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Tillig und Zurüstteile

HM62

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Vendelsö, Schweden
Hallo TT-Gemeinschaft,
ich schreibe in diesem Forum zum ersten Mal. Ich bin ein fröhlicher Rentner aus dem kalten Norden, aus Schweden. Als TT-Modellbahner bin ich hierzulande, glaube ich, ziemlich allein, da die meisten Schweden H0 fahren.

Ich habe gerade versucht, meinen Jahreswagen aus dem Tillig-Club zu montieren, den Taschenwagen „Danzas“. Es ist ein schönes Modell mit modernem Thema, aber die Montageanleitung für die Zurüstteile ist unter aller Kritik. Statt zum Beispiel Fotos gibt es nur eine völlig unbrauchbare Zeichnung. Meine Hände zittern noch nicht so sehr, trotzdem habe ich große Probleme, die Teile anzubringen. Außerdem müssen die Teile zuerst nachbearbeitet werden, damit sie in die winzigen Löcher passen.

Ich finde es geradezu skandalös, dass man so viel Geld für die Modelle verlangt und man dann auch noch die Zurüstteile selbst anbringen muss – Teile, die das Modell in vieler Hinsicht erst zu dem machen, was es ist. Wenn man Loks und Wagen von anderen Herstellern kauft, sind diese kleinen Details meist schon montiert.

Ich glaube nicht, dass ich mit dieser Meinung allein bin, daher würde ich mich über einige Kommentare freuen.
 
Nabend.
Ich sehe das gemischt. Zurüstteile die beim Betrieb stören sollten natürlich nicht vormontiert sein. Andere Zurüstteile rüste ich "gerne" zu, wenn dadurch eine (heutzutage gefühlte...) Reduzierung des Preises gegeben und die "Qualität" stimmt. Meine Erfahrung mit Tillig ist bisher recht gut. Ab und zu musste ich mal eine Gusskante oder Ähnliches scharfem Messer abschneiden oder mal eine "Zunge" dünner schaben, damit es in den vorgesehenen Ort passt. - aber "Passung" von z.B. Geländern in die kleinen Löcher hat bisher gut funktioniert. Habe gerade zwei Silberlinge und drei 4 achsige Eilzugwagen zugerüstet. Dauert zwar seine Zeit und ich benötige eine "Kopflupe" - aber war ok - und macht auch irgendwie "Laune".
Da sich aber meine Erfahrung nicht über Jahrzente erstreckt - ist das bisher nur eine Bestandsaufnahme.
Grüße
Michael
 
Hallo TT-Gemeinschaft,
ich schreibe in diesem Forum zum ersten Mal. Ich bin ein fröhlicher Rentner aus dem kalten Norden, aus Schweden. Als TT-Modellbahner bin ich hierzulande, glaube ich, ziemlich allein, da die meisten Schweden H0 fahren.

Ich habe gerade versucht, meinen Jahreswagen aus dem Tillig-Club zu montieren, den Taschenwagen „Danzas“. Es ist ein schönes Modell mit modernem Thema, aber die Montageanleitung für die Zurüstteile ist unter aller Kritik. Statt zum Beispiel Fotos gibt es nur eine völlig unbrauchbare Zeichnung. Meine Hände zittern noch nicht so sehr, trotzdem habe ich große Probleme, die Teile anzubringen. Außerdem müssen die Teile zuerst nachbearbeitet werden, damit sie in die winzigen Löcher passen.

Ich finde es geradezu skandalös, dass man so viel Geld für die Modelle verlangt und man dann auch noch die Zurüstteile selbst anbringen muss – Teile, die das Modell in vieler Hinsicht erst zu dem machen, was es ist. Wenn man Loks und Wagen von anderen Herstellern kauft, sind diese kleinen Details meist schon montiert.

Ich glaube nicht, dass ich mit dieser Meinung allein bin, daher würde ich mich über einige Kommentare freuen.
Dieser Wagen ist soweit ich mich erinnern kann die allererste Neukonstruktion im Wagenbereich der Firma Tillig. Er dürfte damit wohl auch bald 30 Jahre alt werden also die Konstruktion und die dazugehörigen Formen. Der ist also schon ordentlich in die Jahre gekommen. Aktuelle Modelle sind auch bei Tillig bereits weitgehend zugerüstet. Die Überschrift suggeriert aber, daß das immer so ist und belebt eine alte Diskussion aus der aber auch Tillig schon gelernt hat. Nur das registriert kaum jemand.
 
Wenn es bei dem Club-Wagen noch so ist wie vor 20 Jahren:

- Schlussscheibenhalter straff einstecken, ggf. mit Messer abziehen,
- Haltebügel mit "Klotz" am Fuß ebenso,
- Bühne, Rangiertritte und Griffstange mit Kugel nach Trockentest ankleben,
- Stütze für Sattelauflieger und Befestigung für Sattelzapfen bei diesem Modell weglassen

MfG
 
Zurüsten finde ich unproblematisch und, ja, kann schon mal Spaß machen.
Vorausgesetzt, die Teile passen gut und der Hersteller war so freundlich, mal ein, zwei Teile als Reserve beizulegen.
Kann ja nicht die Welt kosten, aber manchmal geht doch was verloren.
Und dann musst Bestellen, irgendwann kommt dann mit irgendwelchen Lieferdiensten irgendwas, wenn die mitmachen.
Gibt auch welche, die lügen sich so mit Abwesenheitsbehauptungen durch und versuchen gar nicht erst.
Möge der Kunde sich doch sein Zeug sonstwo (wahrscheinlich am Besten beim Versender) abholen.

Die Post kommt ja auch montags nur noch „selten“ und Sonnabend?

Das Zurüsten selber stört mich nicht - aber wenn was schief geht, hast so‘n 45 € Modell rumstehen.
Klar, auf Modulen kann man das los fahren lassen und auf die „Schattenbahnhofsleute“ schimpfen - komplett wird davon auch nicht 🤣

Grüße Ralf
 
Montierte Zurüstteile kosten mehr Geld und außerdem kann ein Hersteller nicht wissen, welche ich montiert haben möchte. Modulbahner können so zum Beispiel auf Grund der großen Radien ihrer Gleisbögen problemlos die Kolbenstangenschutzrohre der Dampfloks montieren, was bei den Straßenbahnradien so mancher kleinen Heimanlage einfach nicht geht.
Ich hätte allerdings einen Wunsch an Tillig, nämlich dass die inzwischen fast schon mikroskopisch kleinen Zurüstteile in größerer Anzahl mitgeliefert werden. Das Fluchtpotential der Dinger ist verdammt hoch und einmal von der Pinzette geschnippt, sieht man die Teile meistens nie wieder.
 
Jenau - einfach mal zwei, drei Teile mehr mit geben.

Ich krieg ja auch das Kupplungsgedöns mit jedem Wagen ungefragt mitgeliefert.
So teuer kann das also nicht sein. Brauch ich nicht. Könnte das gern zurückgeben - Neuteile schmeiß ich ja nich weg.

Aber was soll ein Wagen mit leerem Kupplungsgshaken im Zugverband?
Auch einzeln abgestellt, sollte da die Kupplung eingehängt sein.

Was da mitgeliefert wird, passt für mich nirgends hin.
Dafür fehlt mir dann eine Griffstange (kann ich aus Draht locker biegen) oder eine Signalstütze oder ein Rangiertritt.

Klar - kriegt man auch bei der Digitalzentrale. Aber auch nur, wenn man bei der nächsten Bestellung dran denkt 🤣

Und dann passt die filigrane Ausführung nicht zu der übrigen Darstellung …

Modellbahn ist schwierig - kein Wunder, wenn das irgendwann ausstirbt. 😂

Grüße Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Selber zurüsten ist für mich eigentlich kein Problem. Ärgerlich ist nur, wenn es wie beim VT137 ausartet und man zum Entfernen des Gehäuses Griffstange aus der Bohrung heben muss.
Genauso ärgerlich ist, wenn die Zurüstteile nicht beiliegen.
Ich habe gerade ein Thema mit Hädls Postwagen. Via Elriwa versuche ich bereits seit zwei Monaten das fehlende Tütchen nachgeliefert zu bekommen.

HM62: schön das TT-Getreue auch im hohen Norden aktiv sind. Beste Grüße
 
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