Was die Einsamkeit des TTlers betrifft: Ich bin über Jahre in H0 und dann G ( im Garten eines Freundes eine Riesenanlage ohne 'fertig LGB' ) über eine Mailbox an TT gekommen, die 1990 hier in Hessen absolut tot war. Gut, ich kannte Herrn Krüger aus einem anderen Zusammenhang, aber zu der Zeit nahm ich seine Aktivitäten in TT nur zur Kenntnis. Außer der Mailbox und deren einmal jährlichen Treffen gab's nichts in TT. Ich besuchte den örtlichen Modellbahn-Stammtisch, überwiegend H0er und Märklinisten und konnte trotzdem eine Menge gemeinsames mitnehmen. Mit der Zeit hatte ich mir aus dem BTTB/Zeuke-Material vom Flohmarkt oder Ebay was vorzeigbares hergestellt und das habe ich dann eben einfach auf dem Stammtisch präsentiert und das stieß auch dort auf Interesse. Nicht weil jetzt das Aha-Erlebnis wegen der Baugröße und wechseln, sondern der Austausch über die Methoden und Materialien im Vordergrund standen. Über das Board bin ich zum FKTT gekommen, weil ich eben nicht im eigenen Saft schmoren wollte und mich die Idee der Modulerei schon bei den Treffen der Mailboxer ( Wo die Joschidulerei begann ) begeisterte - nicht jahrelang an einer Heimanlage allein werkeln und die Lust verlieren, weil man sich mal wieder übernommen hatte. Die Überschaubarkeit des Moduls und der relativ schnelle Erfolg eines fertigen Stücks sind nicht zu verachten, verbunden mit der Möglichkeit, sich auf Treffen auf Streckenlängen austoben zu können, die zu Hause nicht zu verwirklichen waren. Auf der anderen Seite aber auch, mit den eigenen Modulen mal schnell was aufzubauen und ebenfalls Betrieb zu machen. Wer natürlich 'Rundfahren' als essentiell betrachtet, wird damit nicht ganz glücklich sein.
Ich hätte mich hinsetzen und bejammern können, dass es in Hessen kaum jemand, der TT macht, gibt - oder mich aufrappeln und auch mal 200..400km am Wochenende fahren und mich mit anderen Leuten treffen, die auch in TT unterwegs sind.
An der MiniMax-Idee gefällt mir die Möglichkeit, auch mal im kleinen Kreis ohne den bei FKTT-Treffen nötigen Planungsvorlauf ein Arrangement mit 'sinnvollem Waggonschubsen' zu betreiben, und sei es nur an einem Tag.