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So wie er heute aus der Packung kam, schien der mir ziemlich neu. Er war ja nicht mal vollständig zusammengesetzt ;)
Wie gesagt 2021 Vorbestellt, Montag bezahlt heute erhalten.
 
Soho mit oho! Am Wochende wurde zwar weniger gebastelt und mehr durch die Märkische Pampa gestiefelt

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aber auch der Karsei VT mal etwas genauer und in seinem zukünftigen Habitat begutachtet. Ein schönes Spielzeug, mit bitterem Beigeschmack, würde ich sagen :)

Was mich ja besonders interessiert hat, war den Dodelnet und den Karsei Ameisenbär nebeneinander zu sehen und der Abgleich mit dem Original (Anhand der Abbildungen aus "Kleinbahnreise durch die Prignitz"). Da ich mit dem Interesse, nicht der einzige bin, hier mal ein paar mehr Bilder. Für alle anderen folgt ein fröhliches fingetraining am scroll Balken.

Ich hielt den Dodelnet Wagenkasten ja - aus der Erinnerung heraus - für schöner... aber nee, beide haben ihre Schwächen.

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2 Sachen fallen beim Dodelnet Tw - rechts - sofort ins Auge, die Bedruckung und die Milchfenster. Letzteres finde ich ziemlich Vorteilhaft. Generell finde ich den Farbton des Karsei Modells immer noch irgendwie daneben, das ist aber eher eine Befindlichkeit. Mit dem sächsischen Triebwagen Beiwagen harmoniert er farblich und bei dem stört mich die Farbe nicht.

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Wie sehr ich dem Karsei Tw die krummen Schnauzen übel nehmen soll weiß ich auch nicht. M. E. sehen die Karsei Motorvorbauten eher nach auch dem Lieferzustand der 1930er Jahre aus, als nach der angestrebten Form, nach dem Umbau. Dafür hat man etwas mehr Durchblick beim Fahrwerk (m. E. wichtig für den Gesamteindruck des Vorbilds) bzw. es wurde die verdeckende Umbau-Heizung nachgebildet (die m. E. mit dem Motorumbau kam... die ursprünglich verbaute Heizung scheint mir weniger sichtbar gewesen zu sein).

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Beim Dodelnet Triebwagen mussten die (vollständig) beiliegnden Handläufe montiert werden, passten aber nicht. Die Lampen sind einfach nur nicht schön, dafür aber 3. Die roten Signalleuchten fehlen links, wie rechts, vorne, wie hinten.
Am Karsei Triebwagen sind 2 Griffstangen verloren gegangen und eine ist nicht befestigt, aber alle auf der anderen Seite. Die Lampen erinnern mich hier Irgendwie an BTTB/Zeuke Zeiten aber insgesamt gefällt mir das so wesentlich besser.

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Beim Blick von oben, fällt nicht nur der kleinteiligere Dachgepäckträger des Dodelnet Wagenkastens auf, sondern auch dass er breiter, als der von Karsei ist. Insgesamt wirkt er etwas wuchtiger. Nachgemessen habe ich beide nicht.

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Bonusbild: Zwei Ameisenbären im Unterholz

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Am Ende stellt sich hier für mich die Frage, welcher von beiden besser ist, nicht. Der Karsei Triebwagen läuft und macht trotz seiner Macken erstaunlich viel Spaß. Dem Fahrwerk hätte etwas mehr Qualitätssicherung definitiv gut getan. Es läuft einfach unrund. Ich weiß nicht ob da ein Zahnrad außermittig sitzt oder Zähne nicht richtig gearbeitet sind aber irgendwas ist das krumm, dazu kommt ein leicht taumelnder lauf. Gleichzeitig hat sich der gute Eindruck der Stromabnahme bestätigt und der Tw kann erstaunlich langsam über die Anlage kriechen und fährt von jeder Stelle an. Versuche mit mehr Gewicht brachten hier keine Veränderung.
Das Dodelnet Modell ist anders hässlich und wirkt weniger filigran, eher zu grob. Größtes Problem bleibt aber das Fahrwerk. Ich behaupte es gibt kein Märklin VT-98 Fahrwerk, was befriedigend läuft und das steckt da nun mal drunter. Ich muss hier erwähnen dass ich zwischendurch etwas an den großen Zahnrädern des Karseifahrwerks rumgefummelt und versucht habe zu optimieren, was bis zu einem gewissen grad geklappt und Verbesserungen bei Fahrdynamik und Lautstärke gebracht hat. U. U. hat auch ein Tropfen Öl pro Zahnradgetriebe geholfen und die Motorkabel etwas weiter von der Schwungmasse weg zu legen.

Für mich bleibt der Tw eine echte Überaschung, die auf meinem einfachen Gleisplan nochmal ein paar Möglichkeiten ins Spiel bringt. Ich verstehe, wenn man unzufrieden ist, bei dem was ich gesehen hab, ich bin es aber nicht. Kann ich nicht, bei dem was ich in der Hand halte, wie es auf der Anlage fährt und wieviel Geld ich dafür im Verhältnis zu meinen anderen Loks gezahlt hab. Das passt sehr gut.
Ob alle der gezeigten Mängel die Norm der 300 Exemplare ist, lasse ich auch mal dahin gestellt. Ich bin froh dass ich hier zugeschlagen hab. Ich hatte wenig Hoffnung, dass mich Optik und Fahreigenschaften neben der IVK begeistern... aber doch irgendwie schon.

Ick bin happy :)
Der Motor muss noch etwas versteckt werden (Gardinen?!) und etwas Deko ran (Fahrräder, Milchkannen, Benzinkanister, Koffer, was weiß ich) aber ansonsten...

Bleiben wir Thematisch bei Dingen die irgendwie nach Prignitzer Kleinbahnen in 1:120 aussehen.

Ich habe aus der Ecke nämlich immer noch 2 Klunker-Bausätze. Beide leiden an mangelnden Drehgestellen, der Personenwagen ist mir leider auch weniger geglückt. Hier habe ich aber zumindest mal die Inneneinrichtung komplettiert, so dass das Dach bündig aufgesetzt und befestigt werden kann. Das ist hier irgendwie gar nicht so banal gewesen...

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Das Innenleben ist an die Vorbilder angelehnt. Da ich keine halbe Längsbank schnitzen wollte, bekam der Wagen ein Klo. Auch wenn das ganze so recht grob wirkt (warum Igra hier 0,8mm Sperrholz genutzt hat erschließt sich mir nicht), mit geschlossenem Dach macht das ganze weit mehr her, als ich erwartet hab. Ich habs nur leider nicht auf ein Bild gebannt bekommen :/ Für sowas lohnt es sich m. E. auch nicht so gelungene bis missratene Modelle weiter zu bauen. Man kann Dinge ausprobieren und manchmal wird so noch was aus dem Unglück.

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Für die Drehgestelle kam mir eine wilde Idee: Busch H0f Loren. Davon hatte ich noch 1,5 rumliegen, was zumindest für einen Prototyp reichen sollte. Ein Drehgestellrahmen aus 1,5x1 mm Messing U Profilen soll die stark eingekürzten Lorenachslager umfassen. Die 180 Vorbildmillimeter Stärke des Drehgestellrahmens sind, wie alle anderen Maße, erstmal eine Annahme und gefühlt für die angestrebte Bauart etwas zu dick, optisch aber m. E. recht stimmig. Bleibt zu schauen, wie viel Spiel die Drehgestelle am Ende an meinem Eigenbaurahmen haben und ob sie entscheidend besser wirken, als die des Bausatz.

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Mhh. Ich habe letzte Woche für die langen Winterabende noch mal 3 DK Bausätze nachbestellt und dabei festgestellt, dass das Angebot langsam schrumpft.

Auf Nachfrage bekam ich als Antwort, dass die alten Bausätze auf die neuen Fahrwerke umgestellt werden, was erstmal sehr gut ist, es aber leider auch es sich auch nicht lohnt, das für alle Bausätze zu machen. D. h. es werden weniger, mal gucken was am Ende übrig bleibt.

Da ich aber auch einen erhöhten Bedarf an Fahrwerken habe bin ich da gerade am Kommunizieren, was möglich ist. Hätte hier jemand bedarf? Ansonsten kann ich nur jeden ermutigen mal einen der Bausätze zu probieren. Mit den neuen Achsen, sind die Bausätze - erst recht zu dem Preis! - nur zu empfehlen. Leider sind die Vorbilder wohl für viele genauso unpassend, wie für mich. Ich erfülle mir aber so vielleicht, Stück für Stück, den Traum einer Schmalspurbahn in den Dolomiten in 1:120 :D
 
Drehgestelle hatte ich erstmal nicht im Kopf. Die müssten vermutlich neukonstruiert werden, wären aber wirklich dringend nötig und da wären wir auch mehr als 2.

Ich dachte aber erstmal mehr an 2 Achser als Eigenbau-Alternative auf Basis dieses Fahrgestells: Schmalspurgedekterwagen Z/ú – DK-MODEL
Das Fahrwerk ist leicht und schnell zu bauen und läuft sauber. Das müssten 3,80m Achsstand sein, ich muss aber auch erstmal messen. Ideal wären noch ein bis zwei euro weniger. Der symmetrische Aufbau und der Achsstand sind für mich etwas suboptimal aber selbst dazu fällt mir einiges ein.
 
Soll auch gut sein: Redutex 3-D redutex.com

[...]

Da mich die verlinkten Steine auf Anhieb interessiert haben musste ich das ganze mal ausprobieren. Gelb gibt es schon selten und gealtert habe ich das ganze noch garnicht gesehen, auch wenn die Bilder nicht vollständig überzeugen konnten. Heute kam, schneller als angekündigt, mein Päckchen aus Spanien. Da ich mir nicht ganz sicher war, was mich da erwartet hatte ich erstmal nur eine Testmatte bestellt, bekam aber dankenswerter weise noch etwas Kleinkram mit eingepackt.

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Die Dachziegel gefallen mir ganz gut, bekomme ich hier aber nicht unten (aber sie nähren den Traum der Alpenbahn. In den Dolomiten bekommt, man die schon eher unter.). Der Rest überzeugt weniger.

Wichtiger sind mit aber die bestellten Ziegel. Hier mal im Vergleich zu den Igra Ziegeln

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Die Fugen sind etwas breiter, die Steine länger und schmaler.. Das Material ist eine Art Gummi, die Fugen dadurch recht weiß. Bei den beigelegten roten Ziegeln ist das aber viel störender. Das könnte was werden und der bestellte Streifen sollte recht weit reichen.

Das Buckower Empfangsgebäude ist zwar auf allen Bildern hell (weiß?) verputzt, der Lokschuppen scheint aber aus gelben oder zumindest recht hellen Ziegeln mit roten/dunkleren Umrandungen für Fenster und Türen gewesen zu sein. Auch wenn sich in _uckow ein ebenfalls ein weiß oder zumindest rau verputztes Empfangsgebäude anbieten würde, will ich mal versuchen den Charme des Lokschuppens auf das Empfangsgebäude zu übertragen.
 
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