sollten dabei voll befahrbar sein, d. h. zwischen Weiche und Anlagenende sollte immer eine Loklänge passen, um auf zusätzliche Ansteckgleise verzichten zu können. Das führte erst zu diesem Gleisplan:
Nach Vorbild des Bahnhofs Plan in Südtirol entstanden (auch bekannt als "der Plan von Plan in 0e"), waren hier zu viele Gegenkurven und vor allen zu kurze Gleislängen das Problem. Die entstanden durch das massive Stauchen der Vorbildsituation. Was dann zu dieser vorbildlosen Variante führte.
Auch wenn ich hier im am unteren/vorderen Gleis mit einer bösen Gegenkurve zu kämpfen habe, habe ich auf der Basis weiter gemacht. Der Stummel unten dient eh nur zum Lok umsetzen.
Da ich rein analog unterwegs bin habe ich div. Gleise schaltbar gemacht um im Zweifelsfall einen 2 Lok-Betrieb zu ermöglichen. Die Idee ist an der linken Seite die Gleise weiter führen zu können.
Gekuppelt wird Vorbildlich:
Die Gleise entstanden im Eigenbau mit Code83 oder 100 Profilen. Die Geraden hatte ich bis dahin noch auf Halde, nur die Kurven mussten neu gebaut werden. Die Weichen sind von Peco und werden per Hand am Stellhebel gestellt. Aus deren Profil (100) ergibt sich dann auch der Mix, da ich einige abgehende Gleise hier mit den selben Profilen ausgeführt habe. Generell hätte ich hier auch gerne auf Code8x zurückgegriffen, die sind für die frühen Jahre passender. Generell sind Profilübergange immer nervig, was zum wilden Mix führte um mir zumindest einige davon zu sparen.
Wie gewohnt kam bei mir wieder eine Kiesbettung (aus regionalen Abbau; CO2 Neutral transportiert) zum Einsatz, garniert mit einer Priese feinstem sächsischen Schluff.
Gestalterisch bin ich wieder im Norden der Republik gelandet. Die Hochbauten entstehen im Eigenbau, mit Mauerstrukturplatten von Viessmann. Dabei handelt es sich eher um körnige Gewebematten, die sich, jenseits vom Klingenverbrauch beim Zuschneiden, erstaunlich gut verarbeiten lassen und eine angenehm natürliche Optik haben.
Auf die hier noch zu erkennenden Unterlagen unter den Mauerstücken habe ich später verzichtet. Die Fugen habe ich im Nachgang aufgerieben (was auch nicht die klügste Reihenfolge war, aber hey hinterher ist man immer Klüger).
Der Lokschuppen (mit nur 3 echten Wänden) war dabei mein erster Versuch
Es handelt sich um den Nachbau des ehem. Schmarsower Lokschuppen der Demminer Kleinbahnen. Ein weiteres Modell entsteht schon längere Zeit in gelb und 1:32 bei mir. Im hinteren Anlagenbereich entsteht außerdem noch ein Reliefgebäude nach Vorbild der Lenz'schen standard Empfangsgebäude mit Güterschuppen, aber ohne Güterschuppen
So wirklich sinnvoll scheint mir das Gebäude da nicht, es verdeckt aber den Hintergrund recht weitflächig und lässt das Anlagenende etwas sanfter erscheinen. Es wird wohl mal ein Verwaltungsbau. Viel mehr Gebäude wird es außer einem Brunnen und Kohlebansen aber nicht geben.
Hier experimentiere ich noch mit Bauart und Position. Wie man sieht ist es stellenweise etwas sehr eng. Insgesamt bin ich aber überrascht wieviel 0 man auf 75cm unter bekommt!
Anbei noch ein paar eher zufällige Bilder:
Die Lok passt zwar so garnicht, aber man muss sie erlebt haben
Eins meiner absoluten Highlights in 0e, kam ende letzten Jahres ganz unverhofft ins Haus und war einer der Auslöser für das Pommersche Setting:
Der auch ein passendes Zugtier brauchte:
Die Mallet war dabei einer der Planungsgrößen auch, wenn die Lokalität so garnicht passt. Allein wie sich der Koloss langsamst durch die Kurven schlängelt ist immer wieder ein Fest, was dann auch zu vielen Kurven führte. Generell funktioniert das gesamte Anlagenkonzept nur durch Langsamkeit. Die Loks - bis auf die Diesellok auf Piko V23 Basis - reagieren analog sehr feinfühlig und sind nur langsam unterwegs. Das kuppeln braucht seine Zeit. Der Platz ist aber so beschränkt, dass mit den großen Loks nichtmal ein minimales Rangierspiel möglich ist (mit den kleinen gehts
Ich hoffe der Beitrag hat ein bisschen gefallen... in 1:120 lässt sich übrigens viel mehr auf 75cm bannen. Nur so als Idee