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MiniMax in TT

Als mögliche Anregung für andere Messen:
Hierfür vielleicht eine kurze Modulanlage mit 2 Endbahnhöfen, in der Mitte einen Fiddelyard und 2-3 weitere Module, mit denen man das Rangieren ganz gut zeigen könnte. Und auf einer großen Modulanlage daneben dann einfach mehr Betrieb machen, der zwar nach Fahrplan läuft, aber für die Messe den Rangierteil außen vorlässt. Wenn man das auf Schildern ordentlich kenntlich macht/erklärt, kann man auch geschickt das Interesse wecken, wie die Kombination aus beiden bei einem richtigen Treffen aussehen könnte.
Hier kann ich dir nicht folgen.
Was dieses Jahr in Chemnitz passierte, weiß ich nicht. Voriges Jahr hatten wir ein kleines Arrangement mit eingleisiger Strecke, zwei Zwischenbahnhöfen und zwei Fiddles. In einem Zwischenbahnhof ging ne Nebenbahn ab.
Betrieb war nach Fahrplan. Es war immer was los. Keine Langeweile. Kinder durften unter Anleitung mal selbst einen Zug fahren.
Und der Gedanke, das Rangieren getrennt zu zeigen, ist unlogisch.
Die Rangiererei gehört wie beim Vorbild zum planmäßigen Betrieb. Planmäßige Züge erfordern planmäßiges Rangieren.
 
@madas
Den Endbahnhof mit sogar nur einem Fiddleyard führen die Engländer oft auf solchen Ausstelungen vor. Da gibt es eine Anzeigetafel aus umklappbaren Blättern, auf denen steht, welcher Zug als nächster kommt/geht und dazwischen rangiert man im Endbahnhof. Man braucht dafür zwei Leute.
 
Wenn das in Chemnitz Betrieb nach Fahrplan war, war das in meinen Augen auch ungeeignet und halt kein Anreiz sich für die Modulerei zu begeistern.
Ich denke mal, wer sich für die gemeinsame Modulerei interessiert, für den steht eine schnelle Zugfolge nicht im Mittelpunkt. Ob so eine Anlage dann ins Konzept der Veranstaltung passt, entscheidet der Veranstalter durch seine Buchung. Was mich auf vielen TT-Arrangements (zumindest was ich hier im Umkreis bis jetzt so gesehen habe) allerdings ein wenig traurig stimmt, ist das der Detailgrad der Gestaltung doch etwas den anderen Spuren hinterher hinkt.

Gruss, iwii
 
Was mich auf vielen TT-Arrangements (zumindest was ich hier im Umkreis bis jetzt so gesehen habe) allerdings ein wenig traurig stimmt, ist das der Detailgrad der Gestaltung doch etwas den anderen Spuren hinterher hinkt.
Da muss ich (leider) zustimmen.
Es gibt Anlagen, denen man deutlich ansieht, dass der oder die Erbauer vor 40 Jahren aufgehört haben, sich neuen Einflüssen zu öffnen.
 
Es gibt aber auch andere Beispiele, wie dieses Jahr auch in Dresden zu sehen war.

Ich denke mal, wer sich für die gemeinsame Modulerei interessiert, für den steht eine schnelle Zugfolge nicht im Mittelpunkt.
Innerhalb von 15-20 Minuten sollte sich aber zumindest wenigstens mal ein Zug auf der Anlage bewegen.
 
Es macht halt jede Truppe, wie sie will. Wir hatten in Emleben im November die Züge meist nach Signal gefahren und auch die anwesenden, fremden Kinder mit einbezogen. Wenn die groß genug sind, klappt das mit kurzer Einweisung ohne Probleme. Trotz der niedrigen 1m Beine muss man schon eine gewisse Größe haben bzw per Bierkastenpodest den Zug fahren. Gesteuert wurde mit Lenz Reglern und auch ein kleiner Automatikbetrieb war in Pausenzeiten zur Überbrückung gewährleistet.
Zu den Stammtisch Fahrtagen waren wir wieder mit den FKTT typischen Freds unterwegs und es war sehr voll auf dem Arrangement, gefahren wurde da auch wieder nach Signal vom Fahrdienstleiter gesteuert. Auch hier waren Kinder der Besucher aufgefordert aktiv mitzufahren. Da kann man entspannter Fotos machen ohne das man im Weg steht oder auch mal eine Pause einlegen.
 
Es gibt aber auch andere Beispiele, wie dieses Jahr auch in Dresden zu sehen war.


Innerhalb von 15-20 Minuten sollte sich aber zumindest wenigstens mal ein Zug auf der Anlage bewegen.
In Dresden war doch gar keine Modulanlage, wie sie der FKTT oder der FREMO betreiben. Das waren alles auf Ausstellungen ausgerichtete Anlagen. Ausstellungen stehen bei FKTT-Modulen ja nicht in erster Linie im Vordergrund. Dazu kommt dann noch deine Abneigung gegenüber dem was wir so machen. Das ändert auch etwas an der Erwartungshaltung. Man will ja seine Meinung gern bestätigt haben. Das ist ja auch alles nicht schlimm. Jeder sollte die Modellbahn so betreiben, wie er Spaß dran hat.
 
Jetzt sollte mal Schluss sein mit diesen ganzen Mutmaßungen.
Als Mitglied (auch wenn im Moment eher ehemaliges) der IG TT-Modulgruppe Chemnitz werden Module gebaut nach FKTT- und AKTT-Standard. Die Hälfte dieser Gruppenmitglieder (darunter ich) machen keine Fremo-Teffen mit und stellen regelmäßig in Chemnitz-Kraftwerk bzw. in Döbeln auf Ausstellungen aus. Dabei wird nicht nach Fahrplan gefahren, es fährt soviel wie auf der Strecke geht und was freie Fahrt hat. Da fährt ein CZ-Zug Ep VI hinter einem "Museumszug" Ep II hinterher, einzige Bedingung der Zug an sich muss epochenrein sein und wenn der Bummelzug mit der 86er den ICE aufhält ist das eben so! Der Blick von der anderen Seite in die Kinderaugen ist an der Stelle absolut unbezahlbar und macht viel Freude. Die Mädchenköpfe die Fahrplan haben wollen werden an anderer Stelle passend bedient!
Dann gibt es die bekannten FKTTler, wie unter anderem Stoffuchs und SteffEng, die eigentlich lieber an FKTT-Treffen mitmachen UND es gibt den Mittelweg - um eben in der Ausstellung Chemnitz-Arena nicht immer die gleiche Anlage zu zeigen - zu einem Mischbetrieb. Durch die Modulkopfstücke ist hier eben eine Erweiterung mit anderen Modulen aus dem FKTT-Portfolio möglich. So hat Saßnitz letztes Jahr auch mal eine Ausstellung zu "Gesicht" bekommen.
Wie ich das mitbekommen habe ist durch die Teilnahme einiger FKTTler zwar die Aufgabe vorhanden einen Fahrplan zu erstellen, dieser wird aber eben dem Ausstellungsbetrieb entsprechend enger zusammengefasst, damit etwas mehr Betrieb vorhanden ist.
Und ein wenig Daddeln bzw. Spielbetrieb mögen auch die extremsten FKTT-Freunde mal.

Das alles hat aber mit dem eigentlichen Thema hier - Minimax-TT - mal überhaupt gar nichts zu tun. Deswegen hatte ich bereits schon mal darum gebeten, dieses ganze Fremo-Gedöns hier raus zu lassen.
Mein Hauptaugenmerk liegt darin Module so zu bauen, dass diese in mein Moba-Zimmer passen und wenn ich möchte eben an Ausstellungen oder privaten Treffen teil zu nehmen und das ganze ohne Übergangsstücke bauen zu müssen um anderweitig andocken zu können. Die Meinung ob nun ein Modul 30-, 40- oder 50 cm tief wäre, spiele dabei keine Rolle zählt für mich nicht, es bleiben letztlich eben 10 oder 20 cm mehr Platz zum Bewegen übrig und genau das zählt.
Das man auch in dieser Tiefe sehr gute Gestaltungen hinbekommt habe ich hier im Board und anderen Ortes durchaus bewiesen.
Ich habe hier zu Hause nun mal keinen Platz, weder im Keller noch in der sonstigen Wohnung um Module zu lagern die vielleicht einmal im Jahr irgendwo zum Einsatz kommen. Extra Lagerräume sind dabei ebenfalls zu teuer, auch wenn ich im Moment gut verdiene ist mir mein Geld dafür zu Schade, Module zum einstauben irgendwo abzustellen.
FKTT-Kopfstück-Norm ist nun mal 50 cm und hat deswegen mit Minimax-TT oder TTiny überhaupt gar nichts zu tun!
 
@madas
Den Endbahnhof mit sogar nur einem Fiddleyard führen die Engländer oft auf solchen Ausstelungen vor. Da gibt es eine Anzeigetafel aus umklappbaren Blättern, auf denen steht, welcher Zug als nächster kommt/geht und dazwischen rangiert man im Endbahnhof. Man braucht dafür zwei Leute.

Hmmmmm..... MICH würde das sehr interessieren, solche Anlagen zu sehen, kenne das aber bisher nur aus den britischen Eisenbahnzeitschriften.

Meine Erfahrungen auf der INTERMODELLBAU in Dortmund, die jedes Jahr zum Pflichtprogramm gehört, finden alle Anlagen ein reges, sich drängendes Publikum, egal ob große Club-Anlage oder der minimalisische Guckkasten... Die Spannbreite unseres Hobbies ist eben breit, na und, grad das ist toll
 
FKTT-Kopfstück-Norm ist nun mal 50 cm und hat deswegen mit Minimax-TT oder TTiny überhaupt gar nichts zu tun!
Das muss ich mal gerade rücken, da es Quatsch ist. Die Norm legt einzig die Position der Bohrungen in Relation zum Schienenkopf fest. Kopstückbreite und -landschaftsform sind empfehlungen. Letzteres hat ungünstigerweise zu etwas Wildwuchs geführt, ist aber verschmerzbar. Wenn Tiny-Module die selbe Norm für die Bohrungen verwenden, spricht nix gegen einen gemeinsamen Einsatz.
Ich hab auf dem Treffen in Arberg erst mit einem der NRW-Modulisten gesprochen, dass er seine Tiny-Module gern zum NHK-Treffen anmelden kann. Für ihn ist Tiny der Weg auch im fortgeschrittenen Alter und eingeschränkter Gesundheit noch Modulbetrieb zu machen - das kann ich nur unterstützen.
 
Kopstückbreite und -landschaftsform sind empfehlungen
Ja das führt selbst bei mir immer wieder zu Verwirrungen.

In der Norm steht nämlich folgendes:

II. Festlegungen zur Gestaltung​

Dieser Teil enthält Festlegungen, um optisch ansprechende Arrangements gestalten zu können.

4. Kopfprofile​

Genormte Kopfprofile haben die Aufgabe, Modulübergänge optisch "verschwinden" zu lassen, damit die Illusion einer durchgehenden Landschaft entsteht. Module nach der vorliegenden Norm sollten unbedingt so gestaltet werden, daß dieser Effekt unterstützt wird.
Um jedoch eine abwechslungsreiche Modullandschaft aufbauen zu können sowie wegen der Kompatibilität zu den Joschidulenormen und den Normen des AKTT, gibt es verschiedene Kopfprofile, die im Anhang definiert sind.
Die Rede ist von genormten Kopfprofilen. Wenn man die technischen Zeichnungen der Kopfprofile auf der Seite anschaut sind sehr oft das Maß 50 cm als Profilbreite eingetragen.

Da ist die FREMO N-RE Norm etwas differenzierter angelegt: (Ich habe es mal fett hervorgehoben)
  1. Zugunsten eines einheitlichen Aussehens sollen alle Module durchgehend 400 mm breit sein. Betriebsstellen, die mehr Platz benötigen, dürfen breiter sein, sollen sich aber zu den Stirnen hin auf 400 mm verjüngen. (Siehe auch "Bewährt".)
  2. Für den Außenanstrich der Modulkästen ist ein mattes Grau vorgesehen (bevorzugt "Staubgrau RAL 7037").

Bewährt​

Modulbreite
Wer – besonders bei Streckenmodulen – Breite sparen will, wähle 300 mm; einerseits, damit es sich lohnt, andererseits, weil schmälere nicht standardmäßig verschraubt werden können.
Zweigleisige Module
erhalten zweckmäßigerweise in den Stirnen zu dem eingezeichneten Lochpaar hinzu zwei weitere Paare symmetrisch zu den Gleismitten. Solche Module können auch mit einem eingleisigen sinnvoll – wiewohl optisch selten "schön" – verschraubt werden.
Sind sie (entgegen den Zeichnungen) 425 mm breit, dann fluchtet wenigstens eine Längskante, wenn sie in derartiger Kombination eingesetzt werden.
So etwas steht nicht in der FKTT Norm. Ich will damit gar nicht sagen das es fehlt. Da es nicht vorhanden ist geht man erstmal von den Maßen in den Kopfprofilzeichnungen aus. Da kann man in öffentlichen Foren noch so oft schreiben dass man auch schmalere Module bauen kann.


Man könnte bei diesem Zitat ganz einfach noch ein Absatz eintragen der widerlegt dass die Kopfstückbreite festgelegt ist.

2.2. Kopfstücke​

Die Modulstirnseiten müssen senkrecht stehen.

Gruß Sven
 
Moin,
soo verbissen ist das auch nicht - eine zeitlang waren auch die "Hindenburg-Damm" Module dabei - die sind etwas schmaler gehalten, weil die normal beim Besitzer ins Büro passen sollten. Leider hat der Kollege wohl inzwischen andere Interessen - ja auch das gibt es, daß langjährige Mitspieler aussteigen.
Wichtiger als die Breite ist, daß die Bohrungen für die Verbindungsschrauben und bei Zwei- und Mehrgleisern die Gleisabstände passen. Aber auch dafür gibt es Übergangsmodule.

Eingleisig passt ja immer und irgendwer hat sicher ein paar Schraubzwingen als "Universalmodulverbinder" dabei.
Alles nur ein Problem, wenn man es dazu machen will.

Grüße Ralf
 
Die TTiny's passen definitiv an die FKTT-Module, haben wir so ja letztes Jahr in Lichtenvoorde/NL praktiziert. An den TTiny's fehlen halt nur aufgrund der Breite von 300mm die äußeren Schraubenlöcher.
Mittlerweile kam auch schon von einem der Urväter der Tiny's, dass er sich ohrfeigen könnte, dass er 600mm Kurvenradius vorgeschlagen hat. Aber das ist ja nur ein Mindestradius, ich denke 900mm sind auch machbar.
Muss ich mal mit Rainer drüber reden.Werde ich zumindest zu Hause wohl verwenden, aufgrund der Optik z.B. bei den y-Wagen.
Inwieweit diese Module dann bei Treffen eingesetzt werden, wird sich zeigen.
 
Was ich als verfehlt ansehe,
ist, bei der äußeren Länge der (Bahnhofs-)Module Vorschriften zu machen. Wäre es nicht sinnvoller Zug- und/oder Bahnsteiglängen zu empfehlen?

So baut der Eine auf die zwei Meter einen zweigleisigen Bahnhof mit 1,50 m Gleislänge, ein Anderer kriegt bei seinem viergleisigen Bahnhof nur 85 Zentimeter hin. Ich finde das nicht zielführend.
 
@Stardampf
Ich habe die Längenbeschränkung als Empfehlung gelesen. Wenn man sich in kleineren Räumlichkeiten trifft, hat man für lange Betriebsstellen oft keinen Platz. Irgendwie muss man den Wunsch nach 'Bahnhof' und den nicht so üppigen Platz unter einen Hut bekommen.
 
Ich habe die Längenbeschränkung als Empfehlung gelesen.
Ich auch. Irgendwo muß das 'MINI' ja ansetzen.
Aber wenn man z.B eine solche Empfehlung für die Gleislänge abgeben würde, blieben die meisten Betriebsstellen automatisch relativ kurz und die Kompatiblität wäre besser gegeben. Bei einer gut geplanten Heimanlage gleicht man ja auch die Gleislängen hintereinander liegender Bahnhöfe aneinander an.
 
Wenn die Planung im Vorfeld erfolgt, werden, wie bei Fremo, halt nur die passenden Modul verbaut. Einen Anspruch auf Einsatz gibt es, unabhängig von der Größe, eher nicht.
Also bauen und dann anbieten.
 
Ich auch. Irgendwo muß das 'MINI' ja ansetzen.
Aber wenn man z.B eine solche Empfehlung für die Gleislänge abgeben würde, blieben die meisten Betriebsstellen automatisch relativ kurz und die Kompatiblität wäre besser gegeben. Bei einer gut geplanten Heimanlage gleicht man ja auch die Gleislängen hintereinander liegender Bahnhöfe aneinander an.
Oder man baut den Bhf größer und geschickt geplant lassen sich dann einzelne Verlängerungen rausnehmen, wenn man weniger Platz zur Verfügung hat.
 
Auf Nebenbahnen gab's ja wenig Stationen, die Zugkreuzungen zuließen. In Bayern auf den alten Nebenbahnen ganz deutlich zu sehen. Hier ein Beispiel eines 'Bahnhofs' nach alter Definition ( mindestens eine Weiche, die dem öffentlichen Verkehr dient )- nur ein beidseitig angebundenes Ladegleis - früher zweigten davon noch links und rechts zwei Stumpfgleise zum Schuppen und zur Kopframpe ab.
Screenshot 2026-02-27 at 14-06-07 OpenRailwayMap.png
(Aus Openrailwaymap -Schierling)
oder die als Endbahnhof Langquaid der Laabertalbahn:
Screenshot 2026-02-27 at 14-01-28 OpenRailwayMap.png
Das sind wohl in den meisten Fällen die Vorbildsituationen für das MiniMaxkonzept
 
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