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Modellbau 03 Die Elektrik (Leiterplatte/Decoder/Licht/Sound)

von TTjoerg · 4. April 2019 · Aktualisiert 5. April 2019 · ·
Kategorien:
  1. Inzwischen sind auch die Innereien des Modells soweit, dass sie funktionieren.

    Ich habe mir für die Maxima Leiterplatten (LP) gezeichnet und anfertigen lassen.
    Das Grundprinzip des BT (oben liegende LP) habe ich beibehalten und auch die vorhandenen Befestigungs- und Justagelöcher im Rahmen wiederverwendet. Das Layout ist einseitig – deshalb waren einige Kabel als Brücken erforderlich.
    Dafür war es preislich im grünen Bereich und ich bin sicher vor Kurzschlüssen mit dem Rahmen auf der Unterseite der LP.

    Es gibt abgesehen von ein paar Dioden keine komplexe Logik (Zusatzelektronik) auf der LP. Alles wird im Decoder konfiguriert.
    Lötpads für F-Ausgänge (FA) sind im Bereich der Führerstände angeordnet.

    Die Beleuchtung besteht aus SMD-LED. Die beiden kleinen Platinen für Front-/Schluss-/Fernlicht sitzen (wie beim BT) vor der Führerstandnachbildung.
    Spitzenlicht und Führerstandbeleuchtung sind auf kleinen Verlängerungsplatinen an den Enden der Hauptplatine untergebracht.

    Da genug Platz im Gehäuse war, wurde ein PluX22 Stecker vorgesehen. Hier passt ein "dicker" Sounddecoder (1A oder 1,2A) mit vielen F-Ausgängen hin. Ich nutze hier:
    - 2FA für Licht vorn / hinten
    - 2FA für Schlusslicht
    - 2FA für Fernlicht
    - 2FA für Führerstandbeleuchtung
    Zum Einsatz kommt bei mir ein MX645P22.

    Vor allem um unterbrechungsfreien Sound sicherzustellen, habe ich den freien Raum auf der LP mit 12 Tantalkondensatoren a 220µ/16V bestückt. Sie werden direkt an die dafür vorgesehenen Anschlüsse des Decoders angeschlossen.
    Die nötige Lade-/Entladelogik hat der verwendete Decoder bereits an Board.

    Die beiden folgenden Bilder zeigen den funktionsbereiten Zustand:

    19_Maxima_40CC_Fahrwerk_fertig montiert_seite.jpg

    20_Maxima_40CC_Fahrwerk_fertig montiert_front.jpg

    Was man auf den Bildern auch gut sehen kann:
    Die Führerstandsnachbildung des BT ist ebenfalls weiter verwendbar.
    Ich habe die Rückseite entfernt (damit der Führerstand optisch weiter hinten beginnt) sowie die vorderen Seiten und die Frontseite etwas flacher gefeilt. So passt es ins Maxima Gehäuse und kann auch in den vorhandenen Befestigungslöchern des BT-Rahmens bleiben.
    Die Sitze sind einfach auf Karton gedruckt, ausgeschnitten und aufgeklebt. Die Schnittflächen habe ich mit einem Edding-Stift geschwärzt – und dabei etwas unsauber gearbeitet (bzw. zu lange drangehalten und der Karton hat sich mit Farbe voll gesaugt).
    Da ist wohl noch etwas Detail-Kosmetik angesagt...



    Der passende Sound für die Maxima ist ein noch offenes Problem.
    Ich habe nirgendwo etwas Ladbares oder Kaufbares dafür entdecken können.
    Da ich mich für einen Zimo-Decoder entschieden habe, fallen andere Anbieter jetzt ohnehin raus.
    Im Moment sammle ich deshalb Sound-Schnipsel und beginne damit, ein eigenes Soundprojekt mit dem Zimo Sound Programmer zu erstellen.
    Es kann etwas dauern, bis dabei etwas Anhörbares herauskommt. Solange werkelt im Decoder erst mal ein „gewöhnlicher“ Turbodiesel-Sound...
    Uwe.Lü, ahhro, ford.prefect und 5 anderen gefällt das.

Kommentare

  1. Stardampf
    Hi TT-joerg,
    Mit 16 V Maximalspannung bei der Kondensatorbank besteht akute Explosionsgefahr, wenn diese überschritten wird. Das wäre z.B. mit einer ROCO Multimaus + deren originaler Stromversorgung der Fall!
  2. carstens_tt
    Hallo,
    er wahrscheinlich Glück, da der Decoder MX645 und MX633 die Ladespannung intern auf 16V begrenzt. Aber auch ich denke das ist grenzwertig. (zumindest laut Betriebsanleitung)
  3. Stardampf
    Bei so viel Platz unter der Hütte würde ich auf Nummer sicher gehen:
    Immer zweie in Reihe!
    1. güntter
      Hallo Dirk,
      zwei in Reihe ist m.E. keine gute Idee und du halbierst damit die Kapazität. Die besse Lösung ist, einen SMD-Kondensator mit höherer Spannung zu wählen.
      mfG
      Günter
  4. TTjoerg
    Danke für den Hinweis. War mir bewusst/bekannt.
    Wie schon angemerkt wurde: der MX645 regelt die Spannung an der Stelle auf max. 16V.

    Bei 16V besteht meines Wissens noch keine Gefahr bei diesen Tantal-Cs.
    16V ist die Nennspannung (Rated Voltage Vr) der von mir verbauten Teile.
    Ein Blick in die Datenblätter zeigt für Temp. bis 85°C die max. mögl. Spitzenspannung (Surge Voltage Vs)
    beim Hersteller AVX: 20 V
    beim Hersteller KEMET: 1.32 x Vr - also knapp über 21 V

    Ich habe übrigens meine Booster auf 14,5V am Gleis eingestellt (Mindestwert für Spur TT lt. NEM 641 wären 14,4 V).
    Und lasse ich auch keinen (meiner Züge) fahren, wenn die Gleisspannung oberhalb 16V eingestellt ist.

    So viel Platz, wie man beim ersten Blick vermutet, ist unter der Haube nicht.
    Die Leiterplatte liegt etwas über der Oberkante des Führerstandsfensters - das ergibt max. 4,5 mm bis zum Dach. Die Schrägen im Dach lassen keine zwei solcher Kondensatoren nebeneinander zu (hab's probiert).
    Da müsste man schon in die Seitenbereiche (neben den Motor) ausweichen, um größere Mengen der Tantalos unterzubringen. Wenn die max. Spannung problematisch wäre, würde ich eher auf Bauart 100µ/25V ausweichen und eben mehr davon verbauen, als die Dinger in Reihe zu schalten.
  5. krokodil
    "Ich habe übrigens meine Booster auf 14,5V am Gleis eingestellt (Mindestwert für Spur TT lt. NEM 641 wären 14,4 V)."

    Ich würde diesen Norm ziemlich schnell vergessen, soviel Schwachsinn wie in diesem Blatt steht habe ich schon lange nicht gelesen.
    Mindestwert sollte eigentlich Maximumwert sein, und ein Eff Wert hat in diesem Fall nichts zu suchen. ( True RMS oder andere effektiv Messwerte).
    Man sollte in DCC mit Spitzenwerten arbeiten denn diese Werte erreichen den Motor und die Kondensatoren ( -1,5V) und das ist massgebend, und nicht was irgendein Messgerät als effektiv Wert anzeigt.
      Per gefällt das.
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