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Modellbau Maschinelle Bearbeitung und Modelleisenbahn

Dieses Thema im Forum "Bastelecke und wie geht was?" wurde erstellt von dampfbahner, 27. Mai 2020.

  1. eXact Modell

    eXact Modell Foriker

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    Mit Lochmuttern oder Nutmuttern wird die Spindel in den Spindelstock gezogen. Mit ihnen wird das Lagerspiel eingestellt. Die müssen beide runter. Falls eine Riemenscheibe auf der Spindel sitzt, muss die auch gelöst werden. Ich weiß ja nicht, welche Maschine Du hast.
    Unbenannt-1.jpg

    Hammer + Hartholz funktioniert, damit ist nichts verkehrt.

    Es wird nicht schaden, aber normalerweise ist es nicht nötig. Wie gesagt, die Spindel sollte einigermaßen leicht rausgehen, sonst kann man das Lagerspiel nicht vernünftig einstellen.

    Neuwertige Feststellzange zum Greifen verwenden. Ansonsten Gewinde rein schneiden. Dann mit einer Schraube ausdrücken, bei der das erste Stück ohne Gewinde ist. Oder Zughammer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Januar 2021
  2. Grischan

    Grischan Boardcrew

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    Ah alles klar. Bei mir ist die Explosionszeichnung englisch, daher die Unkenntnis. Alles was auf der Antriebsseite auf der Spindel steckt ist runter. Außer eben die Passfeder. Dann versuche ich das mal.

    Spannend wird ja dann raus zu finden warum die Spindel so schwer dreht. Vorstellen kann ich mir eiegntlich nur, dass das Fett im Lager verharzt ist.
     
  3. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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  4. Grischan

    Grischan Boardcrew

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    Oh ja das Viedeo ist gut. Jetzt hab ich begriffen wie die Spindel gelagert ist. Dann könnte es also auch sein, dass die Lager zu wenig Spiel haben und die Spindel deshalb so schwer läuft? Naja, ich zerlege es erst mal alles. Hoffentlich finde ich heute Zeit dafür.
     
  5. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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    Das müßte bei Deiner Maschine auch eine Spindel mit Wälzlagern sein. Beim Einbau muß die richtige Fettmenge eingebracht werden (Anleitung?). Hakenschlüssel für die Nutmuttern wären gut. Zu viel Fett führt zu einer starken Erwärmung. Beim ersten Laufen unbedingt die Erwärmung kontrollieren.
     
  6. Grischan

    Grischan Boardcrew

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    Ja auf das Wälzlager der Antriebsseite kann ich schon gucken. Von dem hab ich die Abdeckung schon runter gepuhlt. Ne Anleitung für die Fettmenge hab ich nicht. Muss ich mal recherchieren.
    Die Hakenschlüssel hab ich ja schon benutzt um die Nutmuttern zu entfernen.
     
  7. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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  8. Grischan

    Grischan Boardcrew

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    Hier das versprochene Bild. Herausdrücken mit der Schraubzwinge ging nicht. Die Holzbrücke hat sich knapp einen Zentimeter gebogen, die Spindel hat keinen Mux gemacht. Mit dem kleinen Hammer ging auch nix. :( Morgen probiere ich noch mal einen größeren Hammer.
    Dann werde ich doch mal Vereisungsspray bestellen. Hoffentlich bekomme ich das gelöst. Sonst weiß ich mir keinen Rat mehr.
     

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  9. Dikusch

    Dikusch Boardcrew

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    Oh, sonst melde Dich mal...:allesgut:
     
  10. eXact Modell

    eXact Modell Foriker

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    Ordentlicher Hammer, oder so:
    20210118_223510.jpg
     
  11. Grischan

    Grischan Boardcrew

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    Im Prinzip hab ich es ja wie auf der Skizze gemacht. Die Zwinge hat ja keinen Holzgriff, sondern einen Knebel zum Drehen und M16 Trapezgewinde. Gewindestange bekomme ich maximal M10 rein, vermutlich zerreiße ich die. Morgen probiere ich den Hammer und bestelle das Kältespray.
     
  12. eXact Modell

    eXact Modell Foriker

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    Eine M10-Gewindestange reißt bei ca. 4t. Das sollte reichen.
     
  13. GunTT

    GunTT Foriker

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    wenn‘s nüscht wird gehste in ne Autowerkstatt, da stehen meist 40 to Pressen und mehr
     
  14. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Nimm eine 10.9 Gewindestange. Die schafft 4,8 Tonnen.
    Grüße Ralf
     
  15. Grischan

    Grischan Boardcrew

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    Die 4 t muss ich ja an der Mutter erzeugen. Weiß jetzt nicht wie man die Kraftübersetzung berechnet, aber vermutlich muss ich dafür den Schlüssel verlängern?
     
  16. jasch

    jasch Foriker

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    Du kannst auch versuchen Kriechöl in den "festgelagerten" Teil zu bringen, etwas einwirken lassen und dann nochmal versuchen.
    Durch (ich nehme an) Dauerbetrieb hast du (wie beschreibe ichs am besten?) die Spindel dauerfest eingebrannt. Passiert.
    Nicht erschrecken wenn die Spindel dann plötzlich kommt, geht meistens mit einem kurzen Ruck.
     
  17. hochlehner

    hochlehner Foriker

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    Wenn ich das Bild richtig interpretiere, kannes so nicht gehen.Es sieht so aus als ob die Zwinge die Spindel vorn und hinten greift.Vorn müßte die Zwinge am Gehäuse greifen, und von hinten an die Spindel.
    Klaus
     
  18. Stovebolt

    Stovebolt Foriker

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    Eisspray bringt beim Trennen meiner Erfahrung nach nicht soviel wie man sich erhofft.
    Es klemmt ja gut, also ist gut Kontakt zwischen den Werkstücken vorhanden und somit wird auch die Temperatur gut übertragen.
    Mach das mal so wie von Larry beschrieben. Auch mal ruhig über Nacht unter Spannung stehen lassen, aber sichern gegen Abflug/sturz. Manchmal hat es sich dann am nächsten Morgen schon von alleine gelöst oder es reicht ein ordentlicher Prellschlag mit dem Schonhammer.
    80 Jahre alte Blattfederbuchsen und Kugelköpfe musste ich bei meinem Oldi mit der gleichen Methode rauszwingen.
    Gruß Tino
     
  19. jasch

    jasch Foriker

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    Entschuldigung für den folgenden Satz.
    So doof wird @Grischan wohl nicht sein.
    Richtig gelesen, nutzt er hinten eine Holzbrücke d.h. für mich, hinten "hängt" die Spindel frei. Druck wird nur auf die Spindel vorne und das Gehäuse hinten ausgeübt. So wie es auch bei @eXact Modell gezeichneten Skizze ist. Dort ist die Vorderansicht von @Grischan seinem Bild auf der linken Seite, das Rohr greift auf das Gehäuse.

    Die Variante @Grischan arbeitet auf Druck.
    Die Variante @eXact Modell arbeitet auf Zug. (Würde ich persönlich vorziehen)

    EDIT:
    Was mir noch eingefallen ist. Die Explosionszeichnung von Larry muss nicht die von Grischan's Maschine sein. Kannst du, Grischan mal deine zeigen.
    Nicht das in der Welle/ Spindel eine Stufe (rechts) vor dem Lager ist, dann geht diese nur nach vorne raus, da der innere Lagersitz, bzw. die "Schutzscheibe" gegen die Stufe in der Spindelwelle drückt.
    Dann muss der Stützpunkt zum ziehen vorne auf das Gehäuse wirken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2021
  20. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Eigentlich nicht - das sollte das Gewinde normal können.

    Bei uns hat auch schon jemand 16er 10.9 einfach mal so abgedreht :). Aber zugegeben, der Drehmomentenschlüssel war falsch eingestellt.

    Zur Not versuchen, Gewindestangen mir Feingewinde zu bekommen, da ist die „Übrrsetzung“ noch günstiger.

    Grüße Ralf
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2021
  21. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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    Ģut wäre eine hohe Mutter und Spezialfett- beides für Spannzwecke.
     
  22. Stovebolt

    Stovebolt Foriker

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    Ich habe eine Langmutter dafür genutzt und Molykotefett aufs Gewinde geschmiert.
    Gruß Tino
     
  23. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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    Und die gesamte Gleitfläche leicht einfetten oder einölen.
    Leider ist die Welle auch ungünstig konstruiert - solche langen Schiebewege sollte man vermeiden.
     
  24. hochlehner

    hochlehner Foriker

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    Ich hätte versucht die Spindel nach vorn rauszu bekommen.Aus dem hinteren Lager rauschlagen oder drücken und das vordere geht mit der Welle raus,da es Kegelrollenlager sind.Schade das man nicht das ganze vorher als Bild gesehen hat.
    Klaus
     
  25. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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    Versucht das Grischan nicht? Auf seinem Bild ist die Antriebsseite (Zahnriemenrad, Zahnrad für den Vorschub und die 2 Nutmuttern - sind entfernt) zu sehen, die Spindel soll nach links oben heraus. Das 2. Bild, nur etwas verdreht, zeigt alles montiert:
    - https://www.bernardo-maschinen.com/hobby-250-bernardo-leitspindeldrehmaschine.html .

    Für das Lösen eines fest sitzenden Bauteils kann man einen Kupferhammer verwenden. Natürlich das Gewinde schützen. Aber das sieht mir hier nach einer langen Durststrecke aus.
     
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