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MiniMax in TT

Ausreden braucht keiner.

Bei uns zu Hause geht seit 20 Jahren der Kalender um die Modultreffen. Kann man machen und hat mir viel Spaß gemacht.

Bin inzwischen aber auch müde geworden. Voriges Jahr war ich gefühlt alle 4… 6 Wochen unterwegs.
Das war definitiv zu viel.
Der „Heiligabendmoment“ bei „Uhr läuft!“ am ersten Tag weicht irgendwann der Hoffnung: Möge die Technik durchhalten.
Das ist dann auch blos noch Routine.
Grüße Ralf
 
Du hast das TT-Modulwesen doch mal zusammen mit Joschi auf dem Dachboden erfunden.

Ich kam erst viel später dazu … bin durch dieses Forum auf die Modulisten aufmerksam geworden - damals hat Torsten noch ordentlich Werbung gemacht und seit 2005 dabei.
Finkenheerd gibt es seit Alten-Buseck 2007.
Das wären nächstes Jahr 20 Jahre.

Heute ist so Einiges anders geworden - aber das führt hier definitiv zu weit.

Grüße Ralf
 
Gibt ja aber auch Wochenenden, die sich prima mit Brückentagen verbinden lassen. Zählt also nicht als Ausrede. 😛
Die sind für die eigene Familie da, Modellbahn ist nur Hobby und nicht Lebendaufgabe.:nietenzae
 
Wenn man die Führung eines Forums übernimmt, sieht es für mich schon eher nach "Lebenaufgabe" aus (man übernimmt Verantwortung in dem Bereich), als reines Hobby (ich knalle ein paar Gleise auf die Module und lass die Loks kreisen).
Ist jetzt zwar etwas überspitzt, aber ...
 
sieht es für mich schon eher nach "Lebenaufgabe" aus
Da kann ich dich beruhigen. Das ist es nicht - zumindest nicht in den Größenordnungen, in denen wir uns hier bewegen. Was nicht ausschließt, dass man emotional involviert ist und man das Gefühl dieser Lebensaufgabe hat.
 
Wenn man die Führung eines Forums übernimmt, sieht es für mich schon eher nach "Lebenaufgabe" aus (man übernimmt Verantwortung in dem Bereich), als reines Hobby (ich knalle ein paar Gleise auf die Module und lass die Loks kreisen).
Ist jetzt zwar etwas überspitzt, aber ...

Moin.
Das ist nicht überspitzt, sondern Unfug. Bei uns "knallt" niemand Gleise auf Module und darauf kreist auch nix.

Wenn man sein Material anmeldet, übernimmt man schon die Verantwortung dafür, daß es ordentlich funktioniert. Davon hängt bisweilen der Erfolg der Veranstaltung ab.
Dagegen würde ich Moderation in einem Forum eher für .... nicht so wild halten.

Was geht denn schon schief, wenn der Moderator oder Chef von so einem Forum mal drei Tage nicht da ist? Außerdem macht das wohl selten einer alleine.

Bei Minimax denke ich immer an Feuerlöscher - keine Ahnung, warum :totlach:

Ach doch: Das war so'n alter Werbespruch: "Hast Du Minimax im Haus, bricht bei Dir kein Feuer aus."

Grüße Ralf
 
Trotz der Modulnormen und Festlegungen würde ich den Bahnhof nach meinen Wünschen gestalten und so gut wie möglich für Treffen auslegen, wenn eine Teilnahme mit Bhf gewollt ist. Das muss Django aber für sich selbst entscheiden, interessant ist die Bhf Gestaltung auch ohne eine Teilnahme an Modultreffen.
 
Moin.
Das ist nicht überspitzt, sondern Unfug. Bei uns "knallt" niemand Gleise auf Module und darauf kreist auch nix.
Dass bei Euch keine Loks im Kreis fahren, das sollte doch klar. Deshalb auch extra mein Hinweis. Naja, wenn man immer alles falsch verstehen will, dann sei es so.

Wenn man sein Material anmeldet, übernimmt man schon die Verantwortung dafür, daß es ordentlich funktioniert. Davon hängt bisweilen der Erfolg der Veranstaltung ab.
Du Fuchs. ;)

Dagegen würde ich Moderation in einem Forum eher für .... nicht so wild halten. Was geht denn schon schief, wenn der Moderator oder Chef von so einem Forum mal drei Tage nicht da ist? Außerdem macht das wohl selten einer alleine.
Es geht nicht um Moderation, sondern um die Übernahme des Forum "Portal - TT-Modellbahnforum". Sowas macht man in meinen Augen nicht, wenn es "nur" ein Hobby ist. Da hat man eigentlich schon mehr Ambitionen in diesem Bereich. Aber Bockwurst.

Bei Minimax denke ich immer an Feuerlöscher - keine Ahnung, warum :totlach:
Ach doch: Das war so'n alter Werbespruch: "Hast Du Minimax im Haus, bricht bei Dir kein Feuer aus."
Ja der war gut.

Grüße zurück
 
Ich komme mal auf den Kern des Threads zurück, wenn es erlaubt ist:


Versuch eines Fazits:
  • Es gibt bundesweit einige wenige Personen oder kleine Gruppen, die Modulare TT-Anlagen(stücke) bauen. Allerdings nach verschiedenen, nicht immer kompatiblen Normen. Und mit verschiedenen Philosophien, was denn das Ziel des Betriebes ist.
  • Die meisten TT-ler bleiben bei Ihrer Heimanlage und spielen alleine.
Wie gesagt, ist mein persönlicher Eindruck. Vielleicht hat ja jemand Zahlen, wieviele aktiv (!) bauende/fahrende Modellbahner die verschiedenen Grüppchen (AKTT, Fremo-TT, TTtiny etc) denn überhaupt haben. Bei Hunderten und Tausenden an Mitgliedern wäre das vielleicht auch eine Info an die Hersteller wert, bei den von mir erwarteten wenigen Dutzend eher etwas, was man besser verschweigt.

Schade, aber so wird aus der Randgruppe TT meines Erachtens nie etwas, was sich ausbreitet und in der Öffentlichkeit beachtet wird. Sondern wird mit dem biologisch absehbaren Verringern derjenigen TT-lern, die TT noch mit der DDR-Milch eingeflösst bekamen, allmählich eine mmer kleinere Nische des ohnhin schrumpfenden Modellbahnmarktes werden....
 
Ich komme mal auf den Kern des Threads zurück, wenn es erlaubt ist:


Versuch eines Fazits:
  • Es gibt bundesweit einige wenige Personen oder kleine Gruppen, die Modulare TT-Anlagen(stücke) bauen. Allerdings nach verschiedenen, nicht immer kompatiblen Normen. Und mit verschiedenen Philosophien, was denn das Ziel des Betriebes ist.
  • Die meisten TT-ler bleiben bei Ihrer Heimanlage und spielen alleine.
Wie gesagt, ist mein persönlicher Eindruck. Vielleicht hat ja jemand Zahlen, wieviele aktiv (!) bauende/fahrende Modellbahner die verschiedenen Grüppchen (AKTT, Fremo-TT, TTtiny etc) denn überhaupt haben. Bei Hunderten und Tausenden an Mitgliedern wäre das vielleicht auch eine Info an die Hersteller wert, bei den von mir erwarteten wenigen Dutzend eher etwas, was man besser verschweigt.

Schade, aber so wird aus der Randgruppe TT meines Erachtens nie etwas, was sich ausbreitet und in der Öffentlichkeit beachtet wird. Sondern wird mit dem biologisch absehbaren Verringern derjenigen TT-lern, die TT noch mit der DDR-Milch eingeflösst bekamen, allmählich eine mmer kleinere Nische des ohnhin schrumpfenden Modellbahnmarktes werden....
Guten Morgen

Ich kenne in Nordrhein-Westfalen 1 Gruppen und 2 Stammtische bei den noch aktive TT ler sind
Und eine Gruppe in Hessen

Und gegen das langsame aussterben der Modellbahn? Da muss noch ein Mittel gefunden werden
 
Sondern wird mit dem biologisch absehbaren Verringern derjenigen TT-lern, die TT noch mit der DDR-Milch eingeflösst bekamen, allmählich eine mmer kleinere Nische des ohnhin schrumpfenden Modellbahnmarktes werden....

Hier die Plattitüde des Tages: Totgesagte leben länger!
 
Django-nrw,

Warum negativ, wenn Sie TT-Module nicht mögen, gut, das ist Ihre Entscheidung. Sehen Sie Möglichkeiten, super, dann setzen Sie Ihre Energie ein, um gemeinsam den TT-Modulbau weiterzuentwickeln.

Man kann das auch aus einer breiteren Perspektive betrachten. Die Gruppe der Modulbauer wächst. Wenn man sich die Mitgliederzahlen von Fremo ansieht, dem größten europäischen Verein im Bereich der Modulbahn, dann wächst diese Gruppe immer noch. Innerhalb der verschiedenen Gruppen wird allgemein nutzbares Wissen ausgetauscht. Denken Sie dabei an digitale Steuerung, Fahrweise usw. Auch Hersteller bieten speziell für Fremo Produkte an.
Darüber hinaus gibt es viele Untergruppen, die ihre eigene Nische besetzen.
Gerade diese Vielfalt macht den Verein stark.
Die ttiny-Module sind mit den fktt-Modulen kompatibel und können auch dort verwendet werden.
Auch in tt werden neue Märkte erschlossen, siehe Hornby für England und seit kurzem auch Frankreich.

Es gibt also zahlreiche Entwicklungen in einem alternden Markt....
 
Guten Morgen

Ich kenne in Nordrhein-Westfalen 1 Gruppen und 2 Stammtische bei den noch aktive TT ler sind
Und eine Gruppe in Hessen

Und gegen das langsame aussterben der Modellbahn? Da muss noch ein Mittel gefunden werden
Hallo Dirk,

Ich finde das ja auch toll, dass es in NRW da drei Gruppen gibt, das ist ein Anfang, ein Hoffnungsschimmer oder ein Aufflackern.

Dennoch, das sind mal großzügig gerechnet 40-60 Leute in NRW. Eine Größenordnung, mit der sich am Markt und in der Presse kaum etwas bewegen lässt. Ich bleibe dabei, wir sind eine kleine Randgruppe und auch die verteilt sich noch auf unzählige Interessen. Nach Epochen, Fahrphilosophie und manche legen den meisten Wert auf die Elektronik. Das darf auch jeder, denn es ist Hobby und auch ich möchte mir nicht vorschreiben lassen, wie ich mein Hobby ausüben soll.
Es mindert nur unsere "Schlagkraft", denn ich sehe das in Relation zu den zig Tausenden, die bald wieder zur Intermodellbau pilgern werden.

Und nein, ich bin seit Jahrzehnten gewohnt zu Minderheiten zu gehören die belächelt werden. Ich spiele seit meiner Jugend Schach im Verein und das lange Jahre auch auf Turnieren im Ausland. Mein Verein hat rund 150 Mitglieder (Tendenz steigend) und spielt bei den Erwachsenen in der Zweiten Bundesliga und mit der Jugend in der Schachbundesliga. Aber wie ist die Außenwirkung und das standing in der Stadt? Die Zeitung druckt nicht einmal unsere zugelieferte Artikel ab und wir bekommen aus dem Rathaus kaum Unterstützung und dürfen brav Miete zahlen, wenn wir ein überregionales Turnier ausrichten oder die Bundesliga spielt.

Daher bin ich sehr pessimistisch, was die Wirkkraft von unserer kleinen Interessengruppe der TT-Modulisten angeht, sorry.

Wir alle kennen doch unzählige Beispiele, wo Zubehör etc. fehlt, während jedes Jahr unzählige neue Decoder, Steuergeräte etc. auf den Markt kommen. Ich will jetzt da nicht die übliche Litanei der fehlenden Ausstattung aufachen, aber aufgrund der Dominanz der TT-Begeisterten für Epoche III und DR-Ostalgie fehlt es an modernen KFZ und West-Ausstattung und das wird sich auch nicht mehr ändern. Nachfrage bestimmt eben, was auf den Markt kommt. Die x-te 106 mit der Sonderlackierung des VEB Ernst Thälmann verkauft sich (noch) eben besser als ein Omnibus der 90er Jahre

Django-nrw,

Warum negativ, wenn Sie TT-Module nicht mögen, gut, das ist Ihre Entscheidung. Sehen Sie Möglichkeiten, super, dann setzen Sie Ihre Energie ein, um gemeinsam den TT-Modulbau weiterzuentwickeln.

Man kann das auch aus einer breiteren Perspektive betrachten. Die Gruppe der Modulbauer wächst. Wenn man sich die Mitgliederzahlen von Fremo ansieht, dem größten europäischen Verein im Bereich der Modulbahn, dann wächst diese Gruppe immer noch. Innerhalb der verschiedenen Gruppen wird allgemein nutzbares Wissen ausgetauscht. Denken Sie dabei an digitale Steuerung, Fahrweise usw. Auch Hersteller bieten speziell für Fremo Produkte an.
Darüber hinaus gibt es viele Untergruppen, die ihre eigene Nische besetzen.
Gerade diese Vielfalt macht den Verein stark.
Die ttiny-Module sind mit den fktt-Modulen kompatibel und können auch dort verwendet werden.
Auch in tt werden neue Märkte erschlossen, siehe Hornby für England und seit kurzem auch Frankreich.

Es gibt also zahlreiche Entwicklungen in einem alternden Markt....
Hallo Diederik,

wir könnten das ja mal beim Mülheimer Stammtisch live diskutieren, der mir schon etliche Impulse gegeben hat, aber eben auch letztlich nicht das ist, was ich für mein Hobby suche. Ich bin da ja sporadisch Gast :)
Und ich weiß, dass mir diese Gruppe jede Menge an technischem Rat und Unterstützung geben kann und es auch tut.

Aber die Betriebs-Philosophie dort ist halt nicht meine und daher werde ich auch kein Modul noch dieser Norm bauen.

Was aber, siehe oben, nicht heißt, dass ich diese Gruppe nicht sehr zum Astausch schätze!!!
 
  • Es gibt bundesweit einige wenige Personen oder kleine Gruppen, die Modulare TT-Anlagen(stücke) bauen. Allerdings nach verschiedenen, nicht immer kompatiblen Normen. Und mit verschiedenen Philosophien, was denn das Ziel des Betriebes ist.
  • Die meisten TT-ler bleiben bei Ihrer Heimanlage und spielen alleine.
Die Feststellung ist sicher nicht falsch. Die Frage ist, wie man die Modellbahn mehr in die Gruppe bringt. Von allein passiert das nicht. Am Ende gelten hier dieselben Gruppendynamiken wie in jeder anderen Gemeinschaft, was die Sache nicht einfacher macht. Die Frage ist letztlich nur, ist man bereit, sich an die Regeln einer vorhandenen Gruppe anzupassen oder nicht. Wenn nicht, muss man selbst eine Gruppe auf die Beine stellen, die sich den eigenen Regeln unterordnet. Was nicht funktioniert ist, eine bestehende Gruppe zu ändern, wenn man neu dazu kommt. Da muss man im entsprechenden Fachbereich schon ein respektierter Überflieger sein oder die Gruppe kurz vor der Auflösung stehen.

Letztlich hängt es nicht am Thema Modellbahn oder gar an TT. Entscheidend für die Modellbahnerei wird nicht seit, ob es genug Modulgruppen gibt, sondern ob wir insgesamt wieder mehr Menschen für das Hobby begeistern können. In Zeiten von im mehr Digitalisierung, KI und Vereinsamung, ist eine Gegenbewegung zum Haptischen gar nicht so abwegig.

Gruss, iwii
 
Wie gesagt, ist mein persönlicher Eindruck. Vielleicht hat ja jemand Zahlen, wieviele aktiv (!) bauende/fahrende Modellbahner die verschiedenen Grüppchen (AKTT, Fremo-TT, TTtiny etc) denn überhaupt haben. Bei Hunderten und Tausenden an Mitgliedern wäre das vielleicht auch eine Info an die Hersteller wert, bei den von mir erwarteten wenigen Dutzend eher etwas, was man besser verschweigt.

Schade, aber so wird aus der Randgruppe TT meines Erachtens nie etwas, was sich ausbreitet und in der Öffentlichkeit beachtet wird.
Beim FKTT kannst du im internen Bereich auch einsehen, wieviele Personen regelmäßig an Treffen teilnehmen, da es aber meist private Veranstaltungen sind, ist da auch wenig öffentlich einsehbar. Ob alle TTtiny Moduler mit drin sind, dazu habe ich keinen Überblick, spielt aber für meine Frage keine Rolle. Was konkret soll man als Gruppe gegenüber den Herstellern erreichen? Die Treffen finden jeweils mit gewissen Themen statt, da gibt es neben DR Ep3/4 auch frühe Ep2 oder Ep5/6 Treffen und DB Ep3/4. D.h. viele fahren zu mehreren Treffen mit unterschiedlichen Epochen und haben teilweise auch passendes Rollmaterial für diese Epochen. Somit sind das nicht klassische TT Bahner mit einem Hauptthema wo du mehrere Tausend gleiche Interessen zusammen bekommst.
Wenn sich eine regionale Modulgruppe nicht grad auf Ausstellungen präsentiert, sind die Treffen zum gemeinsamen Fahren da und nichtunbedingt als Druckmittel auf die Hersteller.

Und wenn du konkret Interesse am Modulthema hast, dann melde dich doch mal bei einem Treffen in deiner Nähe als Gast an und schaue, ob es für dich infrage kommt bzw. inwieweit du an Treffen teilnehmen möchtest, also mit oder ohne eigene Module bauen z.B.
 
Der Markt einer Baugröße bestimmt sich keinesfalls aus der Anzahl der Modulbahner, die sind immer nur eine Untergruppe. TT scheint in England tatsächlich aus dem ursprünglichen Entstehungsgrund des Platzmangels wieder Verbreitung zu finden, gepaart mit der Erfahrung, dass noch kleinere Baugrößen betrieblich ziemlich anspruchsvoll sind. Grundsätzlich ist aber die Eisenbahn an sich nicht mehr ein Bestandteil der aktuellen Technik und übt deshalb auf die nächste Generation nicht mehr die Anziehungskraft wie für die meisten hier aus.
 
Beim FKTT kannst du im internen Bereich auch einsehen, wieviele Personen regelmäßig an Treffen teilnehmen, da es aber meist private Veranstaltungen sind, ist da auch wenig öffentlich einsehbar.
Ich denke, genau das ist ein wenig das Thema. Man sieht in der Öffentlichkeit wenig bis nichts von den Aktivitäten und somit zieht es keine neuen Interessenten an. Auf der anderen Seite kann man natürlich verstehen, dass viele Modellbahner selbst nicht in der Öffentlichkeit stehen möchten. Vielleicht fehlt so eine Art "rasender Reporter", der ab und zu eine Extrasession zur öffentlichen Präsentation bekommt, wo halt nur die anwesend sind, die kein Problem damit haben.

Das bunte Bilder und Filmchen etwas bewirken, sehe ich immer wieder bei den Reaktionen auf mein Zeug.

Gruss, iwii
 
Vielleicht hat ja jemand Zahlen, wieviele aktiv (!) bauende/fahrende Modellbahner die verschiedenen Grüppchen (AKTT, Fremo-TT, TTtiny etc) denn überhaupt haben.
Für mich persönlich wäre in dieser Hinsicht nur eines interessant, wieviel Minimax-TT (TTiny) gäbe es und vor allem aufgeschlüsselt nach Regionen Nord-, Mittel-, Süddeutschland.
FKTT und AKTT interessiert mich nicht wirklich, wenn überhaupt dann eventuell wenn es mal eine dauerhafte Gruppierung von TTe-Freunden innerhalb dieser Gruppen geben sollte. Aber auch dort scheint es ja nur ein paar sehr kleine regionale Grüppchen zu geben, leider.
 
Naja, was PR und Medien aus dem Thema Modelleisenbbahn machen können, wenn man will, das sieht man m.E. beim Thema MiWuLa in Hamburg (Miniaturwunderland). Trotz Eintritt ist da es rappelvoll und es ist eine Werbung für Modellbau, egal was mabn von der dortigen Philosophie (immer mehr, immer ausgefallener und weit weg vom realisischen Bahnbetrieb, aber unterhaltsam) halten mag. Selbst ich gehe dorthin und schaue mir gezielt einige neue Clous dort an. Aber eher im neuen Teil, wie Lavendelfelder oder Sambawelt.

Wenn wir Modellbahner uns im eigenen Dachboden/Keller einsam hinsetzen oder in Kleingruppen in Stammtischen, von deren Existenz kaum jemand ahnt, dann ist das eben nicht werbewirksam.

Dennoch braucht es diese Stammtische und Vereine. Vor allem Vereine, weil Sie ihr gemeinsam Erbautes regelmässig zeigen und so für interessierte Jugendliche und Erwachsene einen guten Zugang zum Hobby bieten.

Die Frage ist da, ob TT da die richtige Basis ist, um das Hobby Modelleisenbahn generell zu retten. Für TT fehlt im Osten die Jugend, im Westen die Tradition. Und jedes Kind kennt/kannte Märklin und Schauanlagen in Schaufenstern von Spielwarenhändlern und Bahnhöfen. All das fehlt, aber das MiWuLa zeigt, dass ein bischen Interesse geblieben ist.
Vielleicht muss man es so sehen: Heranführen an das Hobby über H0 und einige später zu TT bekehren.

Übrigen war das bei mir so:
Mit H0 als Kind angefixt, in Studium und Beruf nur noch passiver Modellbahner gewesen und zu Ende des Berufsleben bewust auf TT umgestiegen, damit in den Raum auch vernünftige Radien und Weichen passen.
TT ist aus meiner Sicht halt eine Nische für Spezialsten und (um es mit dem früheren Bürgermeister von Berlin zu sagen) "und das ist gut so".

FKTT und AKTT interessiert mich nicht wirklich, wenn überhaupt dann eventuell wenn es mal eine dauerhafte Gruppierung von TTe-Freunden innerhalb dieser Gruppen geben sollte. Aber auch dort scheint es ja nur ein paar sehr kleine regionale Grüppchen zu geben, leider.
Ich wäre ja persönlich froh gewesen, wenn es in NRW schon mehrere Stammtische gegebe hätte. Davon, dass man dort auch noch meine persönlichen Vorlieben teilt, habe ich erst gar nicht geträumt.

Ich glaube persönlich, dass wie uns im deutschen Vereinsleben das Leben durch Intoleranz gegenüber anderten Vorstellungen selber schwer machen. Mir ist jeder Jugendliche recht, der beim Hobby eifrig mitmacht, auch wenn sein Nahverkehrswagen rot ist statt der gewünschten Silberlinge mit blauem Längsträger OHNE Piktogramme :cool:

Auch in tt werden neue Märkte erschlossen, siehe Hornby für England und seit kurzem auch Frankreich.

Für England ist das übrigens ein sehr interessante Entwicklung, die ich auch mit Interesse beobachte. Denn in GB ist man aus Platzmangel und häufigeren Umzügen eh mit anderen Planungsideen unterwegs und in Sachen Detailierung und Maßstabsgerechtigkeit war 00 ja nun auch wirklich nicht das Gelbe vom Ei.
 
Die Frage ist da, ob TT da die richtige Basis ist, um das Hobby Modelleisenbahn generell zu retten. Für TT fehlt im Osten die Jugend, im Westen die Tradition. Und jedes Kind kennt/kannte Märklin und Schauanlagen in Schaufenstern von Spielwarenhändlern und Bahnhöfen. All das fehlt, aber das MiWuLa zeigt, dass ein bischen Interesse geblieben ist.
Vielleicht muss man es so sehen: Heranführen an das Hobby über H0 und einige später zu TT bekehren.
Die konkrete Frage lautet doch: wie kann man heute Menschen auf das Hobby aufmerksam machen - vorallem welche, die noch keine aktiven Kontaktpunkte haben? Über Schaufensteranlagen u.ä. brauchen wir nicht mehr reden. Einem Jugendlichen sagt heute auch Märklin nichts mehr.

Gruss, iwii
 
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