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Welche Farbe hat "echter" Gleisschotter?

Malwiederhochol

Hallo,

mit diesem Beitrag versuche ich mal das schlechte Image des gefärbten Schotters von Auhagen etwas aufzuwerten. Ich habe ein Diorama gebaut worauf ich den Auhagenschotter verwendet habe. Dieser veliert zwar den Überzug aus Wasserfarbe beim beträufeln von Leim aber das hat auch seine Vorteile:
1. das Schotterbett wird nicht eintönig sondern, da es verschiedene Gesteinsarten sind sieht es besser aus.
und 2. die braune Wasserfarbe is dann im Leim und da ich das Gleis der Ladestraße mit einer Sandbettung versehen habe ist dorhtin der größte Teil der Wasserfarbe hineingezogen undhat den Sand eine Schöne Farbe verliehen. (Bild 1)

Also alles in allem ist er gar nicht so schlecht und für 4.50EUR für 500ml sehr Preiswert.
 

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Also ich kenne nur braunen Schotter von der DR. Schön voll mit Rost etc. Ich vermute, original ist der auch irgendwann mal grau gewesen...
 
Dein Diorama sieht gut aus :ja:
Mir persönlich ist der Schotter zu rund von der Körnung her, ich verarbeite den "Fehlkauf" inzwischen zu Kartoffelladungen.

passt etwas besser...

meint der P:clown:ldij
 
Ich möchte Euch auf den Schotter der Modellbahnfreunde vom Wilden Kaiser in Österreich aufmerksam machen:

http://www.mbc-wilderkaiser.at/MOBALIT.htm

Die schicken auf Anfrage Proben für verschiedene Maßstäbe. Der TT-Schotter war mir zu fein und so entschied ich mich für MobaLit pur H0 mit Steingrößen von 0,37 - 0,72mm, also 45 - 85mm. Das passt gerade noch. Der Schotter ist mittelgrau und ist identisch mit dem echten Bahnschotter für ÖBB und DBAG.

Bezahlung erfolgt in Deutschland, die Kommunikation ist problemlos und freundlich.

Ich habe das normale Leim/Wassergemisch genutzt. Den Schuss Spüli und etwas braune Tapetenfarbe setze ich als bekannt voraus.

Gealtert habe ich dann mittels Trockenfarbe rostbraun, gemischt mit schwarz. Neubaustrecken kann man ja grau lassen. Schienenprofile mit Revell 83

Kennt Ihr sicher schon. Falls nicht, es ist eine wertvolle Hilfe
http://www.mathias.collet.de/modellbahn/FAQ/Rost/


Gruss
Hans-Jürgen
 
Ich würde das mit der Beschotterung nicht ganz engstirnig sehen.
Wie bereits beschrieben alterst der graue Schotter im Original.

Man möge bedenken das die Gleisbetten altern und neben Gras etc.
auch Materialen wie Rost und Abfälle das Gleisbett schmückten.

Und ich habs live gesehen,wenn nachgebessert wurde hast du auch farbübergänge von grau braun und beige.
Mal so für die ganz Genauen.

PS: das Panorame gefällt mir sehr gut, nicht zuletzt wegen des
gut gelungenen Grases.

Ich würde nur besonders darauf achten, das pro Gleis (Strecke) der gleiche Schotter verwendet wird.
 
Grauwacke-Schotter

Wie schon weiter oben geschrieben, wurde bei der DR hauptsächlich mit Grauwacke geschottert.
Den einzigen Anbieter den ich gefunden habe, der maßstäblichen Original-Grauwacke Schotter im Sortiment hat (neben dem passenden Kleinschlag für Nebengleise und Schaufelsplitt), ist minitec.
Ob man den genau maßstäblichen oder wie empfohlen, eine Körnung größer verwendet, hängt meines Erachtens stark vom verwendeten Gleis ab.

Ein Standard Tillig-Gleis mit Code 83 wird mit Originalschotter wahrscheinlich nicht wirken. Ich verwende Code 40 Profil auf 1,5 mm Sperrholz- bzw. Pertinaxschwellen und dazu wirkt er entsprechend super (siehe Bilder 1 und 2). Der Farbton muss natürlich noch "nachgerostet" werden.

Vorher habe ich mit Eisen-Erz für Spur N experimentiert, das war mir dann doch eine Spur zu braun, obwohl die Körnung recht gut passt (Bild 3).
 

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Ich mache das schon jahrelang mit Leim/Wasser/Spüli/ Dispersionsfarbe und sehe keinen Grund, diese teuren Schotterkleber zu kaufen. Bei mir gehen da etliche Liter drauf. Habe ich da was übersehen?

Findet Ihr nicht auch, dass Ponal sauteuer geworden ist? Ich meine letztens so um die 8 Euro für einen Pott gezahlt zu haben. Habt Ihr da nicht eine preiswertere Alternative? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Profi-Tischler diese teuren Weissleime benutzt.

Gruss
Hans-Jürgen
 
Ponal war für mich nie ein Thema, bei uns hier gibts den altbekannten
Baufan Holzkaltleim aus Leipzig gibts in jedem Baumarkt( zB Hagebau, Leitermann Obi usw) zum Preis von etwa 5,-€ pro Kg.
Den kann ich nur empfehlen, der ist genausogut wie der Ponal, nur das man ebend hier keinen Markennamen bezahlen muss.
 
Schaut mal Jungs--->

"Denn für mein Gleis wollte ich schon die Möglichkeit einer wiederverwendbarkeit haben (Mann weiß ja nie.) Und die Geräuschdämmung lässt sich damit eigentlich auch sehr gut Bewerkstelligen."

Darum ging es mir bei dem Link. (#108)

Gruß Erni
 
Hallo,

ich war heute bei meinem Händler und der hat mit im Katalog Korkbettung von Heki gezeigt. Artikel-Nr. 3198. Leider standen da keine Maße. Und auf der Heki Webseite ist das Zeug garnicht zu finden. Hat jemand diese Bettung? Mich würden die Maße interessieren.

Vielen Dank im Vorraus.
 
Ich meine letztens so um die 8 Euro für einen Pott gezahlt zu haben. Habt Ihr da nicht eine preiswertere Alternative? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Profi-Tischler diese teuren Weissleime benutzt.
Wieviel war denn drin in dem 'Pott'?
Wir kaufen im Verein immer Eimer zu 5kg, da kann man richtig sparen, weil die Baumarktkleinpackungen sauteuer sind. Für jemanden, der eine größere Anlage baut, ist das durchaus eine Alternative.
 
...Korkbettung von Heki gezeigt. Artikel-Nr. 3198. Leider standen da keine Maße...

Hallo Jenny, also ich verwende die Heki-Korkbettung mit Art.-nr. 3188. Die lässt sich sehr gut verarbeiten, besonders die Verlegung im Gleisbogen funktioniert wunderbar. Für den Bahnhofs- und Weichenbereich hab ich dann allerdings Korkplatten aus dem Baumarkt genommen und als komplette Fläche zurechtgeschnitten. Die Flanken können hier auch mit dem Cuttermesser eine entsprechende Schräge bekommen.
Achso, die Dicke ist 4mm, Breite siehe Foto.
 

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Ich nehme die Gleisbettung von Tillig da haste schon geschotterte Gleise + Bahndamm + Dämmung alles in einem erschlagen. Verarbeitung geht primma die Gleise reindrücken und danach wird das Gleis zwischen den Schwellen mit dünnen Draht mit der Anlagengrundplatte statts Kleber befestigt. Die Lösung hält und man kann es jederzeit wieder abbauen ohne das Gleis zu zerstören ! :fasziniert:
 
Hallo Isabell,

die Gleisbettung von Tillig war auch mein erster Gedanke. Allerdings habe ich den wieder verworfen. Ich will komplett mit Flexgelis bauen und folgendes Verfahren anwenden:

1. 1:1 Plan der Gleisanlage auf die Platte kleben
2. Gleisbettung exakt verlegen (kleben)
3. Gleise verlegen und kleben (es kommen nur Flexgleise zum Einsatz)
4. Gleisverlegung ausgiebig testen
5. Elektrik einbauen und testen
6. Schottern

So komme ich auch finanziell ganz gut, da ich das Material Stück für Stück anschaffen kann. Die Tillig Gleisbettung müsste ich ziemlich teuer kaufen und sie ist nicht flexibel. Selbst konstruierte Radien sind da kaum möglich. Die Korkbettung von Heki kostet mich ca. 3,00 €/m.

PS: Sind wir hier eigentlich die einzigen Frauen?
 
Moin Jenny,

nur mal so aus meiner Erfahrung.Bist du sicher das du nur Flexgleis nehmen willst.Das wird schön frimelig und nervig, weil die einzelnen Schwellenstücke nicht immer so wollen wie man es gerne hätte.Will sagen, um einen einheitlichen Schwellenabstan hinzubekommen nehm lieber das Selbsbaugleis,kannst du auch mehrere geraden hintereinande legen und das Profil einfach durchziehen.Für seichte kurven oder andere radien ist das Flexgleis schon ok.Um weitere kosten zu sparen würde ich mir auch eine große Korkmatte aus dem Baumarkt holen und diese entsprechen zuschneiden.Aber die Heki Korkstreifen sind schon sehr gut, die haben wir bei uns fast nur auf den Modulen verbaut.
 
@sirocat @jenny

So schlecht ist Flexgleis gar nicht zu verlegen, verlangt nur etwas Übung. Ich baue in Ep.V, also Betonschwellen, da bleibt nur Flex.

Was den Kork betrifft findet man in Baumärkten solchen kaum noch. Wenn überhaupt, dann als Oberflächenkork (begehbar) welcher doch sehr hart ist, oder in dünn 1,5-2mm (50cm Rolle und hart).
Alternativ gibt es beim professionellen Parkett- und Laminathandel Trittschalldämmung aus Kork (2-5mm). Dieser ist bedeutend weicher und kostet rund EUR 7,-/m² (3mm). Nach dem Einschottern ist eh alles wieder dahin...:heul:

@jenny
Dein Plan das Gleis als 1:1 Druck auf die Platte zu bringen ist eigentlich ok, aber Theorie und Praxis...
Wenn du im CAD so fit bist verrate mir den Trick, aber kein Planungsprogramm beherrscht bzw. berücksichtigt beim Ausdruck die Höhenverzerrung. Ich übertrage den Ausdruck aus WT ebenfalls auf die Trasse, allerdings ist es ein recht aufwe(ä)ndiges und zeitraubendes Verfahren. Wie würde jetzt zu weit führen udn ist auch nur mit vielen Worten zu erklären. Das Ergebnis allerdings entschädigt dann :)

flic
 
@ sirocat

Das mit dem Flexgleis ist schon in Ordnung. Es wird halt eine Fummelei, die sich aber bestimmt auszahlt. Für die verdeckten Gleisabschnitte habe ich mir schon Korkplatten 30 x 30 cm aus dem Baumarkt besorgt. Das Stück zu 0,50 €.

@ flic

Ich habe den Plan mit AutoCAD gezeichnet. Der Ausdruck wird also auf 1/10 genau. Steigungen sind auch kein Problem. Ich klebe dann den Ausdruck auf den Unterbau der Steigung. Dadurch habe ich keine Verzerrung. Diese tritt nur auf, wenn man die Steigungsstrecke eben auslegt. Aber natürlich kann ich auch versuchen, die ganze Konstruktion in 3D zu erstellen. Wird aber nicht nötig sein.
 
Ich habe das Tillig Gleisbett und nur mit Flexgleis gebaut geht wunderbar und die Schwellenabstände sehen super aus. Da diese ja vom Gleisbett vorgegeben werden.

Würde in Zukunft immer wieder so bauen, es ist das einfachste was es gibt !

Es gibt auch Gleisbettung für Flexgleis wird vor dem biegen mit Heißluft oder mache es wie ich mit dem Föhn und dann in die gewünschte form biegen abkühlen lassen fertig ist das gebogene Gleis.
 
@ Isabell

Die Tillig Bettung schlägt mit 4,60 €/m zu Buche. Das ist schon nicht wenig. Sie scheint mir auch nicht sehr flexibel zu sein. Mich stört aber am meisten, dass ich dann Gleise und Bettung auf einen Schlag kaufen muss.
 
Ich habe mich 2000 für Merkurbettung mit Korkschotter entschieden. Vergleichbar zum System von Tillig, allerdings mit dem Nachteil das Korkschotter relativ leicht ist und schneller von einer Lok "eingesaugt" werden kann wie es bei Steinschotter der Fall ist. Die Farbgebung war mit allerdings gefälliger. Im verdeckten Bereich kam simple Isoliertapete (einseitig Pappe auf der anderen seite Styropur) zum Einsatz. Alles wurde mit UHU Por verklebt und durch die Flexible leicht gummiartige Aushärtung bleibt eine Geräuschdämmung gut vorhanden.
 
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