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Gleiswendel R310 im Praxistest: Was geht und was geht nicht?

Hier ein paar weitere Bilder.

Test der Durchfahrtshöhe:
50mm Holzunterkante zu Holzoberkante; aufgrund der 10mm Holz an den Gewindestangen gerade so ausreichend. Die Dostos zeigen, dass auch das "maximale Lichtraumprofil" noch knapp Luft hat.
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Hallo,

den Fehler hab ich auch gemacht und meinen Dosto von Kres als höchstes Maß genommen, weil er vermeintlich der höchste Zug wäre... bis meine 132 mit der Blindleistungskompensation an den Übergängen hängen blieb. ;-)

Aber 50mm sollten reichen. Ich habe 48mm Steigung pro Runde bei 310mm Radius und habe mit meinen Zuglängen von maximal 1,20m keinerlei Probleme mit meinen Loks, die Steigungen zu erklimmen. Alle 50er und 52er haben einen zweiten Haftradsatz bekommen und die 50er das Zusatzgewicht von Herrn Köppe und damit sind Lasten weit jenseits von einem Meter Zuglänge möglich.

Grüße
 
Hallo,

den Fehler hab ich auch gemacht und meinen Dosto von Kres als höchstes Maß genommen, weil er vermeintlich der höchste Zug wäre... bis meine 132 mit der Blindleistungskompensation an den Übergängen hängen blieb. ;-)
Für das Lichtraumprofil in TT würde ich eine Lehre nach der entsprechenden NEM verwenden, da sollte dann auch nichts mehr hängen bleiben. Voraussetzung ist aber das Maß nach SO zu beachten, mit zu hohem Unterbau sind 50mm pauschal nicht hoch genug.
 
Bleibt natürlich die Frage, unter Beachtung aller physikalischen Gesetze, ab wann eine Gleiswendel bergauf ordentlich funktioniert?
Klar, je geringer die Steigung, umso eher die Chance, dass die Lok samt Anhängelast vom Fleck kommt.
Dennoch war ich über die Werte überrascht.
Ein voller Kreis R310 sind ca. 2 Meter Streckenlänge und ein Kreis R353 sind ca. 2,24 Meter Strecke.
Das wäre ja in etwa der Klassiker 3cm Höhenunterschied auf 1 Meter Strecke.
Das sollte doch reichen, um einen guten Zug zu bilden!?!

Wenn man schöne Züge fahren lassen will, z.B. Lok + 7 Schnellzugwagen (+ X) oder Güterzug mit 20 oder 30 oder mehr Wagen, dann würde laut Schraubes Werten kein Zug ordentlich hochkommen.
Würde ja nur heißen, baut größere Radien, um mehr Strecke zu bekommen!
Oder?!?
Hersteller baut kräftigere Loks!

nur hat nicht jeder Modellbahner Platz für größere Wendeln, was tun?
 
Hersteller baut kräftigere Loks!
Die Kraft ist meist nicht das Problem, sondern die fehlende Reibung.
Würde ja nur heißen, baut größere Radien, um mehr Strecke zu bekommen!
So ist das bei der richtigen Eisenbahn ja auch.
nur hat nicht jeder Modellbahner Platz für größere Wendeln, was tun?
Am Ende kann man nur das bauen/fahren lassen, was die Physik zulässt. Wer an die Grenzen des Machbaren gehen will, muss vorher einen Testaufbau mit den gewünschten Zügen machen. Auch ist eine kontinuierliche Steigung nicht immer das Ideal. Ich bin nach meinen Versuchen von Wendeln auf Rampen umgeschwenkt, welche zussätzlich auf Gewindestangen gelagert sind. So konnte ich jeden Teilbereich optimal einstellen. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Züge länger als ein gebogenes oder gerades Teilstück sind. Durchdenken reicht da leider nicht, da einem die Erfahrung komplett auf die falsche Fährte setzt, welche Gleisstücke steiler und welche flacher sein müssen.
 
Hallo,

den Fehler hab ich auch gemacht und meinen Dosto von Kres als höchstes Maß genommen, weil er vermeintlich der höchste Zug wäre... bis meine 132 mit der Blindleistungskompensation an den Übergängen hängen blieb. ;-)


Grüße
Auch das deutsche Krokodil (BR 254) ist verdammt hoch...

Ich hab ne Gleiswendel R310 innen bergab und aussen R396 bergauf (bei manchen auch Trommelspeicher genannt).
Da muss man schön lagsam runterfahren (analog) und sich ne Bremsstrecke mit Dioden machen sonst drückt es beim anhalten u.U. die Wagen nach aussen aus dem Bogen.
Umgehkehrt darf bergauf kein Wagen verloren gehen und zurückrollen - sonst kommt die Nachrückautomatik in Relaistechnik durcheinander.
Kommt aber bei meinen "modernisierten" Kupplungen nicht mehr vor.
 
Reichen vier Auflagepunkte pro Umdrehung? Bei mir haben sich im Nachgang die Bretter durchgebogen, wenn jeweils 90 Grad freihängen.
 
Reichen vier Auflagepunkte pro Umdrehung?
Das hängt vom Material und dessen Stärke ab. Ich hatte seinerzeit eine gekaufte Wendel - ich glaube 6mm Sperrholz. Das war zu wenig, da man die Trasse kaum spannungsfrei eingestellt bekommt und sich das Material zwangsweise verzieht. Zumindest an der Außenseite würde ich die doppelte Anzahl Stützen einbauen. Alternativ kann man die Trasse auch wabenförmig bauen. Das ist auf Grund der größeren Fläche stabiler.
 
Ich frage mich immer wieder, warum sich >diese Konstruktion< einer Wendel nicht durchgesetzt hat. Das Prinzip ist hinsichtlich Materialausnutzung nicht zu überbieten (nur gerade Brettchen mit einheitlicher Breite) und die Stabilität ist durch die doppelte Ausführung und Verklebung der dünnen (3-4mm) Trassenbrettchen in Verbindung mit den insgesamt 12 Gewindestangen mehr als ausreichend.
Ich habe bisher zwei Wendel selbst so gebaut >klick< , mein örtlicher Mobakumpel hat gerade seine zweite in Betrieb genommen. Ursprünglich hatte ich M8 Gewindestangen eingesetzt, M6 ist aber völlig ausreichend.
Alle vier erwähnten Wendel sind übrigens mit Radien 310/353 aufgebaut.
 
Reichen vier Auflagepunkte pro Umdrehung? Bei mir haben sich im Nachgang die Bretter durchgebogen, wenn jeweils 90 Grad freihängen.
Wenn 'vier Auflagepunkre pro Umdrehung' bedeuten, daß die Wendelteile jeweils 90° freitragend überbrücken müssen, dann definitiv nicht. Das wird immer nach außen durchhängen. Besser ist es, ein Pendelstützensystem anzuwenden. Hier wird alle 45° abwechselnd außen und innen eine Stütze gesetzt.
Wird der Radius zu groß, muß die Teilung geändert werden:
Dann werden die Winkel der Einzelstücke nicht mehr 90 oder 45° betragen, Sondern es muß mit 30, 22,5 oder 15° gearbeitet werden. Letztendlich zählt die frei zu überbrückende Strecke und das dazu verwendete Material.

Aber das ist ein kompliziertes Thema und nur wenige sind damit vertraut.
 
@H-Transport, dann hast du eine gute Quelle :respekt:

>Hier< komme ich bei 5 Ebenen auf 195€ , >hier< bei den verfügbaren 4 Ebenen auf 150€.

Der Quadratmeter 3mm-Sperrholz wird derzeit so um die 15€ gehandelt, knapp 3m² habe ich für eine 5-gängige Wendel gebraucht. Durch die ganzflächige doppelte Verklebung ist auch HDF 3mm geeignet, kostet dann nur noch 6€/m².

Die ganz Diskussion ist natürlich müßig, gerade auch unter dem Gesichtspunkt, was durch mehr Geld schneller zu bwerkstelligen wäre. Ich baue seit seit 25 Jahren an meiner Moba und wehe, die wird mal fertig...

p.s. Wendel bauen macht durchaus Spaß :fasziniert:
 
@iwii, das eine schließt ja das andere nicht aus, ich bin definitiv Betriebs- oder besser Spielbahner :allesgut:.
Aber vielleicht wäre ich sonst ja auch viel weiter, bräuchte nicht Dutzende Züge vorhalten und hätte beim wöchentlichen Treff mit dem örtlichen Mobakumpel nur noch halb so viel Spaß. Ne ne, muss alles zusammenpassen :biggthump
 
Also bevor ich demnächst Trapeze aus Schrankrückwand klebe wäre ich dankbar für einen Tip für eine Fertigwendel unter Materialpreis. 2 Stunden zusammenbau klingt gut!
 
Also bevor ich demnächst Trapeze aus Schrankrückwand klebe wäre ich dankbar für einen Tip für eine Fertigwendel unter Materialpreis. 2 Stunden zusammenbau klingt gut!


Preis keine Ahnung, ob er Deinen Vorstellungen entspricht.
 
Da gefallen mir die zweilagigen besser, die bekommen prinzipbedingt keine Knicke.
Knicke bekommt man überall rein, wenn man sich nur dumm genug anstellt. Verwendet man das Hackersystem nach Anleitung, hat man auch keine Knicke. Vorteilhaft ist auch die schon integrierte Absturzsicherung. Weiterhin gibt es auch gleich die passende Gleisbettung. Da ein schneller Aufbau gewünscht war, ist dies wohl die beste Wahl. Schneller geht es nun wirklich nicht.

LG.
 
Da gefallen mir die zweilagigen besser, die bekommen prinzipbedingt keine Knicke.
So isses.
Wenn sie gut durchdacht sind, entfallen auch die unnütz in der Höhe auftragenden 'Bretter' unter den Verbindungsstellen der Bogensegmente.
Verwendet man das Hackersystem nach Anleitung, hat man auch keine Knicke.
Möglicherweise.
Man hat aber auch keine flexible Einstellung der Höhen (gelaserte Stützen, nicht einstellbar) und mit ovalen Wendeln (gibt's die da?) dürfte es auch heftige Einschränkungen geben.
Gleisbettungen in einer Wendel mit (notwendigerweise!?) geringem Radius sind auch nicht das non plus ultra. Das trägt ganz böse auf die minimal erreichbare Neigung auf!
 
Man hat aber auch keine flexible Einstellung der Höhen (gelaserte Stützen, nicht einstellbar) und mit ovalen Wendeln (gibt's die da?) dürfte es auch heftige Einschränkungen geben.
Was unterscheidet solch eine Ovalwendel von einer kreisförmigen Wendel? Genau, die Zwischengerade(n). Und ja diese gibt es in dem System auch.
Gleisbettungen in einer Wendel mit (notwendigerweise!?) geringem Radius sind auch nicht das non plus ultra. Das trägt ganz böse auf die minimal erreichbare Neigung auf!
Diese wird ja optional angeboten und ist somit kein Muss. Wer sie haben will nimmt sie, wer nicht, eben nicht. Mein Gott.

Nochmal in Deutsch: es wurde nach einem schnell aufzubauendem System für eine Gleiswendel gesucht, wo man nicht "demnächst Trapeze aus Schrankrückwand kleben" muss. Verstanden?

Das man dann hier und da eventuell Abstriche (z.B. fest vorgegebene Steigung) machen muss, sollte einem doch klar sein.
 
Ist nur die Frage, ob einen später mglw. notwendige Abstriche bei verwendbaren Loks und Zuglängen nicht mehr anöden als ein paar Stunden mehr investierte Zeit.

entfallen auch die unnütz in der Höhe auftragenden 'Bretter' unter den Verbindungsstellen der Bogensegmente.

Sehe ich auch so, gerade in Bezug auf eine konsequent flach gehaltene Steigung und eine mögliche Fahrdrahtanbringung.
 
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