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2m Züge bei 353 Radien

jriedel

Foriker
Beiträge
30
Hallo,
bei der Planung meiner Anlage bin ich eventuell auf ein Problem gestoßen. Da ich Züge mit maximal 2 m Länge einsetzen will, muß ich die Planung des Gleisplanes danach ausrichten.
An einer Stelle der Anlage muß ich die 2 m-Züge durch einen Radius von 353 mm fahren lassen. Der Radius befindet sich in der Ebene, d.h. es ist keine Streigung vorhanden.
Geht das überhaupt ? Kann man 2m-Züge sicher durch einen 353 mm Radius fahren lassen ? Ich kann es leider vorher nicht austesten.
Vielen Dank für Euere Antworten und einen schönen Pfingsmonatg noch.

MfG
J.Riedel
 
Ja! Voraussetzung ist allerdings, dass das auftretende Kippmoment im Gleisbogen nach innen nicht durch schwer(laufend)e Wagen am Zugschluss verstärkt wird.
Bei mir jedenfalls funktioniert das - sogar trotz einer leichten Steigung.

Thomas
 
Hallo,

ich habe mit 1,70 m Güterzügen bei 350-370 mm Radius und 3,3% Steigung in der Gleiswendel keine Probleme - funzt sogar noch mit der Fleischmann Profi Kupplung. Dann sollten 2m Züge in der Ebene bei < 180° schon gar kein Problem sein.

Luchs.
 
Servus,
also auf meinem Testkreis sind auf der Ebene Zuglängen mit mehr als 2m kein Problem, auch nicht auf Radius 310 und 180°.
Aber wie LiwiTT schon sagt, Bremser am Zugende sollte man wohl vermeiden.
Viel Erfolg
Achim
 
Wenn der enge Radius im später nicht sichtbarem Anlagenteil verläuft, läßt sich die Betriebssicherheit verbessern, indem man die letzten zwei Drittel der Kurve verkehrt herum überhöht.
Jens
 
Hallo,

sollte gar keine Probleme geben, wir haben 4,5m auf 3% Steigung und im 310er Radius mit Gegenbogen und fast 300 Grad (Wendeschleife) getestet und alles hat wunderbar funktioniert. Alle Wagen sind mit Metallradsätzen von Müller ausgerüstet und haben auch alle Metallachslager von Tillig oder PeHo, sodaß alles sehr leicht rollt. Dann bekommst Du auch keine Schwieriegkeiten.
 
Wo wir schon mal bei 2m-Zügen sind:

Ist die EW1 im Schattenbahnhof für solche Züge betriebssicher? Und mit welchen Antrieb. Die von Roco sind zu schwach. Wie sind die neuen Tillig-Antriebe?
 
Hallo !

Es sollte alles funktionieren.
Ich selbst fahre Züge über 2 m Länge auch im Radius 353 und 180 Grad. Es gab bisher damit keine Probleme. Im Schttenbahnhof (10 Gleise) hab ich nur EW 1 und Roco - Antriebe. Es gab nur mit einer 106 und einer E18 Probleme, wo die Gleislage nicht exakt war. Dies hatte aber nichts mit der Zuglänge zu tun. Selbst an einer Stelle, wo die Weiche sich am Ende einer Steigung befindet, gibt es keine Probleme. Der Antrieb schaltet im übrigen nach jeder Zugfahrt in die andere Lage. Trotz 16 Volt Gleichstrom funktioniert der Antrieb nach über 2 Jahren noch einwandfrei.

Gruß aus Werder
Markus
 
Hallöchen,
also wie haedl schon berichtete, haben wir auf der Euch vielleicht bekannten Anlage "Teterow" (2004 in Leuna und Leipzig) 4,5 m-Züge gefahren: ohne jegliche Probleme! Im Schattenbahnhof liegen nur EW1 und IBW, angetrieben von motorischen von Tillig. In der Ausfahrt des 6-gleisigen Bf. im Bogen von mind. 310mm-Radien sind keine Antriebe eingebaut. (Richtungsverkehr). Die Züge schneiden also die Weichen auf. Und trotzdem: keinerlei Probleme mit den "Testzügen"! ...es funzt ! :)
Grüße aus nördlichen Gefilden...
 
Ging mir eigentlich um das Kippmoment bei so langen Zügen und so engen Radien im Gleiswendel. Hat da jemand Erfahrung? Wegen der Steigung könnte ich auch ein Oval als Wendel bauen? Hat das schon jemand gemacht?
 
Hallo,

ich habe auch schon probeweise sehr lange Züge (4 -5 m) fahren lassen und hatte mit dem Kippen in Gleisbögen keine Probleme. Nur bei mir machten einige Kurzkupplungen am Anfang des Zuges schlapp. Die Kuppelstangen schwenkten durch die hohe Zugkraft stark zur Seite aus und dabei wurden sogar Wagen aus dem Gleis gedrückt. Bei Verwendung von Wagen mit den alten Kupplungsaufhängungen in der ersten Zughälfte traten keinerlei Probleme auf!
Im Normalbetrieb sind meine Züge aber auf 1,20 m Länge begrenzt.

Viele Grüße

Frank.
 
Hi Vote for TT,
klar kannst Du die Wendel auch als Oval bauen, diese ist doch nur eine um eine senkrechte Achse 'aufgerollte' Steigung. Durch die so mögliche geringere Steigung und da die Wagen, je nach Achsstand, in der Kurve einen deutlich größeren Rollwiderstand haben, wird das Einfügen gerader Zwischenstücke die Belastung der Triebfahrzeuge verringern.
 
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