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Eigenbau V 10 C (TTe) von Andi

Mal ein paar Bilder von der Konstruktion. Die Treibstange habe ich aus Spaß an der Freude konstruiert. Die wird gedruckt zu dick und ist daher am Modell ein Ätzteil. Die geätzten Stangen werden mit solchen Nieten an den Gegengewichten befestigt. Eventuell wäre es clever, die Treibstange nur an den Gegengewichten von B- und C-Achse zu befestigen. Dort hebt sich das Getriebespiel auf.

Der Motorhalter ist ein Druckteil. Die "Kanäle" dienen zur Aufnahme der Litzen von Motor und Radschleifern. Der Glockenankermotor ist so einer und wird in die Halterung eingeklebt. Die Halterung hat hinten zwei Führungen zur Aufnahme einer NEM-Buchse und der Ladeschaltung von D&H. Letztere passt gerade so quer ins Gehäuse - wenn man die Platine an den Kanten so weit wie möglich befeilt. Vor der Buchse bleibt Platz für einen MX615N. Man kann natürlich auch auf die Buchse verzichten und einen größeren Decoder einsetzen.

Ob das mit dem Ballastgewicht über dem Motor was wird, muss ich probieren. Das will ich versuchen zu gießen. Die beiden Vierkant-Messingprofile außerhalb der Außenrahmen werden ins Gehäuse geklebt. Für die würde sich vielleicht wirklich WCu anbieten.
Beim Gehäuse bin ich auf eine Wandstärke von 0,7 mm gegangen. Da sind die Ätzbausätze im Vorteil, weil sie durch das dünne Blech mehr Platz zwischen Außenrahmen und Schürze zulassen. Die Außenrahmen dienen auch zur Befestigung der Radschleifer (Neusilber). Diese sind als Außenschleifer ausgeführt und an der A- und B-Achse dupliziert.

Die Kupplungsattrappen enthalten eine von oben eingepresste Mutter und werden von unten mit einer Schraube gehalten. Sie fixieren gleichzeitig das Gehäuse. Separate Teile am Gehäuse sind der Luftfilter (wegen der Farbe), die Auspuffverkleidung (lässt sich besser drucken), die Griffstangen sowie die Scheibenwischer (jeweils Farbe und Stabilität). Die Griffstangen habe ich aus 0,2 mm Neusilberdraht gebogen. Eine gedruckte Biegelehre hilft, sie recht gleichmäßig hinzubekommen. Die Lampeneinsätze fehlen am oben gezeigten Modell noch. Sie sollen aus klarem Harz gedruckt werden.

Abschließend noch ein Blick ins Getriebe. Das Stufenzahnrad (19/9) ist aus zwei Messingzahnrädern zusammengelötet. Die Zahnräder habe ich hier bestellt. Mit 12er Zahnrädern auf den Radsätzen ergibt sich bei 5,6 mm Raddurchmesser und 9.800 U/min bei Nenndrehzahl eine Geschwindigkeit von 49 km/h bei 12 V. Wegen des geringen Gewichts ist das mit der Nenndrehzahl theoretisch. Der Motor dreht m. E. schneller. Das Z19 M0.3 könnte man durch ein Z29 M0.2 ersetzen - wenn man eine entsprechend große M0.2 Schnecke findet. Bei obigem Anbieter sollen solche Schnecken in Zukunft lieferbar sein.

So weit die Theorie. Wenn ich das Fahrwerk wieder zusammensetze, mache ich mal ein paar Bilder.

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Die Blindwelle nur durch die Kuppelstange anzutreiben und den Platz der Zahnräder für Masse zu nutzen, wäre das eine Option?
Und warum ist das Lager der Blindwelle nicht in der gleichen Ebene? Ist doch kein Winterthur-Schrägstangenantrieb ;)

Tante Edit(h) hat mich das Original genauer anschauen lassen, tatsächlich, ist mir noch nie so aufgefallen.
 
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