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Technikfrage BR 56 BTTB

BTTB hätte höchstwahrscheinlich mit dem damals gängigen Antriebskonzept (Schneckenwelle) keinen E-Kuppler gebaut, weil der nicht zur Gleisgeometrie passte.
Also gab nach der 23.10/35 eine zweite "große" Dampflok, die auf den vorhandenen Gleisen fahren konnte und vor 50 Jahren die Modellbahner erfreute.

MfG
Man hat und konnte aus diesen Modellen die 50.40, 50.35 und auch die 22 sich bauen. Eine G12 steht heute noch als Andenken aus der damaligen Zeit kalt in der Vitrine.
 
Wenn die Radsätze von der Schneckenwelle nicht mehr mitgenommen werden kann man recht einfach die Ursache ermitteln.
- Sind die Schneckenräder auf den Achswellen verschlissen oder durch Fehlmontage zerdrückt? Kann man mit bloßem Auge erkennen.
- Sind die Lager der Schneckenwelle ok? Axialspiel durch fehlende Kugeln spielt hier keine Rolle. Es geht um Radialspiel (sind die Bohrungen Rund?)
-Ist die Bodenplatte so stark eingelaufen, dass die Radsätze nach unten ausweichen können?
Bei einer stark gebrauchten Lok ist es evtl. auch eine Kombination dieser Verschleißbilder.
-Es gibt noch eine Variante. In den 90ern wurde die Übersetzung durch eine dünnere Schneckenwelle und um einen Zahn größere Schneckenräder geändert. Hat evtl. jemand diese Schnecke mit den alten Radsätzen kombiniert?

Thomas

PS: Ich habe auch von einigen alten Modellen eines aufgehoben und halte diese in Schuss. Manchmal baue ich mir dann einen "Museumszug" und freue mich, wie dieser kreischend und schaukelnd zwischen den modernen Modellen fährt.
 
Vielen Dank für Eure Beiträge. Interessant und lehrreich waren sie alle, wenn auch nicht alle meine speziellen Probleme behandelten und z. Teil ein wenig ausuferten. Den Beitrag von Stardampf fand ich alter Mann allerdings etwas daneben und von oben herab und absolut nicht zielführend. Ich habe eine über 40 Jahre alte vollfunktionsfähige BR 56. Zum Zeitpunkt des Widereinstiegs in das Hobby Modellbahn war aber leider ein Stück der Vorläuferdeichsel abgebrochen, so dass sich der Vorläufer nicht mehr einhängen ließ. Damals war ein Vorläuferersatz nicht zubekommen, aber eine komplette, gegebenenfalls nicht funktionsfähige Lok. Das Vorläuferproblem hat sich später gelöst und die Lok ist nun übrig und hat in mir den Ehrgeiz geweckt, das alte Schätzchen wieder fahrbar zu machen. Basteln macht mir Spaß und lernen kann man immer was. Bis vor 3 Tagen kannte ich nur den Begriff "Glockenankermotor", jetzt weiß ich auch wie so ein Motor der aufgebaut ist. Auf jeden Fall werde ich die alte Lok komplett zerlegen und Wellen, Ritzel und Lager untersuchen. Wenn die alte nicht mehr reparierbar ist, bleibt das ganze Ersatzteil und der Umbausatz wandert in die funktionsfähige Maschine.
 
Hallo, mal ein Beispiel, ich habe eine BR56 so hergerichtet das ich diese ( ich fahre analog) an das Zugende anhängen kann. Die Lok hat dazu im Tender ein Schlußlicht bekommen. Also Getriebe raus und nur so viel Gewicht wie ein Güterwagen, damit läuft sie fiktiv als Schiebelok.
So kann die Lok eben auf eine andere Art genutzt werden.

mfg Bahn120
 
...DAS geht auch mit 2 getrieben 56igern...
Wobei die Zuglok keinen Nachschub nötig hätte.
Waren seinerzeit original (bei meinen) doch je zwei Haftreifen auf der A- und B-Achse verbaut.
Die zerrten alles wech, gnadenlos...
 
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